Hilfe!! Hund wird immer dünner!
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Hallo ihr Lieben
Ich habe ein großes Problem, und hoffe mir kann jemand helfen. Hier erst mal alle wichtigen Informationen zum Hund und zur Ernährung:
Condor ist 9 Jahre alt (wird am 22.4.14 10 Jahre) ist ca. 69cm hoch. als Rasse wird : Schäferhund/Ridgeback/Labrador angegeben aber so genau weiß man das ja nie :)
Als ich ihn im Juli 2013 aus dem TH geholt habe wog er knapp 43 kilo (für seinen Körperbau viel zu viel was sich auch an den Gelenken und der bereits beginnenden Athrose zeigte) naja im TH gibts eben eher "günstiges" Futter und wenig Bewegung und nach fast 4 Jahren Tierheim macht sich das schon bemerkbar.Durch die Umstellung aufs Barfen hat sich das ganze recht schnell reguliert, er nahm ab und wog 36,5 kilo was laut TA ideal war. Die Gelenke wurden entlastet er wurde trittsicherer und agiler. Das ständige Vertreten, humpeln und lahmen hörte auf und so langsam bilden sich sogar ein paar Muskeln.
Ebenso haben wir die Durchfall Problematik die er die ganzen 4 Jahre im TH hatte zu 90% im Griff. Ganz weg geht es leider nicht aber er ist mitlerweile über Wochen Durchfallfrei. Ich kann nicht zu fettig füttern und gewisse Knabbereien wie Schweineohren etc. führen zu sofortigem Durchfall. Aber das haben wir gut im Griff.
Die Blutwerte sind super, eine Ausschlussdiät mit Kartoffeln und Pferdefleisch hat keine Allergie ergeben. Er hat einen gesunden Appetit und ist für sein Alter sehr BEwegungsfreudig.das ist seine Futterberechnung für eine Woche:
Externer Inhalt i794.photobucket.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich fütter prinzipiell alles was er verträgt sprich:
Pfed, Rind, Lamm, Huhn, Pute, Fisch im Wechsel (meistens gewolft) aber auch Hühnerflügel + Hälse z.B. als Knochenateil.
an Gemüse/Obst gibt es als Grundkomponente: Nudeln, Kartoffeln und Reis und dazu wird dann alles weitere gemischt :)
Als Zusätze gibt es: Schaumlippenmuschelextrakt und ein homöopathisches Pulver für den Magen-Darm-Trakt sowie EierschalenJetzt zum eigentlichen Problem:
Condor nimmt stetig an Gewicht ab. Wir mussten gestern wegen einer Verletzung an der Pfote zum Tierazt. Das derzeitige Gewicht liegt bei 33,7 kilo was noch nicht beängstigend wenig aber doch schon auffällig ist. Vorallem von hinten sieht er unglaublich schmal aus und beim streicheln merkt man das nicht viel drann ist. Bei einer Schulterhöhe von 69cm kann er ohne Schwierigkeiten 2-3 kilo mehr wiegen ohne das die Gelenke zu stark belastet werden.
Vielleicht hat ja jemand von Euch Tipps was ich am besten füttern kann um die Gewichtszunahme wieder in Gang zu bringen?
Pures Fett verträgt er leider vom Magen her nicht so gut was sich dann wieder in Durchfällen äußert. Ich fütter jetzt schon mehr als über die Tabelle errechnet ist. Aber so wirklich stellt sich da kein Erfolg ein.
Der TA meinte gestern das man evtl. TroFu als Zwischenmahlzeiten zu füttert.
Aber:
1. macht das Sinn?
2. Welches TroFu würdet ihr in dem Fall empfehlen?
3. Gibt es dazu Erfahrungswerte wie sich solch ein Futtermix auswirkt?Ich möchte auf jedenfall beim Barfen bleiben weil ich merke wie gut es ihm tut.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Vielen Dank schon mal und wenn noch Fragen offen sind einfach fragen :)
Achso im Moment bekommt er auf Grund der Verletzung ein Antibiotikum und Cortison was ihn ziemlich schwächt gibt es vielleicht irgendwas was man fürs Imunsystem zufüttern kann? Zur Stärkung? Momentan ist er ziemlich schlapp was wohl mit an der Entzündung liegt. Herz und Lunge sind in Ordnung und die Blutwerte auch im Normalbereich.
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Hi,
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Ich würd mal Giardien und weitere Untermieter testen. Ansonsten stimmt wohl Deine Energiebilanz nicht. Wenn Fett nicht geht, musst Du Kohlenhydrate erhöhen. Eine der beiden Energiequellen muss es sein, denn Energie aus Protein ist nunmal schwierig und schädlich. Für den Darm bietet sich Reis an, ist glutenfrei.
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Hallo
Danke erst mal für deine antwort :)
Auf Grund der anhaltenden Durchfallproblematik (die aber im Moment nicht auftritt) wurde erst vor kurzem eine Kot-Untersuchung gemacht. Der Kot ist auch seit längerem wieder normal. die Untersuchungen lass ich trotzdem regelmäßig machen, da ich nicht präventiv gegen Wurm oder Giardien behandeln möchte ohne das wirklich was da ist. DAs schwächt den Körper nur zusätzlich noch.
