Labrador Retriever... kein Apportiertraining?
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hallo liebes forum,
wir beheimaten seit ca. einer woche einen labrador-retriever-welpen. er ist 5 monate und ein wirklich lieber kerl. er apportiert für sein leben gern, hat es vons ich aus schon am ersten tag gemacht.
nun war am freitag eine hundetrainerin bei uns. sie trainiert in einer hundeschule mit nonverbaler erziehung. sie meinte, wir sollen bloß kein apportiertraining mit ihm machen! es würde ihn zu sehr stressen und außerdem seinen jadgtrieb fordern. auf meine frage, ob es nicht besser wäre, ihn bei uns zu hause seinen trieb ausleben zu lassen als ihn zu überdrücken, meinte sie nein. allerdings ist sie auch dagegen, dass hunde miteinander spielen, weil es wölfe aus verschiedenen rudeln in freier wildbahn ja auch nicht machen. freilauf auf dem grundstück (wir haben 1800 qm) wäre auch nicht angebracht, weil er dann das gefühl hätte, unser rudel beschützen zu müssen und die rudelführung zu übernehmen, was ihn wieder stresst.
so richtig nachvollziehen kann ich das alles nicht. unsere alte hündin wurde über zeichensprache und pfeiftöne erzogen. wir wollten uns nun nochmal infomieren, weil sie ein hüttehund war und unser neuer nun ganz andere schwerpunkte hat.
was meint ihr zu solchen aussagen? stimmt ihr dem zu oder ehr nicht? was ist mit dem apportiertraining?
lg
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Hi,
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Hallo,
hör auf dein Bauchgefühl und wechsel doch die Trainerin - für mich ist keine Aussage ihrerseits nachvollziehbar.
LG Themis
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Sorry, aber oha.
Sowas habe ich ja noch nie gehört.
Dummytraining dient doch gerade dazu, dass der JAGDhund seine genetische Bestimmung in geordneten und geregelten Bahnen ausleben kann. Da hast du völlig Recht!
Das dies den Jagdtrieb fördert halte ich für Unsinn.
Ich trainiere schon eine Weile mit Bonnie und die geht völlig ruhig und gelassen ohne Leine an Kaninchen vorbei, die zehn Meter weiter auf der Wiese sitzen- dürfte sie ja laut der Aussage dieser Trainierin eigentlich nicht.... -
ich
- gebe verbale Kommandos
- lasse Hunde gerne ihre Triebe geregelt ausleben
- lasse meine Hunde auch zu anderen Hunden- würde demnach die Trainerin wechseln

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Wenn ihr da kein gutes Gefühl dabei habt, dann sucht euch einen anderen Trainer. Warum solltet ihr mit einem Retriever nicht in diesem Alter schon die Grundlagen fürs Dummytraining und einfaches Apportieren legen, wenn ihr das möchtet und dem Hund das Spaß macht?
Von nonverbaler Erziehung halte ich persönlich rein gar nichts. Warum sollte man sich in der Erziehung so einschränken und verbale Befehle nicht nutzen? Hunde hören sehr gut und können so viele unterschiedliche Signalwörter lernen. Mir würde im Traum nicht einfallen, auf dieses zusätzliche Mittel zu verzichten. Der Hund achtet auch dann auf den Halter, wenn dieser verbal kommuniziert. Da gibt es ja auch andere Möglichkeiten (zum Beispiel jeden Blickkontakt und jede Orientierung zum Halter belohnen).
Habt ihr euch denn bewusst diese Trainerin ausgesucht und wolltet ihr einen nonverbalen Ansatz haben? Und wenn ja, warum?
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Über solche "Trainer" könnte ich mich eigentlich echt aufregen...
Bei uns in der Gegend gibt es die auch:Da dürfen Hunde bloooooooß nicht miteinander spielen, denn sonst bekommt der Hund keine Bindung zum Herrchen sondern zum anderen Hund, kein Kontakt an der Leine und auch sonst kein Kontakt...
