Warum kann ich nicht......
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Huhu
........mit meinem Hund normal spazieren gehen. Bei uns ist das nicht spazieren gehen sondern nur was fressbares suchen. Die Nase ist nur am Boden und es wird gesucht "wo ist was zum fressen, wo ist was zum fressen". Man kommt überhaupt nicht vorwärts. Dann wird man ruckartig nach hinten gerissen weil ja Hundi urplötzlich stehen bleibt, sie hat ja was gefunden, was auch immer. Man denkt man hat einen Felsblock an der leine so wird man ausgebremst.
Ach wäre das schön mal normal zu laufen, mal hier schnuppern mal da schnuppern, so wie andere Hunde das auch machen.
Abby nimmt ihre Umwelt gar nicht war weil sie nur drauf konzentriert ist ,
FRESSENeuch allen einen schönen sonnigen Tag
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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willst du nun konkrete Tipps oder dich nur mal darüber auslassen?
Meiner denkt auch Spaziergang = Futtersuche, es ist schon besser geworden, aber die wirklich tollen Dinge findet er leider immernoch sehr anziehend. Hier in der Knowledge Base gibts glaub ich eine ganz gute Anleitung. Du könntest "Essbares anzeigen" trainieren.
Ist sie evtl. hungrig wenn ihr rausgeht?Zum Thema Leine: http://markertraining.de/training/verhalten/impulskontrolle/
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sie scheint ja hunrig zu sein. Den ganzen Tag über.
Abend gibts Barf und frühs TF. Und dann noch die ganzen Leckerlis über dem Tag verteilt beim tricksen. Eigentlich dürfte sie keinen Hunger haben, eigentlich
oder ist es bloß so ne Marotte "ich stamm vom Wolf ab, muß immer Beute suchen"
ich weis auch nicht -
Hast du mal probiert sie konsequent einfach mitzunehmen oder ein Komando einzuführen sowas wie "weiter"?
Ich hab mit meinem Rüden so gemacht da der sonst alle 2m markiert hätte.Vielleicht kannst du dir dieses Schnüffeln auch zunutze machen und es als Spiel aufbauen. Ihr geht auf ne Wiese (natürlich ohne schnüffeln) und dann versteckst du ihr Leckerlies und sie darf sie auf ein Kommando erschnüffeln. Vielleicht kannst du so ihre Leidenschaft "befriedigen" und es wird im Alltag weniger.
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Ich hab mit meinem eine Übung gemacht, um leckerchen zu ignorieren:
Den Hund ablegen, sich dem Hund gegenüber stellen und Leckerchen dazwischen positionieren, den Hund dann zu sich rufen, der Hund muß an den Leckerchen vorbei, darf sie aber nicht anrühren.
(Schleppleine ist hier sehr hilfreich ;-) )
Das Kommando für dieses Verbot kann ich jetzt auch im Busch nutzen.Ich würde auch zusehen, den Hund unterwegs mehr zu fordern, daß er nicht mit Dir spazieren geht, sondern Du mit ihm.
Also Leckerchen verstecken und suchen, mach Dich interessant für ihn, so das er nicht mehr so auf seine Umwelt fixiert ist.Viel Glück!!
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Was machst du denn mit deinem Hund so auf Spaziergängen? Beschäftigst du ihn dabei, oder geht ihr im wörtlichen Sinne nur spazieren?
Himora gehört auch zu den Hunden, die nicht einfach nen ganzen Spaziergang munter neben mir herlaufen kann und sich einfach übers "mit mir gehen" freut! Wenn ich sie zu lange nicht anspreche und quasi sich selbst überlasse, klebt sie nur noch mit der Nase am Boden und geht Spuren und Gerüchen hinterher.
