Welpentagebuch Maya

  • Hallo an alle Forumsmitglieder !
    gestern Abend habe ich endlich mein kleines Baby bekommen. Ein fast 9 Wochen altes Labrador-Mädchen in schwarz, ihr Name ist Maya.
    Wollte euch mal Bericht erstatten wie es bis jetzt läuft und wenns geht Verbesserungsvorschläge einholen, da es ja mein erster Hund ist. ^^
    Die Nacht war seeehr ruhig, ich kenne das von Freunden die auch einen Welpen bekommen haben vor 1 Monat, der Arme hat die ganze erste (und zweite und dritte...) Nacht gefiept und gebellt und gepullert und gekakat und Durchfall gehabt.
    Maya lag in ihrem Betti und hat geschnarcht. Sie ist (genau wie ich :headbash: ) oft aufgewacht und hat sich gedreht, aber sonst alles okay gewesen. In der Nacht war ich 2 Mal draußen im Garten wo beide Male mit erfolgt gepipit und beim zweiten mal auch kaka gemacht wurde. :ops: Habe sie dann überschwänglichst gelobt!
    Heute morgen um 7:30 etwa bekam sie dann ihre 5 Minuten (oder eher 10) wo sie dann bei mir im Schlafzimmer alles erkundet hat und erstmal alles abgeschleckt / angekaut / in den Mund genommen hat. Habe dann schon fleissig angefangen "AUS" zu sagen und sie vom "Objekt der Begierde" weggeschoben. Ist das richtig so? :hust: Oder gibt es noch einen anderen Weg ihr verständlich zu machen, was ich nicht will.
    Um 8 Uhr gabs dann Mampfe, was restlos "eingeatmet" wurde. Als sie fertig war und ich ihr den Napf weggenommen habe gab es gejaule und gekläffe, habe sie dann ignoriert (richtig?)
    Mittlerweile hat sie mir etwa 4 Mal reingepischert, ich war nicht schnell genug. Habe dann Pfui gesagt, sie hochgehoben und in den Garten gebracht (auch wenn sie schon fertig gemacht hatte... geht ja ums prinzip)
    Halsband stört sie bis dato noch garnicht, wenn ich die Leine dran mache sieht das aber schon wieder anders aus. Wird altersgemäß drauf rumgekaut und doof gefunden, sage dann immer wieder aus, nehme ihr die Leine aus dem Mund, gebe ihr evtl. was anderes zum beschäftigen.Wenn ihr Tipps und Tricks für mich habt, ich nehme gerne alles auf :gott: Ansonsten, ich update dann demnächst wieder :ugly:
    Edit: Achja. Werde heute Abend das erste Mal versuchen, sie mit unserem Kater bekannt zu machen. Unser Kater ist 12 Jahre alt und ein wenig strange mittlerweile. Habt ihr da vielleicht Tipps für mich, dass sich die beiden schnell gut vertragen?
    Viele Grüße!
    Nina & Maya

  • Ich würde das 'Pfui' nach dem reinmachen weglassen. Was soll sie denn damit anfangen? Entweder ist es nur ein Wort für sie oder du sagst es wütend oder schimpfend und dann besteht die Gefahr, dass sie Pipi mit etwas schlechten verbindet und es nur noch heimlich macht. Dann findest du das ganz schnell unterm Bett oder solche Sachen ;)

    Für das 'Aus' gilt ähnliches - jetzt ist es nur ein Wort, sie weiß noch nicht was das heißt. Ich würde tauschen, also wenn sie was im Mund hat, was sie nicht haben soll, dann sagst du ganz ruhig 'Aus' und bietest ihr ein Leckerlie an. Wenn sie das andere Ding abgibt, dann lobst du und sie kriegt das Leckerlie.
    Was soll 'Aus' denn eigentlich heißen? Willst du 'Nein' und 'Aus' als was unterschiedliches oder 'Aus' für alles antrainieren?
    Wenn du z.B. 'Nein' als ''du sollst das nicht nehmen'' trainierst würde ich das mit einem Leckerlie üben (Leckerlie in Hand; Hund will nehmen; Hand geht zu + 'Nein'; Hund nimmt es nicht = Leckerlie kommt aus der anderen Hand) und 'Aus' als ''gib das wieder her/ab'' nimmst (wie oben trainieren), dann musst du das koordiniert einsetzen.

