Körperkontakt trainieren

  • Zitat

    Hallo,
    ich weiß es gibt Hunde die mögen einfach keinen Körperkontakt. Aber was ist wenn der Hund durch verschiedene Erlebnisse einfach keine nähe zum Menschen nicht mehr möchte.

    Somit zu meiner Frage...

    Kann man die Annäherung zum Menschen positiv clickern?
    Und wenn ja wie würdet ihr das Aufbauen?

    Mira ist eigentlich eine super Hündin. Aber sie mag einfach keinen Körperkontakt.
    Andere Hunde lieben es z.B von jemand gekrault zu werden. Bei Mira grenzt das eher an Tierquälerei :D

    Ich möchte das es für sie etwas positives ist. Vielleicht kann es ja sein das sie nähe mit etwas negativem verbindet?


    Hallo

    Ich habe selbst immer mit solchen Hunden zu tun , die eben durch mehrere Hände gingen und das Vertrauen zum Menschen verloren haben .
    Die Grundschritte sind nicht das Clikern , sondern vertrauensaufbauende Massnahmen .. Bindung/Bezug . Vor allem aber das man sich nicht durch Handlungen des Hundes " Nicht " in Unruhe oder Stress versetzen lässt .
    Was erwartest du mit einem Cliker zu erreichen , was mit der stimme nicht gehen würde . ?
    Mit der Stimme kann man variieren .

    Vielleicht könnte dir ein Trainer/in vor Ort weiterhelfen ( ? ) .


    LG . Josef

  • Zuerst einmal: Mira ist ein wunderschöner Hund! Wirklich ein Traum!!! Und Du machst auch tolle Fotos von ihr! :gut:

    Mich spricht Dein Thema an, weil ich diese Diskussion ziemlich lange schon mit meinem Partner habe: Ich habe auch eine Hündin, die für meinen Geschmack zu wenig Körperkontakt sucht. Mein Mann meint nun, dass kann man trainieren. Und ja, er hat recht, es geht. :lol:
    Meine Hündin legt sich auf den Boden als Signal: jetzt will ich geknuddelt werden und zeigt auch die Stellen an, wo. Seit ich mit ihr übe, kommt sie auch zu mir aufs Sofa, oder legt ihren Kopf beim Autofahren zu mir aufs Bein. Sie stubst mich auch beim Spazieren mit der Nase an die Hand oder legt sich zu meinen Füßen hin. Wahrscheinlich würde das den meisten reichen. :ops: Mir irgendwie nicht. Ich habe immer noch das Gefühl, dass sie es oft für mich tut, zumindest glaube ich den Unterschied zu spüren, ob sie zu mir ins Bad will, wenn ich bade, oder ob sie kommt, weil sie denkt, ich erwarte das von ihr. Ich mag sie da aber nicht konditionieren oder eine Kuschelaufgabe aufdrücken.

    Ich selbst habe nun ein Windspiel dazu, das alle meine Kschelbedürfnisse nicht nur befriedigt, sondern dem es selbst ein starkes Bedürfnis ist, ständigen Körperkontakt zu haben. Er kuschelt auch mit der Hündin sehr gern und wir kuscheln auch zu dritt/viert/fünft. ;)
    Ich will jetzt nicht Dir unterstellen, dass Du dieses Nähebedürfnis hast, aber vielleicht gibt es Dir ja etwas, von meinen Erfahrungen und Gefühlen zu lesen...

  • Ja ich glaube genau das ist der Ausschlaggebende Punkt warum (nicht nur) ich nach einem zweiten Hund suche.

    Ich Akzeptiere das Mira so ist wie sie ist. Ich wünsche mir aber schon einen Hund der etwas mehr Kuschelbedürftig ist.

    Bei ihr ist es so... sie kommt schon von selbst aber dabei hab ich dieses Gefühl das sie es eben für mich tut weil ich es gerne so hätte :D

    Wir haben einen Goldie in der Straße (eine alte Oma die schon 10 oder 11 ist)
    Sie kam mir letztens entgegen und warf sich sofort auf den Rücken und lässt sich ausgiebig kraulen :D da merkt man das sie es mag.

    Streicheln an sich ist für Mira z.B keine Belohnung das gränzt an straße :D Wenn sie jemand mag leht sie sich an diesen aber auch mehr nicht :D

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