Hund öffnet Türen, etc....fördern oder nicht?
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Naja, aber meistens ist es doch selbstbelohnend genug, wenn sie dadurch an Menschen oder Dinge herankommen, zu denen die Tür ihnen den Weg versperrt. Meine Hündin braucht überhaupt gar nicht von mir belohnt werden, der geht es ausschließlich um die Überwindung des Hindernisses zwecks eines bestimmten Ziels :/
Intrinsische Motivation quasi
Im Nachhinein hätte ich ihr beim ersten Mal besser kräftig einen in den Allerwertesten getreten, um ihr das direkt auszutreiben.. nachdem es aber ein paar Mal mit der Selbstbelohnung geklappt hat, war der Zug leider irgendwie abgefahren.. - Vor einem Moment
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Deshalb habe ich ja dafür gesorgt, das es nicht selbstbelohnend ist!
In den Schüben ist nichts, womit sie was anfangen können und wegsperren muss ich sie, dank Erziehung, auch vor niemandem.
Aber durch die Umlenkung auf diese Bändsel lassen sie eben Türen ohne dieselben, wie die Eingangstür, in Ruhe. -
Hm, jetzt bekomme ich Angst ;).
Insgesamt klingt das ja alles eher nach sofort unterbinden, denn ich will auf keinen Fall das er eigenständig irgendwohin oder irgendwo ran (z.B. in den Flur oder an unsere Rucksäcke) geht. Ich bin mir nur nicht sicher ob man es jetzt noch 100% untersagen kann (ich stell mir das ein bisschen vor wie das Nachts heimlich auf der Couch schlafen). Schließlich hatte er nun schon ein paar mal Erfolg.
Daher kam der Gedanke an Kontrolle über Kommando. Ich habe mich auch schon gefragt wie das dann bei den Assistenzhunden funktioniert. Die können es ja auch, machen es aber doch auch nicht einfach wenn sie wollen oder?Die Strategie von QuoVadis klingt einleuchtend, wenn es bei uns auch so funktionieren würde wärs natürich super
. Ich frag mich nur wie ich die Selbstbelohnung "ausschalte", wenn der Hund einfach nur in einen anderen Raum will. Dann ist die Belohnung ja schon, dass er es geschafft hat und ich müsste trotzdem mit Verbot arbeiten bzw. verhindern, dass die Tür aufgeht wenn ich es gerade nicht will oder?An die die es verboten haben: Habt ihr denn nun für immer und ewig z.B. die Klinken verdreht oder haben eure das irgendwann auch aufgegeben?
... am besten suchen wir schon mal nach guten Kindersicherungen

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Klinken verdrehen hat bei uns nicht funktioniert!
Mein jüngerer Hund hat auch Fenster aufgemacht und da muss er ja den Hebel nach oben machen. -
Finja kann auch Türen öffnen. Das hat sie sich selbst beigebracht. Und für sie war es selbstbelohnend, weil sie dann zum verbotenen Katzenfutter kommt oder in den verbotenen Betten schlafen kann.
Jetzt sind bei uns seit über einem Jahr alle Türklinken nach unten gedreht (nach oben hatten wir zuerst, aber das war kein Problem für sie). Bei einer Tür haben wir einen Drehknauf eingebaut und die Tür zur Toilette (wo das Katzenfutter steht) wird abgesperrt, wenn sie alleine zuhause bleiben muss.Anfangs waren die ganzen verdrehten Türgriffe natürlich sehr nervig, aber man gewöhnt sich daran. Und besser als wenn Finja mal alleine mitten auf der Straße steht (unsere Haustüre geht direkt auf die Straße!).
Unsere vorige Hündin hat in ihrem ganzen Leben keine einzige Türe geöffnet und sogar unser Kater ist zu blöd dafür. Keine Ahnung woher Finja das gelernt hat?!?
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Zitat
Unsere vorige Hündin hat in ihrem ganzen Leben keine einzige Türe geöffnet und sogar unser Kater ist zu blöd dafür. Keine Ahnung woher Finja das gelernt hat?!?hunde beobachten uns den ganzen tag und kennen uns oft besser als wir selbst.
für einen schlauen hund also eine kleinigkeit uns das abzuschauen und es selbst auszuprobieren. bei katzen meisstens ebenso..
wir haben einen "türöffner" und das nervt schon oft...
er kratzt hier jedoch nicht i.wie an der klinke oder türe, sondern sehr gezielt.
leider konnte er das bereits als er zu uns kam und somit müssen wir eben mehr aufpassen oder wirklich abschliessen.
die haustüre ist eh meisstens (wegen ihm) abgeschlossen. -
Zitat
Meine haben an den Türen und Schüben, die sie öffnen dürfen und manchmal auch sollen, Bändsel, so ein Stück Strick mit einem Holzgriff.
Da ist nichts mit zerkratzten Türen!
Nebeneffekt: Von alleine machen sie es nicht mehr, weil Belohnung gibt es nur, wenn sie es für mich machen!Ist bei uns auch so. Pino öffnet Türen nur auf Kommando. Ist Erziehungssache. Behindertengerecht ausgebildete Hunde machen Türen ja auch nicht aus Spaß an der Freude auf weil gerade keiner guckt. :wink:
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Hallo,
Der Hund von Bekannten öffnet auch selbständig die Türen. Am Anfang wussten die das noch nicht und sie hat sich in der Abwesenheit schön über drei Zartbitterschokohasen her gemacht.
Das war toll erst mal zum Tierarzt.Wir sind ja auch nicht doof und schließen seit dem immer ab. Habe dann mal auf sie aufgepasst, war krank und wollte schlafen. Was macht sie da es so langweilig ist!
Springt an die Klinke und versucht mit dem Maul und den Pfoten den Schlüssel umzudrehen
Ich dachte ich seh nicht richtig. Das schafft sie natürlich nicht, aber wie schlau muss man sein? -
Zitat
An die die es verboten haben: Habt ihr denn nun für immer und ewig z.B. die Klinken verdreht oder haben eure das irgendwann auch aufgegeben?
Klinken verdreht habe ich gar nicht. Ich war halt von Anfang an ziemlich dahinter her, dass Türen und ähnliches einfach nicht mit den Pfoten berührt werden. Und bis auf sehr seltene Momente geht mein Hundchen auch nicht dran. Ich kann so wie es ist, gut damit leben.
Viele Grüße
Frank -
Ich würds einem Hund nicht beibringen, unterbinden ist irgendwie auch schwierig, bei uns zumindest funktioniert es nicht.
Unsere Große hat bereits am zweiten Tag nach ihrer Ankunft sämtliche Türen geöffnet, um zu mir zu kommen. Es nervt schon, wenn man überall die Türklinken umbauen muss.

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