Jetzt hat es uns auch erwischt :-)

  • Mein Junge ist in der Pubertät und hat heftige Hormonschübe :headbash:

    Nach jedem Spaziergang braucht er eine Stunde zum runter kommen ist das noch normal?

    Es läuft immer nach dem selben Schema ab.

    Wir kommen rein und er fängt an alles mögliche zu rammeln wenn ich es ihm verbiete ( den er gibt erst auf wenn er am Ende ist und der Gegenstand kaputt) dann flippt er komplett aus bekommt Tellergrosse Pupillen und dreht völlig durch. Er beginnt dann an sich zu lecken und wirkt vollkommen gestresst. Homöopathie haben wir bekommen aber sehe bis jetzt keine Besserung ( erst seit 3 Wochen)!

    Er ist fast 18 Monate alt :-)

    Sonst ist er ein Engel hört super, ist abrufbar kann Leine Laufen, er ist total verschmust und einfach nur lieb:-)

    Auch hat er keine Problem mit anderen Hunde weder mit Rüden noch mit Hündinnen.

    Soll ich ihm etwas zum rammeln kaufen oder soll ich es trotz allem unterbinden?

  • Das ist definitiv nicht normal. Ich würde das ganz klar unterbinden und für Ruhe im Karton sorgen. Abgesehen vom beschriebenen Verhalten, das nicht ok ist, finde ich auch eine Stunde zum Runterkommen echt heftig. Für den Hund ist das gar nicht gut, wenn er sich so aufregt und gestresst ist. Wenn der sich in Anwesenheit eines Hundes mit Leit- und Führungskompetenz so aufführen würde, bekäme der aber so etwas von einen auf die Schnauze für den Stress, den er verbreitet... bzw. es wollte keiner etwas mit ihm zu tun haben außer ähnliche Chaoten.

    Viele Grüße
    Schnuffeltuchler

  • Hmmm Ok danke für die Antwort….

    Ich kann es ihm schon verbieten aber dann leckt er seine Pfoten was ich noch schlimmer finde :-(

    Er ist überhaupt nicht dominant sondern total überfordert in dem Moment.

    Ist auch egal was wir davor gemacht haben es reichen im Moment draussen 10 Minuten Gassi gehen er sieht danach auch auch aus wie ein Nacktschnecke total versabbert….

  • Hi, dass er überfordert ist, ist schon richtig; mit Dominanz hat das gar nichts zu tun. Der hat sich einfach selbst nicht im Griff. Pfoten lecken würde ich auch unterbinden.

    Draußen würde ich auch auf Ruhe und Gelassenheit achten.

    Viele Grüße
    Schnuffeltuchler

  • Wie viel Programm macht ihr den normalerweise?

    Für mich hört sich das nach einem Junghund an, der mit dem täglichen Programm überfordert ist und deswegen massiv gestresst ist.

  • Warum soll man das Pfoten lecken unterbinden? Ich kann das gerade irgendwie nicht so richtig nachvollziehen. :???:

  • Ich kenne auch so einen Fall. Fast die gleiche Problematik. Hinzu kam da aber auch noch dass er nicht fressen wollte wie sonst.
    Das Problem war nicht der Hund sondern eine läufige Hündin in der Nachbarschaft

  • Zitat

    Warum soll man das Pfoten lecken unterbinden? Ich kann das gerade irgendwie nicht so richtig nachvollziehen. :???:

    Naja, natürlich nicht grundsätzlich. Aber so wie ich das verstanden habe, ist es hier eine Art Zwangshandlung, weil der Hund unter Stress ist. Man muss den Hund in so einer Situation runterfahren und sich nicht noch aufputschen lassen, zumal zwanghaftes Lecken den geleckten Hautstellen auch nicht immer gut tut. Wenn er nach zwei Minuten aufhört, ist ja gut, aber...

    Ich habe übrigens einen dreijährigen intakten Rüden, der fast zwei Jahre lang Zaun an Zaun mit einer regelmäßig läufigen Hündin lebte und nicht so austickte, zu keiner Zeit. Normal ist es einfach nicht und der Hund leidet darunter. Wenn der Grund tatsächlich Hündinnen sind und Erziehungsmaßnahmen und Homöopathie nicht helfen sollten, würde ich letztlich zum Schutz des Hundes über eine Kastration nachdenken. Je nachdem wo man wohnt, wird nämlich irgendeine Hündin immer läufig sein...

    Viele Grüße
    Schnuffeltuchler

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