Mischling bellt und knurrt Menschen an

  • Für jemand, der verunsichert hier nachfragt, ist ein pauschales "Das darf nicht mehr passieren" wenig hilfreich...
    Das wird sie schon selbst wissen, sonst würde sie hier nicht schreiben.

    Das sind die Beiträge, die ich liebe :schweig:

  • Ich sage Dir noch mal, warum ich das geschrieben habe, vielleicht verstehst Du es ja, vielleicht auch nicht ;)

    Vorsorge ist bei einem solchen Hund das A und O. Wenn ich (als Anfänger) mir unsicher bin, ob der Hund eine Situation kann, dann sorge ich dafür, dass er ihr nicht ausgesetzt wird. Alles andere wird das Problem immer weiter verschärfen.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Ja das kenne ich nur zu gut. Genau so hat sich mein ehemaliger Ausländer auch verhalten.

    Du solltest wirklich aufpassen, das sich das nicht festigt, oder er Übersprungshandlungen erfindet, weil er ja nicht zum Ziel kommt.

    Selbstverständlich ist es sehr schlecht, wenn Kinder den Hund "ärgern", er festgebunden ist und keiner da ist der was unternimmt. Sowas darf nicht passieren. Er ist ein Rudeltier und wenn Du willst, das er Dir vertraut, musst Du sowas verhindern bzw. eingreifen. Das wäre auch ein tolles Beispiel gewesen, dem Hund zu zeigen: Ich regle das.

    Vielleicht reagierst Du an der Haustüre einfach gelassener und anders als draußen? Vielleicht ist auch deshalb der Hund gelassener?

    Hier wäre wirklich wichtig eine tiefe Bindung zu dem Hund aufzubauen, ihn dazu bringen das er Dir vertraut, ihm zu zeigen, dass Du das alles für ihn regelst und er ganz entspannt sein kann. Es geht auch darum, den Hund nicht zu viele Eigeninitiativen bzw. eigene Entscheidungen treffen zu lassen.

    Wie Du Dein und somit sein Verhalten änderst, besprichst Du am Besten mit Deiner Trainerin. Hier gibt es nicht die eine Lösung für das eine Problem. Es wäre eine grundsätzliche Sache. Falls sie keine Idee hat, ist sie die Falsche. ;)

  • Bearbeiten ging nicht mehr, daher:

    Pass bitte auf das Kind auf. Gerade so ein Hund ist überhaupt nicht der richtige Spielkamerad für ein 4-jähriges Kind. Das Kind sollte den Hund ganz in Ruhe lassen, bis der Hund das Verhalten geändert hat. Bei dem Wort "Kasperltheater" bekomme ich wirklich Bauchschmerzen.

    Kannst Du Deinen Hund lesen? Wie nimmt er das "Kasperltheater" auf?

  • Hallo,

    Zitat

    würde ich persönlich ihm ins Halsband greifen und dieses ruhig und bestimmt ein Stück nach oben ziehen. An der Leine funktioniert das auch, aber es entsteht mehr "Pendelbewegung" dadurch. Der Hund (welcher dadurch schon nicht erwürgt wird), wird sich dadurch hinsetzen und hat allein damit schon ein Stück Ruhe gewonnen.

    ...gnaaaa...

    Wenn ich sowas lese, schuppert's mich. Nöö...der wird nicht ERwürgt, aber er wird GEwürgt. Was soll das bringen? Einer für den Hund schon negativen Situation noch was Negatives hinzuzufügen, ist (sorry) dämlich. Es deckelt nur die Symptome, aber ändert nicht die Gefühlslage des Hundes.

    Nur nochmal zum Verständnis: Es geht hier um einen knapp 7 Monate alten Junghund aus dem Ausland. Der befindet sich in einer entwicklungsbedingten Angstphase. Wird hier nicht sensibel und adäquat mit umgegangen, geht der Schuß gewaltig nach hinten los.

    Also bitte solche Ratschläge NICHT annehmen und den Hund (wenn auch nur kurz) "hängen". Das sind brachiale, veraltete Methoden.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • Der letzte Beitrag ist aus dem Kontext gerissen. Wir sprechen hier von einem aggressiven Junghund, der bereits gebissen hat (!!!) und einer Halterin, die aktuell mit der Situation überfordert ist. Sie hat einen (hoffentlich kompetenten, auch das wurde ausführlich erörtert) Trainer, der aber ad hoc nicht verfügbar ist bzw. auch nicht zaubern kann. Der Halterin wurde daher empfohlen, einen Maulkorb sauber aufzubauen, die Kinder vom Hund fernzuhalten und den Hund vor Situationen zu schützen, die ihn zum hochfahren bringen.
    Sollte das nichts nützen oder es dennoch zu einer Situation kommen, in der der Hund aggressiv nach vorne geht, ist es wohl besser ihn ein klein wenig zu würgen als die Leine nicht mehr halten zu können und dem Hund somit den ungehinderten Gang nach vorne zu ermöglichen.

  • Hallo,

    wo steht, daß der Hund bereits gebissen hat...? Ich kann es nicht herauslesen.

    Zur Schadensbegrenzung würde ich situationsbedingt einen Hund natürlich mit aller Kraft zurückhalten, ganz klar. Aber niemals würde ich einen Hund BEWUßT an der Leine oder am Halsband "aufknüpfen" und nach oben ziehen. Das kann bei einem ohnehin schon unsicheren Hund Panik auslösen. Und der Nachsatz "damit er sich beruhigt" ist hier nahezu absurd.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • Zitat

    Um einen Hund am Beißen zu hindern, kann man auch einfach die Leine kürzer nehmen, dafür muss man nix würgen.

    Mal ehrlich, wenn dieser Hund nicht bald lernt, wie er sich richtig verhalten soll, wird er irgendwann so gefrustet sein, das er auch nicht mehr davor zurück schreckt, das andere Ende der Leine zurecht zu weisen.

    Darauf muß man gefasst sein.

    Deshalb halte ich beide Tips für gefährlich.

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