Daher habe ich hier mittlerweile eingeführt, dass sie an der kurzen Leine neben mir zu laufen hat! Es gibt kein Stehenbleiben, Vorziehen oder Zurückziehen (wenn sie Unaufmerksam wird, wechsel ich die Richtung und das im Zweifelsfall so oft, dass sie nen Drehwurm bekommt).. Läuft sie bei mir wird regelmäßig die Leine abgemacht (oder jetzt die Schleppleine dran gemacht, wegen der Brutzeit) und ich suche mit ihr zusammen Gegenstände, oder getrockneten Pansen etc.! Ich verstecke die Sachen, lasse sie suchen und immer wenn sie was findet, muss/darf sie zu mir kommen und dann bei mir fressen. Hat sie nen guten Tag darf sie dann auch zwischendurch einfach mal frei rumturnen...sobald sie beginnt mich auszublenden, gehts wieder an die Leine!
Klar sind die Spaziergänge für mich so anstrengender, ich kann halt nciht mit meinen Gedanken woanders sein, aber dafür ist Himora nach Spaziergängen wirklich platt und sie kommt mittlerweile wirklich bei jedem Rufen, zieht kaum noch an der Leine und ich hab das Gefühl, wir haben wirklich zusammen Spaß gehabt..
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Ich habe hier auch so ein Exemplar sitzen, dass den ganzen Tag Futter im Kopf hat.
Früher war das so schlimm, dass sie nur die Nase am Boden hatte und ALLES was irgendwie fressbar war (und wir reden hier unter anderem auch von: Taschentüchern, Papier, alte Kaugummis, Socken, Verpackungen...), regelrecht eingesaugt hat. Da sie dazu aber noch einen extrem empfindlichen Magen hat und man quasi die Uhr danach stellen kann, dass sie danach erbrechen muss (und mir ihr Verhalten tierisch auf den Senkel gegangen ist), haben wir schnell angefangen, in diese Richtung zu trainieren.
Erstmal hat Maja gelernt, dass sie vom Boden wirklich gar nichts (!) aufnehmen darf, es sei denn, ich habe es ihr vorher ausdrücklich freigegeben. Das erfordert natürlich ein wachsames Auge und man muss wirklich extrem darauf achten, dass der Hund nichts mehr aufnimmt. Jedes Mal, wenn sie doch etwas findet & erfolgreich frisst, hat sie sich eben doch selbst belohnt. Sowieso ist Fressen ein sehr selbstbelohnendes Verhalten und das Training dahingehend muss konsequent sein.
Heute noch muss ich ständig hin gucken, wo mein Hund schnuppert, um frühzeitig potentiell fressbare Dinge zu erkennen.
Dann ist es wichtig, dass "Nein" gut und zuverlässig sitzt. Vorallem für den Freilauf war das bei uns von Nöten. Maja bekommt auf ein korrekt befolgtes "Nein" etwas ganz tolles von mir. Bei uns ist das Möhre, da geht kaum noch was drüber. Wir haben mit der Schleppleine trainiert, um zu vermeiden, dass sie das "Nein" einfach ignorieren kann und trotzdem frisst, was sie so findet.
Ignoriert sie das Kommando: Kurze Leine dran, Ende mit Freilauf.
Nur mit dieser Konsequenz habe ich heute einen Hund, der nur noch in den seltensten Fällen (und wenn Frauchen mal pennt) etwas aufnimmt bzw. aufzunehmen versucht. Die meisten Dinge lässt sie aber ungeachtet liegen. WENN sie mal was frisst, dann ist das praktisch unwiederstehlich (Wurst/Brot/etc.).
Dazu kommt, dass ich mit ihr oft und gerne Futtersuchspiele mache. Sie schnuppert und stöbert gerne, darf im Freilauf also mal ein Stück Futter suchen/den Futterdummy apportieren und ihre Leidenschaft so ausleben. -
Hast du mal Blutwerte machen lassen? Es gibt Erkrankungen, die dem Hund ständigen Hunger suggerieren. Abchecken würde ich sowas immer - regelmäßige Blutwerte schaden auch nie.
Desweiteren würde ich an eurer Bindung arbeiten. Scheinbar findet er dich - sorry - nicht sonderlich interessant. Leider ist da aber wohl nicht bei jedem Hund was zu machen.
Ich hatte mal nen Hund im Training, der 1 Jahr wild im Wald gelebt hat, bevor er zur Besitzerin vermittelt wurde. Der dachte sein ganzes Leben, er würde evtl. verhungern und müsse alle Kastanien vom Waldboden aufstaubsaugen..
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