ich brauche dringend ein paar Meinungen!
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Bisher wird sie aber erfolgreich therapiert? Erfolgreich zumindest insofern als dass es ihr gut geht. Was die Behandlung des Tumors angeht, würde ich die Prognose erfragen, darüber hinaus auch nach Erfahrungsberichten suchen. Ich denke, du hast momentan noch nicht genug Informationen, um eine solche Entscheidung zu treffen.
Ich drücke aber die Daumen, dass die Prognose günstig ist. Und wenn, würde ich sie auch behandeln lassen. - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier ich brauche dringend ein paar Meinungen! schon mal geschaut ?*
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weil es meine Meinung ist wie du unschwer erlesen kannst.
ja schon aber wie kann man das sagen ohne zu wissen worum es explizit geht?! Naja, ist ja auch egal.

Ich drücke die Daumen das die Prognose günstig ist!!!
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meine Meinung. Ein klares Nein zu weiteren Massnahmen.
Was soll die arme Maus denn noch alles verkraften müssen? Sie ist doch schon aus der letzten Narkose kaum noch wach geworden und dann noch über eine Weitere nachdenken?
Sorry. Mir tut das unendlich leid, das sie so krank ist aber für mich wäre jetzt der Punkt erreicht wo ich nicht weiter an ihr rumdoktern würde.
Wie gesagt: meine Meinung
Wäre auch mein Wortschatz gewesen, auch wenn es wirklich traurig ist

Ich sage das nicht nur, weil ich selbst Kr*b* habe, aber man muss wissen und vor allen Dingen akzeptieren, das ein Leben auch mal zu Ende gehen kann und von daher wäre ich an deiner Stelle so würde ich dem Hund noch ein paar schöne (schmerzfreie) Wochen/Monate machen und sobald ''ich'' merke, das es ihm schlechter geht, würde ich ihn auch gehen lassen, aber wie gesagt, ich bin nicht an deiner Stelle, daher ist das auch schwierig eine Aussage zu treffen...
wünsche dir und vor allem dem Hund alles Gute, alles Glück dieser Welt und vor allen Dingen VIEL Kraft für die schwere Zeit die noch kommen mag...
lg
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Hallo,
der Grund meiner Anmeldung her ist leider sehr traurig.
Unsre 8,5 jährige Boxerhündin hatte schon immer gesundheitliche Probleme. Immer haben wir sie wieder in den Griff bekommen. Sie ist ein herzensguter Kämpfer!
Aktuell mussten wir sie im Februar einer Bandscheiben-OP unterziehen lassen. Sie hatte große Probleme aus der 2. Narkose wieder zu erwachen. Die 2. Narkose war nötig, weil sie nach 3 Tagen höllische Schmerzen bekam und man den Verdacht hatte, sie hätte sich das Zwischenwirbelgelenk gebrochen. Hat sich nicht bestätigt.
Seit längerer Zeit hat sie einen resistenten Blasenkeim, der nicht auf die verschiedensten Antibiotika anschlägt. Zusätzlich hat sie eine Nierenzyste, die aber noch keine größeren Probleme macht. Blasen- und Nierenwerte sind "normal". Bereits als Junghund bekam sie eine Diskospondylitis, durch ein spät entdecktes Loch im Gaumen, die immer mal wieder aufflammt wenn ihr Immunsystem instabil wird.Nun ging es ihr nach der Bandscheiben-Op langsam besser, sie darf schon wieder kleinere Spaziergänge an der Leine machen. Zur Nachkontrolle erzählte ich, dass sie immernoch Blut pullert und was wir da noch machen können. Nach ein paar Untersuchungen kam nun heraus, dass sie ein bösartiges Analdrüsenkarzinom hat (mittelgradig im Fortschritt), mit mind 1 Metastase im Blasenlymphknoten.
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Oh weh, Anny - das hört sich aber sehr nach Sorgen an.....
Also ganz ehrlich, wenn ich mir das oben fett Markierte so in der Zusammenschau ansehe - ich würde erstmal versuchen, herauszufinden, ob es noch weitere Metastasen gibt. Und dann, je nach Befund, versuchen, ihr noch eine schöne schmerzfreie Zeit zu machen, mit Unterstützung von homöopathischen Mitteln - den Krebs explizit mit Chemo etc. zu bekämpfen würde ich diesem Immunsystem und der Süßen glaube ich nicht mehr antun, denn wie willst Du ihr erklären, daß das vielleicht hilft, sich hinterher wieder besser zu fühlen?
