arbeitswütiger Border Collie
-
-
Zitat
Das lerne ich ihm auch im Vordergrund, aber zum Ausgleich mache ich eben auch andere Dinge, die ihn gut entspannen und runter holen
ZitatIch beginne jetzt Maintrailing mit ihm. Außerdem machen wir Unterordnung, Fährte und Dummy.
für mich irgendwie ein Widerspruch, sorry
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier arbeitswütiger Border Collie schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
Warum macht man nicht erst mal da weiter mit der Alltagstauglichkeit?Oder lernt man das auf deinem Trainerlehrgang nicht?
Was raten denn deine Ausbilder/Dozenten, wie auch immer?Hier dürfte der Hund erst Mal lernen, stressfrei durch den Alltag zu kommen
Warum kann man denn nicht beides machen? Ein Tierschutzhund einer Freundin hat auch an Alltagstauglichkeit gearbeitet. Das hat ihn hochgepusht und war natürlich super anstrengend für ihn. Ein bisschen mit Frauchen entspannt arbeiten (mal ein bisschen Fuß gehen, paar Mal den Dummy holen etc.) in Situationen die ihn entspannen hat ihn wieder runter geholt und er konnte seine Spannung ableiten.
-
Wie vorher schon beschrieben. Ich habe mich falsch ausgedrückt.
Also im Vordergrund steht das er im Alltag entspannt gehen kann. Muss ja auch so sein da wir jeden Tag mehrmals hinaus gehen
Und eben als Ausgleich machen wir das. Denn auf der Straße spazieren gehen ist weitaus anstrengender für ihn als beispielsweise eine Fährte oder Unterordnung -
Ein Hund der den Alltag kennenlernen und lernen muss, damit klarzukommen, der ist damit eigentlich voellig ausgelastet.
Jeder Hundesportler den ich kenne, der mit seinem Welpen/Junghund etwas macht, der macht das um dem Grundstein zu legen. Nicht weil die Hunde es brauchen. Aber das sind ja auch fast alles Malinois und keine BC aus AL...
Kekse irgendwie in der Wiese zu suchen hat so absolut gar nichts mit faehrten zu tun. Normaler Faehrtenaufbau reicht ebenfalls um einen Jungspund 'auszulasten', da braucht es nichts anderes dazu..
-
Hallo chrispi,
ich finde die Ratschläge der meisten Vorgänger sehr gut und auch verständlich. Viele der user haben selbst schon lange Hunde und kennen sich offensichtlich doch sehr gut aus - zumal es ja auch eine ziemlich einhellige Meinung ist (da könnte dann also was dran sein
).
Ich habe einen Hund der auch sehr gerne arbeitet (wie übrigens die meisten Hunde, wenn man eine ihren Anlagen gerechte Arbeit für sie auswählt und sie darin fördert). Ich habe mich zwischenzeitlich immer mal wieder nach seinen Geschwistern erkundigt. Über seinen Bruder konnte ich erfahren, dass er bei jemandem ist der ihn recht früh (als Junghund) ans Fahrrad gewöhnte und ihn auf diese Weise "auszulasten" versuchte. Heute - drei Jahre später - fehlt seinem Besitzer offensichtlich die Zeit so lange Fahrradtouren täglich zu machen wie sein Hund in der Lage wäre sie zu leisten - unter 20km braucht er erst gar nicht in den Sattel zu steigen.
Klar möchte ein Hund gefordert werden, aber du solltest bedenken, dass je mehr input du ihm gibst desto mehr verlangt er auch ....das kann schnell zu einer unglücklichen Kette führen die wie ein Fluch für dich wird.
Ich glaube auch, dass es sehr menschlich gedacht ist, wenn man denkt der Hund hat solange nichts gehabt, deshalb gebe ich ihm jetzt "volle Pulle" - als wäre er eine Feder, die bis zum Anschlag aufgezogen ist und sich nun "endlich" mal entladen muss.
Ich glaube du hast noch nicht gesagt woher du weißt das er ein AL Border ist. Hat er entsprechende Papiere die das belegen?
Wie sieht es denn mit der Alltagstauglichkeit aus? Ich stelle mir vor, dass das doch bei einem Hund der vorher nicht rauskam und nichts gesehen hat eine riesige Baustelle ist.
Ich würde auch bei mehreren Arten der Beschäftigung darauf achten, dass sie sich nicht womöglich im Wege stehen - gerade wenn er schnell lernt! So könnte z.B. die Unterordnung dem mantrailing in manchen Bereichen in die Quere kommen (kommt natürlich darauf an wie ernst du das mit dem trailen nehmen willst). Der Mantrailing- Trainer wird sich glaube ich nicht gerne damit beschäftigen deinem Hund grundsätzliche Alltagstauglichkeit beizubringen - die sollte aber bei einem Trailer, zumindest in den meisten Bereichen vorliegen (zumindest wenn man es einigermaßen ernsthaft betreiben will). Da gibt es also reichlich Dinge die man vorweg üben kann - eben kleine Übungen, die einem hibbeligen Hund aber sehr viel abverlangen.
Ich gehöre - auch wenn du womöglich lieber etwas anderes hören möchtest - ebenfalls zu denen die dem Hund erst einmal vermitteln würden, dass er jetzt zwar einen etwas anderen Tagesablauf mit mehr Bewegung und Übungen hat die die Alltagskompatibilität fördern, aber im Großen und Ganzen würde ich ihn nur sehr gemächlich
an echte Arbeit heranführen. Natürlich kannst du das alles nur selbst für dich und deinen Hund entscheiden und wie es im Leben so läuft:Erfahrungen macht man meist kurz nachdem man sie gebraucht hätte!
Tschüss und viele Grüße
Ralf -
-
Zitat
Warum kann man denn nicht beides machen? Ein Tierschutzhund einer Freundin hat auch an Alltagstauglichkeit gearbeitet. Das hat ihn hochgepusht und war natürlich super anstrengend für ihn. Ein bisschen mit Frauchen entspannt arbeiten (mal ein bisschen Fuß gehen, paar Mal den Dummy holen etc.) in Situationen die ihn entspannen hat ihn wieder runter geholt und er konnte seine Spannung ableiten.
hm, also ich kenne keine entspannende Unterordnung
denn ich möchte dabei Spannung sehenauch mag ich bei Fährte/Trailen arbeitsgeile Hunde und auch beim Dummy voll konzentrierte
passt für mich mit "entspannen" "herunter kommen" echt nicht zusammen

