Unsicheren Hund erziehen - Aggression - es wird kritisch
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Ohweia, du hörst dich schon recht resigniert an, das tut mir leid. Was ist das denn für ein Hund? Rasse?
So ein Verhalten hat unsere Hündin auch mal gezeigt, besonders, als sie noch jünger war. Sie ist für mich "aus dem Kalten heraus" auf etwas losgegangen. Sie hatte auch Phasen, wo sie sich nicht mehr die Pfoten abtrocknen oder eine Zecke ziehen ließ. Sie ist ein recht unsicherer Typ. Ich habe immer alles schöngefüttert. Habt ihr das schonmal probiert? Klare,ruhige Ansagen, verbunden mit viel Futter? Das muss doch klappen
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Hi,
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Zitat
Wenn das Leben soo einfach wäre ....
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@ TeddyKa
Wenn das Leben soo einfach wäre ....[/quote]Ja, das wäre schön
Ne, leider nicht, da hängt viel Arbeit, Ausdauer, Training Stärke und Liebe dran 
Mein erster Hund war ein Rüde, den hatte ich 14 1/2 Jahre. Ab 1/2 fing er das erste Mal an mit auszutesten.
Z.B. beim Futter anknurren, Ohren auf Durchzug stellen, kein Gehorsam mehr, meinen Sessel zu belegen und mich nicht an den Sessel lassen , auf einmal nicht bürsten lassen, als erster an der Tür sein und diese blockieren , andere Rüden angehen und solche kleinen Geschichten. Als ich das alles in den Griff bekommen habe, meinte er, er müßte das jedes Jahr mal wieder versuchen, war allerdings nie wieder so heftig wie beim ersten Mal. Der Versuch war da
Ich hab zuerst auch blöde aus der Wäsche geschaut. Erst ein niedlicher Welpe und dann ein kleiner Haustyrann

Nur zu diesem Zeitpunkt gab es noch kein DogForum ! Da musste man noch selber überlegen, wie man das abstellen kann und dann war es noch mein aller erster Hund im leben.
Er war toll, ich vermisse ihn sehr !
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Ich würde auch empfehlen, den Hund einmal gesundheitlich durchchecken zu lassen und einen Tierarzt zu suchen, der verhaltenstherapeutisch arbeitet.
Was mir auffällt:
ZitatDie Wohnung ist sein Rückzug, aber oft schaut er auch so, als würde ihm die Decke auf den Kopf fallen. So ein Blick, der Kopf hebt sich nicht, aber die Augen schauen nach oben, als würden die Bomber des dritten Weltkriegs über uns herfliegen. Wäre es ein Mensch, hielte ich ihn für manisch-depressiv.
Dies ist ein Verhalten, welches einige Hunde nach Impfungen zeigen, manchmal Wochen nach der Impfung. Den Impfstoffen ist eine Quecksilberverbindung zugesetzt, welche stark neurotoxisch wirken kann. Quecksilber lagert sich bevorzugt im Gehirn und kann dort starke Wesensveränderungen hervorrufen.
Schau mal hier:
http://www.akademie.de/wissen/amalgam…er-vergiftungenHier die Beschreibung von zwei Hunden, die sehr ängstlich reagieren. Sie haben sich beide nach der Impfung massiv im Wesen verändert. Aber auch eine Aggression aus Unsicherheit ist möglich.
ZitatEr schaut die ganze Zeit hoch zur Decke, egal ob Licht an oder aus. Und rennt dann wie ein Irrer weg.
https://www.dogforum.de/chihuahua-erka…t173358-20.html
ZitatAber 2 Tage nach der Impfung erschreckte er sich ohne Grund vor der Haustüre (was auch immer es gewesen ist, es war still, nichts hat sich bewegt, alles war wie immer) so sehr, dass er sich nicht mehr aus dem Haus traut und in allem eine Gefahr sieht.
Er schaut immer in den Himmel, hoch in die Bäume und auf die Laternen, als wenn ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte.http://www.gesundehunde.com/forum/archive/…p/t-150035.html
Für eure Situation ist es fatal, dass der Hund nun noch durch einen Hormon-Chip in ein hormonelles Chaos gestürzt wird.
