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Morbus Crohn / IBD

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    Guten morgen ihr Lieben,


    Ich Frage heute mal im Namen meiner Mutter und dem Hobbit Frodo.
    Erstmal zum Hund: 7 Jahre Alter Havaneser, Kastriert, seit ca 1 Jahr bei ihr, Herkunft, Vergangenheit und Krankheitsvorgeschichte unbekannt.


    Das Problem: Frodo zeigte vor ca 9 Monaten erste komische Symptome. Lautes Magengluckern, Appetitlosigkeit, Mattheit und 1-2 Tage lang starken bis blutig-schleimigen Durchfall. Das kam so 1x im Monat vor,eher unregelmäßig, ohne erkennbaren Auslöser.


    Meine Mutter war mehrfach mit ihm beim Tierarzt, Stuhl und Blut wurden (soweit ich weis) untersucht. Der Verdacht kam auf große Ähnlichkeit zu Morbus Crohn. Chronische Darmentzündung (?). Ich kann nur wiedergeben was meine Mam mir vorhin erzählt hat.
    Unsere Tierärztin sagte, man könne Cortison und andere starke Medikamente geben, solang es nur selten vorkäme, wäre das aber eher zu vermeiden wegen der starken Nebenwirkungen.


    Eine Regelmäßigkeit hat meine Mutter immer noch nicht gefunden, soweit ich das beobachten konnte, kommen die Symptome vor allem bei Stress (und leider ist Frodo durch vermutlich sehr schlechte Sozialisation/Herkunft sehr oft und schnell gestresst)...und manchmal auch ohne aussergewöhnliche Umstände.


    Zum Futter: er bekommt Platinum und ein bisschen Nassfutter drunter gemischt, weil er super mäkelig ist. Leckerchen und anderes "nebenbei" nimmt er garnicht. Futter ist bei ihm wirklich ziemlich schwierig.


    Heute hab ich den Zwerg bei mir, weil es ihm wieder nicht gut geht. Er hat wohl um 5 Uhr starken Durchfall bekommen mit lauten Magengeräuschen, die mittlerweile wieder weg sind dank Wärmflasche und Massage. Er ist schlapp, will nicht fressen und nichtmal bellen. So richtig "leck mich am Arsch".


    Kennt jemand die Symptome oder hat Erfahrungen mit MC/IBD?


    Danke schonmal.



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  • Kennste Peppers Thread?




    Wenn das wirklich nur 1-2 Tage im Monat sind, wuerde ich persoenlich auf Cortison ebenfalls verzichten. Die Nachwirkungen wuerden fuer mich nicht durch die Vorteile aufgehoben werden.


    Ansonsten wuerde ich schauen, irgendwie den Ausloeser zu finden und ihn so gut wie moeglich ausschalten..

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

  • Hat euch die TÄ kein Diätfutter mitgegeben :look:


    Ihr solltet zu einem Tierarzt gehen, der sich damit auskennt.
    Es gibt geeignetes Futter für diese Erkrankung .


    Bei meinem Hund wurde nach einer langen Leidensgeschichte aufgrund komplett unfähiger Tierärzte,
    auch irgendwann die Diagnose chronisch entzündliche Darmerkrankung gestellt.
    Er bekam ein spezielles Futter (IBDerma-Hyposens von Lupovet)
    und siehe da:
    die Symptome verschwanden von jetzt auf gleich und dem Hund ging's gut.
    Cortison hat er deswegen NIE bekommen




    Ehrlich ich würd da jetzt nicht großartig mit rumdoktern sondern
    sondern es sofort mit einem vernünftigen Futter (Lupovet ?)
    versuchen.
    Geh mal auf die HP , du kannst auch Proben anfordern.
    Wir bekamen die Proben damals beim TA.


    Alternativ TA wechseln (würd ich sowieso machen) und dann gleich das Futter ansprechen.
    Gibt ja auch noch andere Diätfutter, will hier nicht die Lanze für Lupovet schwingen ;)


    Gute Besserung

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  • Dafuer muss aber 1. das Futter passen und 2. muss der Hund es auch fressen.


    Da der Kerl aber selten reagiert, wuerde ich die Ursache nicht beim Futter (alleine) suchen. Da muesste er einfach oefter reagieren und nicht nur 1-2 Tage.
    Und wenn der maekelige Hund nicht frisst, ist ihm damit auch nicht geholfen.




    Pepper hat immer Cortison und andere Immunsuppressiva bekommen. Weil es anders nicht ging..