Parasiten, sowie Würmer und Giardien sind ausgeschlossen.
Er bekommt schon große Mengen an Reis und andere Energieliferanten. Wie gesagt habe ich die Futtermenge bereits erhöht und auch den Energiebedarf. Trotzdem nimmt er nicht zu. Obwohl er schon mehr bekommt als er laut BARF-Berechnungen benötigt. Zur Zeit so ca. 3-4% seines Körpergewichtes täglich.
:/
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Hast du mal geschaut, wieviel Energie er überhaupt bekommt? Kartoffeln z.B. haben keine sehr hohe Energiedichte. Ich würde da eher zu Haferflocken, Hirse oder Quinoa tendieren.
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Hallöchen,
so eine Mahlzeit für den Hund kannst du auch gut mit selbstgekochter Brühe aufpeppen. Da gibts dann zusätzlich Mineralstoffe und Energie... Wenn meine Maus mal Musik im Bauch hat und sich Dünnpfiff anbahnt, dann koche ich ihr Fleisch für drei Tage ab. Die entstandene Brühe konserviere ich dann in Eiswürfelbehälter und friere das ganze ein. So hat man immer was auf Vorrat. So als Idee... -
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Das Problem mit diesen Berechnungen ist ja immer, dass es etwas Verallgemeinertest ist, sprich Durchschnittswerte.
Man sollte das Individuum aber nicht aus den Augen verlieren.
Da ja Parasiten ausgeschlossen wurden und die Blutwerte auch ok sind, würde ich jetzt anfangen, mit den Werten im Futterplan zu experimentieren.
Mein persönlicher erster Anlaufpunkt wäre das ganze O/G. Knappe 1,5 kg sind schon eine ordentliche Menge. Meinem habe ich anfangs auch nach Berechnung mit O/G gefüttert und auch sein Kot war mir zu dünn! Dann habe ich die O/G Ration halbiert (!) und seit dem ist alles bestens.
Versuch' es doch mal. O/G braucht der Hund nicht dringend zum Überleben (es gibt sogar Fütterungsmethoden, nachdem ein Hund _keinerlei_ O/G bekommt). Du fütterst ja auch schon kräftig Pansen, wo ja auch ein gewisser Anteil an pflanzlicher Nahrung drin steckt.
Auch die Knochenration kann man ganz vorsichtig steigern. Natürliches CA wird nämlich vom Körper ausgeschieden. Also unproblematisch. -
Ach und PS:
Den Tip Deiner TÄ mit dem TroFu würde ich ganz schnell wieder vergessen. Macht keinen Sinn.Wie hoch ist eigentlich der Fettanteil im Nahrungsplan?
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Ich kann mich TanNoz nur anschließen. wenn Dein Hund gesund ist, fehlt ihm schlicht die Energie. Und verträgt er schlecht Fett, bleiben nur Kohlenhydrate. Kartoffel ist zwar ein Sattmacher, aber kein Dickmacher. Auch meine Hunde brauchen, da kurzhaarig, sehr aktiv und viel draußen, konstant zwischen 3 und 4 %. Haferflocken, Hirse, Nudeln setzen gut an. Es darf auch mal ein trockenes Brötchen geknabbert werden als Zwischenmahlzeit, wenn es vertragen wird. Nur, bitte, nicht die schon große Fleischportion erhöhen, das bringt nichts.
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dürfte in diesem Zusammenhang interessant sein:
http://mashanga-burhani.blogspot.de/2012/07/mein-h…e-vom-kopf.html -
Zitat
das ist seine Futterberechnung für eine Woche:
Externer Inhalt i794.photobucket.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich fütter prinzipiell alles was er verträgt sprich:
Pfed, Rind, Lamm, Huhn, Pute, Fisch im Wechsel (meistens gewolft) aber auch Hühnerflügel + Hälse z.B. als Knochenateil.
an Gemüse/Obst gibt es als Grundkomponente: Nudeln, Kartoffeln und Reis und dazu wird dann alles weitere gemischt :)
Als Zusätze gibt es: Schaumlippenmuschelextrakt und ein homöopathisches Pulver für den Magen-Darm-Trakt sowie EierschalenPures Fett verträgt er leider vom Magen her nicht so gut was sich dann wieder in Durchfällen äußert. Ich fütter jetzt schon mehr als über die Tabelle errechnet ist. Aber so wirklich stellt sich da kein Erfolg ein.
Hast du das Fett langsam zugefüttert ? Also wirklich nur mit einem Teelöffel angefangen ? Ich hab den Fehler gemacht und zu schnell zu viel gegeben und er hatte dann auch Durchfall.
Ansonsten gebe ich meinem eher Pflanzlich/Tierisch im Verhältnis 50/50. Also sehr viel mehr Kohlenhydrate, wie hier ja auch schon geschrieben wurde. 200gr am Tag inkl. Obst und Gemüse? Das kann ja nicht viel sein !
Viele geben auch kurweise micromineral von cdVet zur freien Verfügung (also in einem Schälchen immer zugänglich, der Hund nimmt sich, was er braucht).
Symbiopet nach der Antibiotikagabe wäre auch eine Idee.
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