Jogger und Radfahrer
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Zitat
Ganz einfach das Problem erkennen schon von weiten und sofort reagieren. Hunde sind nicht doof.
Ein Hund hat sich bei Joggern und Radfahrern am Rand abzusetzen und das ist toll, weil es gibt Leckerlie. Ausserdem nimmt man einen Hund hinter sich der so ein Verhalten zeigt. Man schützt ihn mit seinem eigenen Körper vor solchen auf einen zukommenden Angseinflössenden Dingen.
Halte ich für sehr schwierig, denn kommt das Leckerlie zur falschen Zeit, geht der Schuß nach hinten los und der Hund fängt schon auf der Strecke beim Wort "Sitz" an das Fahrrad oder den Jogger zu wittern, auch wenn keiner da ist.
Woher weiß man das der Hund Angst hat und nicht einfach nur drauf los pöbelt, weil's ihm gerade nicht passt?
Ich halte es auch für weit her geholt, das der Hund gleich beisst nur weil man ihm das knurren verbietet. Wenn er es sich durch einen Ruck an der Leine und ein scharfes "pssst" verbieten lässt, ist doch der Ansatz zu Lösung schon gefunden.
Meiner hat es sich nicht verbieten lassen und wir mussten Monate lang trainieren.
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Ich halte davon nichts einem Hund der ein Problem hat es einfach durch verbot madig zu machen.
Man kann recht gut damit arbeiten, indem man dem Hund die Situation immer weniger unangenehm macht.Indem man dem Hund Schutz bietet, sich vor ihn stellt ist da nur eine Möglichkeit. Man kann auch mit dem Hund einen Bogen laufen, auch das wird dem Hund angenehmer sein wie sich der Situation komplett zu stellen und den Hund so langsam ran führen.
Man kann dem Hund auch durch Zeigen und Bennen Trainieren.
Man kann dem Hund solche Dinge auch einfach schön Füttern.Viele Wege führen auf für den Hund auf positiven Weg nach Rom.
Man muss nicht über Meideverhalten gehen, diesen Weg würde ich wenn dann als letztes gehen, wenn hopfen und malz verloren ist.
Weil Meideverhalten bedeutet ja das was es schon aussagt. Der Hund meidet nur die unangenehme Situation, kommt aber nicht wirklich damit klar und wird es auch nicht mehr.
Als letzte Möglichkeit finde ich es durchaus akzeptabel. Aber vorher sollte man doch lieber die anderen Möglichkeiten Probieren, das der Hund lernt damit auf positiven weg umzugehen. -
Nun stell Dir mal vor, Du hättert Angst vor Hunden, und jedesmal, wenn Dir ein Hund begegnet, bekommst Du einen Ruck am Hals!
Werden Dir Hunde dadurch sympatischer? -
Wer sagt denn, das die läufige Hündin die Jogger und Radfahrer anpöbelt Angst hat? Nicht jedes Pöbelverhalten kann durch Angst erklärt werden. Und falls eben diese Hündin nicht aus Angst pöbelt, sondern aus anderen Gründen, geht das die Situation schön machen, gewaltig nach hinten los.

Wenn man einen Bogen läuft, signalisiert man dem Hund um so mehr, das da was nicht in Ordnung ist mit dem Jogger oder dem Radfahrer, weil man ihm ja aus dem Weg geht.
Ein Hund ist ein Hund und ihn mit Samthandschuhen anzufassen und ihn in Watte zu packen, liegt nicht in seinem naturell. Eben so wenig wie Situationen schön zu füttern.
Ich bin durchaus der Meinung das man dem Hund auch signalisieren darf, das sein Verhalten nicht in Ordnung ist und man es nicht duldet.
Natürlich sollte er körperlich und geistig ausgelastet sein.
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Dass man durch Bogen laufen dem Hund signalisiert, hier ist etwas nicht in Ordnung, habe ich nun schon öfters gelesen, finde das aber ganz und gar nicht.
Es gehört zum ganz normalen Beschwichtigungsverhalten von Hunden. Geht damit alles gut, kann der Hund durchaus lernen, dass es sich bei seltsamen Begegnungen um ein passendes Alternativverhalten handelt.
Dadurch werden diese Situationen von Mal zu Mal entspannter.
Meine Hündin wäre als Junghund durchaus auch dem einen oder anderen Jogger oder Radfahrer hinterher. Hätte ich sie gezwungen, diese Situationen mit Stillsitzen und Gucken zu meistern, wäre der Fokus darauf sicher noch größer geworden.
Ausweichen, am Rand weiterlaufen, auf Anweisung auch zu mir kommen und sich hinter mir einordnen, das sind Aktionen, die sie in Bewegung halten, den Jogger und Radfahrer aber nicht wichtiger machen, als er ist.
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Linchen am Rand weiterlaufen finde ich auch völlig in Ordnung - die passende Reaktion des Hundes vorausgesetzt.
Auf Anweisung zu Dir kommen und hinter Dir einordnen ist natürlich super.

Wird mit diesem Hund aber nicht von jetzt auf gleich funktionieren.
Mir persönlich wäre es ein zu großer Akt bei jedem Jogger und Radfahrer, denn der Hund soll sie ja irgendwann ruhig und gelassen passieren können und an Schönwettertagen, begegnet man ihnen ja andauernd.

