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Apoquel und das Beiß-Problem

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    Hallo liebe Hundebesitzer,


    ich bin mit meinem Latein echt am Ende und hoffe deshalb darauf, dass hier vielleicht irgendjemand schonmal was ähnliches gesehen/mitgemacht oder noch eine Idee hat.


    Ich habe meinen Border Collie-Mischling Linus vor einem guten halben Jahr mit einem neuen Shampoo gebadet. Er hat daraufhin angefangen sich am Hintern Stellen aufzubeißen, die mindestens 2 €-Münzen-groß waren. TA meinte, er habe wohl allergisch auf das neue Shampoo reagiert und hat ihm Cortison gespritzt. Das Problem wollte und wollte nicht aufhören.
    Irgendwann haben wir dann Schimmel in unserer Wohnung entdeckt und gehofft, nun der tatsächlichen Ursache auf den Grund gekommen zu sein. Schimmel sofort entfernt, Wand wurde trockengelegt und versiegelt etc. Wochen später immer noch keine Besserung in Sicht.
    Inzwischen sah der arme Wauzi aus wie ein gerupftes Huhn und war immer dünner. Ich also wieder zum TA, der eine Futtermittelallergie vermutet und mir Royal Canin vet care verkauft. Mit Mühe und NOt habe ich ihn die meiste Zeit überreden können, die Brocken zu fressen. (Hierzu muss ich anmerken: Als er hier ankam, hatte er tierische Darmprobleme und wir haben lange nach einem Futter gesucht und auch eins gefunden, dass er seit 6 Jahren bekommt, gut verträgt und gerne frisst) Zusätzlich hat er angefangen, sich an Bauch, Ellenbogen und zwischen seinen Krallen zu beißen/kratzen.
    An diesem Punkt war ich so verzweifelt, dass ich zu einer Spezialistin für Haut und Allergie gegangen bin. Organ-Werte waren alle in Ordnung, nur die Zahl seiner roten Blutkörperchen war alarmierend niedrig, dieses Problem wurde aber behoben und er hat sich gleich besser gefühlt. Pilz, Parasiten und Leishmaniose waren alle negativ. Zusätzlich hat er Apoquel verschrieben bekommen gegen den Juckreiz.


    Hierzu mal ein paar Fragen:
    1. Hat irgendjemand dieses Medikament für seinen Hund schon bekommen? Habt ihr auch beobachtet, dass der Hund nach der Einnahme der Tablette müde/schlapp und lustlos wird??
    2. Konntet ihr Eurem Hund das Medikament wieder "abgewöhnen"? Linus dreht schier durch, wenn er mal einen halben Tag keine Dosis bekommt.
    3. Hat es bei irgendjemandem wirklich geholfen? Bei uns scheint der Juckreiz zwar gelindert, aber nicht ganz weg zu sein.


    Die akute Gefahr ist erstmal vorbei, er ist wieder recht munter und auch wieder bei seinem alten Gewicht. Er hat sich aber grade wieder einen ziemlich große Stelle direkt überm Schwanz blutig gebissen, was mich bewegt, nach Euren ERfahrungen zu fragen. Mir wurde empfohlen, mich nach einem getreidefreien Futter umzuschauen. Ich füttere seit 4 Wochen getreidefrei und es scheint mir schlimmer zu werden mit dem Juckreiz. Hat irgendjemand eine Idee, was es abgesehen von einer Futtermittelallergie für eine Ursache haben könnte?


    Vielen lieben Dank für Eure Antworten!

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  • Sammy bekommt Apoquel.


    Kann nicht sagen das sie nach der Einnahme müder ist. Auch hat sie kein Problem damit wenn sie es mal nicht bekommt AUßER das der Juckreiz wieder das ist.


    Das Medikament behandelt allerdings nicht die Ursache. Ich gebe es nur wenn ich die Allegieauslösenden Stoffe nicht von Ihr fernhalten kann



    Wichtig wäre herauszufinden worauf er reagiert.

  • Weisst du denn worauf er allergisch reagiert? Abgesehen von Rind und Getreide, gegen die viele Hunde allergisch sind, könnten es auch ganz verschiedene Zusatzstoffe sein. Achtest du auch darauf was für Leckerlis du gibst? Denn bei Allergien reichen z.T. winzige Mengen um eine Reaktion auszulösen. Ich back die jetzt immer selber damit ich weiß was drin ist. Bei der Deklarierung von Inhaltsstoffen muss nicht immer alles ganz genau draufstehen... Manchmal steht auch nur "Rohprotein" aber nicht genau wovon. Ich glaub man darf sogar "100% Wild" vorne draufschreiben auch wenn es viel geringere Mengen sind (sollte dann aber in der Inhaltsstoffliste stehen!?).