Ja wie soll der Hund ein angemessenes Sozialverhalten lernen, wenn er keinen Kontakt zu anderen Hunden haben darf, gerade, wenn es ein Einzelhund ist, der seinen Spielpartner nicht im Haus hat?
Wenn er an der Leine immer nur abgeschirmt wird, ja da entwickelt sich schnell mal eine Leinenaggression....Ich verstehe den Hintergrund, der meint, wenn er immer mit anderen Hunden spielt, dann will der Hund da immer gleich hinrennen. Aber man kann ja auch ein Sitz verlangen und den Hund freigeben, dann darf er zum anderen Hund ....
Alles bitte mit Maß und Ziel....wenn Menschen doch wieder mal selbst denken würden und nicht blind irgendeinem "Guru" oder in dem Falle "Hundetrainer" flolgen würden.Ich kenne die Erzählungen aus der Tierarztpraxis, jeden Tag kommt jemand, da darf der Welpe dies nicht, das nicht und wird mit Maisbrei gefüttert, weil der Trainer das gesagt hat.
Ihr sollt freilich den Welpennicht überfordern, aber eine Aufgabe, die dem Hund Spaß macht, wie etwa apportieren, ich finde das esein Muss ist, seinem Hund eine Aufgabe zu geben...ihr sollt ihn dabei sicher nicht stressen, aber natürlich ruhiges Arbeiten mit ihm auf jeden Fall machen...nur eben alles mit Maß und Ziel.
Als Welpe reicht es ja schon spielerisch zu üben, fünf Minuten am Tag, fertig.Was heißt schon nonverbale Erziehung? Klar reagiert ein Hund gut auf Körpersprache, aber warum soll ich mir die Möglichkeit von Sprache einfach verwehren? Meine Hunde kommen sowohl auf Wortsignal und haben für alle Signale ein dazu passendes Körpersignal, wie Hand nach unten, Handzur Seite usw....dazu noch Pfiffsignale...denn wenn der HUnd vorläuft und nicht schaut, wie soll er dann ein Körpersignal sehen? Dann doch mal lieber ein kurzes Hier oder Pfiff, bevor er auf die Straße läuft...
Ichfinde, dahat sich die Trainerin wohl zu sehr auf eine Idielogie eingeschossen, die so nicht haltbar ist.
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Zitat
und wird mit Maisbrei gefüttert, weil der Trainer das gesagt hat.

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Zitat
Habt ihr euch denn bewusst diese Trainerin ausgesucht und wolltet ihr einen nonverbalen Ansatz haben? Und wenn ja, warum?
wir hatten uns diese hundeschule ausgesucht, weil sie angeblich im umkreis eine der besten sein soll. der kleine soll später mal ein paar aufgaben übernehmen, also so eine art servicehund werden. meine mom ist durch eine krankheit in den letzten jahren immer immobiler geworden, kann sich schlecht bücken, etc. er soll ihr bei ein paar kleineren sachen helfen, wie dinge ausheben und unter schubladen öffnen. wir haben ihn nach eben diesen kriterien ausgesucht. da die trainerin als servicehundtrainerin eingetragen ist, dachten wir, wir wenden und am besten an sie
lg
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aber gerade, wenn der Hund sowas übernehmen soll ... wieso nonverbal?
Finde ich da irgendwie ungünstig und kenne es so auch nicht
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Höre auf dein Bauchgefühl und wechsle!
Dummytraining ist doch DIE Beschäftigung für Retriever. Also, Sachen gibt´s...
Das andere, vor allem, daß Hund nicht auf Grundstück frei laufen soll, erinnert mich irgendwie an ND. Da darf Hund auch nicht ohne Leine in den Garten und alleine in den Garten schon gar nicht. Hört sich irgendwie so ähnlich an.
Ich würde wechseln. - Vor einem Moment
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