arbeitswütiger Border Collie
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Clickerst du? Hier gibt es viele tolle Tricks die vor allem die Koordination schulen. Ich würde solche Dinge wie "im Kreis drehen", "Bellen" usw. eben alles was hysterisch macht unterlassen.
Pfote geben konnten meine auch in kurzer Zeit. Wenn du was für den Kopf willst, dann clicker doch mal ein paar Schwierige Sachen.Vielleicht schaust du mal hier in den Trick-Themen vorbei? Clickern ist ultra anstrengend, aber wenn mans richtig macht, eine schöne ruhige Kopfarbeit. Wenn du die Dinge dann noch übers Shapen beibringst, der Hund also aktiv mitdenkt, und ihn zusätzlich für ein paar Minuten körperlich auslastest, dann sollte das schon reichen. Meine Hündin war bei 5-10 Minuten Clickern und 10 Minuten über die Wiese rennen für den halben Tag ko.
Ansonsten würde mir einfallen, was ich mit meinen gerne mache:
- alle 4 Pfoten unterscheiden und anheben (später dann 2 auf einmal)
- Handstand
- auf einem Medizinball balancieren (später dann Männchen machen)
- auf kleinste Gegenstände stellen (später auf einem Taschenbuch)
- usw. siehe Trick-ThreadsHallo,
vielen Dank für deine hilfreichen Tipps. Die Tricks sind ja faszinierend. Hast du vielleicht ein gutes Buch zum Thema Clickern? Danke :) - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Was sagt er denn zu Schafen?
Denn das wäre für einen Border Collie (grade aus Arbeitslinie) die Rassegerechte Beschäftigung.
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Ich find es eine Unverfrorenheit, die Vorbesitzer des Hundes als deppert zu betiteln. Ich weiß ja nicht was schlimmer ist, als Laie keine Ahnung zu haben oder als Trainer in Ausbildung? Vivianne Theby und auch clickern sollten eigentlich jedem interessiertem Laien ein Begriff sein

Aber zum Hund. Warum willst du so ein Auslastungsprogramm fahren? Er ist ein junger hUnd, klar wollen die lernen und da ist die Rasse egal allerdings muss man solche Hunde wie den BC eben auch vor sich selbst schützen. Wenn sie arbeiten geben sie 180% Leistung und sie tun das immer. Das das auf Dauer zuviel wird dürfte auch dir klar sein. also heißt es das Programm runterzufahren und eigentlich nicht zu tun ausser Alltag kennenlernen und 2x am Tag 5 Minuten Training. Wenn du was für ein Hundeleben lang suchst dann schau dir Obedience an. Da hat man immer etwas zu friemeln aber es pusht nicht so hoch.
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Was verstehst Du denn unter "Arbeitslinie"? Hat der Hund Papiere?
Und was verstehst Du unter "rassegerechter" Beschäftigung?
In dem Alter habe ich meine Border Collies mit "guter" Vorgeschichte übrigens noch gar nicht mit Hundesport "beschäftigt" und auch noch nicht gearbeitet, das können die in dem Alter nämlich noch nicht. In einer Schäferei würde der Hund in dem Alter auch noch nicht arbeiten.
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
..... Ich weiß ja nicht was schlimmer ist, als Laie keine Ahnung zu haben oder als Trainer in Ausbildung? Vivianne Theby und auch clickern sollten eigentlich jedem interessiertem Laien ein Begriff sein
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hahaha..... Volltreffer.... *ggIch würd mit dem Kerle auch echt die ersten Monate nix Anderes machen als die versäumte Alltags-Sozialisierung nachzuholen - damit ist er vom Kopf her vollkommen beschäftigt....... Aber naja - Du bist der (angehende) Trainer..... Mußt ja wissen, auf was Du Dich damit einläßt, wenn Du den jetzt noch pushst, egal, mit welchen Beschäftigungen.
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clickerbücher kenne ich keine. Habe mir das alles selbst erarbeitet.
