Hundesitter oder Hundetagesstätte
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Hallo,
leider müssen wir unsere Amber ab Januar täglich in Betreuung geben (ca.9-10 Stunden). Das fällt mir sehr schwer, ist aber nicht anders machbar. Sie ist dann knapp ein Jahr alt.
Ist es besser, sie in eine HuTa zu geben, wo sie viel mit anderen Hunden spielt usw. oder wäre ein privater Sitter die bessere Alternative? Wir hatten schon mehrere Treffen, aber haben immer Angst, dass man sich dann doch nicht drauf verlassen kann. Bei einer HuTa kann sowas ja nicht passieren.
Außerdem hab ich Angst, dass sie uns als Bezugspersonen verliert... das wäre in einer HuTa auch eher nicht der Fall, aber ich mache mir da wiederum Sorgen, dass sie mit den vielen Hunden überfordert ist und nicht zur Ruhe kommt.Hmm, was würdet ihr machen?
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Hallo,
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Ich würde das, wenn ich die Wahl habe, vom Hund abhängig machen.
Mit der Bezugsperson sehe ich keine Probleme. Wir haben schon mehrfach Welpen über Monate über Tag bei ihrem Züchter gelassen. Trotzdem waren das nach den ersten Tagen der Eingewöhnung bei uns unsere Hunde. Die haben sich gefreut, den Züchter zu sehen und sind am Abend begeistert wieder mitgekommen. Wenn das so problemlos mit Welpen geht, dann ist ein ausgewachsener Hund damit schon gar nicht überfordert.
Einen sehr kontaktfreudigen Hund, der bei anderen Hunden fast immer begeistert ist und zum Toben loszieht, wäre eine Huta wahrscheinlich ganz ok.
Geht Hund lieber seiner Wege und kommuniziert er nur kurz mit anderen Hunden und möchte dann seine Ruhe, wäre ein Hundesitter meine erste Wahl. -
Ich würde meinen Hund IMMER lieber zu einer privaten Person geben, wo er RUHE hat und einen netten Menschen. Ein Hund verliert seine Bezugsperson nicht so schnell, keine Sorge. Was ihn aber fertig machen kann auf Dauer ist STRESS - wie er in leider den meisten HuTas die ich kenne, herrscht. Da ist mir persönlich drei Mal lieber, die Person macht nen netten Spaziergang und mein Hund ist tiefenentspannt und hat gut geschlafen und etwas gekuschelt, wenn ich ihn abhole.
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Amber liebt andere Hunde. Sie spielt so gerne. Daher mach ich mir Sorgen, dass sie nicht zur Ruhe kommt- aber irgendwann wollen die anderen ja vielleicht auch mal schlafen

Bisher hatten wir einen Sitter, aber da wir umziehen und niemanden kennen... da macht man sich schon oft Gedanken. -
Jo aber spielen kann dein Hund doch auch mit dir und den Hunden mit denen ihr euch trefft. Es wäre gesünder für sie eben nicht den ganzen Tag auf 180 zu sein. Aber musst du für euch entscheiden.
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Bei beidem gibt es sicher Vor- und Nachteile. Ebenso gibt es gute und schlechte Hundesitter und gute und schlechte HuTas.
Der Vorteil bei einem privaten Hundesitter ist sicher, dass der Hund 1:1 betreut wird, also auch eher mal auffällt, wenn der Hund Ruhe braucht, krank ist usw.
Den Nachteil sehe ich darin, dass private Leute mit dem Hund in der Außenwelt unterwegs sind und somit das Risko, dass etwas passiert recht groß ist. Hund muss ins Auto, aus dem Auto raus, ich weiß nie, was mir an Hunden draußen entgegen kommt, kann der Sitter das händeln? Ist der Sitter versichert, falls etwas passiert? Viele Private machen das aus reinem Spaß an der Freude und überschätzen ihr Können oftmals.
Ebenso kann es sein, dass man sich auf einen Sitter nicht für mehrere Jahre verlassen kann. Es könnten sich Lebensumstände ändern (Umzug, Trennung) oder der Sitter wird länger krank oder will auch mal in Urlaub - was passiert in dem Falle mit dem Hund?Ich betreibe eine Hundepension mit bis zu 12 Hunden in Gruppenhaltung und nehme auch Tagesgäste. Jedes Jahr kurz vor den Ferien oder vor Feiertagen rufen hier verzweifelte Hundehalter an, denen der Sitter krankheits- oder urlaubsbedingt abgesprungen ist und der Hund noch kurzfristig untergebracht werden muss. Eine schwierige Situation für beide Seiten.
DAS kann Dir bei einem gewerblichen Hundebetreuer nicht passieren.
Von einer HuTa würde ich erwarten, dass, wenn Hunde in Gruppen laufen, die Gruppenstärke nicht zu groß ist, auf ausreichende Ruhezeiten geachtet wird, die Hunde die ganze Zeit unter Aufsicht frei laufen, so dass man auch mal eingreifen kann und versucht wird, zu viel Stress zu vermeiden.