Natürlich soll man den Hund zu nichts zwingen, denn wenn man erst mal mit ihm "kämpfen" muss bevor er ein Kommando ausführt, macht es sowieso keinen Sinn, auch da gebe ich Dir Recht.
Einer meiner Hunde hat sie gejagt und es gab Zeiten, da habe ich darum gebetet das er es sich verbieten lässt.
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Meine spinnt seitdem sie läufig ist, die läufigkeit ist bald rum und sie wird wieder gelassener.
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Hündinnen sind in der läufigkeit oft ein bissl 'komisch' - ist bei menschenfrauen ja auch oft nicht anders
. Gerade bei den ersten malen, wenn sich der ganze hormonhaushalt verändert, u sie selbst eigentlich nicht wissen wohin mit sich.
Das sie da bei bis dahin vollkommen normalen dingen/situationen unsicher sind ist nicht ungewöhnlich.Was mir va bei rottweiler-hündinnen aufgefallen ist, wenn die in ihrer unsicherheit keinen souveränen menschen hinter (od vor) sich haben, der ihnen ruhig(!!) einen 'weg vor gibt', werden die recht oft sehr stinkig wenn sie die für sie komische/blöde situation selbst regeln (müssen).
Bedeutet:
1. musst du dafür sorgen das sie ihre energie los werden kann! Körperlich, sowie geistig!
2. dieses leider sehr oft typische 'das ist ein rottweiler, den kann/muss man auch mal grob anfassen u/od ihm zeigen wo's lang geht', ist meiner erfahrung nach gerade bei diesen rassen fatal!!
*) wie grad jmd geschrieben hat, jedes mal wenn sie einen radfahrer/jogger sieht bist du grob zu ihr (ruck, ksss). Was lernt hund daraus? Radfahrer/jogger sind scheisse, denn jedes mal wenn soeiner in der nähe ist wird's unangenehm.
*) jmd der souverän ist, also jmd den man als 'vorbild' sieht, hat ruck u ksss nicht nötig!!
*) hast du ganz großes pech, nimmt sie dein verhalten zum vorbild u lernt 'wenn ich nicht weiter weiß werd ich grob/aggressiv - kann so falsch nicht sein, mein mensch macht das ja auch so'
U ich versichere dir, das willst du 1.000%ig nicht!!
(Ich weiß nur zu gut wovon ich red, ich hab die letzten 2 1/2j wieder mal damit verbracht einen so 'erzogenen' hund zu reparieren u halbwegs alltagstauglich zu bekommen; noch mal - das willst du ganz garantiert nicht!!)Wie du schon als tip bekommen hast, stell dich mit ihr zur seite, entweder bist du neben od vor ihr, aber auf jeden fall bist du zwischen ihr u 'feind'.
Lass sie absitzen, dich anschauen oä, u lob sie ordentlich wenn sie ruhig bleibt!
Ist sie nicht ruhig, geh mit ihr aus der situation - ohne schimpfen, schreien, halsband rucken od sonst irgendwelchem unfug!, u halte den abstand bei der nächsten begegnung ein stk größer.
Natürlich musst du nicht bis an ihr lebensende bei jeder begegnung ein theater veranstalten, aber jetzt, wo sie's offenbar lernen muss, ist es das einfachste u beste was du machen kannst. (Abgesehen davon das ich mich um einiges lieber zur seite stelle als zu meinem hund grob zu sein!)Bei mir wird ein knurren oä auch nicht verboten!
Natürlich bedeutet das nicht das hund sich sonst automatisch auf alles drauf stürzt, aber es ist ganz normale kommunikation, die aussagt 'ich fühle mich in der situation, so wie sie ist unwohl'.
Warum sollte ich das untersagen wollen??
Knurrt einer von meinen sag ich etwas wie 'ist gut, ich hab's gesehen', dann stellen wir uns zb zur seite (hund neben/hinter mir, ich zwischen hund u feind), u entweder warten wir bis der/das merkwürdige weg ist, od wir machen 'zur ablenkung' kleine übungen oä, u mittlerweile können wir nach meinem 'is gut, ich habs gesehen' oft auch ganz normal einfach vorbei gehen.
Hund weiß also,das ich ihn u seine befindlichkeiten verstehe u va dingen auch ernst nehme, wodurch es ihm wieder leichter fällt mir zu vertrauen, bzw darauf zu vertrauen, daß ich mich schon kümmern werd.
Aber wie gesagt, er/sie muss halt auch mal die möglichkeit bekommen das zu lernen. -
Genauso werde ich das machen, ich werde sie durch das Futtertreiben an alles vorbei führen und das hat bis jetzt immer geklappt, danke dAlis!

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Zitat
Wer sagt denn, das die läufige Hündin die Jogger und Radfahrer anpöbelt Angst hat? Nicht jedes Pöbelverhalten kann durch Angst erklärt werden. Und falls eben diese Hündin nicht aus Angst pöbelt, sondern aus anderen Gründen, geht das die Situation schön machen, gewaltig nach hinten los.
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Alles klar!
Ich habe in meinen fast vierzig Jahren Hundehaltung und über zwanzig Jahren Trainertätigkeit noch nicht einen Hund gesehen, der aus Lust an der Freude pöbelt. Auch wenn vielen so etwas unterstellt wurde.
Die meisten haben Angst (Unsicherheit) und gelernt, das sie damit Erfolg haben!
Den Hund möchte ich sehen! - Vor einem Moment
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