In der Hundeschule bleiben oder nicht?!
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Gast67847 -
23. Februar 2014 um 00:52
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Hallo zusammen,
mal wieder lässt mich ein Thema nicht schlafen

Wir gehen seit Frieda 12 Wochen alt ist in eine HuSchu und sind dort eigentlich immer recht zufrieden gewesen. Wir nehmen an den Erziehungskursen teil, die irgendwann eine interne Prüfung zum Ziel haben und haben aktuell den Clickerkurs abgeschlossen, in dem es darum ging, den Clicker im Alltag einzusetzen (u.a. Umorientierungssignal).
"Nebenbei" habe ich einen netten Hundeverein gefunden, in dem ich mit ihr mit Obedience bzw. Basisausbildung für die BH angefangen habe und es macht uns Spaß.
Nun bin ich unschlüssig, ob ich in der HuSchu noch weiter machen soll. Wir sind eigentlich Super zufrieden mit unserem Löckchen. Abgesehen von etwas stürmischen Hundebegegnungen, ist der "Alltagsgehorsam" gut.
In den letzten Stunden in der HuSchu hatte ich auch nicht das Gefühl viel neues zu lernen. Eigentlich wollten wir draußen ein paar Trainings machen, aber seit dem 2 neue dazu gekommen sind, ist das erst mal wieder nach hinten geschoben, was mich etwas wurmt. Dazu gibt es noch ein paar Kleinigkeiten, die mir in letzter Zeit sauer aufgestoßen sind.Was mich im Moment noch davon abhält, die HuSchu aufzuhören, ist Friedas Alter von fast 11 Monaten. Woher weiß ich, dass sich ihr Verhalten in der Pubertät nicht noch so ändert, dass ich noch mal Hilfe brauche. Dann lässt mich die Trainerin wahrscheinlich am langen Arm verhungern. Klar gibt's Hundetrainer wie Sand am Meer, aber ich komm mit der Frau eigentlich gut klar und nen guten neuen zu finden ist wahrscheinlich wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Im Moment bin ich auf dem Standpunkt die Kurse sein zu lassen und nur bei konkreten Problemen Einzelstunden zu nehmen.
Hmm, ich bin ratlos. Ist jemand von euch schon mal in so einer Situation gewesen?
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Hi,
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Gibt es dort denn keine "Sportkurse", so etwas, was man kontinuierlich weitermachen kann?
Longieren, Fährten, Tricks, Agility oder etwas in der Richtung.
Das wäre doch etwas, um den Kontakt zu halten.
Ich bin z. B. über meinen Trainer in einen Verein gekommen, habe dort Sport gemacht und auch den Kontakt zum Trainer behalten, wenn es Probleme gab, für die der Verein nicht unbedingt tauglich war.Edit: Uups! Hatte überlesen, das Du schon einen Verein gefunden hast.
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Hallo Vreni,
ich finde, du gibst dir doch deine Antwort schon gut selbst. :)MUSS man denn in der Hundeschule alle Kurse der Reihe nach absolvieren? Oder kannst du nicht sagen, dass jetzt eben gerade nichts passendes mehr für euch dabei ist? Und wenn sich dann was neues ergibt (keine Ahnung, vielleicht Interesse an Agility, Probleme mit dem Jagen, also Antijagdtraining etc.), kommst du wieder?
Ansonsten würde ich auch aufhören wenn ich nichts neues mehr lerne und mit meiner Maus zufrieden bin. Es gibt ja genug Leute, die gar nie nicht in eine Hundeschule gehen mit ihrem Hund.

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Warum sollte Dich Deine Trainerin "am langen Arm verhungern lassen", wenn Du doch noch mal ein Problem hast?
Letztendlich ist es doch so, dass das Ziel erreicht ist. Du bist zufrieden mit Deinem Hund, die Hundeschule konnte Dir gut helfen und macht sich damit quasi überflüssig. Das ist doch irgendwie auch der Sinn der Sache. Ich denke, keine Hundeschule will seine Kunden die nächsten 10 Jahre behalten. Es müssen ja auch wieder Plätze für neue Kunden frei werden.
Wenn Du doch noch mal Probleme hast, solltest Du die Trainerin auf jeden Fall kontaktieren können und Einzelstunden buchen (falls sie das anbietet). Da sie Dich und Deinen Hund ja schon länger kennt, wird sie Dir dann auch am besten helfen können.
Und wenn es keine weiter führenden Kurse gibt, die Dich und Deinen Hund weiter bringen und Du Spaß daran hast, weiter zu machen, ist das halt so.
