• Ich würde mir wirklich sehr wünschen, dass meine Brote in Zukunft auch so gut aussehen (und schmecken) :lol:

    Ich kann‘s eh schon kaum erwarten, bis ich morgen endlich mein erstes Brot backen kann :D

  • Üben, üben, üben. Und wenn ein Brot nicht so wurde wie erwartet, nicht aufgeben! Manche Rezepte sind nicht gut, andere vertragen keine Variationen, und die Erfahrung, die kommt erst mit der Übung.

  • Ich bin im Brötchen-Back-Stress!

    Die Dinkelbrötchen-über-Nacht sind gerade aus dem Ofen. Naja. Ich habe sie noch nicht probiert - das hebe ich mir fürs Frühstück auf - aber so rein optisch... Mal sehen.

    Der Teig für die Baguettebrötchen ist in der Stockgare und kommt so gegen halb zehn in die weitere Verarbeitung. Der Teig für die Dinkelhinkel muss noch bis halb drei vor sich hin garen; der steht nicht ganz so warm, weil er mehr Zeit hat.

    Richtig viel Zeit hat der Vorteig (nennt sich im Rezept Pâte fermentée) für die Knusperbrötchen: Den bearbeite ich erst am Freitag weiter, bis dahin reift er im Kühlschrank.

    Wenn die drei für heute geplanten Brötchen fertig sind, mache ich ein Gruppenfoto.

    Beim Teig für die Dinkelhinkel hat mich meine Knetmaschine fast in den Wahnsinn getrieben. In letzter Zeit hatte ich nur Brot oder Brötchen mit Sauerteig oder einem anderen Vorteig am Start. Also zuerst die Pampe in die Knetschüssel, dann das Mehl und die übrigen Zutaten. Das knetet die Discounter-Knete wunderbar. Bei den Dinkelhinkels gibt es jedoch keinen Vorteig, da kommen Mehle, Wasser, Hefe, Öl, Honig, Salz und so auf einmal in die Schüssel. Discounter-Knete knetet die vorgesehenen Minuten, und der Teig ist sehr, sehr weich. Mein Ersthelfer Altbrot kommt zum Einsatz. Immer noch zu weicher Teig. Ich denke mir, dass das vielleicht so sein soll und sich der Teig in der Gare noch strafft oder so, und will ihn in eine andere Schüssel umfüllen. Und was sehe ich da? Gut ein Viertel des Mehls lag ungeknetet noch am Schüsselboden... Argghh! Also habe ich es von Hand nochmal durchgeknetet, die Discounter-Knete nochmal in Aktion treten lassen, und danach hatte der Teig Ähnlichkeit mit einem Brötchenteig. Ich hatte ganz vergessen, dass sie den "Bodensatz" in der Schüssel nur mitnimmt, wenn er die Konsistenz einer weichen Pampe hat. Es wird Zeit, dass eine neue Maschine einzieht. Irgendwann im Frühjahr, ich muss mich da erst noch schlau machen.

  • Jetzt muss ich mal fragen, der Pötzblog ist ja sehr optimistisch, wenn es darum geht keine Knetmaschine zu haben.
    Heißt, er empfiehlt No-Knead-Rezepte.

    Ist es wirklich so unmöglich sehr gute Ergebnisse per Hand zu erreichen? In den letzten Jahrhunderten wurde doch nicht nur furchtbares Brot gebacken, oder?

    Und vielen Dank an @Sheigra du machst echt Lust aufs Brot/Brötchen backen

  • Ich habe mir vorgenommen, auch mal eines dieser knetmaschinenfreien Rezepte auszuprobieren. Eines der Brotbackbücher, die ich habe, bietet dasselbe Rezept in verschiedenen Varianten an, u.a. in einer no-knead-Variante. Allerdings säuselte mir mein innerer Schweinehund bisher immer ins Ohr: "Denk an deine Gelenke, nimm die Knetmaschine, lasse sie die schwere Arbeit machen!". Ich folge seinem Ratschlag nur zu gerne... Wenn ich daran denke, wie meine Mutter früher mit dem Hefeteig und dem Rührlöffel gekämpft hat, da will ich mir meine diversen Arthrosen und Gelenkbeschwerden lieber nicht im Kampf mit einem schweren Brotteig vorstellen...
    Die knetmaschinenfreien Rezepte werden wohl bis zu einem Urlaub warten müssen.

  • In dem alten Brötchenrezept, das ich neulich hier eingestellt habe, werden auch gekochte Kartoffeln verwendet. Die werden am Vortag gekocht, und am Backtag gepellt und gerieben.
    Ich würde für dein Brotrezept die Kartoffeln pellen. Ich esse generell aber auch nie die Kartoffeln mit Schalen. ;)

  • Eine Frage an die Profis: Ich habe nun den Teig für die schlichten Weizenbrötchen angesetzt.
    Vorgesehen ist, dass die Brötchen nach dem schleifen noch kurz ruhen und dann direkt gebacken werden.
    Ich würde sie aber eigentlich lieber morgen zum Frühstück backen, nur da schaffe ich es nicht, den Teig vorher zu machen, mit den ganzen Gehzeiten und so dauert der Prozess einfach zu lange.
    Nun meine Frage:
    Brötchen fertig backen, einpacken/einfrieren und morgen früh aufbacken oder die Rohlinge nach dem gehen in den Kühlschrank stellen und morgen früh backen?
    Oder nur kurz anbacken (wie lange ist kurz?)Und morgen früh fertig backen?
    :???: :ka:

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