    Viel Spaß mit der kleinen Maus!! :D

  • Ahh du hast meinen Kabelsalat im Kopf entwirrt. Ich war schon so durcheinander, weil sie so viel in den Mund nimmt :lachtot: Naja.
    Also ja, ich möchte es so machen. "Nein" soll bedeuten "du sollst das nicht nehmen", was ich dann wie du geschrieben hast mit der Hand übe.
    und "Aus" soll bedeuten "gib das her", was ich dann so wie du geschrieben hast mit dem Anbieten von einem Leckerli mache.
    Vielen Dank schon mal für den Tipp. Muss sagen man ist so beschäftigt, dass man gar keine Zeit mehr hat genau über alles nachzudenken.. :sleep:

    Edit: Achja, Thema Katze noch (siehe erster Post) - jemand Tipps?
    Edit: Sie isst wenn wir draußen sind echt viel Gras und allerlei Pflanzen, nagt auf Rindenmulch ausm Garten rum usw., stört mich eigentlich nicht solange sie keinen Verhau macht. Muss ich da aufpassen oder kann ich das einfach zulassen? Die Meinungen sind ja sehr geteilt warum das die Kleinen überhaupt machen...

  • Zitat


    Heute morgen um 7:30 etwa bekam sie dann ihre 5 Minuten (oder eher 10) wo sie dann bei mir im Schlafzimmer alles erkundet hat und erstmal alles abgeschleckt / angekaut / in den Mund genommen hat. Habe dann schon fleissig angefangen "AUS" zu sagen und sie vom "Objekt der Begierde" weggeschoben. Ist das richtig so? :hust: Oder gibt es noch einen anderen Weg ihr verständlich zu machen, was ich nicht will.

    Ich würde es furchtbar finden, wenn sie denkt, sie würde MayaAus heissen.
    Erstmal würde ich die Wohnung welpensicher machen. Wenn sie dann etwas abschleckt oder in die Schnauze nimmt, würde ich erstmal abwarten, ob sie es überhaupt kaputt macht.

    Ein Welpe erkundet die Welt mit dem Mäulchen. Wenn man das ständig verbietet und alles aus dem Maul nimmt, vermittelt man dem Hundekind den Eindruck, sie wäre falsch, so wie sie ist.

    Das neugierige Erkunden der Welt ist ja etwas sehr Positives. So lernt sie die Welt, die verschiedenen Materialien kennen. Das sollte man nicht unterdrücken.

    Ich musste meine Welpen nur sehr selten korrigieren. Das habe ich dann mit einem "kssst" gemacht. Dann gucken sie den Menschen erstaunt an und man lenkt sie freundlich von dem Gegenstand ab.

    Zitat

    Um 8 Uhr gabs dann Mampfe, was restlos "eingeatmet" wurde. Als sie fertig war und ich ihr den Napf weggenommen habe gab es gejaule und gekläffe, habe sie dann ignoriert (richtig?)

    Ich würde davon ausgehen, dass sie noch Hunger hatte. Das hätte ich nicht ignoriert.

    Zitat

    Mittlerweile hat sie mir etwa 4 Mal reingepischert, ich war nicht schnell genug. Habe dann Pfui gesagt, sie hochgehoben und in den Garten gebracht (auch wenn sie schon fertig gemacht hatte... geht ja ums prinzip)

    Das Pfui hätte ich mir gespart. Sie kann das noch mit nichts verbinden. Sie kann ihre Ausscheidungen noch nicht bewusst kontrollieren.

    Zitat

    Halsband stört sie bis dato noch garnicht, wenn ich die Leine dran mache sieht das aber schon wieder anders aus. Wird altersgemäß drauf rumgekaut und doof gefunden, sage dann immer wieder aus, ...

