Mein Hund verreckt still und leise
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Hallo an Euch! (Sorry vorab für den langen Text, doch ich weiß nicht, wie ich das in eine "SMS" packen soll).
Seit Monaten plagt meinen Hund etwas im Hals, das von manchen Ärzten als "Macke" bezeichnet wurde. Leider habe ich mit meinem vorherigen Hund schon äußerst miese Erfahrungen mit den Kieler Tierärzten machen müßen, so daß ich nur noch einige ganz wenige zur Auswahl hatte (von denen wiederum drei ganz sicher nicht in Frage kommen). Das Ergebnis mit Senta ist das gleiche und mein Vertrauen schlußendlich vollkommen zum Erliegen gekommen - bis auf eine Ärztin, welche ich noch nicht kenne und morgen mit letzter Hoffnung anlaufen möchte.
Es ist wirklich eine Glückssache, in Kiel einen Arzt zu finden, der erst versucht die Ursache herrauszufinden, ehe dann Möglichkeiten zur Therapie aufgezählt und anberaumt werden. Es wird einem nicht zugehört und sofort in den profitablen Chemieschrank gegriffen. Wenn man sagt "Halt!", wird man auch noch verbal attackiert. Frischfütterung? Bloß nicht, ist zu gefährlich und unzureichend! Ein lichtes Haarkleid, trockene, schuppige Haut? Ach, das wird schon wieder! Man guckt sich meinen Hund an, sagt, alles sei normal, sie "schäumt nur ein wenig mehr im Mund als andere", befäßt sich mit ein wenig Zahnstein, mit den Ohren, Krallen, mit dies und jenem, jedoch nicht mit dem, weshalb ich dort bin. Es ist zum K***** und die Erfahrungen der letzten Monate der ungeheuerlich! Ich selbst schlafe kaum noch und die Nerven liegen blank, denn mein Hund verreckt offensichtlich still und leise. (Mein vorheriger Hund litt an einem "Megakolon". über 400 Euro bin ich für Medikamente und Co. losgeworden, ehe dann beim 7. Arzt sein Leidenszustand für 16 Euro mit einem Finger im Po aufgelöst wurde. 50 x 7 cm harter getrockneter Kot waren wochenlang in diesem Hund(!!!) - das sind meine Kieler Ärzte).
Ich kürze das nun alles mal ab, denn ich will Euch Symptome nennen, die Euch wohlmöglich bekannt vorkommen? Bitte helft mir dabei, mögliche Ursachen einzugrenzen, damit ich einigermaßen "bewaffnet" zur "letzten" Tierärztin und Heilpraktikerin gehen kann. Ich bin es so leid, Geld für nichts zu bezahlen, das ich ohnehin nicht wirklich zur Verfügung habe.
Schaut bitte mal:
Es fällt mir schwer zu beschreiben, wie sich die Symptome bei Senta äußern, denn es ist ein so seltsames und anormales Verhalten, aber ich gebe mir bestmöglichste Mühe:
Senta liegt auf ihrem Platz, generell mit ihrem Bauch und Kopf aufliegend. In vollkommen unregelmäßigen Abständen und unabhängig von Mahlzeiten, beginnt "es", vor allem dann, wenn sie mit ihrem Körper auf der Seite liegt. So richtig unangenehm scheint es zu sein, wenn sie auf dem Rücken liegt. Fast schon panisch (so, als verspüre sie "Schwindel" oder "Übelkeit") richtet sie ihren Kopf plötzlich auf und "wippt" mit diesem auf und ab, auf und wieder ab... Parallel dazu, wird die Zunge weit hinausgestreckt, dabei geschluckt und manchmal geschmatzt. Auch "klackt"/"knackt" sie dabei (auch beim Gähnen), so ist es akustisch zu vernehmen. Manchmal dauert dieser Vorgang und wird erst mit einem Gähnen zu Ende gebracht, ehe sie sich dann wieder zum Ruhen hinlegt. Die "ausgegähnte" Luft riecht stark unangenehm. Insgesamt schließt sie bei diesen Attacken die Augen und ich sehe klipp und klar, daß es ihr sehr schlecht geht.
