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Angst vorm Fressen? Hund futtert nichts.

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    Also, ich kann leider nur das schreiben was meine Eltern mir gesagt haben. Ich bin vor paar Jahren ausgezogen und mein Hund ist eben bei meinen Eltern.


    Vor ca 3 Wochen mussten bei ihm zwei Einläufe gemacht werden, weil er Verstopfungen hatte, wegen zu vielen Knochen gefressen. Sagte jedenfalls der Tierarzt.


    Dazu muss gesagt werden, der gute Darko ist ein Vielfresser, das geht von Schinken, Eier, Sahne, Quark, Milch ect, alles Leckereien für ihn. Ebenso Kekse und eben auch so Hundeleckerli von diversen Firmen.
    Niemals Probleme gemacht der gute, niemals. Im Gegenteil, der hat das im Gespühr wenn mein Opa Kaffee ansetzt, weil er da dann auch paar Kekse kriegt zum naschen. Dazu gabs natürlich auch "normales" Hundefutter, in ner Mischung aus Trocken und Nassfutter.


    Nach diesen 2 Einläufen dann, hat er normal gefressen und auch normalen Stuhlgang gehabt. Dann ist aber die Menge des Essens seit einer Woche immer mehr zurück gegangen, bis vor 2 Tagen. Seit dem frisst er garnichts sagt meine Mutter. Eher sogar das Gegenteil, er haut regelrecht ab wenn man ihm mit Essen kommt. Bei Sachen wo er einem vorher das Zeug aus der Hand geschnappt hat, so gierig war er darauf, stürmt er aus dem Haus und verkriecht sich in seiner Hütte. Was ebenfalls seltsam ist, da er eigentlich ein Haushund ist, der schläuft sogar im Schlafzimmer meines Opas.
    Nun sagte meine Mum, er habe heute früh ein kleines Hundeleckerchen gegessen aber das wärs auch schon gewesen. Sie fürchtet das er wieder was mit dem Darm hat, und hat natürlich (genau wie ich) Angst um ihn. Wir mussten letztes Jahr schon unseren Kater einschläfern lassen, und dann gleich noch unseren Hund, das wär echt übel.


    Ich hab ihr natürlich gesagt sie soll mit ihm nochmal zum Arzt gehen, aber sie meint den kriegen sie nicht nochmal ins Auto zum Arzt. Ich hoffe das der Doc nen Hausbesuch macht im Notfall.


    Hat sonst jemand ne Idee was das sein könnte? Trinken tut er normal, allerdings auch nur noch Wasser, keine Milch.


    Gruß Maik

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  • Wurde denn mal weiter untersucht? Der Hund könnte starke Übelkeit verspüren (zB bei Leber und Nierenproblemen), könnte starke Schmerzen haben wenn er frisst (schon mal ins Maul geschaut wie es da aussieht? Die gesamte Verdauungsapparatur kann Schmerzen). Also ein Arztbesuch wäre dringend anzuraten. Wenn die Verstopfung tatsächlich durch Knochen ausgelöst wurden, kann auch der Darm geschädigt sein.

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  • Also ich denke wenn der Darm verletzt wäre, hätte der TA das doch merken müssen, bei der Untersuchung vor und nach den Einläufen.


    Er frisst generell nicht mehr.


    Das mit dem TA is auch mein Rat, aber wie gesagt ich kenn mich bei denen nicht aus, machen die Hausbesuche?
    Es sind ca 10km fahrt bei ihnen bis zum ersten Arzt und den Hund kriegen weder mein Opa (80) noch meine Mutter (51) ins Auto, wenn der sich dagegen wehrt. Ich würde das schaffen, aber ich wohn eben ca 800km weit weg inzwischen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat

    Also ich denke wenn der Darm verletzt wäre, hätte der TA das doch merken müssen, bei der Untersuchung vor und nach den Einläufen.


    Was hier die Ursache für das gesundheitliche Problem ist wird nur ein kompetenter TA herausfinden können.
    Und ich denke mit einem Hausbesuch ist es hier nicht getan, wenn dem Hund geholfen werden soll. :/

    LG Anette
    (Mohikaner/Inventar)
    Diego *2004 - † 21.06.2018



  • Ich gehe auch davon aus, dass ein Hausbesuch da nicht viel helfen wird.
    Als weitere Diagnostik kämen z. B. ein Ultraschall vom Bauch oder ein Kontrastmittel-Röntgen in Frage, das geht daheim nicht.


    Evtl. kann der TA Deiner Familie aber ein leichtes Sedativum für den Kerle mitgeben oder aber den Kontakt zu einem anderen HH herstellen, der beim Einladen ins Auto helfen kann?


    So ein Einlauf erreicht ja nur kleine Anteile vom Darm - es kann also sein, dass irgendwo tief drin noch Knochenkot steckt und weiter Probleme macht und das zwischenzeitliche Futtern nur auf die anfängliche Erleichterung zurückzuführen war, es kann aber auch eine völlig andere Ursache dahinter stecken. Eine baldige gründliche Untersuchung bei einem gut ausgestattetem TA oder sogar in einer TK wäre da angebracht.


    LG, Chris

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