-
Der eigentlich schlimmste Satz beim Border Collie: "Er braucht das."
Meist bezieht sich das nicht auf das, was der Hund tatsächlich und wirklich braucht.
Mich interessiert immer noch was unter Arbeitslinie zu verstehen ist

-
Zitat
Der eigentlich schlimmste Satz beim Border Collie: "Er braucht das."
Meist bezieht sich das nicht auf das, was der Hund tatsächlich und wirklich braucht.
treffender kann man es nicht mehr sagen

-
Also ich werde hier jetzt langsam einen Abschluss ziehen denn es bringt mir hier nichts weiter
Ich kenne den Hund am besten, weiß was ihm gut tut. Weiß wie er entspannen kann und wie und wieviel ich ihn fördern sollte. Ich habe meinen Beitrag nicht gepostet um nur Kritik zu erhalten. Das soll jetzt nicht heißen das ich keine Kritik einstecken kann. Das kann ich sehr gut und nehme es auch gut an. Aber über den Computer merke ich einfach das man anscheinend keine hilfreichen Tipps und VOrschläge geben kann. Da halte ich mich lieber wieder auf mein Bauchgefühl und meine Trainer.
Wie gesagt es wird alles jeden Tag besser, und wenn ich ihn so pushen würde wie ihr das beschreibt dann wäre das wohl nicht der Fall
oder liege ich da wieder falsch. -
Vielleicht hättest du dann in deinem Eingangspost erwähnen sollen, dass du eh das tust was du meinst, dass es richtig ist und du keinerlei Kritik daran hören möchtest.
Hier sind einige dabei die nicht nur unkomplizierte ruhige Hunde haben und die durchaus wissen was sie tun.
Du schreibst dein Hund ist im Alltag draussen noch sehr gestresst und du machst diese sportlichen Dinge mit ihm um ihn runterzuholen. Das funktioniert so aber nicht Stress, egal ob positiv oder negativ ist immer noch Stress. Sinnvoll wäre es dem Hund in den für ihn stressigen Situationen zur Entspannung zu bekommen. Nennt sich konditionierte Entspannung und ist durch aus sinnvoll für so aufgedrehte Kerlchen. - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!