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Junghund gestresst?

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    Hallo ihr Lieben, ich muss mich nochmal an euch wenden.
    Da ich in letzter Zeit 2 Probleme mit Kiwi hatte die anscheind auf Stress hindeuten wollte ich euch mal meinen "Tagesplan" vorstellen, vielleicht könnt ihr mir sagen ob es zu viel ist für sie. Kiwi ist 20 Wochen und eine Bolonka Zwetna Hündin. Zu den oben genannten Problemen, 1. sie rammelt Abend ihr Kuscheltier und lässt sich dann auch mit Rufen nicht rausholen sondern erst wenn man das Kuscheltier wegnimmt...2. sie beißt sich seit 3/4 Tagen manchmal in die Hinterbeine, Flöhe habe ich schon ausgeschloßen, sie lässt sich da auch anfassen und beim bürsten muckt sie auch nicht...
    Da ich diese Probleme in anderen Threads schon angesprochen hatte und darauf eine Antwort von einer netten Antwortgeberin bekam das es vielleicht Stress sein könnte hatte ich nachgedacht was ich mit ihr mache bin aber auf keinen genauen Punkt gekommen was zu viel sein könnte...also ist hier mal unser Plan.


    Mo - Fr bin ich in der Schule bis 12.45 und bin dann mit dem Zug um 13.40 Zuhause. 2 mal in der Woche habe ich auch bis 14.45 und bin dann 15.40 Zuhause. In der Zeit ist sie entweder bei meinen Eltern mit auf Arbeit oder sie ist Zuhause wenn jemand da ist. In der Zeit wird eine halbe Stunde mit ihr rausgegangen und zwischendurch immer 5-10 Minuten zum lösen. Manchmal bekommt sie da auch was zu knabbern, Rinderhaut oder Pansenknabberein. Wenn ich nach Hause komme gehe ich immer länger mit ihr raus und wir spielen, das geht sicherlich auch mal bis 1 1/2 Stunden. Danach schläft sie meistens.


    Samstag und Sonntag ist ganz für sie, da schlafen wir etwas länger und dann gehts ne halbe Stunde morgens in den Garten, Futter bekommt die morgens gegen 7/8, jenachdem wies passt und Abends so gegen 19/19.30. Sonntag gehen wir wenn sie stattfindet in die Welpenstunde, da macht sie auch total gern mit. Wir laufen Brücken und Pylonen. Sonntag wird dann eher auch ruhiger, abends gehe ich manchmal mit ihr den nahegelegenen Wald wo sie frei laufen darf.
    Die restlichen Tage gehe ich Abends mit ihr 15-20 Minuten + 20 Minuten Freilauf in Omas Garten.
    Zwischendurch wird mal über den Tag ein Intelligenzspiele gemacht oder mit der Schnüffeldecke geschnüffelt, manchmal üben wir auch noch Sitz, Platz und Bleib.
    Ich weiß nicht ob das wichtig ist, aber sie bekommt morgens ungefähr ne Handvoll Josera Minis Best mit Rinderblut und Abends Barf, entweder Rind, Pansen, Hühnerhälse...wir haben eine große Auswahl. An Obst bekommt sie das mit was ich esse, hauptsächlich mal ein bisschen Apfel, sonst Karotten oder auch mal ein Stück Wienerle. Als Leckerlies haben wir Wheelies und Lumpis von Terra Canis. Wir haben auch welche von Dibo die ihr mittlerweile aber anscheind zu langweilig sind.


    Ich hoffe ich habe alles beschrieben, könnt ihr mir sagen ob es zu viel für sie ist oder warum sie manchmal solche "Macken" , nenne ich es liebevoll, hat?
    Vom Wesen ist Kiwi ein recht ruhiger Hund, sehr gehorsam...



    ...mit dem iPad via Tapatalk.