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    Die Malis und der Pan

  • Wie gesagt, ist nicht mein Hund und ich war beim Tierarzt auch nicht dabei, daher bitte etwas langsam mit den jungen Pferden. Wir sind seit 8 Jahren (alle aus der Familie mit allen Haustieren von Ratte bis Hund) bei dieser Tierärztin und Vertrauen ihr aus sehr guter Erfahrung. Daher kann ich meiner Mutter keinen Vorwurf machen, wenn sie sich erstmal 100% ig auf die Aussagen verlassen hat.


    Anderes Futter gab es bisher nicht, meine Mam kam aber schon von allein auf die Idee und hat daher mich gebeten, mich mal ein bisschen zu informieren. Ist doch schon mal was ;)


    Daher danke schonmal für den Tipp mit dem Lupovet, ich werde da weitergeben und meine Mam wird bei unserer Tierärztin mal drauf ansprechen. Wie gesagt ist Frodo wirklich sehr schwierig bei Futter, da er konsequent verweigert, was ihm aus irgendwelchen Gründen nicht passt. TroFu nimmt er generell nur mit beigemischtem Nassfutter. Aber was muss, das muss eben irgendwie.


    Das mit den Proben ist schonmal gut, auch danke für den Hinweis.


    Murmelchen: ehrlich gesagt hab ich Peppers Geschichte damals nicht verfolgt, werde den Thread aber mal raussuchen. Ich denke auch, dass Cortison zwar ne schnelle und für den TA lohnende Lösung wäre (gibt ja auch Tierärzte die direkt mit der vollen Keule drauf gehen - unsere TÄ ist gottseidank gegen unnötige heftige Medikamente) bin aber rein persönlich auch dagegen, wenn es andere Alternativen gibt.



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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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  • Ich weiss, viele im DF lehnen das Futter grundsaetzlich ab, aber Pepper hat Royal Canin Hypoallergenic bekommen, nachdem beim RC Sensitivity Control Blue Whiting & Tapioca die Zusammensetzung geaendert wurde, wodurch sie es nicht mehr vertragen hat.
    Alles andere hat sie nicht vertragen. Das IBDerma hat z.B. einen der schlimmsten Schuebe ueberhaupt ausgeloest.


    Es gibt von RC wohl noch ein weiteres Futter. Das kam damals.neu raus, als es fuer Pepps zu spaet war. Aber das ist nochmal spezieller und wenn er echt nicht soooo massiv reagiert (ich hoffe du weisst was ich meine), faende ich das Futter uebertrieben.



    Marengo hat da glaub auch was.. Musst mal auf deren HP schauen.

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

  • Ich kann's halt nicht absolut genau sagen, wie häufig es passiert. Meine Mutter sagt, vielleicht 1x im Monat, aber meist geht meine Schwester mit den Swiffern Gassi und die meint, etwas häufiger. Aber definitiv nicht dauernd/täglich. Er nimmt auch nicht merklich ab oder zeigt andere Anzeichen für was Dauerndes.


    Warum es heute wieder schlimm ist, kann ich auch nicht sagen, laut meiner Mam war gestern definitiv nichts aufregendes oder außergewöhnliches. Ist halt immer etwas schwierig, wenns nicht der eigene Hund ist und man ihn nicht 24/7 um sich hat. was ich aber sagen kann: er ist definitiv richtig schlapp. Eigentlich ist der kleine Kerl ja sehr aufgeweckt und leider auch sehr lautstark; seit er bei mir ist hat er keinen Mucks getan. Ich hab ihn mit nem warmen Kirschkern-Kissen in eine Decke eingerollt und er schnorchelt leise vor sich hin.



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  • Hallo,
    ich kenne einen Hund mit Morbus Crohn und habe es auch selber. :headbash:
    Meiner Meinung nach spielt die Ernährung eine riesengroße Rolle beim Krankheitsverlauf. Das Problem ist nur, was einem heute gut tut, kann man in 4 Wochen wieder nicht vertragen.


    Wenn Wuff doch so häufig Probleme hat, würde ich versuchen, erstmal den Darm zu beruhigen. Leider ist da häufig Cortison das Mittel der Wahl. Aber es hilft nunmal. Und erstmal auf Schonkost umsteigen, alles was den Darm nicht belastet. Danach könnte man anfangen zu gucken, was vertragen wird.
    Stress spielt tatsächlich auch eine große Rolle.
    Ein ständig entzündeter Darm ist sowas von Kräfteraubend, das wird oftmals unterschätzt.


    Die Tagebuch-Idee ist gut, das musste ich zu Beginn auch führen.

    Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung wechseln kann.

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