Hund gemeinsam erziehen

  • Bei uns hören die eigentlich gleich gut auf uns beide. Nur wenns mal wirklich kritisch wird hab ich leichte Vorteile noch durchzukommen. Ist halt auch ne Frage wie jeder zum Thema Hund steht. Gibt ja auch den Kumpel und das Frauchen :smile:

    Denke da gibt es nicht viele Unterschiede zur Kindererziehung. Am besten an einem Strang ziehen oder so :smile:

  • Ich und mein Freund haben beide unsere "eigenen" Hunde aber man erzieht ja trotzdem ein bisschen mit wenn man zusammen wohnt.
    Das einzige was mich auf die Palme gebracht hat war, dass er mir meinen Rückruf versaut hat. Da bin ich echt richtig stinkig geworden - auch wenn er es nicht beabsichtigt hat :)
    Aber nen jungen Hund der gerade irgendwo hin abhaut mit seinen Hundekumpels "zurückzurufen" ohne dass der Rückruf perfekt sitzt GEHT HALT NICHT. :ugly: Weil Hund kommt einfach nicht, Herrchen hat keine Schnitte und Rückruf bröselt so langsam vor sich hin...

  • Man muß halt bei sowas klare Regeln haben,es kann immer mal sein,das einer ausfällt oder beide.Dann erwarte ich von meiner Familie das die,meine Anweisungen,befolgen.

  • Gabs bei mir :D Nur er hat das halt aus dem Affekt öfters mal gemacht, einfach so "Nero, komm" gerufen. Dann bin ich immer an seine Kehle gesprungen.. arrrrrrr
    Naja fast :p
    Jetzt lässt er es, aber der Rückruf ist nicht 100%ig und ich musste einen neuen Aufbauen (hab ne Pfeife benutzt, das kann man nicht mal so eben unbewusst machen, hihi)

  • Ja ja, die gemeinsame Erziehung ist schon nicht immer so einfach.

    Jacky ist zwar unser gemeinsamer Hund, aber es war klar, dass mein Freund die Hauptrolle bei der Erziehung spielt, da ich studiere und noch in einer WG in meinem Studienort wohne. Ich habe zwar viel Ferien bzw. kann viel zuhause machen, bin auch wochenends immer da, aber ich bin halt nur Teilzeitfrauchen, vorallem in der Prüfungszeit :muede:

    Meistens sind wir uns einig, aber wir haben auch Zeiten, in denen wir uneinig sind- auch meist bei den Themen Leinenführigkeit und dem Jagtthema- und das ist halt dann schon problematisch. Eine Trainerin hat uns aber schonmal geholfen, ein gemeinsames, konstantes Schema zu haben. Ich glaube für ihn war es einfacher, sich von einer "neutralen" Person kritisieren zu lassen, als von der Freundin ;-)

    Manchmal habe ich auch den Konflikt etwas dazu zu sagen, oder eben nicht. Wenn es aber um ernste Themen wie Kastration geht, äusser ich aber schon meine Meinung.

    Ich sehe das auch so, gemeinsam an einem Strang zu ziehen ist das A und O- leider ist es unter realen Bedingungen nicht immer zu 100% umsetzbar...

  • Man sollte vielleicht auch immer mal das absolute No-Go aufn Tisch bringen bzw. präsent lassen.
    Jagdtrieb
    Unverträglichkeit
    Alleinsein

    usw.
    und dem quasi vorbeugen,indem man eben das gleiche Ziel,mit gleicher Art und Weise verfolgt.

