abgeleinter großer Hund kommt angerannt
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Eine sehr spannende Aussage, wie ich finde, weil damit die Schuldfrage relativiert wird.Ja, das stimmt, da hast Du recht, und so sehe ich das auch. Es sind immer noch Hunde, die wie ganz normale Hunde miteinander umgehen und da gibt`s eben auch mal eins auf den Deckel. Das gehört bei Hunden eben dazu und wenn ich meinen Hunden gestatte, mit anderen Kontakt zu haben - und sei es nur implizit, indem ich z.B. stehen bleibe und mich unterhalte, während die Hunde Kontakt aufnehmen - dann weiß ich, dass die Hunde einander auch mal mitteilen können, dass jetzt gerade Grenzen überschritten wurden. Das ist eine Möglichkeit, mit der ich mich in dem Moment einverstanden erkläre, und da kann ich mich hinterher nicht beschweren, finde ich. Wobei ich übrigens auch nicht finde, dass es hier ein großes Problem gab...
Was das Runterpflücken angeht - yo, mei, wir sind doch alle nur Menschen und das ist ein Dobermann; da kann`s halt auch mal zwei Sekunden länger dauern. Ich verstehe wirklich nicht, was genau an der ganzen Situation überhaupt das Problem ist - für die Hunde war das mit Sicherheit ein absolut stinknormaler Vorgang und nur wir Menschen machen dann daraus ein Drama.
Viele Grüße
Schnuffeltuchler - Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich denke auch, für die Hunde war es ein stinknormaler Vorgang der verhindert hätte können wenn BEIDE Hundehalter auf ihre Hunde geachtet hätten anstatt zu tratschen. Dann hätte der TE sicherlich die eindeutigen Signale mitbekommen das ihr Hund abstand will bzw. braucht weil der größere diesen einfordert. Wenn sie aber quatscht während ein unangeleinter Hund an ihren angeleinten Hund rummacht, dann ist sie selber schuld. Sieh es als Lehrgeld.
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Das Problem lag nicht daran, daß der Dobermann den Dackel angegangen hat, sondern daß ihr beide durch das Gespräch abgelenkt ward- finde ich.
Hättet ihr beide aufmerksam auf eure Hunde geschaut, hättet ihr eigentlich Vorzeichen erkennen sollen- und dann eingreifen, bevor einer den anderen maßregelt.
Also bleib´beim nächsten Mal mit deiner kompletten Aufmerksamkeit bei deinem Kleinen und regel´Leinenbegegnungen für ihn, in dem du sie nicht zulässt und fremde Hunde blockst. -
Man kann auch alles verharmlosen: mein letzter Rüde wurde im Alter von 16 Wochen von einem Boxerrüden zusammengestaucht und gelocht. Herrchen stand grinsend und tatenlos einige Meter weiter.
Als mein Rüde älter wurde, wollte er besagten Boxer bei Begegnungen niedermachen, also fand mein Hund das wohl nicht so normal, wie ihr das hier seht.
Selbst als der andere HH später einen anderen Boxer, eine Hündin hatte, konnte mein Hund diesen Hund auch nicht ab. Der hatte wohl den gleichen "Hausgeruch" wie der vorherige. -
Solche Erfahrungen sind auf jeden Fall unbedingt zu vermeiden. Viele spätere Probleme können genau aus sowas entstehen.
Die Frage nach Schuld finde ich total irrelevant, das nützt dem Hund grad mal gar nix. Wenn mein Hund bei mir an der Leine ist, dann sehe ich mich zu 100% in der Verantwortung, ihn abzuschirmen und zu schützen. Ob das nun einfach ist oder nicht, ist auch nicht der Punkt. Dann ist es halt schwierig.In diesem Fall wurde ja sogar stehengeblieben und sich unterhalten, während ein Hund an der Leine war, der andere nicht - für mich ein NoGo. Das mache ich nicht mal bei einander bekannten Hunden, und sicher nicht mit einem Junghund (der noch lernen muss, dass er bei Frauchen an der Leine sicher ist vor Attacken). Völlig unnötiges Risiko.
Hunde, die auf einen zu brettern, ist noch mal was anderes und sicher schwieriger, wobei man auch da zumindest versuchen sollte, den anderen Hund abzuhalten. Aber in der geschilderten Situation sehe ich nicht, dass man da hilflos ausgeliefert war.
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Queeny, so habe ich es früher mit meinen Rottis auch gehalten. Wir HH's haben uns von weitem Handzeichen gegeben (ich geh links - du rechts) und gut war es. Die Hunde, die sich gut verstanden konnten dann auch ohne weiteres zusammen spielen, aber eben nicht alle.
Ich finde jeder HH mit großen Hunden muss doch damit rechnen, dass vielleicht eine ältere Person mit einem Mini-Hund hinter der nächsten Parkecke läuft. Ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste. Was ist wenn da noch einer hinfällt.
