Freilauf trotz beginnender Läufigkeit?
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Hallo ihr Lieben!
Aaalso unsere 10 Monate alte Hermine wird nun erwachsen. Die erste Läufigkeit scheint begonnen zu haben, denn sie verhält sich entsprechend und hat nun auch zu bluten angefangen (ganz dezent, die kleine Dame putzt sich so viel
).
Nun weiß ich ja, dass die Hündin noch nicht fruchtbar ist, bis der Ausfluss heller wird. Aber ich bin nun ratlos, ob wir mit ihr heute zum Hundeauslauf an den See fahren können. Da werden viele andere Hunde sein. Und die Rüden sind doch sicher jetzt schon an ihr interessiert, oder? Nicht, dass sie dann da nur in Konflikte kommt, wäre auch nicht schön.Wie händelt ihr das? Bin ja noch ein totaler Läufigkeits-Neuling :)
Liebe Grüße vom Lämmchen
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Als Halterin eines intakten Rüden wäre es mir natürlich lieber, du würdest deine Hündin zu Hause lassen
, aber natürlich braucht auch eine läufige Hündin Auslauf. Also, ich würde an deiner Stelle Hundeansammlungen (typisches Auslaufgebiet, Hundewiese) meiden. Einfach, weil ihr noch keine Erfahrungen habt und das Decken schneller geht als man denkt. Lernt die Situation erst einmal in Ruhe kennen. Ob du sie an der Leine lässt oder frei Laufen lässt, hängt dann davon ab, wie gut sie hört. Prinzipiell würde ich mich NIEMALS drauf verlassen, dass Rüden auf ihre Besitzer hören, wenn eine läufige Hündin unterwegs ist und lieber zu vorsichtig als zu lässig sein. -
Ich denke, die Frage ist nicht nur, ob DEINE Huendin da in "Konflikte geraet", sondern auch, wieviel alle anderen Hunde, v.a. die Rueden, von einer laeufigen Huendin in der Gruppe haben. Es koennte zu Keilereien zwischen den rueden kommen, es kann passieren, dass du oder andere HH nur damit beschaeftigt sind, die Kerle von Hermine herunter zu pfluecken, es kann sein, dass die Rueden noch "tagelang" "leiden".
Ich denke im Interesse aller Beteiligten wuerde ich mir den Spaziergang schenken. Und falls du doch gehst, wuerde mich ganz ehrlich freuen, wenn Du anschliessend berichten koenntest (denn bei mir soll ja auch noch ein Maedchen einziehen :) ) -
Ich kann Thisbe nur zustimmen. Für meinen intakten Rüden ist jede läufige Hündin ein Grund, aufzudrehen. Aus diesem Grund finde ich es auch angenehm, wenn die Halter läufiger Hündinnen diese anleinen, sobald ein anderer Hund in Sicht kommt. Ich leine meinen dann nämlich grundsätzlich ebenfalls an, so kann schon mal nicht passieren...
Gar nicht spazieren gehen - das habe ich mit meiner verstorbenen Hündin nicht so gemacht. Aber wir haben eben auch Routen gewählt, von denen wir wussten, dass sie nicht gerade Hundeballungsgebiet sind...
Alles Gute für die nächsten drei Wochen und nicht zu viele verliebte Rüden in Eurer Umgebung!
Liebe Grüße,
Birgitta -

Danke für eure Antworten.
Ich egoistische Damen-Halterin denke natürlich nicht an die armen Rüden. Aber es ist ja schonmal gut zu wissen, dass die Herren auch schon VOR der Fruchtbarkeit sehr interessiert sind.
Also dann wird es nicht ins designierte Auslaufgebiet gehen. Außerhalb der erlaubten Bereiche gehen wir sowieso nicht ohne Leine (da sind wir spießig und halten uns ans Berliner Hundegesetz, hihi).
Ich würde übrigens auch NIE erwarten, dass ein Rüde sich in Gegenwart einer läufigen Hündin zurückrufen lässt. Bin eher beeindruckt, dass es wohl doch welche gibt, die dann hören. Ist ja Folter
Ich denke ich werde dann einfach normal mit Minchen spazieren gehen und sie zuhause schön bespielen und mit Kopfarbeit müde machen. Drei Wochen schaffen wir! Schade nur, dass das Wetter gerade so schön ist :)
P.S.: Hermine hört eigentlich sehr gut bei Rückruf, aber weiß jemand, ob sich das in der Läufigkeit ändert? Sie will ja dann sicher auch unbedingt zu nem Rüden hin, oder?
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Also wir vermeiden in den 3-4 Wochen der Läufigkeit größere Hundeansammlungen da das für meine Hündinnen nur Stress ist wenn ihnen die Rüden immer am Hintern kleben. Für uns ist das einfach stressfreier. Gespielt werden kann dann eh nicht da die Rüden ja nur an ihr kleben, selbst wenn sie mit anderen vorhandenen Hündinnen spielen würde.