  • Ich pfeife gerne um Yoshi auf mich aufmerksam zu machen oder klatsche bzw. klopfe gegen Dinge.
    Habe mich dann geärgert das sie auf das Pfeifen und Klopfen nicht mehr reagiert.
    Bis ich mit meinem Freund und ihr unterwegs war und festgestellt habe, dass er aus Spaß irgendwie rumpfeift, auf Sachen klopft oder so... :muede:
    Wenn ich was sage, kommt wieder: du gibst mir dass Gefühl alles falsch zu machen

    Ähm... Er befasst sich damit ja auch nicht. Hatte ihm ein Buch gegeben zum lesen... ein paar Seiten im Forum die zu einer Methode des klickerns sehr interessant war... "Ach nö, kannste mir nicht einfach sagen was da steht"
    Dann habe ich ihn gefragt ob er noch was zum Clickern wissen will und es kam ein Nein.
    Am Tag drauf standen wir an der Ampel, ich schicke Yoshi ins Sitz. Mein Freund packt den Klicker aus, Yoshi setzt sich hin und er klickert in dem Moment wo ich ihr das Leckerlie gebe. Ich wäre am liebsten schreiend im Kreis gehüpft.
    Das Einzige was mir noch einfällt ist zu behaupten dass ich meinen Klicker verloren habe, damit ich seinen bekomme und er nicht noch mehr damit vermurxt.

    Ich weiß nur schon langsam nicht was ich tun soll
    Wenn ich sage, dass es so nicht geht kommt ja nur wieder, dass ich ihm das Gefühl gebe alles falsch zu machen :hilfe:

  • Wenn ich das so lese, dann freu ich mich schon richtig auf unsere Zankereien, sobald der Welpe da is :ops:
    Ich hab ja rein praktisch kaum Erfahrungen mit Hunden. Hab mir in den letzten Jahren aber viel theoretisches Wissen angeeignet - mein Freund hier hatte von Haus aus Familienhunde und entsprechend einiges übernommen. Leider auch ältere Praktiken wie zB. auf den Rücken drehen und "dominieren" :fear:

    Aber es lässt sich mit guten Argumenten auch überzeugen. Kriegen wir schon irgendwie hin :headbash:

  • Also ich verbringe mehr Zeit damit meinen Freund in Bezug auf Hunde zu erziehen als meinen Hund :D

    Wir wohnen zusammen und seit Oktober habe ich eine kleine Hündin aus dem Tierschutz, die ganz lieb und toll ist, aber mit der man unglaublich konsequent (!) sein muss. Wenn man einmal etwas sagt, muss man es auch durchziehen, sonst hat man bei ihr verloren. Nunja, sie hört auf ihn einfach null... denn ihm fehlt leider die nötige Konsequenz und das hat sie schnell gemerkt. Auf mich hört sie wiederum 1a... Wenn es mal gar nicht anders geht, dann schicke ich die beiden mit Flexileine los, aber ich versuche das zu vermeiden und gehe einfach lieber selbst...

    Wir haben leider sehr unterschiedliche Ansichten und bei uns klappt es einfach nicht so toll mit dem "gemeinsam" und "Hund"... ich bin halt der Meinung, dass je besser ein Hund erzogen und sozialisiert ist, desto mehr Freiheiten hat er. Das ist bei meiner Hündin auch gut aufgegangen. Kann überall hin mit, hört super ohne Leine, läuft aber auch prima an der Leine, fährt super im Auto.. einfach ein TRAUMHUND! Er vertritt (wie seine Eltern, bei denen auch seine/deren Französische Bulldogge lebt..) die Ansicht, dass ein Hund möglichst viele Freiheiten haben sollte, solange er nichts Schlimmes macht. Nunja, das hat zur Folge, dass besagte Bulldogge leider null hört und die meiste Zeit auch extrem unentspannt ist, weil ihm einfach niemand Führung bietet (er ist sehr unsicher)... Auto fahren ein Graus, zieht nur an der Leine, man kann ihn nirgends entspannt mit hinnehmen... etc...

    Mir graut es jetzt schon davor, wenn wir diesen Hund bald zu Besuch haben, weil wir uns dann ernsthaft damit auseinander setzen müssen und ich mir natürlich meinen Hund nicht "versauen" will und meine Beziehung noch weniger ;)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!