Nach der Diskussion gestern abend mit einem anderen, der auch einen großen Hund hat, war ich schon verunsichert, dass ich nun Schuld habe, weil ich meinen Kleinen noch an der Leine führen muss.
Danke für Deinen Beitrag! Hast mich wieder ein wenig aufgebaut. :-))
Ich sehe das ähnlich. Für mich hat das viel mit Achtung und Höflichkeit anderen Menschen, Hunden und dem Umfeld zu tun.
Wenn ich sehe, der andere Hund ist an der Leine, ist meine auch an der Leine, und das heißt kein Kontakt. Warum der nicht erwünscht ist darf man mir gerne erzählen
, geht mich aber weiter nichts an und hab ich zu respektieren, und dafür zu sorgen, daß es auch mein Hund tut.Leider sehen es aber eben nicht alle so, und dann bleibt einem nichts anderes als blocken übrig. Über "Schuld" würd ich da jetzt nicht weiter nachdenken, sondern wie man solche Situationen in Zukunft besser händeln kann, denn solche HH wirds immer geben.
Was man noch versuchen kann ist dem Hh zu sagen mein Hund hat Parasiten oder irgend eine ansteckende Krankheit. Das kann Wunder wirken bei uneinsichtigen HH, daß sie dafür sorgen, daß ihr Hund fern bleibt

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Ich seh das auch so. Gerade vor meinem Bullemann haben viele erstmal Angst. Da ist es für mich klar, ich ruf ihn ran, wenn jemand des Weges kommt. An der Leine sowieso, da darf er nicht hin.
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Pauschalitäten sind immer schwierig finde ich. Woher hatte der / die TS die Idee, der fremde Hund sei eigentlich friedlich, und wie gut wusste der Besitzer des Dobis eigentlich über seinen eigenen Hund Bescheid. Hört sich für mich nämlich nicht danach an.
Ich glaube hier sind viele ungünstige Faktoren zusammen gekommen.=======
muecke. Da gebe ich Dir Recht. Weil ich den Besitzer kenne, habe ich mich mit ihm unterhalten und die Situation unterschätzt. Ich hatte ja immer große Rottweiler. Da war es kein Thema, dass wir zusammen gesprochen haben.
Nun mit dem kleinen Dackel an der Leine hätte ich wohl gar nicht erst anhalten sollen.
Nur - nicht vergessen, der Hund kam ohne Halter voll auf uns zugerannt. Es kann ja auch mal jemand, der nicht so gut zu Fuß und älter ist, mit seinem Hund durch den Park laufen. Der wäre vor Schreck umgefallen.
Und nun sagt nicht, dass dieser Halter sich deshalb keinen kleinen Hund mehr anschaffen soll. Ich kenne einen hier, der fährt mit dem Rollstuhl und sein Hund läuft nebenbei. Auch mit solchen Situationen muss man rechnen, wenn man seinen Hund im Park ableint.
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Das Problem lag nicht daran, daß der Dobermann den Dackel angegangen hat, sondern daß ihr beide durch das Gespräch abgelenkt ward- finde ich.
Hättet ihr beide aufmerksam auf eure Hunde geschaut, hättet ihr eigentlich Vorzeichen erkennen sollen- und dann eingreifen, bevor einer den anderen maßregelt.
Also bleib´beim nächsten Mal mit deiner kompletten Aufmerksamkeit bei deinem Kleinen und regel´Leinenbegegnungen für ihn, in dem du sie nicht zulässt und fremde Hunde blockst.Zucchini, Danke gute neutrale Antwort!
Trotz so vielen Hunden, die ich hatte, man lernt immer noch hinzu. -
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Man kann auch alles verharmlosen: mein letzter Rüde wurde im Alter von 16 Wochen von einem Boxerrüden zusammengestaucht und gelocht. Herrchen stand grinsend und tatenlos einige Meter weiter.
Als mein Rüde älter wurde, wollte er besagten Boxer bei Begegnungen niedermachen, also fand mein Hund das wohl nicht so normal, wie ihr das hier seht.
Selbst als der andere HH später einen anderen Boxer, eine Hündin hatte, konnte mein Hund diesen Hund auch nicht ab. Der hatte wohl den gleichen "Hausgeruch" wie der vorherige.===========
harry, jetzt wo ich den Kleinen noch nicht ableinen kann, merke ich erstmal, dass ich früher auch so wie viele gedacht habe und Vieles "verharmlost" habe. Aber ein Park gehört nun eben nicht nur den abgeleinten Hunden.
Ich möchte nun nicht plötzlich den Park vor der Haustür meiden müssen, nur weil mein Hund noch nicht von der Leine kann und ich vor Angriffen nicht sicher bin. Das hört sich empfindlich an, aber es sind in der letzten Woche leider nicht nur der eine sondern drei Übergriffe von abgeleinten Hunden auf meinen gewesen.

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