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Stubenrein ?! Pfft ..

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    Vor zehn Tagen haben wir unseren Ben aus dem Tierheim geholt. Er ist ein 5 Monate alter Mischling (vermutlich Labrador mit im Spiel ), welcher vor vier Wochen aus Rumänien nach Deutschland gebracht wurde. Mit Ben ist alles Prima. Er hört schon ganz gut und verhält sich sonst auch unauffällig. Nur das mit der Stubenreinheit ist so eine Sache ....
    Meinen letzten Hund (Labrador) habe ich problemlos stubenrein bekommen. Aktuell bin ich ganz gut belesen, was das Thema betrifft und denke ich weiss, wie es erziehungstechnisch laufen soll. Aber irgendwo muss ein Fehler liegen, dass er sich immer noch nicht "meldet", wenn er muss.
    Nachts zum Beispiel ist das kein Problem. Ich gehe mit ihm vorm Schlafen in den Garten an seinen Stammplatz und er erledigt dort sein Geschäft ( übrigens erledigt er es fast nur an diesem Stammplatz !!! ) Um Fünf Uhr morgens stehe ich auf und gehe mit ihm raus. Er macht Groß und Klein und die Sache ist erledigt. Tagsüber kommt er mindestens alle zwei Stunden, sowie wenn er sich auffällig verhält, raus und macht dann meistens was.Ich muss ihn aber in den Garten tragen, da er an der Leine noch nicht so richtig laufen mag. Aber so richtig anzeigen, dass er muss, tut er noch nicht. Auch wenn er mal ne Stunde oder zwei alleine ist, passiert nichts. Aber immer mal zwischendurch macht er dann ins Haus. Dabei verhält er sich so geschickt unauffällig, dass ich es zu spät mitbekomme. Also raus tragen und Pfui rufen ist dann auch schon wirkungslos.
    Verlange ich zu früh zu viel von ihm oder was könnte der Punkt sein? Ich habe halt nicht wirklich das Gefühl, ich würde da mit ihm voran kommen.
    Kann mir Jemand weiterhelfen ?
    LG Lars

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  • Manche Hunde zeigen es halt nicht an wenn sie müssen. "Geschickt unauffällig" im Sinne von "mit böser Absicht" handelt der Hund dabei jedenfalls gewiss nicht. Vielleicht gehst du einfach mit ihm häufiger raus, sprich alle 1-1 1/2 Stunden?


    Schimpfen bringt da übrigens auch nichts, der Hund wird sich letztendlich einfach irgendwann da erleichtern, wo du es nicht siehst/nicht so schnell mitbekommst. Durch schelten wirst du ihm jedenfalls kaum beibiegen können, dass er anzeigen soll wenn er muss. Das "Pfui" verknüpft er also nicht mit "Oh, ich habe nicht angezeigt dass ich mal raus muss" sondern mit "Oh, pinkeln/Häufchen machen ist generell unerwünscht".

  • Der kleine ist doch erst zehn Tage bei dir. Meine hat mit sechs Monaten langsam die Sache mit der Stubenreinheit geschnallt (und ich hab sie mit 10 Wochen bekommen...). Anzeigen tut sie bis heute nicht. Wenn sie mal Durchfall hat, dann muss ich sie gut im Auge behalten und schnell sein ;)


    Geh weiter so regelmäßig mit ihm raus. Immer schön loben, wenn es draußen klappt. Hunde finden es eigentlich doof drinnen zu machen. Wahrscheinlich muss er erstmal nur verstehen, dass er jetzt regelmäßig die Möglichkeit bekommt, sich draußen zu lösen. Das kennt er ja erst seit 10 Tagen.


    Nur Geduld. Das wird!

    Liebe Grüße


    Janina mit Mia (Pudel-Coton de Tuléar Mix, *20.05.2013)


    und mit Leo (Border Terrier) immer in meinen Träumen.

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  • Na vielleicht hätte ich schreiben sollen, dass er keine Schelte bekommt, wenn er ins Haus macht. Aber wenn ich ihn in Flagranti erwische, mache ich ihm mit dem Pfui klar deutlich, dass hier was nicht okay ist und trage ihn raus. Und wenn ich ihn dabei erwische,verbindet er es sehr wohl mit seinem Geschäft ...

  • Ich glaube, dass an der Stelle mein Fehler lag. Ich habe Pfui gesagt und Mia rausgetragen, wenn ich sie auf frischer Tat ertappt habe. Das Resultat war, dass sie sich versteckte Ecken gesucht zum lösenhat. Erst nachdem ich sowas drinnen komplett ignoriert habe und draußen jedes Mal eine große Party gefeiert habe, hat sie es verstanden.

    Liebe Grüße


    Janina mit Mia (Pudel-Coton de Tuléar Mix, *20.05.2013)


    und mit Leo (Border Terrier) immer in meinen Träumen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Mia1996"

    Ich glaube, dass an der Stelle mein Fehler lag. Ich habe Pfui gesagt und Mia rausgetragen, wenn ich sie auf frischer Tat ertappt habe. Das Resultat war, dass sie sich versteckte Ecken gesucht zum lösenhat. Erst nachdem ich sowas drinnen komplett ignoriert habe und draußen jedes Mal eine große Party gefeiert habe, hat sie es verstanden.


    Genau. :gut:


    Der Hund verbindet mit dem Pfui nämlich nicht "Pipi drinne schlecht" sondern nur "Pipi schlecht" oder "Pipi schlecht wo Frauchen/Herrchen mich sieht".

  • Zitat von "Loriangree"

    Warum steht dann in jedem blöden Ratgeber oder Beitrag, man solle eben "Pfui" oder ähnliches sagen und ihn raus tragen ?Verwirrend, oder ?! :-)


    Pff, ich einem meiner Bücher steh auch, man solle dem Hund so eine Gitterbox als Zimmerkennel kaufen, da hätte er ja durch die Gitter auch alles schön im Blick. Nächster Absatz: Man solle die Box am besten mit einer Decke o.ä. zuhängen, damit der Hund sich auch heimelig in seiner Höhle fühlt. Na was denn nun, Panorama oder Höhle? :???:


    Soviel also zu manchen Hundebüchern... :headbash:


    Unter'm Strich ist es aber eh so: Mach das, was für dich funktioniert. Und wenn das im Buch gesagte für dich und deinen Hund nicht funktioniert, dann mach es anders (besser), so dass es funktioniert. Hundeerziehung funktioniert nicht nach Schema F, auch wenn manche Bücher einem das versuchen Glauben zu machen. ;)

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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