Tierheimdogge und Gartenhaus
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Hallo.
Meine Partnerin und ich haben uns ein Haus (Bungalow-Art - keine Stufen) mit ausreichend Garten und einem nicht benutztem Gartenhaus geholt.
Wir wollen einer Deutschen Dogge aus einem Tierheim helfen, welche 4 Jahre alt ist und das letzte Jahr überwiegend im Tierheimzwinger verbracht hat.
Wir sind aber arbeitstechnisch im 3-Schicht bzw. 2-Schicht Betrieb. Wenns also blöd läuft, ist mal niemand für 9 Stunden im Haus.
Jetzt war unsere Vorstellung, das Gartenhaus (grob 9qm) für ihn herzurichten mit einem Auslauf, da der Zaun auf dem Grundstück nur 1,20 m hoch ist.
Uns wäre ein freier Auslauf lieber, aber wollen auch kein 2Meter Zaun um's Grundstück bauen. Der Auslauf würde dann bei ca. 30 qm liegen.Nun die Frage. Ist es laut euren Erfahrungen für die Dogge zu stressig, so über die Runden zu kommen? Sobald wir da sind, kann er sich natürlich absolut frei bewegen und wenn er nach gewisser "Einarbeitungszeit" soweit ist, kann er auch im Haus bleiben.
Bitte keine angreifenden Antworten wie nur Zwingerhaltung oder sonstiges. Wir wollen das Beste für ihn und sind somit auf Erfahrungswerte angewiesen. Da er aber einen übergroßen Jagdtrieb hat, ist der Zaun kein Hindernis. Gerade da das Grundstück im Wald liegt und man ab und zu Besuch von auswärts bekommt.
Zur Not kann der Auslauf auch größer angelegt werden.Vielen Dank schon mal für eure Antworten und wenn noch Fragen sind, dann immer her damit.
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Ob das für die Dogge ok ist oder nicht, wird Euch im Vorfeld keiner sagen können.
Ihr werdet das merken, wenn die Dogge bei Euch lebt.
Sofern das Tierheim die Dogge in solch eine Haltung abgibt.
Denn die Frage für mich wäre, wie oft der Hund so lange alleine sein soll?
"Mal 9 Stunden" kann einmal in der Woche sein, oder auch nur alle 4 Wochen mal an einem Tag.
An sich finde ich es ok, aber was, wenn der Hund den ganzen Tag bellt, jault und versucht, aus dem Zwinger zu kommen?
Hättet Ihr einen "Plan B"? -
Ich frage auch - wie oft muss er denn 9 Stunden allein bleiben? Ab und zu ist das sicher kein Problem, aber gerade am Anfang würde ich das nicht machen.
Habt Ihr denn überhaupt Zeit für die Eingewöhnung? Sind Doggen nicht meistens megasensibel? Keine Ahnung, ob die ein Problem damit haben, zeitweise ausgelagert zu werden.
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Laut Tierschutzgesetz benötigt ein Hund in der Größe eine Mindestgrundfläche von 10 qm. Zusätzlich muss der Raum geschützt und möglichst beheizbar sein bzw. eine winter- und wetterfeste Schutzhütte haben.
Der Auslauf kann wahrscheinlich hinzu gerechnet werden, sollte dann aber auch 24 Stunden am Tag für den Hund nutzbar sein.
Soviel erst mal zu den Vorgaben laut Gesetz.
Ob man dem Hund da wirklich einen Gefallen tut - das kann auch am ehesten das Tierheim sagen. Ich kann mir vorstellen, dass sie unter den Voraussetzungen nicht vermitteln.
Schöner wäre es natürlich, wenn der Hund wenigstens Hundegesellschaft hätte. Dann bräuchtet ihr aber deutlich mehr Platz.Darf der Hund denn mit ins Haus, wenn ihr zuhause seid und habt ihr vor, das Tier in eurer Freizeit entsprechend zu beschäftigen?
Habt ihr für die Anfangszeit ausreichend Zeit, den Hund einzugewöhnen?
Habt ihr einen Plan B, falls der Hund draußen bellt und sich unter Umständen ein Nachbar beschwert?
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Vom Tierheim aus würden sie ihn vermitteln.
Die Hütte könnte auch noch angebaut werden und der Auslauf gehört natürlich komplett dazu. Also jederzeit nutzbar.