Draußen sind folgende Symptome zu vernehmen:
- Gras und anderes Grünzeug
Sie frist viel Grünzeug, sobald wir draußen irgendwo zum Ruhen kommen. Besonders stark ist es dann, wenn gespielt wurde, zum Beispiel nach Suchaufgaben, also immer dann, wenn der Hals durch Hecheln belastet wird. (Das erspare ich ihr natürlich gerade). (Dies sei normal und macht jeder Hund!)
- Würgereiz
Nach "Beanspruchung" durch Bewegung und Aufgeregtheit (suchen & spielen), vermehrt sich der Würgereiz, bei dem aber nichts ausgespuckt wird. Aber auch, wenn sie den Kopf nach oben richtet, oder ganz nach hinten (durch liegen z.B.), kommt es immer mal wieder vor, genauso auch sonst mal zwischendurch. (VIelleicht ein verlängertes Gaumensegel, kann man nichts machen!)
- Gähnen
Senta gähnt viel. Auffällig ist hierbei, daß sie dies nur mit nach unten gehaltenen Kopf tut, um offensichtlich so viel Schmerz wie möglich zu vermeiden. Wenn man sie am Hals streichelt, was ich vermeide, gähnt sie sofort los und schmatzt leise dabei.
- Haarverlust
Von der Schwanzwurzel an bishin zum (mittlerweile) mittleren Rücken ist die Haut deutlich trocken und schuppig. Das Fell fällt aus und kommt nicht wieder. (Das ist seitdem ich sie habe, und keinen interessiert`s!)
- Juckreiz
Draußen "wuselt" sie sich auf Wiesen hin und her, und reibt dabei auch wild ihre Schnauze und Augen auf den Wiesen. Es sieht zwar immer so aus, als hätte sie "Frühling" und fühle sich deshalb wohl, doch wohl ist mir bei dieser Sache nicht, denn offensichtlich will sie etwas "loswerden" - Juckreiz? (Sie fühle sich wohl!)
- Hunger und Fressen
Senta ist eine Schlemmerin und sie ißt gerne (Frischfleisch, Gemüse und Obst). Wie wohl alle Hunde, ist das mit dem Sättigungsgefühl so eine Sache. Manchmal denke ich in der letzten Zeit aber schon, daß sie verstärkt Hunger hat (bedingt dadurch, daß ihr Körper schwindet und ich es darauf beziehe(?). Beim Fressen ansich gibt es keinerlei Anzeichen von Beschwerden.
- Verdauung/Kot
Der Kot sieht "gut" aus und ist, je nach Mahlzeitgestaltung, auch mal "andersfarbend". Mir fallen keinerlei Außergewöhnlichkeiten auf, es sein denn, es handelte sich um Leber oder Herzen vom Huhn, das verträgt sie nicht so gut.
- Gewichtsverlust
Senta leidet mittlerweile seit gut einer Woche unter erheblichen Gewichtsverlust. Ich spüre nur noch Haut und Knochen, ganz egal, was ich gerade "in sie hineinstopfe", ein schrecklicher Zustand.
Ich persönlich hatte schon Probleme mit dem Magen (Magensäure) vermutet (schließlich geschieht es attackenweise. Läuft dann der Magensaft in die Speiseröhre?), aber auch an die Schilddrüse hatte ich gedacht, so wie an vieles mehr, doch als Laie ist das so eine Sache. Und immer wenn ich dachte, ich käme dem Ziel näher (auch hier im Forum), paßten die Symptome wiederum nicht oder andere blieben aus.
Hat irgendjemand von Euch irgendeine Idee? Wie beschrieben, morgen gehe ich zum Doc, dennoch möchte ich Eure Meinung zu den Symptomen hören und bedanke mich im Vorraus bei Euch dafür.
Nun geht`s erstmal mit ihr raus...
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Hi,
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Ich kenne solche Odyssen leider nur zu gut, daher kann ich total nachvollziehen, wie Du Dich fühlst und auch, wie es ist, wenn man erfolglos immer mehr Geld ausgegeben hat und dann das Geld für weitere Untersuchungen und Behandlungen immer knapper wird, bis nachher für die wirklich Erfolgversprechenden nix mehr da ist.