    Sind zwar nur Kleinigkeiten, aber auch hier würde ich kein "aus" gebrauchen. Es ist normal, dass ein Welpe es befremdlich findet, festgebunden zu sein.

    Was ich Dir gerne vermitteln würde, ist ein anderer Denkansatz.
    Welpen sind genau richtig so, wie sie sind. Die Natur hat ihnen ihr Verhalten aus gutem Grund mitgegeben.

    Darum würde ich Dir raten, mit Erziehung noch zu warten. Ein paar wenige Grenzen muss man natürlich setzen, aber immer in dem Bewusstsein, dass man ein Baby vor sich hat.

  • Zitat


    Edit: Sie isst wenn wir draußen sind echt viel Gras und allerlei Pflanzen, nagt auf Rindenmulch ausm Garten rum usw., stört mich eigentlich nicht solange sie keinen Verhau macht.

    Ein wenig sollte man sich informieren, was es an Giftpflanzen im Garten gibt.
    Rindenmulch sollte eigentlich unbedenklich sein.
    Bei Hornspäne, die man als Dünger kaufen kann, gibt es giftige Späne.

    Ich habe aber auch das Vertrauen, dass Welpen keine Selbstmörder sind.

    Bei Pflanzen habe ich weniger Angst, dass die Welpen etwas giftiges fressen, als bei künstlichen Giften, die der Mensch erfunden hat, z. B. Rasendünger, Schneckenkorn usw.

  • Das Haus ist soweit sicher, aber sie geht an alle Sachen. An Tische und deren ecken, an schubladengriffe, nagt an Türstoppern rum, an meiner Bettkante,... :lol: manche dieser Dinge lassen sich Schwer wegräumen ohne gleich das Haus zu entmöbeln..

    Zwecks dem essen: der Züchter hat gesagt dass Maya schon etwas mollig ist, daher füttere ich ihr immer eine bestimmte Menge. Wenn sie nach dem essen zb ein Leckerli bekommt weil sie etwas gut gemacht hat, frisst sie die auch in Windeseile auf. Habe ergo das Gefühl ich sollte aufpassen nicht zu viel zu füttern. :???:

    In der Nacht ist Maya bis jetzt ziemlich ruhig. Einziges Problem ist dass sie, wenn wir draußen pullern waren und wieder reinkommen, irgendwie ihre 5 Minuten hat. SIe läuft rum laut alles an (weniger schlimm), bellt ihr Spiegelbild an (um 4 ihr morgens dann schon irgendwie blöd) habe dann einmal mit Ihr gespielt, weil ich dachte, dass sie dann schnell wieder müde wird aber Fehlanzeige, da wird sie skr ausdauernd. Wenn wir von Pipi kommen und ich sie gleich in ihren Karton (Kuschelhöhle) setze und mich wieder ins Bett daneben lege, fängt sie an zu jaulen und den Karton zu zerlegen (blöd um 4 Uhr morgens) streicheln oder so hilft dann auch nicht. Sie versucht aus dem Karton zu steigen um zu mir zu kommen. Wenn sie dann draußen ist ist die wieder in spiellaune. Habe jetzt mal versucht sie da zu ignorieren, was tatsächlich dauert, aber hilft, irgendwann kommt sie dann nämlich zu mir (Sitze am Boden und ignoriere ja) legt sich auf meinen Schoß und pennt ein.
    Schließe daher dass sie sich einsam fühlt im ihrem Karton neben meinem Bett, obwohl ick die Hand reinhalte.
    Etwas anstrengend mitten in der Nacht die Spiellaune zu bändigen. Hat jemand Ideen dazu? Wäre halt schön mit ihr Pipi zu gehen und dann einfach wieder ins Betti zu kriechen..
    Viele Grüße und danke für die Antworten !?:-)

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    Zwecks dem essen: der Züchter hat gesagt dass Maya schon etwas mollig ist, daher füttere ich ihr immer eine bestimmte Menge. Wenn sie nach dem essen zb ein Leckerli bekommt weil sie etwas gut gemacht hat, frisst sie die auch in Windeseile auf. Habe ergo das Gefühl ich sollte aufpassen nicht zu viel zu füttern.