Ich möchte allerdings noch einmal auf das Thema Ruhe eingehen.
Klar, gerade die Hütehundrassen gehören zu denen, die in aller erster Linie Ruhe lernen. Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Dazu kommt mit Umwelteinflüssen klar kommen, ein kleines bisschen Grundgehorsam, Impulskontrolle und gezielte Beschäftigung! Ein paar Minuten am Tag. Bisschen Kopfarbeit, bisschen auspowern und dann RUHE.Aber wir sprechen hier auch von einem Hund, der 5 Monate lang NICHTS gelernt hat. Ich gehe davon aus, dass dieser Hund extrem schnell aufdreht, extrem unterfordert war als der zu der neuen Besitzerin kam und selbst gelernt hat sich Beschäftigung zu suchen. Dazu 0 Umwelteinflüsse erfahren hat.
Ich glaube hier ist es doppelt wichtig, auf gute Ruhezeiten zu achten. Aber ich glaube auch, um dem Hund die Ruhe zu ermöglichen bedarf es zuvor an gezielter Auslastung. Ich glaube nicht, dass dieser Hund im Moment mit 2x15 Minuten Erkundungstour zufrieden ist. Dafür war er zuvor sich selbst überlassen und konnte den ganzen Tag tun uns lassen was er wollte. Das wird so einfach nicht funktionieren.
Mein Schlüssel wäre es eine gezielte Auslastung ("denken und rennen") und danach auf die Ruhe zu bestehen. Natürlich muss das Programm runter geschraubt werden. Aber Man sollte den Hund genau beobachten und die Mitte finden zwischen a) der Hund ist überfordert und b) der Hund ist unterfordert weil man auf Teufel komm raus Hütehund immer "klein halten muss und jeder Hütehund im ersten Jahr eh nix macht beim Schäfer außer erkunden usw" egal was erlebt wurde. Denn dieser Hund ist eben mal anders. Der hat sein halbes erstes Jahr NICHTS gemacht. Da wird es nicht so einfach sein ihm Ruhe zu erklären. Dennoch muss er es lernen. Und der Schlüssel zur richtigen Ruhe liegt irgendwo auch in der vorangehenden ANGEPASSTEN Auslastung.
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... das dachte ich mir auch...
Ich hab selbst nen AL-Border. Ruhe heisst doch nicht nur schlafen... ich hab meiner als 1. "Trick" beigebracht, auf Kommando zu entspannen und runterzukommen. Ansonsten ist doch das Alltagsleben Auslastung genug.
Sicher, sie war mal beim Hundesport dabei, 1x die Woche Junghund-Agility, lernte Autofahren ist toll... und sonst? Gaaaanz langweiliger Alltag... damit war die genug beschaeftigt...
Als dank dafuer hab ich nen mega-entspannten Border, die schnell verstanden hat, es gibt nicht immer Action. Mittlerweile schmeist die sich neben mir auf den Buergersteig, wenn die Ampel laenger rot ist (ist ja nix los, in der Zeit kann man ja schlafen...)
Haette ich die so gepusht wie du, haett ich jetzt nen hyperaktives, klaeffendes Buendel Fell...Bring dem RUHE bei, Kauzeug hilft auch... clickern wuerd ich mir fuer den Winter lassen... :).
Am Liebsten mag sie zur Zeit ausgedehnte Spaziergaenge im Wald - fernab der Massen...
Ich moechte auchmal Mantrailing machen, vllt lass ich sie demnaechst an Schafen testen, aber sie ist 1,5 Jahre alt. Ihr habt doch Zeit... :)
Koordinationsuebungen sind echt super!
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borderli: Eben du sagst es. ANGEPASSTE Auslastung. Tausend verschiedene Beschäftigungsarten und von jeder Sportart ein bisschen was, sind kein angepasstes Training für einen Border. Sie soll sich für eine Sache entscheiden und den Hund dann vernünftig aufbauen darin. Sollte ihr als angehende Trainerin ja nicht so schwer fallen.