Du kannst ihr ja sagen, dass sie Dich anrufen soll, falls es einen guten Fortgeschrittenen-Kurs gibt, bei dem Du wieder locker mit machen kannst, weil da Dinge geübt werden, die Du vielleicht noch nicht mit gemacht hattest. Ansonsten machst Du halt die Sportsachen weiter im Verein.Ich hatte damals die selben Probleme im Verein. Welpen- und Junghundkurs gemacht und dann den Grundkurs gebucht. Im Grundkurs waren dann aber komplett neue Hunde, wo von einige dann gar nichts konnten und quasi bei "Sitz" wieder angefangen sind. Freilauf war auch gestrichen, weil da einige Hunde nicht gut verträglich waren. Mein Hund hatte nach der Junghundstunde schon einen guten Lernstand und konnte sehr viel und ich wollte gerne weiter machen auf höherem Niveau. Das Niveau sank aber, da sich an den Schwächeren der Gruppe orientiert wurde und somit war das dann nichts für uns und ich habe den Kurs dann nicht mehr besucht. Danach war ich nie mehr in einer Hundeschule und habe alleine mit meinem Hund weiter gerarbeitet. Probleme gab es keine, die ich nicht auch alleine lösen konnte. Und da mich der Sportbereich, der dort angeboten wurde (Turnierhundesport und Obedience - für einen klassischen Jagdhund ist das einfach nichts) nicht interessiert hat, habe ich meinen Hund selbst mit jagdalternativen Arbeiten beschäftigt. Damals gab es leider nur die Vereine und keine privaten Hundeschulen und auch kein gutes Angebot im jagdlichen Bereich wie Dummy oder Mantrailing.
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Ich habe auch mit meinem Hund in einem Verein die Welpenstunde, den Junghundekurs besucht und bis zum 10, Monat war es immer nur der ein und selbe Übungsablauf. Das war einfach langweilig geworden. Zudem waren die Gruppen riesengroß, so dass lange Wartezeiten anstanden bis der Hund endlich mal zum Üben kam.
In dem anderen Verein ist jetzt weniger los, dafür ist die Qualität um ein vielfaches besser. Für mich war der Wechsel eine gute Wahl.
Jetzt sind wir auf dem Wege zur Begleithundeprüfung.
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Das dich die Hundeschule nicht mehr so gut bedient, ist ja nicht deine Schuld, das liegt ja auch am Kursprogramm.
Wenn der Grundgehorsam sitzt, muss sich die Hundeschule andere Angebote überlegen für diese Hunde - wenn die Hundeschule Abwanderung verhindern will.Du könntest deiner Trainerin auch sagen, dass du die BH machen willst und schauen, wie sie reagiert. Wenn das bei ihr nicht geht, die BH, musst du ja woanders hingehen.
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Zitat
Was mich im Moment noch davon abhält, die HuSchu aufzuhören, ist Friedas Alter von fast 11 Monaten. Woher weiß ich, dass sich ihr Verhalten in der Pubertät nicht noch so ändert, dass ich noch mal Hilfe brauche. Dann lässt mich die Trainerin wahrscheinlich am langen Arm verhungern.Sollte das eintreten wird man dir im Verein auch weiter helfen. Hier werden im Verein sowohl Unterordnungskurse angeboten als auch ein reiches Angebot an anderen Kursen. Aility, Longieren, ZOS, Outdoor-Training, Labyrinth,
Wanderungen usw. Das bietet mir viel mehr Möglichkeiten was auszuwählen was mir und meinen Hunden zusagt. -
Danke euch für eure Antworten.
Naja, in den Erziehungskursen geht es schon weiter, aber ich bin mir halt unschlüssig ob ich das noch weiter brauche.
Frieda interessiert sich nicht für Jogger, Radfahrer und Co und wir können mit ihr problemlos in die Stadt oder essen gehen. Das einzige "Problem" ist halt ihre stürmische Art bei Hundebegenungen. Sie ist ja nicht böse, aber andere Hunde sind einfach das größte. Wobei sich das nach einer Einzelstunde auch schon gebessert hat.
In den weiteren Erziehungskursen wird wohl verstärkt Fokus auf Stadttraining etc. gemacht, aber ich werde z.B. Frieda niemals irgendwo draußen in der Stadt ablegen und alleine lassen. Das einzige was noch interessant wäre, ist das Giftködertraining, aber da weiß ich jetzt schon, dass ich im Ernstfall nie das geforderte Verhalten meinerseits anwenden werde, weil die Panik viel zu groß ist.Die anderen Kurse, die angeboten werden, sind wenig sportlich. Einzig ZOS würde mich noch interessieren.
Der Verein ist eher ein reiner "Sportverein". Ich denke da werde ich nicht weiter kommen, wenn im Alltag irgendwelche Probleme auftreten sollten.
Ich glaube ich werde erst mal 2 Wochen HuSchu Pause machen und wenn mir nichts fehlt, lasse ich es sein.
Sollte unsere Trainerin blöd reagieren, muss ich mir halt nen anderen Trainer suchen für evtl. Einzelstunden, wenn Probleme auftreten sollten.
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