    Ich schätze, da hast du recht. Mein Labbi ( und ich würd mal sagen, dass das schon typisch für die Rasse ist ) hat auch kein " Satt" Gefühl, den könnte ich locker auf 60kg hochfüttern, wenn ich wollte :hust: )

    In der Nacht ist Maya bis jetzt ziemlich ruhig. Einziges Problem ist dass sie, wenn wir draußen pullern waren und wieder reinkommen, irgendwie ihre 5 Minuten hat. SIe läuft rum laut alles an (weniger schlimm), bellt ihr Spiegelbild an (um 4 ihr morgens dann schon irgendwie blöd) habe dann einmal mit Ihr gespielt, weil ich dachte, dass sie dann schnell wieder müde wird aber Fehlanzeige, da wird sie skr ausdauernd. Wenn wir von Pipi kommen und ich sie gleich in ihren Karton (Kuschelhöhle) setze und mich wieder ins Bett daneben lege, fängt sie an zu jaulen und den Karton zu zerlegen (blöd um 4 Uhr morgens) streicheln oder so hilft dann auch nicht. Sie versucht aus dem Karton zu steigen um zu mir zu kommen. Wenn sie dann draußen ist ist die wieder in spiellaune. Habe jetzt mal versucht sie da zu ignorieren, was tatsächlich dauert, aber hilft, irgendwann kommt sie dann nämlich zu mir (Sitze am Boden und ignoriere ja) legt sich auf meinen Schoß und pennt ein.
    Schließe daher dass sie sich einsam fühlt im ihrem Karton neben meinem Bett, obwohl ick die Hand reinhalte.
    Etwas anstrengend mitten in der Nacht die Spiellaune zu bändigen. Hat jemand Ideen dazu? Wäre halt schön mit ihr Pipi zu gehen und dann einfach wieder ins Betti zu kriechen..

    Dann würd ich das auch so machen. Wenn du ihr nicht beibringen willst, dass Nachts Spielezeit ist, dann mach das auch nicht mit ihr!
    Ruhig raus und wieder rein, ab ins Bett und ja, mit 9 Wochen wird sie die Körpernähe, die sie bis dato 9 Wochen lang hatte, brauchen, um sich wohl zu fühlen.

  • Ich würde bei dem Welpen auch nicht "nachfüttern". Milla hat bei der Züchterin mit allen Welpen aus einem Napf bekommen. Die war hier noch so von Gier getrieben, dass die sich auch tot gefressen hätte. Sie hat ihre Brocken nicht mal gekaut am Anfang, sondern am Stück runtergewürgt.
    Die hätte sich definitiv auch deutlich überfressen. Nach ein paar Tagen oder Wochen wurde das dann besser, als sie gemerkt hat, dass sie sich mit keinem mehr ums Essen streiten muss. Dann hat sie begonnen langsamer zu essen, mal was stehen zu lassen und kauen tut sie jetzt gottseidank auch :)

    Nachts würd ich auch nicht spielen. Wenn du es dir ganz einfach machen willst und generell kein Problem damit hast, dann nimm sie zu dir ins Bett. Sie wird sich da mit Sicherheit schneller beruhigen xD
    Du kannst ihr das ganz einfach wieder abgewöhnen, brauchst also keine Angst haben, dass Hund sein Leben lang ins Bett 'muss'....

  • Zitat

    Sie versucht aus dem Karton zu steigen um zu mir zu kommen.

    Wenn Du ruhige Nächte haben möchtest, nimm sie zu Dir ins Bett.
    Das gibt ihr Geborgenheit und festigt eure Bindung.

    Sie hatte bisher ihre Mutter und die Geschwister zum Ankuscheln im Schlaf.

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