Emma will plötzlich Katze beissen -.-

  • Mein Apollo hat von Welpenbeinen bis letztes Jahr auch mit zwei Katzen zusammengelebt.

    Ich persönlich würde ein abschnappen des Hundes in Richtung Katze zwar jetzt auch nicht überbewerten, aber zu leichtsinnig würde ich mit dem Thema auch nicht umgehen.

    Apollo hat die Katzen gemocht, oft haben sie aneinandergekuschelt auf der Couch oder auf den Liegeplätzen gelegen (durften sie übrigens alle, ich hab da keine Unterschiede gemacht).

    Apollo musste sich aber von Anfang an an gewisse Verhaltensregeln in Bezug auf die Katzen halten. Gefüttert wurde getrennt, die Katzen hatten ihre Futterstelle an einem Ort, wo der Hund nicht hinkam (Küche), wenn der Hund frass, durften die Katzen nicht zu ihm hin.

    Die Katzen wurden nicht bespielt und nicht gejagt, schon deshalb, weil mein kleines Angstkaterchen wahrscheinlich nen Herzkaspar (und ich auch) bekommen hätte, wenn die 36 kg Lebendgewicht mit seinen dezenten vier Kilochen hätten spielen wollen.

    Apollo durfte die Katzen auch nicht maßregeln, eben wegen dem Gewichtsunterschied. Das hieß natürlich nicht, dass die Katzen machen durften, was sie wollten... nein, Apollo durfte jederzeit zu mir kommen, wenn die Samtpfoten genervt haben, dann hab ich die Angelegenheit in seinem Interesse geregelt.

    So hat es mit dem Zusammenleben mit Hund und Katz bei uns problemlos geklappt.

  • Zitat

    Das ist eine gefährliche und vereinfachte Aussage. Der Hund meiner Mutter hat vor einigen Jahren ihren damaligen Kater in ihrer Abwesenheit totgebissen, obwohl sie zusammen aufgewachsen sind. Natürlich weiß keiner was damals genau passiert ist, aber so locker würde ich das nicht sehen.

    Es gibt auch Hunde, die schon einen Menschen schlimm gebissen haben.
    Man kann von einer Ausnahme nicht auf alle Hunde schliessen.

    Zitat


    Bei allem Respekt für Deine teilweise recht guten Beiträge ... aber diese Aussage ist echt lächerlich, Du hast bisher einfach nur Glück gehabt, das ist alles.

    Auch Tiere sind mit einer gewissen Intelligenz ausgestattet. Man muss es nur erkennen.
    Das hat mit Glück nichts zu tun. Meine frühere Hündin hat gerne Kaninchen gejagt. Unser Hauskaninchen hat sie aber in Ruhe gelassen. Ich habe ihr erklärt, dass es zur Familie gehört und sie hat es akzeptiert. Das Kaninchen konnte sich frei auf dem ganzen Grundstück bewegen.

    Wenn es morgens Körner für die Hühner gab, konnte ich aus dem Fenster beobachten, dass erst die Hühner und das Kaninchen einträchtig die Körner gefressen haben.
    Meine Hündin lag ein paar Meter daneben und hat gewartet, bis alle satt waren und hat sich dann die letzten Körner geholt. Sie hat sogar verstanden, dass die Körner für die anderen Tiere sind. Man muss den Tieren einfach etwas Verstand zutrauen.

    Zitat

    Du kommst mir gerade vor, wie Katzenbesitzer, die behaupten eine Katze würde niemals versuchen, durch ein gekipptes Fenster nach draußen zu kommen, sie hat das doch schließlich jahrelang nicht gemacht ...

    Was nun ein Kippfenster mit dem Thema zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
    Ein Fenster ist kein soziales Lebewesen.

  • Die Meinungen gehen hier ja ziemlich weit auseinander^^

    Find ich aber gut, jetzt kann ich beide extremeren Ansichten bedenken und versuchen, der berühmten goldenen Mittelweg zu finden :)

    Könnt ihr mir den Literatur zum Thema empfehlen?

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