Hilfe, Hund jagt Katzen
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Ich brauche einen Rat. Wir sind im Dezember in einen 4 Seiten Hof aufs Dorf gezogen und auf dem Hof leben auch 2 Katzen unserer Vermieterin. Leider kommt Mia (2 Jahre, Jack Russell) überhaupt nicht mit denen klar. Jedes mal wenn wir durch die Haustür gehen und die Miezen sind aufm Hof, will Mia ihnen hinterher jagen. Manchmal hab ich ganz schön zu tun, dass mir die Leine nicht weg rutscht. Letztens habe ich Mia aufn Rücken gelegt, damit sie sich unterordnet, die Miez kam sogar n Stück näher, aber als ich Mia wieder aufstehen lassen habe wollte sie gleich wieder hinter her! Was soll ich denn nur machen? Ich möchte Ärger mit der Vermieterin vermeiden!!!
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Also erst mal, auf den Rücken drehen nützt nichts! Das versteht sie gar nicht und schwächt nur das Vertrauen in dich, da du unberechenbar scheinst.
Was du machen könntest... Wenn die Katzen "nur" auf dem Hof sind, dann lass sie an der Leine und hindere sie daran zu jagen, solange du dort in der Nähe bist. Kannst sie ja wieder abmachen wenn du weit genug weg bist.
Ansonsten könntest dus mit Impulskontrolle versuchen, das langsam aufbauen und weiter steigern. Aber ich denke bei einem Jacky wird das nicht so einfach da es einfach Jagdhunde sind... Dein Hund verhält sich nur natürlich.Ich würde sie einfach an der Leine lassen.
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Zitat
Letztens habe ich Mia aufn Rücken gelegt, damit sie sich unterordnet, die Miez kam sogar n Stück näher, aber als ich Mia wieder aufstehen lassen habe wollte sie gleich wieder hinter her!
DAS wird dir bei deinem Problem nicht helfen. Der Hund bekommt dadurch nur angst und empfindet die Katze als noch schrecklicher :/ Auf den Rücken legen hat nichts mit Unterordnung zu tun und ist keine Erziehungs- oder Trainingsmaßnahme.
Es gibt ein schönes Buch übers
mit vielen Übungen und Ansätzen, auch die DVD dazu ist empfehelnswert. Der Jacky wird sicher nicht nur Katzen jagen wollen
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Ich hatte mal gehört, dass das mit dem Rücken drehen hilft, dadurch bekommt sie wohl Respekt, da ich ja in diesem Moment über ihr bin...bisschen lächerlich und fraglich fand ich das auch, denn ihr Anblick hat mir da ganz und gar nicht gefallen

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Oh, so ein Verhalten kenne ich, ich habe hier auch eine Katzenjägerin.
Erstmal, lass diesen Quatsch mit "auf den Rücken drehen" du machst dir nur deine Beziehung zu deinem Hund kaputt und erreichen wirst du damit Garnichts außer dass sie das Vertrauen in dich verliert.Ich würde den Hund aufjedenfall an der Leine sichern, so dass sie nicht jagen kann.
Du kannst auch Impulskontrolle mit ihr üben.
Wenn du Zeit hast dann setz dich doch mal in weiter Entfernung mit deiner Hündin hin und lass sie die Katze beobachten. Bei uns mussten das am Anfang gefühlte 1000m sein, ich habe meinen Hund dann am Halsband genommen und sie einfach nur schauen lassen. Das war wirklich ein langer weg, solange sie die Katze egal wie weit weg gesehen hat hat sie gefiept, gebellt und wollte hinterher.
Erst ganz langsam wurde es etwas besser.
Aber selbst heute, wenn überraschend eine Katze auftaucht, egal wie weit weg, dreht Emma durch.
Wenn wir mal eine Souveräne Katze treffen würden die keine Angst vor einem bellenden Hund hat und sitzen bleiben würde wäre das Ganze vermutlich anders, aber sobald die weglaufen ist Emma natürlich hin und weg und es brennen alle Jagdsicherungen durch!
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Da stehen gute Sachen drin zum Thema Impulskontrolle und Alternativverhalten. Daraus kann man viel ableiten und eine solide Grundlage für gutes Verhalten legen

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Ich habe bei meiner Jack-Russel-Mixhündin die Erfahrung gemacht, dass sich unser Antijagdtraining nicht direkt auf das Katzen-jagen übertragen lässt. Während meine Hündin in Wald und Feld mittlerweile relativ gut abrufbar ist und durch meine Umsicht seit über als zwei Jahren keinen einzigen Jagdausflug mehr unternommen hat, haben wir mit Katzen ein Dauerthema.
Ich glaube, dass es durch das situative Training kommt. Gehe ich mit meinem Hund in den Park, dann rechne ich mit dem Auftreten von Kaninchen, im Wald mit Rehen, am Feld mit Hasen etc. Darauf stelle ich mich ein und verhalte mich entsprechend. Katzen hingegen überraschen mich fast immer. Die kommen urplötzlich aus irgendwelchen Winkeln geschossen, springen von der Mülltonne, flitzen über die Straße usw. Meine Hündin will jedes Mal hinterher, ich lasse sie mittlerweile deswegen im Stadtgebiet weniger frei laufen als auf dem Land.
Die Impulskontrolle hilft uns zwar schon, weil sich meine Hündin mittlerweile schneller wieder beruhigt und umlenken lässt, aber der erste Reflex ist immer - auf sie mit Gebrüll! Erfolgserlebnisse hatte sie mit Katzen eeewig nicht mehr, aber der Trieb ist unverändert hoch. Ich glaube, dass sich daran erst etwas ändern wird, wenn meine Hündin seeehr viel älter ist. Bis dahin heißt unsere Patentlösung schlicht und einfach: Leine dran.
Vielleicht kannst du es mit deiner Hündin besser üben, wenn ihr wirklich regelmäßig auf Katzen trefft und du dich auf die Situationen vorbereiten kannst. Aber wenn die Katzen jedes Mal vor dem Hund flüchten, ist der Reiz natürlich riesengroß. Das ist ein sehr großes Stück Arbeit, wenn du dir wirklich zum Ziel setzt, dass sich dein Hund irgendwann ohne Leine stoppen lassen soll. Kannst ja mal berichten, wie es bei euch in diesem Punkt weitergeht, würde mich interessieren.
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Ich empfehle einen Zaun zu ziehen.
ZitatManchmal hab ich ganz schön zu tun, dass mir die Leine nicht weg rutscht.
Wie soll man das denn verstehen? Du bist körperlich nicht in der Lage einen Jack-Russel zu halten oder wie?
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Wie soll man das denn verstehen? Du bist körperlich nicht in der Lage einen Jack-Russel zu halten oder wie?[/quote]
Doch bin ich, aber wenn wir aus der Tür gehen ist sie total entspannt, relaxt und ruhig aber sowie die erste Pfote im Hof steht geht sie total ab...vor allem wenn ich vielleicht noch meine Tasche u.ä in der Hand habe, flutscht die Leine fix weg. Sowas darf wohl nicht passieren, hmm?

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Nee, Leine loslassen bei Katzensichtung sollte nicht passieren, wenn du keinen Ärger mit deiner Vermieterin willst. Aber dafür wäre die Lösung ja einfach, einfach die Leine übers Handgelenk ziehen... Mach ich so, wenn ich noch die Tür abschließe oder mit der Post hantiere.
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