Umgang von Kindern mit Hund
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Mal ganz abgesehen davon, dass es für mich unter Tierschutzrelevanter Quälerei läuft, was die Kinder da mit den "Familienhunden" veranstalten ist es doch auch total das Gegenteil, von dem, was ich meinen Kindern für ihr Leben beibringen will !!
Sie sollen Verantwortung lernen, sozial handeln, auf Schwächere Rücksicht nehmen können und in jeder Situation für sich selber entscheiden und erkennen, was die richtige Handlungsweise ist und nicht jeden Blödsinn blind mitmachen. Das nützt ihnen nämlich selber auch eine ganze Menge für ihr Leben. Und lässt sich mit Hunden ganz prima beibringen.
Noli81, du machst alles richtig und deine Tochter zeigt dir das jetzt schon !!
Unsere Jungs sind zwischen 12 und 16 und mit unserem Familienhund aufgewachsen. Sie waren im Grundschulalter, als der Hund dazu kam und mussten von vorneherein Rücksicht nehmen. Hundeschlafplätze sind keine Orte zum Toben. Ein Hund der aufsteht und weggeht möchte seine Ruhe haben. Fussballspielen im Haus schadet nicht nur den Möbeln, sondern macht den Hund wahnsinnig. Beim Fressen hat er gerne seine Ruhe, heisst, zwei Brüder, die sich daneben um das Nutella Glas prügeln, fliegen raus.
. Fussballspielen draussen mit Hund ist ein tolles Spiel, aber wenn der Hund kurz vorm hyperventilieren ist, gibt es eine Zwangspause. Hat keinem geschadet.Und als Bonus hab ich dann noch mal vor 3 Jahren unsere alte, kranke Pflegehündin dazu in die Familie gebracht. Siehe da, es war vorher was hängen geblieben. Sie erobert gegen drei Teenager die besten Plätze auf der Couch und vergast dann alle mit ihren ähh, Verdauungsstörungen. Dann werden Duftkerzen angezündet und Deo versprüht und sie behält ihren Platz
. Die Jungs sind lieb und rücksichtsvoll mit ihr, lachen auch über ihre Tollpatschigkeit, aber behandeln sie mit Respekt.Auf ihren grossen Familienhund, der jeden Blödsinn mit ihnen mitmacht, sind sie alle stolz und geben gerne mal eine Runde bei ihren Freunden mit ihm an (grosser schwarzer, fussballtauglicher Schäferhund
) - dürfen sie, weil sie einfach ganz viel gelernt haben und ich auch stolz auf sie bin.Und für mich funktioniert dass nur so mit Hunden und Kindern - jeder lernt von dem anderen. Der grosse ist ein kampferprobter Familienhund und mega-entspannt - aber ich denke auch nur, weil die Grenzen immer klar waren - er kann mitmachen , er kann aber auch seine Ruhe haben.
Lg, Trixi
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Hi,
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Sehr schön und treffend formuliert! Danke dafür.
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