Kooperatives jagen

  • wie der Name schon sagt, habe ich seit kurzen jetzt damit begonnen , mich darüber einzulesen und es auch in die Praxis umzusetzen.

    Leider habe ich jetzt bis auf 2 Artikel und ein beeindruckendes Video, die ich hier im Dogforum gefunden habe, im I-net nicht wirklich viel finden können.

    Die nächste CumCane - trainerin ist leider 50 km entfernt und meine Trainerin ist von der Methode nicht so angetan,
    deswegen an euch die Bitte, wer macht es und kann mir weiterführende Tipps oder Hilfe geben.

    Buchempfehlungen, Videos immer her damit ;)

  • Muss es denn unbedingt Cumcane sein? Wäre/ist zwar auch meine erste Wahl (meine Trainerin ist Cumcane :D ), aber andere positiv arbeitenden Trainer sind nicht unbedingt schlechter.

    Wo wohnt du denn? also ungefähr …

    Bei einem Härtefall-Hund würde ich aber auch 50 km fahren. Lohnt sich sicher.

    Übrigens sind in dieser Facebook-Gruppe wirklich kompetente gute Trainer. :gut: Aber vor Ort ist immer am besten.

    lg
    sam

  • Zitat

    Was ist denn kooperatives Jagen? So etwas wie "gemeinsames Jagen" bzw Jagdersatztraining?


    Genaudas habe ich mich auch gefragt. Ich habe da natürlich zuerst an jagdlich geführte Vorsteher, Spaniels und Retriever gedacht, das ist kooperatives Jagen in Reinkultur. Aber bei CumCane geht es wohl eher um Ersatzbespassung.

    Wenn es hier um eine ganz spezielle Methode/Beschäftigung geht, kann ich mangels Kenntnis nix dazu sagen. Geht es generell darum, einen jagdlich ambitionierten Hund zur Kooperation mit seinem Menschen zur Erlangung von Jagdersatzerfolgen zu bringen, kann ich das Buch

    empfehlen.

    Wobei es da mehr um Grundeinstellungen und Ideen geht, als um eine exakte Trainingsanleitung.

  • Zitat

    Vermutlich ist das hier gemeint:

    http://umtali.wordpress.com/2014/03/04/koo…sern-verhalten/

    Steckt ein bißchen mehr hinter als nur Bespassung des Hundes ;)


    Nun ja, ist aber nix Neues... Man orientiert sich an den Bedürfnissen des Jagdhundes und guckt, welche man schadfrei und legal so halbwegs erfüllen kann, ohne ihn jagdlich zu führen. Das machen inzwischen einige, und nicht nur auf die CumCane-Schiene. Eben auch Sabine Middelhaufe in dem oben verlinkten Buch - ihre Herangehensweise ist aber eine etwas andere. Auch die hier im DF so verpönten Natural Dogmanshiptrainer machen das, auf ihre Weise. Nicht gegen die Anlagen des Hundes arbeiten und trainieren, sondern sie nutzen. Eva Zaugg (um wieder zu CumCane zurückzukommen) nennt es JET, Jagdersatztraining.

    Eins ist aber allen gemeinsam: es geht um Ersatz, nicht um echtes Jagen. Wesentliche Teile des Jagdverhaltens werden dem Hund verwehrt, und die Beute ist immer Ersatz. Ich sage das völlig wertfrei, aber für manche Hunde wird das immer ein entscheidender Unterschied bleiben.

  • Zitat


    Nun ja, ist aber nix Neues... Man orientiert sich an den Bedürfnissen des Jagdhundes und guckt, welche man schadfrei und legal so halbwegs erfüllen kann, ohne ihn jagdlich zu führen. Das machen inzwischen einige, und nicht nur auf die CumCane-Schiene. Eben auch Sabine Middelhaufe in dem oben verlinkten Buch - ihre Herangehensweise ist aber eine etwas andere. Auch die hier im DF so verpönten Natural Dogmanshiptrainer machen das, auf ihre Weise. Nicht gegen die Anlagen des Hundes arbeiten und trainieren, sondern sie nutzen. Eva Zaugg (um wieder zu CumCane zurückzukommen) nennt es JET, Jagdersatztraining.

    Eins ist aber allen gemeinsam: es geht um Ersatz, nicht um echtes Jagen. Wesentliche Teile des Jagdverhaltens werden dem Hund verwehrt, und die Beute ist immer Ersatz. Ich sage das völlig wertfrei, aber für manche Hunde wird das immer ein entscheidender Unterschied bleiben.

    :gut: :gut: :gut:
    Ich dachte bei kooperativem Jagen auch zunächst an Jagdhunde im Jagdgebrauch, muss ich gestehen.
    Deine Beitrag sagt wie immer alles zum Thema.
    Der letzte Satz ist absolut entscheidend und sollte bei der Anschaffung eines Jagdhundes immer bedacht werden, auch wenn das etwas OT ist. ;)

    Zu CumCane konkret kann ich nichts sagen, tut mir leid, kenne nur ähnliche Konzepte, wie naijra auch schreibt. 50km Entfernung zu einem Trainer finde ich aber machbar, wenn er wirklich das bietet, was du suchst und du mit dem Konzept Erfolg verbuchen kannst. IdR trifft man sich ja nur 1x wöchentlich zum Training.

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