Hundeschule? Was heißt für euch "Gute Hundeschule"?
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PiriMuc -
17. März 2014 um 19:39
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In dem Hundeverein, in dem wir mit Chester trainieren, ist keine Vereinszugehörigkeit notwendig.
Hat uns auch noch nie einer darauf angesprochen, ob wir Mitglied werden möchten. - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Hundeschule? Was heißt für euch "Gute Hundeschule"? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Kannst Du mit Deinem Hund nicht in einen höheren Kurs wechseln, also zu den Fortgeschrittenen? Als Trainer ist es immer schwer, jedem gerecht zu werden, vor allem, wenn die Gruppen groß sind. Und bei vielen Kunden klappen die Übungen ja auch nicht und dann muss man korrigieren.
Mir ist es mit meinem ersten Hund damals im Verein auch so ergangen. Alles Neue hat er schnell gelernt und ich habe viel geübt und je weiter der Kurs ging, desto langweiliger wurde es für uns, einfach weil die anderen mit ihren Übungen nicht weiter gekommen sind.Es gibt aber auch sicher Kurse, wo Leute mit mehr Anspruch bedient werden. Nach oben ist ja immer alles offen. Vielleicht bist Du nur im falschen Kurs.
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Ich finde Hundeschulen größtenteils unverschämt teuer. Dort kostet eine Einzelstunde zum Teil mehr als der Jahresbeitrag unseres Vereins. Habe in letzter Zeit zwei beobachtet - bei einer erschloß sich mir nicht was das Treiben auf der Wiese sollte??? bei der anderen habe ich herzhaft gelacht über die Kombi KnowHow und Preis. Sicher gibt es gute Hundeschulen, aber da Hundetrainer keine geschützte Bezeichnung ist, ist es für Hundeneulinge sehr schwer die Spreu vom Weizen zu trennen.
In unserem Verein sprechen die Trainer untereinander über Übungseinheiten. Sie besuchen Lehrgänge und man kann sich nach kurzer Zeit bei dem Rat und Hilfe holen bei dem die Chemie eher stimmt. Über Probleme wird diskutiert und mehrere Leute werfen ein Auge auf den Hund, denn jeder macht die "Trainerei" ehrenamtlich, also scheiden geldliche Aspekte komplett aus. Ich war anfangs auch extrem gegen Vereinsmeierei und habe mich auch erst mal komplett zurückgenommen. Nun aber, Jahre später, ist der Verein mit seinen vielseitigen Angeboten einer unserer liebsten Freizeitgestaltungen.
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Zitat
Kannst Du mit Deinem Hund nicht in einen höheren Kurs wechseln, also zu den Fortgeschrittenen? Als Trainer ist es immer schwer, jedem gerecht zu werden, vor allem, wenn die Gruppen groß sind. Und bei vielen Kunden klappen die Übungen ja auch nicht und dann muss man korrigieren.
Mir ist es mit meinem ersten Hund damals im Verein auch so ergangen. Alles Neue hat er schnell gelernt und ich habe viel geübt und je weiter der Kurs ging, desto langweiliger wurde es für uns, einfach weil die anderen mit ihren Übungen nicht weiter gekommen sind.Es gibt aber auch sicher Kurse, wo Leute mit mehr Anspruch bedient werden. Nach oben ist ja immer alles offen. Vielleicht bist Du nur im falschen Kurs.
Wir sind ja bald mit dem Grunderziehungskurs durch. Da Madame mein erster Hund ist wollte ich halt auf jeden Fall mit ihr in einen Gruppenkurs, das hat uns beiden auch schon extrem geholfen in Bezug auf die Situation an der Leine. Sie ist jetzt zu 90% super entspannt an der Leine, wenn ihr andere Hunde begegnen. Allein das war es für mich schon wert.
Das ist jetzt eben die Frage ob ich einen Aufbaukurs besuche bei dieser Hundeschule oder ob ich mir einfach mal den Hundeverein anschaue oder eine ganz andere Hundeschule suche.Aus Kostengründen denke ich, werde ich tatsächlich mal den Verein anschauen. Noch mal 20€ pro Kursstunde für 60% Langeweile pro Stunde will ich erst mal nicht investieren. Wie ein paar ja schon gesagt haben, wenn es spezielle Probleme gibt, dann kann ich ja immer noch eine Einzelstunde buchen.