Ins Haus kann er auf jeden Fall mit rein. Soll ja dazu gehören und nicht ausgegrenzt werden.
Wir haben im Ort einen Hundeplatz mit anderen Rassen, aber vorher wollen wir nach Dresden auf einen Hundeplatz vom Doggenverein.
Wenn wir beide mal Früh- oder Spätschicht gemeinsam haben, geht es um eine Woche. Ansonsten ist bis auf 2 Stunden immer jemand da, wenn wir versetzt gehen.Ein zweiter Hund ist erstmal nicht geplant, da er mit anderen Hunden nicht klar kommt. Das wird sich aber auf den Hundeplätzen erst wirklich zeigen.
Wir wohnen mitten am Wald. Der Nachbar ist nur am Wochenende da und weiß bescheid. Und es klang auch nach Erleichterung, da es nur eine 5-Haus-Siedlung ist.
Plan B ist, den Grundstückszaun zu erhöhen, damit er vollständig Auslauf hat, aber Hütte würde bleiben.
Zur Eingewöhnung nehmen wir uns Urlaub und könnten die Schichten so legen, dass es nicht zu diesen 9 Stunden kommen würde.
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Ich finde, dass das alles ganz vernünftig klingt...
Plan B wird dir nichts bringen, wenn der Hund immer jault/bellt/whatever, tut er das auch, wenn er das ganze Grundstück zur Verfügung hat.
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Das mit der Zwingergröße ist nicht ganz richtig. Wenn der Hund den Auslauf frei zur Verfügung hat, muß die Größe des Zwingers nur 6qm betragen. Zudem glaube ich, daß die Regelungen zur Zwingerhaltung nur greifen, wenn der Zwinger permanent für den Hund vorgesehen ist. Ich verstehe den TE aber so, daß der Hund nur dann draußen sein soll, wenn innerhalb der Wohnung keine Betreuung (Überwachung) möglich ist, also niemand zuhause ist. Damit ist ohnehin schonmal keine Zwingerhaltung im Sinne des Gesetzes gegeben. Also unser Hund würde sich glaube ich nen Ast abfreuen, würde das Gartenhaus "ihm gehören"

Kurzum: Ich sehe dahingehend keine Probleme. Nur die Eingewöhnungszeit des Hundes sollte bitte nicht gleich in die 9-Stunden alleine Woche fallen. Das wäre wohl eher ungünstig. Wenn alles gut läuft könnt ihr den Familienneuzugang ohnehin rasch einfach im Haus lassen. Was sind denn dahingehend Eure Bedenken?
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An sich finde ich, dass so ein Zwinge rmit Auslauf für den Hund sicher schöner sein kann als in der Wohnung zu sein. Was ich aber finde, dass nicht geht ist:
Zitatwenn er nach gewisser "Einarbeitungszeit" soweit ist, kann er auch im Haus bleiben.
Das Allein-sein musst du auch im Zwinger üben. Wenn du das Außengehege nur benutzt, um in die Wohnung pinkeln oder etwas zerstören zu vermeiden, wird der Hund das sicher nicht schön, sondern nur sehr stressig empfinden.
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Die Bedenken sind nur, dass wenn wir nicht da sind und er raus möchte, er dass nicht kann, da das Haus geschlossen ist. Draußen kann er selbst entscheiden, was er will. Und wenn wir da sind, hat er halt 2 Häuser zur Auswahl. :-)
Die Meinungen gehen schon arg auseinander, aber Kritik kann auch Probleme beseitigen.
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Zitat
Die Bedenken sind nur, dass wenn wir nicht da sind und er raus möchte, er dass nicht kann, da das Haus geschlossen ist. Draußen kann er selbst entscheiden, was er will. Und wenn wir da sind, hat er halt 2 Häuser zur Auswahl. :-)
Die Meinungen gehen schon arg auseinander, aber Kritik kann auch Probleme beseitigen.
Könnt Ihr nicht direkt am Haus ein Stück Grundstück ausbruchsicher einzäunen und eine Hundeklappe vom Haus in den Garten einbauen? Dann kann er rein ins Haus oder in den Garten. Und würde sich von Anfang an im Haus heimisch fühlen. Muss ja nicht gleich das ganze Haus sein, dass während Eurer Abwesenheit zur Verfügung steht. Aber einfacher wäre das Alleinbleib-Training so auf jeden Fall.
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