    Rachel-Kiwi von Amur *01.05.2014 - †23.06.2016

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  • Ich finde das Programm schon sehr viel für einen 20 Wochen alten Welpen.
    Ich versuch mal zusammenzufassen (hoffe, ich hab nichts überlesen):


    Vormittags: eine halbe Stunde Gassi + mehrere Gänge zum Lösen
    Mittags: bis eineinhalb Stunden Gassi und Bespaßung
    Abends: eine dreiviertel Stunde Gassi und Bespaßung im Garten
    Dazwischen noch Intelligenz- oder Schnüffelspiel sowie Gehorsamsübungen


    Dazu kommt noch, dass dein Baby ja schon sehr lange von dir getrennt ist.
    Wenn sie mit deinen Eltern in der Arbeit ist, wird sie da wohl auch nicht wirklich zur Ruhe kommen.


    Ganz schön viel Action und Aufregung für einen noch SEHR jungen Hund!
    Ich persönlich würde es ruhiger angehen, vor allem die Spaziergänge zurückschrauben
    und darauf achten, dass sie auch in deiner Anwesenheit noch mehr zur Ruhe kommt.

  • Ich bin mir nicht sicher ob ich alle Gassizeiten richtig rausgelesen hab.


    Vormittags: 30 Minuten
    Wenn du von der Schule da bist: 1,5 Std
    Abends: 15-20 Min + 20 Min Garten


    Stimmt das so?


    Dann finde ich es für einen so jungen Hund, ehrlich gesagt, viel zu viel!!


    Was macht sie wenn gar kein Programm ist? Schlafen? Du schreibst ja, sie ist ein eher ruhigerer Hund.
    Ein so junger Hund sollte immer noch sehr viel Schlafen :)


    Die beiden Sachen koennen definitiv auf Stress hindeuten, aber müssen es auch nicht.


    Wie lang genau ich mit Jamie in dem Alter unterwegs war kann ich gar nicht genau sagen, aber definitiv nicht so viel. Auf das Pensum kommen wir jetzt an normalen Tagen manchmal gar nicht :lol:
    Ich denke mal unsere großen Runden waren meist so 30-45 Minuten. Am Wochenende auch mal etwas länger, aber da sind wir dann auch mal rumgesessen.


    Allerdings ist Jamie auch so viel mit mir unterwegs und fast immer dabei.
    Dementsprechend hab ich auch da in jungem Alter schon drauf hin gearbeitet und viele Sozialisierungssachen gemacht.

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  • Nein nein, ich gehe richtig Gassi mit ihr nur 15-20 Minuten. Die Zeit wo ich aus der Schule komme sind wir nur im Garten und spielen dort.
    Wir gehen nur Abends richtig Gassi, mit rausgehen meinte ich nur Garten.
    Also so:
    Vormittag: halbe Stunde Garten, mehrere Gänge raus
    Mittags: wenn ich von der Schule komme 1 1/2 Stunden für uns, Garten oder drinnen spielen
    Abends: kleine Beschäftigung Intelligenz und später dann 15-20 min Gassi.


    Nach der Aussage meine Eltern knabbert sie aus Arbeit oder schläft. Dort gehen sie dann ja auch immer kurz mit ihr raus.


    Ja wenn gar kein Programm ist spielt sie entweder mit dem Kong oder schläft, aber auch nie übermäßig. Sie spielt sehr gerne mit Taus, sie kaut eher als das sie rumspringt.



    ...von meinem sony via tapatalk.

    Rachel-Kiwi von Amur *01.05.2014 - †23.06.2016

  • Hört sich alles nach sehr viel Programm an für so einen jungen Hund. Und das Rammeln und selbst ins Bein beißen sind wahrscheinlich deutliche Stressanzeichen.
    Man darf auch nicht vergesse, dass solche Zeiten wie mit den Eltern auf Arbeit sein auch eine Art "Programm" ist. Ständiger Orts- und/oder Personenwechsel sind grad am Anfang noch aufregend und anstrengend für den Kleinen.


    Ich würde das gesamte Programm mal n bissl runterfahren. Übungen im Garten sind ok, sollten sich aber immer nur auf kurze Abschnitte beschränken, damit er dann noch Zeit hat auch wieder runter zu fahren. Dauerbespaßung von 1,5 Std sind vermutlich viel zu viel, auch wenn dazwischen kurze Pausenzeiten liegen.
    Ruhe und Runterfahren muss so ein Kleiner erst noch lernen.


    Und noch eine Frage: Hab ich das richtig verstanden, dass ihr nur zwei Mal am Tag füttert?