Auch ich hatte es schon einmal, dass mir wegen Unfähigkeit, Lustlosigkeit und Intoleranz der TÄe um ein Haar mein Hund weggestorben wäre, er war fast tot, und ich konnte dabei nur zugucken, obwohl wir von Hü nach Hott gefahren sind.Ich kann Dir nur dazu raten -auch, wenn es teuer wird und mit einer Narkose verbunden ist- eine Gastroskopie zu machen. Dabei sieht man, was im Schlund und im Magen los ist. Alles andere Herumraten der TÄe ist mit Leiden für Deine Hündin, mit verlorener Zeit und mit letztlich sicher noch höheren Ausgaben (für nix) verbunden. Es kann sicherlich auch noch eine Allergie oder Schilddrüsensache vorliegen, aber eine Schlund-/Magenbeteiligung ist für mich deutlich erkennbar.
Grasfressen würde ich unterbinden, das reizt die Magenschleimhaut noch mehr.
Alles Gute ! -
Sind Blutwerte gemacht worden inklusive ausführlichem Schilddrüsenprofil und ggf. Mittelmeerkrankheiten?
Ich schließe mich Rehlein an, unbedingt ab Rachen bis in den Magen alles durchgucken lassen!
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Edit by Mod - durch das Entfernen einiger Beiträge im Thread, ist diese Textpassage sinnlos geworden, dementsprechend ebenfalls entfernt.
In Hamburg/Norderstedt gibt es diverse renommierte Kleintierkliniken. Angefangen bei Magunna und Nickel http://www.tierklinik-norderstedt.de über die Tierärztlichen Spezialisten http://www.tsh.de oder die Tierärztliche Klinik Rahlstedt http://www.tieraerzte-hamburg.com und viele weitere andere Kliniken wird sich doch wohl eine geeignete Klinik finden lassen. Mit einem ersten Problem gehe ich doch nicht zu jedem beliebigen Tierarzt, von dem ich schon von vornherein weiß, dass er gar nicht über die erforderlichen diagnostischen Möglichkeiten verfügt.
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TE hast du mal eine Auschlussdiät versucht?
Iwie hört sich das für mich nach einer Nahrungsmittel Unverträglichkeit an, was wurde denn schon untersucht?Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
Edit by Mod
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Hast du mal an eine Speiseröhrenverengung/-erweiterung gedacht?
Der Rüde meiner Schwiegermutter in Spe hat ähnliche Sympthome gezeigt. Nach mehrfachem Ärztewechsel hat der letzte dann eine Veränderung an der Speiseröhre festgestellt.
Ich würde auch vielleicht mal ausserhalb von Kiel nach einem anderen TA/Klinik suchen, der den Hund gründlich durchcheckt.
Ich wünsche dir viel Erfolg und hoffe das die Ursache schnell gefunden wird. -
Ich kann leider nichts Sinnvolles beitragen, aber ich wünsche deiner Hündin alles Gute und hoffe, dass ihr bald herausfindet, was sie hat und sie dann vernünftigt dagegen behandelt werden kann!
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So hier mal aufgeräumt....
Ich bitte beim Thema zu bleiben.
Sollten ernstzunehmende Zweifel an diesem oder irgendeinem anderen Thema bestehen, Meldefunktion nutzen und dem Mod-Team begründet melden, wieso man Fake verdacht hat.
Ein sinnfreies zerschießen von Themen mit diesem Hinschmeißen von süffisanten Häppchen und Andeutungen werden wir nicht weiter dulden.Zur Ausgangsfrage:
Die Schilddrüse könnte eine gute Spur sein.
In fortgeschrittenem Stadium kann es durchaus zu Kehlkopflähmungen kommen. -
Man kennt das ja vom Menschenarzt
Da wunder ich mich auch ab und zu wie man abgespeist wird...ein Blick...ein Rezept...das wars dann meistens.
Ich seh das so...ich bin Kunde und so will ich auch behandelt werden. Egal bei welchem Arzt.Besteh auf eine vernünftige Diagnostik. Da ist ja doch einiges im argen.
Hoffe du findest bald einen vernünftigen TA der dich als Kunde ernst nimmt. -
Ohje, da habt ihr ja wirklich schon einiges hinter euch.
Wirklich helfen kann ich euch nicht da mir die Symptome so nie zusammen untergekommen sind.
Habt ihr schon mal ein großes Blutbild machen lassen? Das wäre für mich das Erste, danach Ultraschall vom Bauchraum & dann Gastoskopie von Magen & Speiseröhre.
Wenn alles nix bringt Hund Röntgen oder direkt komplettes CT machen lassen.
Alles gute für euch, hoffentlich findet die Tierärztin den Grund! - Vor einem Moment
- Neu
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