Zwang-Gewalt-Strafe

  • Lernen geht meiner Meinung nach nur über Erfahrung. Positive wie negative. Da mein Hund mit mir in einer Gemeinschaft lebt, muss er sich zwangsweise an mein Leben anpassen. Da haben wir schon mal Zwang. Es sei denn er lernt alleine Gassi zu gehen und sich sein Futter selbst zu holen. Er macht dabei die Erfahrung was geht und was nicht und welche seiner Aktionen bei mir eine Reaktion auslöst. Meine Reaktion hängt davon ab, ob das was er tut erlaubt ist oder nicht und wie stark das Verbot ist. Diese Erfahrungen speichert er ab und verhält sich entsprechend. Ob man das nun als Konsequenz oder Strafe bezeichnet ist mir egal. Ich definiere das nicht übermäßig. Das macht mich nämlich langsam irre. Ich möchte nicht ständig darüber nachdenken ob ich nun negative oder positive Strafe einsetze und wie sich das nun auf seinen Gemütszustand auswirkt. Wichtig ist, wir verstehen uns und die Anwendung von Gewalt im Allgemeinen Sinn findet bei uns eh nicht statt, da ich kein gewalttätiger Mensch bin. Darüber brauche ich also auch keine extra Definition.
    Ich finde es etwas anstrengend wenn man Sich ständig über Begrifflichkeiten auslassen muss. Ist doch egal wie man was nennt, Hauptsache die Beziehung Hund-Mensch ist in Ihrer Individualität stimmig.

  • Nein, ich habe es so verstanden, dass in diesem Thread hier über Strafe gesprochen werden soll. In dem anderen Thread wird ständig Strafe mit Gewalt gleichgesetzt. Deshalb habe ich mich dort aus ausgeklingt, war mir zu blöd.

  • Zitat

    Nein, ich habe es so verstanden, dass in diesem Thread hier über Strafe gesprochen werden soll. In dem anderen Thread wird ständig Strafe mit Gewalt gleichgesetzt. Deshalb habe ich mich dort aus ausgeklingt, war mir zu blöd.


    und hier läuft es anders? ^^

    Wie ist denn "Gewalt" definiert? ^^

  • Zitat


    und hier läuft es anders? ^^

    Wie ist denn "Gewalt" definiert? ^^

    Wenn man nicht weiß was aversiv bedeutet, dann kann man nachschlagen oder nachfragen. :ka:
    Es nervt genauso, dass mir Worte in den Mund gelegt werden, oder Unterstellungen, die ich so nie getätigt habe. Kommt halt mal aus dem defensiven Schneckenhaus raus und lest das, was da steht. :/ Klingt jetzt böser, als ich es meine.

  • Zitat


    Und ich finds langsam zum kotzen das die erlernte Hilflosigkeit DIE neue Modeerscheinung ist
    Herrgott googelt es doch zumindest bevor ihr es inflationär durch die Foren rotzt

    Rest Morgen :roll:


    oh wie freundlich es hier wieder zugeht!

  • Grenzen setzen (meiner Meinung nach) = Hund weiß, was er zu tun bzw. zu lassen hat

    Das ist mit unterschiedlichen Herangehensweisen möglich. Für mich ist eine Grenze nicht, wenn man ein Leckerli nicht gibt, das der Hund aben will (also ich finde das keine Grenze).


    Die erlernte Hilflosigkeit wird durch allzu aversive Reize gefördert, besonders dann, wenn der Hund wie eine Maschine funktionieren soll. Wird der Hund permament gedeckelt und niedergemacht, ist die Gefahr der erlernten Hilflosigkeit echt da. Mein Vater hat Schäferhunde gezüchtet, weswegen ich immer einen gewissen Einblick hatte. Da findet sich der ein oder andere Hund, bei dem man es echt vermuten könnte. Niemand sagt, dass von einem aversiven Reiz hier und da der Hund in die erlernte Hilflosigkeit abrutscht.

  • Zitat

    Die erlernte Hilflosigkeit wird durch allzu aversive Reize gefördert, besonders dann, wenn der Hund wie eine Maschine funktionieren soll. Wird der Hund permament gedeckelt und niedergemacht, ist die Gefahr der erlernten Hilflosigkeit echt da. Mein Vater hat Schäferhunde gezüchtet, weswegen ich immer einen gewissen Einblick hatte. Da findet sich der ein oder andere Hund, bei dem man es echt vermuten könnte. Niemand sagt, dass von einem aversiven Reiz hier und da der Hund in die erlernte Hilflosigkeit abrutscht.


    streitet ja auch niemand ab, dass es das gibt, zumindest hier im Thread hab ichs nirgends gelesen

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