Meine Gasthunde sind sehr viel draußen mit mir, die Gruppen werden so zusammengestellt, dass der Spaß für die Hunde überwiegt, es gelten für alle klare Regeln um Umgang miteinander, die Hunde haben mittags drei Stunden Ruhe und sind zu zweit oder zu dritt in großen Hundezimmern untergebracht, wo alle dann auch wirklich schlafen und sich ausruhen, bevor es dann wieder weiter geht.
Um den Verlust der Bindung würde ich mir nicht so große Sorgen machen, die meisten Hunde packen das gut weg, zwei Betreuer zu haben.
Ich würde mir den Hundesitter und die HuTa noch mal genau unter die Lupe nehmen, Pros und Cons aufschreiben und abwägen, was für Dich und Deinen Hund am besten ist.
Bedenklich fände ich es, wenn in der HuTa die Hunde bunt zusammen gewürfelt werden, niemand auf den einzelnen Hund schaut und die Hunde keine Ruhe bekommen und 8 Stunden am Tag dauerbeschäftigt sind. DAS ist auf Dauer sicherlich nicht mehr schön für einen Hund. Und wenn Du sagst, Dein Hund spielt gerne und viel, wird der sicher nicht von alleine auf die Idee kommen, sich mal ne Auszeit zu nehmen.
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Alles hat seine Vor- und Nachteile

Es gibt leider unzählige schlecht geführte Hutas, in denen die Hunde den ganzen Tag toben dürfen, bis der Arzt kommt.
Es gibt viele Hutas, in denen die Hunde unbeaufsichtigt ihr Ding machen - is ja n Zaun drum ne?
Es gibt aber auch sehr gut geführte Hutas, in denen die Hunde klare Ruhezeiten haben, die ganze Zeit begleitet und geführt werden: Eine Kollegin von mir hat bis zu zehn Hunde in ihrer Gruppe und verbringt mit ihnen den kompletten Tag, arbeitet mit den Hunden und sorgt für regelmäßige Ruhepausen, in denen sie sich gemeinsam mit den Hunden zurückzieht: Ein sehr vorbildlicher Betrieb, wie ich finde.
Sie macht das hauptberuflich und ist - im Gegensatz zum privaten Sitter, der eventuell irgendwann dann wieder einen anderen festen Job bekommt - auch auf lange Sicht für die Hunde da. Sie hat eine Betriebshaftpflichtversicherung und besucht Weiterbildungen, um auch mit gutem Fachwissen auch kompliziertere Hunde einzugliedern.
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Ich weiß ja nicht, wo ihr wohnt, aber nach meinen Erfahrungen habt ihr am Ende nicht mehr viele Auswahlmöglichkeiten - und das in Berlin, wo eigentlich viele HuTas und Sitter sind.
HuTa Nr. 1: Hund ist weggelaufen (über den Zaun gesprungen, weil Hunde alleine draußen)
Hundesitter Nr. 1: Wollte plötzlich nicht mehr
Hundesitter Nr. 2: Hat sich nach und nach als Pfeife herausgestellt (Hund auf den Rücken legen z.B. :/ )
HuTa Nr. 2: Hunde sitzen den ganzen Tag auf Schlammboden
Hundesitter Nr. 3: Ist super, aber auch wirklich teuerMein Rat an euch: Schaut euch so viele Sitter und HuTas wie irgendwie möglich an und beobachtet heimlich, was dort passiert. Auf irgendwelche Aussagen würde ich mich nicht (mehr) verlassen. Einen privaten Sitter würde ich nicht nehmen, das ist zu unzuverlässig. Bevorzugen würde ich einen Sitter, der etwas teurer ist, dafür aber weniger Hunde hat.
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Danke für die vielen Antworten.
Mit dem Heimlich beobachten das ist auch irgendwie schwierig. Ich weiß nicht, wie.
Schrecklich, wenn man so auf andere Leute angewiesen ist und sich dann so viel Sorgen machen muss. Die HuTa werden wir uns hoffentlich am Wochenende mal ansehen, bisher haben wir nur Sitter kennengelernt. -
Ich finde es auch ganz schlimm wenn man seinen Hund zu einem Frenden Menschen geben muss. Ich habe einen guten bekannten zu dem in Mira immer geben kann... nur er ist auch ganztags Arbeiten. Ansonsten habe ich noch meine Großeltern die Mira zwar verziehen aber sie dort eben auch immer hin kommen kann.
Viel zeit hast du ja nicht dir eine Passende Betreuung zu suchen.
Ich habe früher immer Hunde betreut. hatte zu hause bis zu 5 Hunde was nie ein Problem war. Im Garten(3000qm) waren es bis zu 10 was auch super geklappt hat.
Wichtig ist das die Hunde zueinander passen die evtl auch unbeaufsichtigt alleine gelassen werden was eig. auch nicht der sinn einer betreuung ist.
Da meine Hündin unkastriert ist kommt für mich nur eine Private Hundebetreuung in frage (wenn überhaupt) da Läufige Hündinnen nicht genommen werden von Hundetagesstätten :)
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