2x15 Minuten freie Bewegung wären für jeden jungen Hund zu wenig. Das hat nichts mit der Rasse zu tun. Da würde auch der nette Labbi von nebenan am Rad drehen. Ruhe lernen heißt doch nicht, dass der Hund nichts kennenlernt. Im Gegenteil, er lernt meinen Alltag und seine Umgebung kennen und das mehrere Stunden am Tag. Da muss ich einen dadurch eh schon nervösen Hund, der wahrscheinlich mit diesen Eindrücken schon überfordert ist, nicht noch mehr mit sinnlosen Tricks und tausend verschiedenen Sachen pushen.Komisch finde ich auch, dass die TE auf meine Fragen nach dem Züchter null eingeht. Kann sich ja jeder selber seine Gedanken dazu machen.
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Ich finde auch, es ist völlig egal, ob BC oder andere Rasse. Grad ein Hund, de nix kennt, hat sicher genug damit zu tun Neues kennenzulernen. Wenn ich überlege, was ich mit meinen Welpen am Anfang gemacht hab, war Umweltsicherheit das Wichtigste. Grad beim Border Collie! Nebenbei spielerisch ein bisschen geclickert und sonst eigentlich nix.
Dafür hab ich jetzt 2 wirklich entspannte Border Collie-Damen. Wir machen aber auch nicht täglich Action. Meistens nur laaaange Spaziergänge mit ein bisschen Natur-Agi. Ihre Hauptjobs: pädagogische Begleithunde und Dogdance nimmt nur ganz wenig Zeit in der Woche in Anspruch, auch (oder gerade) bei meiner 13 Monate alten Holly.LG,
andrea
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Hallo zusammen,
ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass dieses "Pushen und total Auslasten" letztendlich nur zu Problemen führt.
Ich habe meine Border Collie Hündin von einem "Wald-und-Wiesen"-Züchter geholt, wo sie recht wenig Umwelteinflüsse kennengelernt hatte, wie sich später herausstellte. Mich haben alle in meinem Bekanntenkreis verrückt gemacht, dass so ein BC dringend ausgepowert werden muss. Also waren wir viel spazieren, beim Baby-Agility, zum Dog-Dancing und haben abends noch einiges aus der Trickkiste geübt. Kurzum: Ich habe mich von meinem Umfeld total verrückt machen lassen und meinen BC so aufgedreht, dass sie gar nicht mehr runterkommen konnte.
Sie war also nicht nur von der neuen Umgebung mit all ihren Geräuschen, Gerüchen, neuen Menschen und Hunden völlig überfordert, sondern wurde dann auch noch von mir zu sehr gepusht. Das Ganze gipfelte dann darin, dass sie angefangen hat Autos, Fahrradfahrer, Jogger etc. anzugehen, weil sie einfach völlig überfordert war. Ich hatte das Glück an eine tolle Hundetrainerin zu geraten, die mich und meine Hündin therapiert hat. Unser Hauptaugenmerk lag dann darauf, dass meine Maus endlich mal zur Ruhe kommt und lernt, dass sie nicht alles kontrollieren muss, sondern, dass sie mir die Kontrolle überlassen kann. Dieses ganze "Ein Border Collie ist ein Arbeitsjunkie und muss auf Teufel komm raus ausgelastet werden" ist echt totaler Quatsch und hat mir einen völlig nervösen Zippel beschert, den ich jetzt nach einem halben Jahr intensivem Training endlich so weit habe, dass er abschalten und zur Ruhe kommen kann. Klar will so ein BC gefordert werden, aber wenn ich einen ausgedehnten Spaziergang mit ein paar kurzen Trainingssequenzen mit ihr mache und danach noch 2 x 5-10 Minütchen Intensivtraining, dann ist sie platt. Also: Vorsicht bitte davor dem Hund zu viel zu zu muten und ihn damit völlig zu überlasten!LG
Urmel - Vor einem Moment
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