Beißhemmung / Autoritätsproblem?
-
-
Ach ja, keine Sorge, nur weil er mal wild spielt, etc will er nicht die weltherrschaft an sich reißen. Ein Autoritätsproblem hast du sicher nicht. Es ist zwar in Ordnung, Grenzen abzustecken, aber schlussendlich ist er ein Kind und muss, wie Menschenkinder auch, alles von der Pieke auf lernen. Wenn du in deinem Verhalten ruhig und konsequent bleibst, gibt es kein Problem mit der Autorität.
Das schlimmste, was Rocky bisher jemals zu hören bekommen hat, war ein strenges "Nein". Er akzeptiert mich trotzdem und macht, was ich von ihm möchte
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Beißhemmung / Autoritätsproblem? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
Wir machen alles im Grunde genauso, nur wenn bei uns räumlich getrennt wird, dann muss der Hundi den Raum verlassen, nicht ich.So hab ich das auch gemacht.
Ich denke das ist besser wen er raus muss da er den vieleicht ehr begreift das er etwas falsch gemacht hat, als wen man selber raus geht.
Das du rausgehst könnte ihm zeigen das du die flucht vor ihm ergreifst und das könnte ihm ein falsches bild geben.
Aber das is nur eine vermutung :shyly: -
Zitat
Sein Opa wiegt 45kg http://www.bb-bulls.de/index.php/Dragon.html. Und sein Vater wog 43kg.
hübscher Kerl! Bin mal gespannt auf ein Foto von deinem! Die finde ich im Welpenalter ja auch super knuffig

-
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich werde so verfahren wie bisher, nur dass ich ihn dann aus dem raum schicke anstelle dass ich den Raum verlasse.
Zitat
hübscher Kerl! Bin mal gespannt auf ein Foto von deinem! Die finde ich im Welpenalter ja auch super knuffig
Das ist der Gute :)
http://www11.pic-upload.de/08.08.14/xebmqcxdtiq.jpgEdit by Mod: Das Bild ist zu groß!
Bitte beim Einstellen auf zulässige Bildgröße von 640 x 640 px achten! -
-
-
Zitat
Strenge aber Liebevolle Erziehung hat noch keinem Hund/Welpen geschadet, vorallem nicht wenn er irgendwann mal 45 Kilo wiegt und sowieso schon 50% der Menschen die Straßenseite aufgrund seiner Erscheinung wechseln. Wenn er das verhalten anbietet und sitzen bleibt, dann wird er dafür belohnt, völlig egal ob es 20 Sekunden, eine Minute oder fünf Minuten sind, nicht mehr und nicht weniger.Also meint ihr, alles so beibehalten auch wenn seit 3 Wochen in beiden Fällen fast keine Verbesserung vorhanden ist?
Ein Welpe braucht keine Strenge, eher liebevolle Konsequenz.
ZitatCa 1-2 Mal am Tag dreht er komplett auf, rennt auf mich zu, fixiert mich und bellt/knurrt mich an. Er schnappt nach mir und versucht zu beißen.
Da hast Du einen sehr ruhigen Welpen. Das ist ein normales Spielverhalten, welches nicht unterdrückt werden sollte. Es steckt ein "ernster" Sinn hinter diesem Verhalten.
Du solltest den kleinen Kerl erstmal Welpe sein lassen.
Je mehr ein Welpe seinen genetischen Plan ausleben kann, umso einfacher wird später die Erziehung. Ein Welpe sollte viel Zeit für das freie Spiel, das Erkunden der Umwelt und für das Spiel mit anderen Welpen bekommen. Da lernt er auch die Beisshemmung.Durch das welpentypische Verhalten und Erkunden sammelt ein Welpe Erfahrungen für das Leben, die einen selbstsicheren und ausgeglichenen Hund aus ihm machen.
Darf er das nicht ausleben, wird sich das später in Problemen zeigen, z. B. in dem er aus Unsicherheit andere Menschen oder Hunde anpöbelt.
-
Danke für den link. Ja das sind ja ganz schöne Brummer.
Ich hatte irgendwie um die 25 kg im Kopf
, ich meine, da ging es um die OEB einer userin hier...oder täusche ich mich.
Weiss jetzt auch grad nicht, wer das war.
-
Ein hübsches Kerlchen hast Du da..... ;-)
Das mit der Autorität (ohne H drin, verzeih, aber nachdem Du´s jetzt mehrfach so geschrieben hast, erlaube ich mir mal diese kleine Klugschei.erei.... *gg) vergiß mal ganz schnell wieder. Ich weiß nicht, warum so viele Menschen immer gleich wollen daß sie als "Autorität" angesehen und respektiert werden von ihren Hunden.
