Emma will plötzlich Katze beissen -.-
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Ich weiß nicht, wo das Bedürfniss her kommt jedem Tier im Haushalt eine feste "Rudelstellung" geben zu wollen.
Wichtig ist doch, der Hund macht was du ansagst. Und es gibt durchaus Situationen, wo ich einfaches Wegschnappen (in die Luft schnappen um die Katze zu vertreiben), Grummeln oder auch mal Wuffs durchgehen lassen würde. Bubuka beschriebs ja so schön. Auch die Katze lernt schnell, wann sie den Hund, beispielsweise beim Fressen, in Ruhe lassen soll. Hund und Katze lernen sich genauso zu lesen, wie es der Mensch auch kann, eben grad so wie es aus der eigenen Natur heraus möglich ist. Und bei Hund und Katze ist das manchmal viel mehr, als man denkt.Sicher, aber unser Hund ist noch jung und am Lernen und manchmal überkommt ihn der pubertäre Größenwahn - den kann er gerne ausleben, mit Hunden in seiner Gewichtsklasse und nicht mit unseren Katzen ... Irgendwann regeln das die Tiere von alleine, weil sie alle Bescheid wissen ...
Abgesehen davon haben unsere Katzen eben mehr "Rechte" im Haus, als er sie je haben wird - und sie kannten bis zu ihrem vierten Lebensjahr schließlich keinen Hund. Ich denke, ein Hund kann mit einer gewisse "Hierachie" besser leben, als mit "gleiche Rechten" für alle (Katzen sind in dieser Hinsicht weitaus schwieriger bis gar nicht zu lenken) ... Dann hätte ich zumindest auf meinem Sofa keinen Platz mehr und mein Mann auch nicht auf seinem wenn da alle drei Viecher drauf wollen - da fängt es schon an - und in unserem kleinen Bad brauch ich nicht noch einen Hund und auch nicht in der Küche, während ich dort werkle. Die Katzen dürfen rein, nehmen aber längst nicht den Platz eines Hundes ein, alleine schon deshalb weil sie einfach auf der Fensterbank sitzen - da dürfte unser Ches nicht hinpassen ... lach. Manche Rüden neigen auch zu dominantem Verhalten oder zur spielerischen Streitlust ... neee, Hunde-Kater-Rangeleien müssen echt nicht sein. So sind doch alle auch zufrieden ... Katzen und Hunde sind in vielen Dingen auch einfach zu unterschiedlich und brauchen eben ihre Zeit sich aneinander zu gewöhnen und die Körpersprache des anderen richtig zu deuten.
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Vielleicht ist ja auch das, was du als " Freude über die Katzen " interpretierst, in Wirklichkeit gar keine.
Den Gedanke hatte ich auch...
Ich hatte mal ein Gespräch vor einiger Zeit. Ein Hund sollte abgegeben werden, der hat die Katzenkinder "plötzlich" gekillt. Ich kürze das mal ab: Nach einigem Nachforschen stellte sich heraus, dass die Menschen Belecken, Anstarren etc. der Katzenbabies als Zuneigung (fehl)interpretiert hatten. Als mehr Bewegung der Katzenwelpen dazu kam, hat er sie vor den Augen der ganzen Familie mit präzisem Nackenbiss getötet.
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Ja, kommt vor ... es kann ein Tierchen das Leben kosten, wenn die Halter zu unvorsichtig sind. Bei uns war es anfänglich ja auch so, dass wir den kleinen 7-kg-Welpen vor den Katzen schützen mussten, eine verteilte ordentlich Krallen-Lektionen ... inzwischen wäre es umgekehrt. Ein 30-kg-Hund spielt mit einer 8-Kilo-Katze? Nee, das kann nicht gut gehen - auch wenn unser Ches null aggressiv oder gar bissig ist - mit Hundekumpels gehts manchmal schon sehr rabiat zu - da wird mit Zähnen und Gewicht gerangelt ... da hätte eine Katze null Chance, wenn er sich richtig Mühe gäbe ...
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Also, um kurz zum Thema Rudel und Stellung und so zu kommen...
Wir machen hier auch kein Hardcore-Rangordnung-Training, eher schauen wir, dass alle Tiere hier wissen, was respektvoller Umgang bedeutet, da habe ich sehr viel erst Mal von Emma lernen müssen, bei der doch eher der schippische Dalmi als der Goldie durchkommt
Wie das im Alltag aussieht? Schwer zu beschreiben. Aber in erster Linie wird auch der Wille des Hundes und der Katzen respektiert (so fern dies möglich ist).
Ich arbeite auch ohne Leckerlie oder Bestrafungen, sondern versuch ihr einfach vor zu machen, wies richtig geht.
Und jetzt werde ich euch wahrscheinlich alle schockieren
aber so richtige Trainingsstunden gibts bei uns nicht, ich bin der Ansicht, ich habe einen Hund der Hund sein darf, und keine Maschine die auf Kommando alles machen muss.
Wichtig sind mir nur Kommandos wie "Stopp" (z.B. an der Straßenkreuzung), "komm hier" und "nein", sitz und platz und Ähnliches kann Emma natürlich auch, aber ich habe gemerkt, dass man Kommandos lieber nicht tot trainieren sollte.
Ist jetzt auch der erste Hund, bei dem ich das so mache, weil es sich so ergeben hat, dern Yorki-Mix den ich vorher hatte musste ich auch etwas "strenger" behandeln.