Normale Hundebegegnungen meiden wir nicht, wenn uns beim Gassigehen fremde Hunde begegnen passieren wir sie ganz normal, erkenne ich einen mir bekannten Hund bei dem ich weiß dass er nach Begegnungen mit Läufigen Hündinnen ewig leidet mache ich einen Bogen, aber 100% vermeiden kann man das halt nicht. Der riecht das auch wenn wir 50m entfernt vorbeigehen oder er den selben Weg läuft wie wir. -
Es sind auch nicht nur die Jungs hinter den läufigen Hündinnen her, sondern auch umgekehrt.
Ich hatte mal die Begleitung einer netten, läufigen Hündin, die immer vor meinen Jungs rumschwänzelte
und sich anbot. Besitzer war keiner in Sicht. Meine Rüden fanden das sehr spannend, leider
wurden sie durch die Leine ausgebremst. -
Bin Halterin eines 4-jährigen intakten Rüden.
Ich würde mit der jungen Hündin, die erstmalig läufig ist, nicht in eine Hundegruppe reingehen. Sie muss ja erst noch lernen, die Rüden abzuwehren. Und wenn da mehrere sind, sind sicher mehrere interessiert und es wird vor allem für Deine Hündin stressig.
Begegnungen auf normalen Spazierwegen würde ich nicht meiden. Ich persönlich finde es immer gut, wenn die Hündin angeleint wird und noch darauf hingewiesen wird, dass sie läufig ist. Das erklärt mir nämlich manchmal, weshalb mein Hund plötzlich im Boden festgetuckert ist.
Wenn Deine Hündin älter ist und sich schon wehren kann, dann muss man sehen, wie es in der Gruppe ist. Kommt ganz und gar auf die Hunde an.
Eines noch: Wenn dann doch ein Rüde angeflitzt kommt, bitte nicht einfach weiterlaufen ... hier im Forum gab es mal den Tipp, immer eine zusätzliche Leine dabeizuhaben, damit man eventuell aufdringliche Verehrer dingfest machen kann, bis der Halter auftaucht. Das find ich persönlich sehr, sehr nett - und ich kenne es auch anders ...
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Zitat
P.S.: Hermine hört eigentlich sehr gut bei Rückruf, aber weiß jemand, ob sich das in der Läufigkeit ändert? Sie will ja dann sicher auch unbedingt zu nem Rüden hin, oder?Ich denke, das lässt sich so nicht beantworten, jede Hündin ist da anders. Unsere hat nicht einmal in den Stehtagen einen Rüden an sich gelassen... Es gibt aber auch andere, die durchaus williger sind und auch Spielchen mit den Rüden spielen. Bei der ersten Läufigkeit ist manchmal auch die Hündin eher verunsichert über alles Neue und könnte deshalb weniger gehorsam sein.
Ich denke mal, Dein Plan ist sicher gut. Möglichst viel Ruhe, Vermeidung aller Hundekontakte, die nervig werden können.
Ach ja, es gibt übrigens auch nicht wenige Hündinnen, die hündinnenunverträglich sind und jede läufige Rivalin am liebsten in der Luft zerreißen würden. Also, Abschirmung so gut es geht ist die sicherste Bank in der kritischen Zeit.Liebe Grüße,
Birgitta -
Große Hundeansammlungen würde ich auch meiden, ist für alle Beteiligten ein riesen Stress. Auch für deine Hündin wäre es bestimmt nicht so toll. Wenn sie fruchtbar ist, will sie sich vielleicht schon decken lassen, aber während des Rests der Läufigkeit sind die meisten Hündinnen ja eher mäßig begeistert von an ihnen dran klebenden Rüden.
Ich würde da auch eher kurze Runden an der Leine machen, in überschaubaren Gebieten, wo möglichst wenig andere Hunde sind. Und daheim kann man sie ja auch mit Kopfarbeit gut auslasten, wie du schon geschrieben hast.
Meine Hündin war allerdings in ihren beiden Läufigkeiten bisher immer total müde, fertig, verschlafen, sodass eine zusätzliche Auslastung gar nicht nötig war. Ich hatte dass Gefühl, dass sie da sehr viel Ruhe brauchte. Aber gut, das ist sicher auch von Hündin zu Hündin verschieden.ZitatAlso wir vermeiden in den 3-4 Wochen der Läufigkeit größere Hundeansammlungen
Mach eher vier als drei Wochen! Bei Mias letzten Läufigkeit war ich drei Wochen lang nur kleine Runden um den Block und am 21. Tag war ich ohne Leine im Wald, wo auch nicht viel los ist. Ich war mir sicher, dass es jetzt ja kein Problem sein kann ... und dann kam der Rüde und schwupps war's das.
Ich wurde schneller Hundemama als ich dachte.
Ich hab draus gelernt und werde das nächste mal defintiv mindestens vier Wochen lang andere Hunde meiden.
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