Autorität entsteht dadurch, daß Du Deinen Hund souverän durch Alltags- und auch ungewöhnliche Situationen führst, daß Du verläßlich bist, gut für ihn sorgst etc. - nicht, weil Du Dir ein Schild "Chef" ans Revers heftest *gg oder vor Dir her trägst. Will heißen, Chef wird man durch souveräne Führung und die Sicherheit und Verläßlichkeit, die man dem Hund gibt- nicht, indem man den Hund "knechtet" und möglichst bald möglichst viele Kommandos "reinprügelt" (in Bezug auf die Kürze der Zeit - nicht, daß Du denkst, ich wollte Dir Tätlichkeiten unterstellen ;-) ) in den Kerle, und fünfmal täglich erwartet, daß er sich auf den Rücken wirft. Vertrauen und Bindung sind hier die Schlagworte. Oder möchtest Du nen Chef haben, der Dir 3mal täglich erzählt, daß ER der Chef hier ist, und Du deswegen jetzt den Kaffee zu holfen hast? *gg Ich mags jedenfalls lieber, wenn mein Chef mir den Job erklärt, den ich tun soll, er mir das nötige Rüstzeug mitgibt, und weiterhilft, wenn ich micht weiterkomme. Der mir ansonsten die Freiheit gibt, den Job auch gut zu erledigen, statt mir den ganzen Tag hinterherzuschleichen, ob ich auch alles richtig mache, und mich dauernd "antanzen" läßt zum Rapport, um den Chef raushängen zu lassen.
Klar - anständiges Benehmen muß er lernen, der soll später nicht über Tische und Bänke gehen, und es ist auch sehr vorausschauend von Dir, zu sagen, ein 45 Kilo Hund soll später halt nicht Leute belästigen etc. Aber als erstes kommt mal, daß Ihr zusammen die Welt entdeckt, und die wichtigsten Dinge sitzen: Rückruf, Abbruchkommando (Nein o.ä.), und ruhig bei Dir bleiben, wenn Du wo stehst oder sitzt. Und ein bisserl Leinenführigkeit, jetzt ist´s eh am Einfachsten, weil er noch net so viel wiegt, und gut lernt.
Das muß dann aber nicht notwendigerweise so sein, daß der Welpe schon 20 Minuten im perfekten Fuß neben Dir sitzt oder geht oder so, ich würd den einfach neben mir lassen, wenn ich stehenbleibe, egal ob liegend oder sitzend oder im Kopfstand
, Hauptsache er hält Ruhe und belästigt z.B. nicht Dein Gegenüber, während Du Dich mal unterhälst oder so. Und daß er lernt, wo er draußen hinzumachen hat (nämlich nicht an Straßenlaternen/Pfosten/Gartenzäune und Häuser anderer Leute), die Grundregeln bei Dir im Haus (Sofa ja/nein; Zimmer, die evtl. tabu sind; Benehmen Gästen gegenüber - z.B. im Körbchen bleiben etc.), solche Dinge beschäftigen in den ersten Wochen genug, da muß der Knopf nicht schon so viel Grundgehorsam können. Man überschätzt oft, was der Wechsel von der Mutter in einen komplett fremden Haushalt mit komplett fremden Menschen für den Hund für eine Umstellung bedeutet, und was er da alles erstmal lernen muß, um irgendwie durch den Alltag zu kommen, ohne "anzuecken". Das ist Aufgabe genug für die ersten Wochen.Ich unterscheide da immer: Erziehung ist das, was der Hund fürs Leben braucht. Benimmregeln sozusagen. Und alles Andere ist Ausbildung von Kunststückchen, die durchaus noch ein bißchen Zeit haben. Sitz, Platz, Fußgehen, all das Zeugs. Braucht eigentlich kein Hund, erleichtert uns aber manchmal das Zusammenleben mit dem Hund...
-
Bubuka & BieBoss:
Vielen Dank für eure Antworten. Insgesamt ähneln sich ja bislang alle Antworten - Ruhe bewahren, dem Welpen Zeit geben und die Welt mit ihm erkunden.Weiß jemand wann das mit dem Beißen nachlässt? Bzw. wann die "wilde" Phase vorbei ist? Später sind OEBs ja sehr ruhige und ausgeglichene Hunde.
-
Babys stellen keine Autorität in Frage. Babys muss man nicht zeigen, wer der Chef ist. Auch Spiele anfangen/beenden ist nicht nötig - kein Wunder, dass er dann aufdreht...
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!