Wichtig ist mir vor allen Dingen, dem Hund eine innere Ruhe und ein Selbstverständins zu vermitteln.
Ist allerdings wie gesagt schwer zu beschreiben, aber ich versuche in nächster Zeit Mal genauer drauf zu achten und berichte dann hier mehr wenn ihr wollt.Zum Thema Katzen.
Wie kann ich den unterscheiden, welches Verhalten denn nun Freude bedeutet und welches "Feindseligkeit"?
Emma würde am liebsten den ganzen Tag mit denen spielen und jagt sie auch ab und an Mal, beim Kommando "Stopp" bricht sie aber sofort ab, kommt zu mir und wird gestreichelt.
Habt ihr in der Hinsicht noch mehr Tipps für mich?Liebe Grüße
EmSiLi
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Achja, eines meiner liebsten "Kommandos" ist: "sag mal, spinnst du eigentlich??!!"
da weiß sie genau, dass sies jetzt gerade übertreibt und schaltet n gang runter
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Zum Thema Katzen.
Wie kann ich den unterscheiden, welches Verhalten denn nun Freude bedeutet und welches "Feindseligkeit"?
Emma würde am liebsten den ganzen Tag mit denen spielen und jagt sie auch ab und an Mal, beim Kommando "Stopp" bricht sie aber sofort ab, kommt zu mir und wird gestreichelt.
Habt ihr in der Hinsicht noch mehr Tipps für mich?Liebe Grüße
EmSiLi
Da mir die Antennen dafür fehlen, wird mit den Katzen weder gespielt noch werden sie gejagt. Basta.
Ches guckt mittlerweile oft durch die Katzen durch, läuft an ihnen vorbei, ignoriert sie und genau das soll er tun und ich werde nicht aufhören genau dafür zu sorgen.Denn: beißt er nur ein einziges Mal einen unserer Kater wird ein normales Zusammenleben nie mehr möglich sein ... unabhängig vom Ergebnis dieses Bisses. Denn erstens: wird der betreffende Kater dann nur noch Panik schieben (sollte er es überleben), sein solidarischer Bruder mit ihm und zweitens: stehe ich nicht mehr zur Hundehaltung, traue Ches nicht mehr über den Weg und er wird abgegeben. Basta.
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Kann es sein, dass du ein wenig zum Dramatisieren neigst?
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Da mir die Antennen dafür fehlen, wird mit den Katzen weder gespielt noch werden sie gejagt. Basta.
Ich glaube auch, dass Dir die "Antennen" fehlen.
Wenn ein Hund als Welpe die Katzen kennengelernt hat, dann tut er ihnen nix.Zitat
Es hat gut sieben Monate gedauert bis sich das Zusammensein wirklich entschärft hat und man die Tiere nicht mehr laufend aneinander vorbei bugsieren muss.Man kann sich das Leben auch schwer machen.
Ich habe im Laufe meines Lebens so viele Hunde, Katzen, Hühner (auch mit Küken), Pfauen, freilaufende Kaninchen und Meerschweinchen aneinander gewöhnt.Dafür nehme ich mir genau einen Tag Zeit, wo ich beobachte, wie die Tiere mit dem Neuzugang umgehen. Danach kann ich mich auf die Tiere verlassen.
Man traut den Tieren meistens zu wenig zu.ZitatZum Thema Katzen.
Wie kann ich den unterscheiden, welches Verhalten denn nun Freude bedeutet und welches "Feindseligkeit"?
Emma würde am liebsten den ganzen Tag mit denen spielen und jagt sie auch ab und an Mal, beim Kommando "Stopp" bricht sie aber sofort ab, kommt zu mir und wird gestreichelt.
Habt ihr in der Hinsicht noch mehr Tipps für mich?Dein Hund hat die Katzen als Welpe kennengelernt. Für Emma gehören die Katzen zur Familie. Sie wird nicht feindselig werden.
Wenn Emma die Katzen spielerisch jagt, dann würde ich das "Stopp" recht deutlich machen - ohne Lob hinterher. Sie soll merken, dass Du das Jagen nicht willst, auch wenn es nicht böse gemeint ist.
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Ich glaube auch, dass Dir die "Antennen" fehlen.
Wenn ein Hund als Welpe die Katzen kennengelernt hat, dann tut er ihnen nix.Das ist eine gefährliche und vereinfachte Aussage. Der Hund meiner Mutter hat vor einigen Jahren ihren damaligen Kater in ihrer Abwesenheit totgebissen, obwohl sie zusammen aufgewachsen sind. Natürlich weiß keiner was damals genau passiert ist, aber so locker würde ich das nicht sehen.
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Ich glaube auch, dass Dir die "Antennen" fehlen.
Wenn ein Hund als Welpe die Katzen kennengelernt hat, dann tut er ihnen nix.Bei allem Respekt für Deine teilweise recht guten Beiträge ... aber diese Aussage ist echt lächerlich, Du hast bisher einfach nur Glück gehabt, das ist alles.
Du kommst mir gerade vor, wie Katzenbesitzer, die behaupten eine Katze würde niemals versuchen, durch ein gekipptes Fenster nach draußen zu kommen, sie hat das doch schließlich jahrelang nicht gemacht ... bis sie dann mit sieben Jahren in genau einem solchen Kippfenster elend verreckt, weil man sie dort nicht mehr rausbekommt ... ich denke, es gibt genug Beispiele, in denen Mensch sich gehörig geirrt hat ...
*kopfschüttel*
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