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Dann schau dir den Verein doch mal an, am besten verschiedene Stunden und Trainer. Wenn es dir
gut gefällt kannst du vielleicht ein- oder zweimal zur Probe mitmachen und dann entscheiden.
Ich bin auch in einem Verein und mache gar keine Gruppenstunden mehr ausser Doppelhundtraining.
Sondern nur noch Agility, ZOS usw.
Bei uns ist es so, dass Neueinsteiger erstmal eine Einzelstunde machen wo geschaut wird welche Gruppe
passen könnte. Stellt sich später heraus dass Hund/Mensch noch nicht so weit sind oder schon weiter sind wird
eben gewechselt. -
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Zitat
Wir sind ja bald mit dem Grunderziehungskurs durch. Da Madame mein erster Hund ist wollte ich halt auf jeden Fall mit ihr in einen Gruppenkurs, das hat uns beiden auch schon extrem geholfen in Bezug auf die Situation an der Leine. Sie ist jetzt zu 90% super entspannt an der Leine, wenn ihr andere Hunde begegnen. Allein das war es für mich schon wert.
Das ist jetzt eben die Frage ob ich einen Aufbaukurs besuche bei dieser Hundeschule oder ob ich mir einfach mal den Hundeverein anschaue oder eine ganz andere Hundeschule suche.Aus Kostengründen denke ich, werde ich tatsächlich mal den Verein anschauen. Noch mal 20€ pro Kursstunde für 60% Langeweile pro Stunde will ich erst mal nicht investieren. Wie ein paar ja schon gesagt haben, wenn es spezielle Probleme gibt, dann kann ich ja immer noch eine Einzelstunde buchen.
Die Überschrift passt nicht so ganz zu Deinem "Problem". Du möchtest etwas anderes als in dem Kurs geboten wird. Das kommt vor und macht ja nix

Du solltest Dir jetzt also überlegen WAS Du möchtest (Beschäftigung, Ausbildung zur Alltagstauglichkeit, einen Hundesport...). Dann schaust Du, ob es das von Dir gewünschte Angebot in der Hundeschule gibt oder fragst den Trainer, ob es das gibt.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass man als Trainer kein Angebot für alle, wirklich alle Hundehalter bieten kann. Dazu würde bei mir schlicht die Zeit nicht reichen. Ich habe nach der Alltagstauglichkeitausbildung Beschäftigungskurse im Angebot. Hin und wieder gibt es Workshops, Ein-Tages-Seminare oder Abendveranstaltungen. Da nehme ich gerne auch immer wieder Ideen meiner Schüler an wie in den anderen Kursen natürlich auch. Wenn jemand aber in einem Bereich etwas machen möchte, den ich so gar nicht im Programm habe, dann verweise ich an andere Stellen.
Und zu dem Thema Preis: Hundetrainer sein ist ein Knochenjob bei dem man nicht reich wird. (Es sei denn man wird Hundekomiker und geht ins Fernsehen
.) Für Otto-Normal-Angestellten ist es vielleicht nicht nachvollziehbar, was man in einer Unterrichtsstunde reinholen muss, damit man sein Leben bezahlen kann. Da verdienen die meisten Handwerker deutlich mehr. Die Gegenüberstellung zu einem Verein ist wirklich absurd. Dort darf gar kein Gewinn erwirtschaftet werden. -
Zitat
Du solltest Dir jetzt also überlegen WAS Du möchtest (Beschäftigung, Ausbildung zur Alltagstauglichkeit, einen Hundesport...). Dann schaust Du, ob es das von Dir gewünschte Angebot in der Hundeschule gibt oder fragst den Trainer, ob es das gibt.
Seh ich genau so.
Und ich finde den Unterschied zwischen Verein und Schule heut zu Tage garnicht mehr so klar.Bei uns war es so: Wir mussten den Hundeführerschein machen. Also hab ich ne Huschu raus gesucht in der das angeboten wurde. Dort wurden wir dann erstmal in die "Sozialisierungs Gruppe" gesteckt. War ja nun nicht das was wir wollten. Trainerin war auch nicht mein Fall... wir waren 2mal da und dann hab ich für uns beschloßen es macht da keinen Sinn.