    Ich bin da jetzt auch kein Experte aber vlt würde es helfen mal das trockene HuFu ganz wegzulassen und was richtiges zu kochen oder zu barfen? Als Lilly eine Allergie entwickelt hat (anscheinend gegen Rind) habe ich ihr erstmal ca. 2 Wochen lang nur Reis, Huhn, Gemüse und co. zu essen gegeben. Als Leckerli gabs Ei gemischt mit Dinkelmehl in der Pfanne gebraten oder gekochte Möhre. So hatte ich viele potentielle Auslöser erstmal ausgeschlossen. Danach konnte ich dann langsam mal was dazu geben und testen (Rinderhaut --> Durchfall). Jetzt bekommt sie wieder Trockenfutter (Cold Water, Wolfsblut) und es klappt super.


    Hier im Wald habe ich auch mitbekommen, dass ein Hund so eine spezielle Milbenart hat und sich deswegen kratzt. Hat lange gedauert bis der Arzt das feststellte. Wird jetzt auch gebarft weil Milben ja meist im Trockenfutter unvermeidbar sind.

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  • Baci hat das Medikament bekommen, als sie Herbstgrasmilben hatte.
    Die Tabletten haben super geholfen, Nebenwirkungen hatten wir überhaupt keine.
    Bei Juckreiz würde ich es ihr jederzeit wieder geben.
    Hast du es schon mal mit einer Ausschlußdiät versucht? Ich würde dem Hund überhaupt kein Hundefutter mehr geben, sondern selbst kochen. Das hat bei uns Wunder gewirkt.

    In Dog we trust

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wir haben in einer starken Akutphase auch Apoquel genommen. Nebenwirkungen habe ich gar keine bemerkt. Mittlerweile brauchen wir es nicht mehr, weil wir unsere Probleme im Griff haben. Ich hoffe es bleibt dabei.
    Wahrscheinlich war es "nur" eine Futtermittelunverträglichkeit. Sie bekommt nur noch Pferd...

    LG Saskia und das Bull-Terrier-Team


    Shira – Old English Bulldog *29.11.2010
    Lito – Irish Soft Coated Wheaten Terrier * 26.11.2016

    Sancho – Cane Corso und für immer unvergessen im Herzen <3

  • Mein Hund bekommt Apoqul seid 5 Monaten. Es hilft gigantisch gut. Er hat sichzuvor allen aufgebissen, geleckt und aufgekratzt. Er bekommt es täglich und ich sehe bisher keine Nebenwirkungen.


    Hast du deinen Hund mal auf die Schilddrüsenwerte checken lassen? Wenn nicht, sprich mit deinem TA mal darüber...

  • Die Boxerhündin einer Freundin bekommt auch Apoquel, nach einem Allergietest kam raus das die Hündin gegen fast alle Grässer/Pollen/Milben, auch Nahrungsbestandteile reagiert,ein normales Leben war für sie,wegen Juckreiz/beisen/kratzen kaum möglich..
    Seit sie Apoquel bekommt ist alles weg und es geht ihr super,zur Zeit versucht meine Freundin ob der Hund mit einer geringeren Dosis auskommt.
    Nebenwirkungen gibt es bisher nicht,


    LG,
    Nadine

  • Mein Rüde verträgt leider kein Getreide.
    Daher sind wir vor nicht ganz zwei Monaten auch auf getreidefreies Futter umgestiegen.
    Anfangs hab ich keine Besserung erkennen können.
    Auf Nachfrage bei der TA hat sie mir gesagt, dass es bis zu sechs Wochen dauert, bis die
    Allergie auf das alte Futter zurückgeht So lange sollte man also schon durchhalten, es sei denn, der Zustand wird schlechter. Stellt sich nach dieser Zeit immer noch keine Besserung ein, sollte man vielleicht mal eine Ausschlussdiät machen.
    Bei uns hilft's anscheinend doch. Seit gut drei Wochen ist die Haut in Ordnung.
    Also vielleicht einfach noch zwei, drei Wochen weiterfüttern und nicht in wilder Hektik alles Mögliche ausprobieren.

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