    Sollte man in dem Alter nicht noch mehrmals am Tag füttern, so 3 bis 4 Mal? Und danach ist dann Ruhe angesagt bzw Pippi-Runde mit anschließender Ruhe?

    !!! Wenn dein Hund nicht das tut, was du möchtest, dann such den Fehler zuerst bei dir selbst !!!

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  • Zitat von "Luna77"


    Und noch eine Frage: Hab ich das richtig verstanden, dass ihr nur zwei Mal am Tag füttert?


    Sollte man in dem Alter nicht noch mehrmals am Tag füttern, so 3 bis 4 Mal? Und danach ist dann Ruhe angesagt bzw Pippi-Runde mit anschließender Ruhe?


    Danke, Luna77!
    Das hab ich mir auch gedacht, aber nix geschrieben, weil ich dachte, es wär zu OT!

  • Aber ich kann das mit der Schule sonst nicht anders managen...sie kann ja kaum 6 Stunden alleine bleiben.
    Okay dann werde ich alles ein bisschen runterfahren und mal beobachten was sie dann macht bzw wie sie sich verhält.


    Ich füttere nur zweimal ja, da sie als Welpe mittags immer verschlafen hat haben wir das dann verändert. Sie ist trotz 2 Mahlzeiten gesund...



    Das komische für mich ist ja das sie das ins Bein beißen auch macht wenn sie grad geschlafen hat, auch wenn ich dauerhaft da war.
    ...von meinem sony via tapatalk.

    Rachel-Kiwi von Amur *01.05.2014 - †23.06.2016

  • Also ich finde das auch viel zu viel Programm. Als meine Hündin 20 Wochen alt war haben wir deutlich weniger gemacht.
    Im Garten spielen ist ja alleine schon aufregend für so einen jungen Hund. Da brauchst du dann nicht extra nochmal so lange spazieren gehen. Und 1,5h Spaziergang finde ich auch zu lange.
    Ein Vorschlag von mir:


    Früh: kurze Pipi Runde zum Lösen, mehr nicht - Füttern
    Vormittag: da ist sie im Büro bei deinen Eltern, oder? Schläft sie da nur? Das ist nämlich für so einen jungen Hund Aufregung genug, Pipi Runden gibts da ja eh zwischendurch
    Mittag: Ein bißchen auspowern im Garten (ca.20Min) - Füttern - Schlafen
    Nachmittag/früher Abend: eine längere Runde, max. 45 Minuten - Füttern - Schlafen


    Mehr würde ich mit so einem jungen Hund nicht machen. Zwischendurch gibts ja was zum Kauen hast du gesagt. Die muss ja auch erst mal Ruhe lernen, sonst hast du später einen Hibbel.
    Nach der Welpenstunde würde ich z.b. an dem Tag überhaupt kein Programm mehr machen.


    Füttern würde ich auch auf jeden Fall 3x.

  • Es ist aber schon abgeklärt, dass sie gesund ist, oder? Keine Schmerzen (z.B. Gelenke?) hat?
    Juckreiz kann übrigens nicht nur durch Flöhe ausgelöst werden. :D Mir fallen da auf Anhieb verschiedene Allergien (evtl. auch z.B. Getreideunverträglichkeit oder so was) ein. Und bei langem Fell wär ich mir auch nicht sicher, dass man z.B. Herbstgrasmilben o.ä. beim Bürsten sehen kann.

  • Hallo,


    mein Newton ist jetzt 22 Wochen alt und sein Programm ist wie folgt.


    Wir stehen um halb 6 auf und gehen dann ca. 20 Minuten Gassi. Dann gibt es Futter. Dann schläft er in der Regel bis 13 Uhr mit kleinen Unterbrechungen zum auf die Wiese gehen zum Lösen.
    Um 14 Uhr gehen wir dann eine knappe halbe Stunde mit der Schleppleine oder im Freilauf. Dann schläft er wieder mit Unterbrechungen zum Pipi machen bis es um 18 Uhr wieder Futter gibt. Abends gehe ich dann nur nochmal mit ihm Gassi, wenn ich es für nötig erachte, d.h. wenn ihm langweilig ist. Ein bisschen Sitz, Platz usw machen wir so dreimal am Tag je maximal fünf Minuten.

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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