Nächste Hundeschule war ich zur Probe in der Hundeführerschein "Platz-Gruppe" (also training aufem Platz, nicht im Stadtgedränge oder so). Mir wurde nach dieser Stunde gleich gesagt das ich in die "Straßen-Gruppe" wechseln soll weil wir schon so einiges könnten. Gefiel mir gut, Trainer waren nett wir haben noch was dazu gelernt und mit anderen Hunden als Ablenkung üben können. Nach dem Hundeführerschein stellte sich mir dann auch die Frage: Wie geht es weiter? Die Pflicht hatten wir ja nun erfüllt.
Wir entschloßen uns dazu Agility aus zu probieren. (auf Grund der vielen Geräte, die man sich ja auch nciht alle unbedingt selbst in Garten stellen kann, kostet ja auch einiges wenn man das wollte, würde ich sowas eh besser in der Huschu/Verein machen) Da noch nciht fest steht ob wir vll irgendwann Tuniere gehen wollen, wofür wir ja ne BH bräuchten. Da ich aber Fuß laufen auch zu Hause üben kann übe ich das auch erstmal dort und lasse wenns denn so weit sein sollte mal meine Trainerin drüber gucken.Generel würde ich auch kein Geld zum Fenster raus werfen für Sachen die man zu Hause auch gut alleine machen kann. aber manchmal ist es halt schon wichtig/notwendig das nochmal jemand erfahrenes drüber guckt, ob man dafür unbedingt zur Huschule/Verein muss bleibt ne Einzelfallentscheidung. (finde ich)
Für mich persönlich gibt es die folgenden Gründe zur HuSchule/Verein zu gehen:
- Geräte/Hilfsmittel/Platz sind vorhanden die ich zu Hause nicht habe
- üben unter Ablenkung durch z.B. andere Hunde (kann man bestimmt auch man bestimmt auch an anderen öffentlichen Plätzen, aber aufem Huplatz hab ich ne Garantie das da welche sind, ich laufe recht antizyklisch und treffe auf auf belebten runden eher selten andere)
- Kompetente Erklärungen und auch mehrere Wege die erklärt werden (nicht jeder Weg ist für jedes Mensch-Hund-Team der richtige)Gerade bei letzterem Helfen oft aber auch gute Trainings-DVDs wobei ich finde das die einen kompetenten Trainer/Trainingspartner nicht vollkommen ersetzen können. (es schleichen sich halt schnell Fehler ein die man selbst nicht war nimmt, weil man sich selbst nicht sieht)
Wenn ihr Hundesport nur zum Spaß machen wollt, denk ich braucht man nciht unbedingt in ne Huschu/Verein, sondern kann mit lern DVD's auch schon einiges machen. Aber wenn man Tunierambitionen hat denk ich ist regelmäßiges Training mit Trainer schon angebracht.
Das wichtigste egal ob Huschu oder Verein ist allerdings das man sich wohl fühlt, die Trainer mag und Spaß hat, denn dann lernt es sich viel besser

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Also mir macht es einfach mehr Spass mit anderen zusammen zu üben. Klar kann man alles auch alleine
erarbeiten, aber zu lachen gibts da nicht annähernd so viel
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Zitat
Findet ihr Hundeschulen denn generell sinnvoll?
ja.
Die beste Hundeschule ist immer diejenige, wo der Hundehalter lernt, auch wenns noch so langweilig ist,
Konsequenzen aus seinem eigenen Verhalten gegenüber dem Hund zu überdenken/ziehen
L.G. -
Ich gehe mit meiner Anouka auch in die Hundeschule. Meine Hundeschule ist kein Verein, vielmehr ist es eine Hundepension, die auch Unterricht anbietet. Bei meiner Hundeschule sind sowohl Gruppen- als auch Einzelstunden möglich. Hund und Halter lernen gemeinsam, denn nicht immer ist der Hund das Problem.
Für alle, die wie ich aus der Nähe von Köln kommen - also zwischen Köln und Aachen - und die für eine gute Hundeschule auch ein bisschen Fahrt auf sich nehmen würden hier meine Empfehlung: http://www.hundepension-hartenstein.de/ausbildung/
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