Umgang von Kindern mit Hund

  • noli81
    Lass mal, Du hast die richtige Einstellung.
    Unser Sohn ist ja auch mit unseren Hunden aufgewachsen. Der durfte auch alles mit ihnen machen.
    Also mit alles machen meine Ich spielen, kuscheln usw.
    Aber ich wär doch nie auf die Idee gekommen, das fremde Kinder das mit unseren machen dürften.
    Die Gefahr, das dabei was passieren könnte, wär mir viel zu gross.

  • Zitat

    Passend zum Thema hat meine Große nächste Woche Projektwoche und am Dienstag ist sie beim Thema "Tierschutz". Generell muss mal sagen, dass bei anderen oftmals der Respekt vorm Tier fehlt. Da werden Katzen ist Schrankschubladen eingesperrt, in Säcke gestopft und durch die Gegend gezogen. Ich versteh sowas einfach nicht.

    Dazu passt diese Geschichte. Leider. http://www.italienische-hunde.de/hund-zerfleischt-kin.html

    Du machst das schon richtig. Zöpfchen flechten oder einem Hund mal Hut oder Geweih aufsetzen ist eine Spielerei, aber kein Spiel, das der Hund aushalten muss.

    Bei uns lebten in den vergangenen Jahren zwei Hunde, die genau deshalb ins Tierheim kamen, weil die Kinder alles durften und die Hunde sich das hätten gefallen lassen müssen. Haben diese beiden Hunde aber nicht. Und so galten sie als bissig und warteten im Tierheim auf ein Zuhause. Immerhin waren die Familien zumindest so ehrlich, zuzugeben, dass die Kinder die Hunde geärgert haben und die beiden Hunde (stammten aus verschiedenen Familien) zugeschnappt bzw. gebissen haben.

    Ich würde mein Kind nicht mehr in diesen Haushalt lassen. Stell Dir mal vor, die anderen Kinder drangsalieren den Hund und Dein Kind gelangt zufällig in die Gefahrenzone, wenn der Hund sich doch mal wehrt. Das Risiko wäre mir zu hoch und das würde ich den Eltern auch unmissverständlich so sagen.

  • Unser Hund würde sich eher selbst beißen, bevor er eines meiner Kinder auch nur anknurren würde. Das heißt aber nicht, das sie das ausnutzen dürften. Beide Kinder haben gelernt das Tiere kein Spielzeug sind und mit dem Respekt behandelt werden mit dem auch sie behandelt werden möchten. Nicht mehr und nicht weniger.
    Neulich bat mich eine Mutter um Rat, deren Junghund ab und zu nach ihrem Sohn schnappt. Sie wollte wissen wie sie den Hund dazu erziehen kann das er nichts macht wenn ihr Sohn sich auf ihn drauflegt. Ich war erst mal sprachlos, habe ihr aber dann geraten, nicht den Hund in dieser Richtung zu erziehen, sondern eher dem Kind beizubringen, das das nun mal nicht geht. Sie hat mich ganz entgeistert angeguckt.
    Ich habe dann den Sohn mal ganz fest in den Arm genommen und nicht losgelassen. Er fand das natürlich nicht besonders schön und hat versucht mich wegzudrücken. Dann habe ich ihm erklärt das ich jetzt er bin und er gerade sein Hund. Er hat mich dann angeguckt und gemeint, das er wohl ziemlich gemein zu seinem Hund gewesen wäre. Ich hoffe mal er hat's verstanden.

  • Zitat

    das Internet ist voll mit solchen Beispielen und deren gleichen
    http://youtu.be/5DZUi9LgeOU
    Wie mich solche Menschen Aufregen, vielleicht sollte man diese Kinder auf sie hetzen


    Das ist ja echt schon heftig, wie der dem auch noch an den Ohren zieht. Das würde der bei mir nur einmal machen und nie wieder.

  • Zitat


    Das ist ja echt schon heftig, wie der dem auch noch an den Ohren zieht. Das würde der bei mir nur einmal machen und nie wieder.


    ach da gibt's schlimmeres wie eine Mutter hoppe hoppe Reiter singt und das Kind auf den Hund reitet und dann runter fliegt

  • Was du beschreibst ist für mich kein Spiel mit dem Hund, sondern der Missbrauch des Hundes als Spielzeug. Und "kämpfen" spielen, also körperbetontes Spiel, halte ich bei Kindern in dem Alter für unverantwortlich. Wirklich skandalös ist für mich, dass offenbar auch fremde Kinder (ohne Hundeerfahrung) mit einbezogen waren.

    Ich persönlich (als Hundehalter und Vater) würde mir ernsthaft überlegen, ob ich meine Kinder dieser Gefahr noch einmal aussetze. Zumal seitens der Geburtstagsmutter ja wohl keinerlei Verständnis gezeigt wurde. Was auch schon gesagt wurde, sei stolz auf deine Tochter, dass sie den Umgang schon derart differenziert betrachtet!

    Die Begriffe Familienhund und kinderlieb sind in meinen Augen sowieso der größte Selbstbetrug. Aber das ist ohnehin ein Thema für sich.

  • Ich finde den Umgang dieser Familie mit den Kindern und Hund auch unverantwortlich...
    Schade, denn so lernen die Kinder, dass sie mit dem Hund machen können was sie wollen...den Eltern ists egal bzw. Denken die, der Hund muss sich das gefallen lassen...wenn er sich dann mal wehrt (was ja irgendwann mal klar ist), endet die Geschichte fürchterlich für beide Seiten.

    Ich bin ja selbst Mama eines fast 2-jährigen Buben, der den Hund bereits sehr interessant findet, aber es gibt gewissen Regeln, an die er sich halten muss (ihre Decke, ihr Fressplatz, ihr Spielzeug, Hund beim Fressen/Schlafen tabu). Er darf sie streicheln und sich an sie kuscheln wenn ich dabei bin...geht sie weg, darf er sie nicht verfolgen und ich lenk ihn halt mit irgendwas ab...es ist sehr anstrengend, da man die beiden ständig im Auge haben muss, aber anders geht es nicht...
    Erste erfolge sind zu sehen "minnie -decke-nein" sagt er selbst, letztens musste ich ihm erklären, dass ich ihr nur einen neuen Bezug draufgebe ;)))

    Lg
    Katrin

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