Ersthund ist angespannt und "zickt" seit Welpeneinzug
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.... ich glaub es wird!!! - Ody verhält sich anders. Heute morgen gabs zwar noch einmal eine Situation, wo er dachte, sie hätte seinen Knochen, den ich natürlich längst weggeräumt hatte, aber generell nähert er sich ihr und macht Anstalten zum Spielen wollen. Unser erster Spaziergang heute morgen war supertoll! - Da war Ody ganz der LEHRER, der vormachte, wie man an der Leine läuft - hat riesig viel Spaß gemacht - ich glaube uns allen.
Danke noch mal für eure Antworten - das Leckerchenspiel machen wir jetzt recht häufig immer wieder - und auch sonst bin ich entspannter - was sich sicherlich auf die Hunde auswirkt.
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Hi,
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Ich benötige leider noch einmal Input von Euch...die Situation ändert sich gerade. Amy dreht ziemlich auf - ganz welpenmässig normal und sehr niedlich - und bellt jetzt ihrerseits Ody an - ich habe sogar das Gefühl, dass sie leichte Territorialansprüche erhebt, wenn sie auf einer Decke liegt, wird geknurrt, wenn er auch drauf will (so wie er's bei ihr auch oft macht). Ody bekommt da ganz schön Respekt (aber schliesslich hat er sich das so leider auch selber eingebrockt). Aber - wie kommen wir den aus der Schleife wieder raus? Es geht überhaupt nicht, dass sie sehr oft lauthals bellt - bellen kenne ich vom Labbi kaum.... - und diese Zickerei-Situationen würde ich auch gerne unterbinden. Nur wie, wenn sie in Rage ist, hört sie natürlich noch nicht auf ein NEIN.
Ich möchte gerne von Anfang an die Grenzen stecken, an die sich hier jeder zu halten hat. Bin ich zu verkopft und verkrampft und alles wird sich wahrscheinlich regeln? Oder gibt es tolle und erfolgversprechende Tipps für mich?
DANKE
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Ich würde da wieder das "wer quatsch macht, fliegt raus"-Prinzip anwenden, für BEIDE Hunde gleichermaßen und konsequent.
Knurrt sie ihn grundlos an - runter von der Decke!
[Tapatalk-Gekritzel]
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Ich glaub kaum, dass dein Welpe Territorialansprüche aufstellt, die dreht halt auf, will spielen, testet die Welt (muss ja lernen, wie Soziales funktioniert), ist mal überdreht... Ich hab auch grad so einen 10 Wochen alten Terrorzwerg hier
. Ich habe dazu 2 erwachsene Hunde: Lucy darf selbst Regeln aufstellen und zurechtweisen, die tut das sehr angemessen und selbstbewusst. Und trotz einiger Zurechtweisungen findet Smilla Lucy toll, hält sich aber mittlerweile an Lucys Regeln.
Bei Grisu helfe ich ihm, wenn Smilla zu sehr überdreht. D.h. Smilla aus der Situation nehmen und wenn das nicht hilft, kurze Zurechtweisung. Grisu ist dadurch sehr viel entspannter geworden und Smilla hat es langsam auch verstanden, dass er tabu ist
. Ich schau halt, womit Grisu jeweils klar kommt und bestärke ihn auch in der Kommunikation mit Smilla. Wenn es ihm zu viel wird, übernehme ich. -
Zitat
..... Ich bin etwas unsicher, ob ich Ody "massregeln" soll, wenn er knurrt oder Zähne fletscht, oder lieber komplett ignorieren? Was meint ihr?
Weder noch: er darf doch zeigen, wenn ihm was unangenehm ist, er SOLLs sogar! Niemals würde ich ihn dafür kritisieren, denn ein Knurren/Zähnefletschen ist KOMMUNIKATION. Bei vielen Leuten wird´s als Aggression verstanden, was völliger Blödsinn ist. Der Hund zeigt, daß er etwas nicht möchte, weil er eben NICHT aggressiv werden möchte. Stell Dir vor, in nem Hunderudel muß jedes kleinste Detail mittels Beißerei geklärt werden - dann hat keiner mehr Zeit, jagen zu gehen, und alle verhungern. Daher sind die darauf angewiesen, das mittels Kommunikation zu klären. Jeder normal sozialisierte Hund hat gelernt, das Zeichen das Anderen, daß er grad keinen Kontakt will, zu respektieren. Wenn ein Welpe das noch nicht kann, bringt der Erwachsene ihm das bei mittels Zurechtweisung. Wenn Du das verhindern möchtest, mußt DU dem Welpen das eben zeigen. Sprich, ihn wegnehmen, wenn der Große das nicht ab kann.
Ignorieren ist vollkommen falsch, dann wird´s irgendwann eskalieren, weil er sich nicht verstanden fühlt, und er NOCH deutlicher werden muß.
Also ein Mittelding: zeig ihm, daß DU zur Kenntnis nimmst, daß er etwas nicht möchte (z.B. Welpi zu nah dran), und dann nimm das Welpi selbst von ihm weg. Damit zeigst Du ihm, daß Du ihn verstehst, und löst sein Problem in seinem Sinne.
Daß ein Hund es nicht toll findet, plötzlich von seinem Prinzenthron gestoßen zu werden und alles mit so nem lästigen kleinen aufdringlichen Welpen teilen muß - is doch klar.... Außerdem muß der Alte ja auch erstmal lernen, daß der Kleine kein fremder Eindringling ist, der sich doof benimmt und daher vertrieben werden muß, sondern ab jetzt dazugehört. Das wird schon!
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Zitat
Ich würde da wieder das "wer quatsch macht, fliegt raus"-Prinzip anwenden, für BEIDE Hunde gleichermaßen und konsequent.
Knurrt sie ihn grundlos an - runter von der Decke!
[Tapatalk-Gekritzel]
Oder andersrum: jedem seine Decke zuweisen, und an der hat der jeweils Andere nix zu suchen. So hat jeder seinen Rückzugsort, auch der Ältere, wenn er mal seine Ruhe will.
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...hört sich alles gut und sinnvoll an - vielen Dank -
Eben hat sich Ody zur Kleinen auf ihr Kissen gelegt. Anschaun durfte sie ihn nicht
aber nebeneinander liegen - freiwillig und mit Sicherheitsabstand war in Ordnung. Man merkt, dass er sie eigentlich sehr interessant findet und VIELLEICHT doch eigentlich auch mal mit ihr spielen möchte, aber sobald sie zu nah kommt oder ihn anschaut, kippt die Laune. Und sie hat mittlerweile eher Schiss vor ihm.Dafür ist er ihr nachher wieder an die Gurgel gegangen, als ein Stück Möhrchen zwischen den beiden zu Boden fiel... - na ja - aber ich denke jetzt nicht mehr, dass er ihr wirklich ernsthaft etwas tun will und bin jetzt viel viel lockerer und überzeugt, dass das wird, irgendwann.
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Das wird! In einigen Wochen wirst du über deine Sorgen lachen
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