Allerdings, wenn man nicht bald herausfindet, wie man den Keim in der Blase stoppen kann, ist das schlecht. Denn ich schätze, genau der sorgt u.a. dafür, daß das ohnehin angegriffene Immunsystem weiter geschwächt wird... Evtl. kann man auch hierfür das Immunsystem homöopathisch etwas unterstützen? -
Wäre es mein Hund: es gäbe keine OP mehr und auch keine weitere Narkose. Der Gedanke, dass ich ihr vielleicht ein paar schöne Tage/Wochen oder sogar Monate genommen hätte, würde sie die Narkose nicht überstehen, würde mich nicht loslassen.
Deshalb lieber jetzt eine halbwegs unbeschwerde Zeit und wenn es nicht mehr geht, dann sollte sie gehen dürfen.
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Hallo!
Leider kenn ich mich im Bereich Analkarzinom nicht ganz so gut aus. Aber mit Schilddrüsenkrebs. Unsere schäfermix Hündin war 9 Jahre. Wir ham tatsächlich chemo probiert. Ist zwar etwas teuer, aber sie lebte noch 4 Jahre absolut kreisfrei.
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Hallo!
Ich kann nur schreiben, was ich tun würde, wenn es mein Hund wäre.
Ich würde versuchen, meinen Hund so lange es geht, schmerzfrei zu halten, gerne auch mit alternativen Heilmethoden. Ich würde ihm das Leben so schön wie möglich gestalten. Und dann, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem eben ein schmerzfreies Leben nicht mehr möglich ist, würde ich ihn gehen lassen.
So haben wir es mit unserem krebskranken Hund im Sommer letzten Jahres gemacht, er war damals 9 Jahre alt und sowohl Chemo als auch OP kamen für uns nicht in Frage. Es war für uns eine sehr schwere Entscheidung, aber ich bin noch immer davon überzeugt, dass es für uns und unseren Hund so richtig war.
LG, Eva
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Ich würde versuchen, meinen Hund so lange es geht, schmerzfrei zu halten, gerne auch mit alternativen Heilmethoden. Ich würde ihm das Leben so schön wie möglich gestalten. Und dann, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem eben ein schmerzfreies Leben nicht mehr möglich ist, würde ich ihn gehen lassen.
So würde ich es auch machen. Nochmal in Narkose würde ich sie nicht legen, wenn sie beim letzten Mal schon fast nicht mehr aufgewacht wäre.
Ich wünsche euch viel Kraft. -
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So würde ich es auch machen. Nochmal in Narkose würde ich sie nicht legen, wenn sie beim letzten Mal schon fast nicht mehr aufgewacht wäre.
Ich wünsche euch viel Kraft.Ich würde es auch so machen. Alles Gute und eine gemeinsame, wunderschöne, schmerzfreie Zeit...
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So viele Antworten! Jetzt muss ich gleich wieder weinen!
Vielen Dank!Ich hatte vorhin schon ein Gespräch mit einer sehr lieben bekannten, die zwar keine tiermedizinerin sondern Humanmediziner ist, aber auch sehr hundevernarrt ist. Sie riet mir von jeder op u auch von einer chemo ab. Wir ihr das auch schon geschrieben habt, würde sie das nicht verstehen!
Ich werde mir noch eine Prognose von der 2. Klinik geben lassen.
Homöopathisch bekommt sie jetzt schon traumeel, cantharis u mucosa. Das hatte mir die Physiotherapeutin aus der Klinik gg das blasenproblem mitgegeben! Ich werde mich aber auch nochmal mit der alternativen krebsrherapie beschäftigen! Danke für den Link dazu.Wir werden alle eventualitäten besprechen heute Abend/Nacht und dann den hoffentlich richtigen weg für sie gehen. Ich denke im Moment wird es wohl eher die Palliativtherapie sein. ...
Aber mal sehen was die Klinik noch sagt...
Liebe Grüsse
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