Ich kann Dir nur dringend davon abraten, den Hund kastrieren zu lassen. Informiere Dich bitte, wie sich ein Verlust der Hormone auf das Wesen auswirkt.
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Der Hund scheint etliche Baustellen zu haben, und manche kommen mir bekannt vor.
Der Hund ist unklar, er weiß nicht, was passt. Er kennt wenige oder keine Grenzen und ist trotzdem sensibel. Der Hund braucht eine glasklare Führung, ihm muss man deutlich sagen, was geht und was nicht. Und dazu gehört auch mal ein Nein und ein du knurrst mich nicht an. Aber er muss auch lernen, was er stattdessen tun soll.
Dennnoch scheinen manche Verhaltensweisen gesundheitlich bedingt zu sein. Ich könnte mir vorstellen, dass der Hund auch Bauchweh oder/ und Migräne von Futtermittelallergien hat. Das hatte meine Hündin und ihr fiel dann wirklich der Himmel auf den Kopf.
Auch Schmerzen könnten da sein, Rücken oder Hüfte. Schmerzaggression ist nicht selten und wirklich übel. Das hatte meine auch und Pfoten abtrocknen ging nicht. Nicht einmal anfassen, sie hatte einen Bandscheibenvorfall.
Schilddrüsenunterfunktion wäre auch möglich.
Kastration? Möglich, dass der Hund zusätzlich Testosteron gesteuert ist. Der Chip wird es zeigen, bei meinem Rüden, der sich auch gegen mich in der Pubertät stellte, wirkte es Wunder.
Ich würde wirklich viele Dinge abklopfen, dazu eine gute Hundeschule.
Bedenke, der Hund kam aus dem TH, möglich, dass in der ersten Zeit wirklich einiges versemmelt wurde. Meine Hündin war so eine, ich kenne das, viele Baustellen, unendlich viele Erkrankungen, aber wir haben es geschafft und es wurde irgendwann ein toller Hund.
Und ja, manche erwischen einfache Hunde, und machen so viel falsch, und alles läuft trotzdem gut. Aber vergiß das Dominanzdegöns, das ist Mist.
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Hallo,Für mich klingt das ebenfalls nach einem Hund, der durch Unsicherheit beschlossen hat, dass er jetzt selber Boss ist.
Grade auf dieses im Weg rumliegen reagiere ich persönlich extrem allergisch.
Was glaubt er denn, wer er ist?!
Ich nu auch noch Reiter. Pferd und Hunde haben annähernd die gleichen Gruppenregeln.
Hunde im Rudel sind man heute nur noch selten, Pferd nun öfter.Was meinste, was da los ist, wenn klein Hansi es wagt, dem großen Fury im Weg zu stehen? Das gibts einfach nicht!
Und bei Hunden ist das ebenso. Der Chef hat den bequemsten Weg und die anderen müssen Platz machen. Basta!Für die Tür gilt das Gleiche. Da hat der, wenn er sich nicht benehmen kann, überhaupt nichts zu suchen.
DU bist der Chef, du gehst zuerst zur Tür, du begrüßt den Besuch. Und nicht anders.Das Anknurren, wenn ihr auf der Couch sitzt.
Der Hund maßregelt dich. Er will die Kontrolle behalten und deswegen befielt er dir, auf deinem Platz zu bleiben. In seinen Augen ist er ja auch der Chef.Das Gleiche mit dem Anfassen lassen. Innerhalb einer Herde, bestimmt nun mal der Ranghöhere, ob ein anderer ihm grad nahe kommen darf- oder eben auch nicht.
Klingt für mich nicht besonders nach Misstrauen.MMn ein ziemliches Autoritätsproblem, dass ihr da habt.
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Schön, wenn man beim Schreiben immer die Hälfte vergisst *pfeif*
Alles obige gilt natürlich, wenn eine medizinische Ursache nicht gegeben ist.
Da sich euer Problem aber langsam gebildet hat und nicht plötzlich aufgetreten ist, gehe ich davon aus.Für das Wohnungsproblem würd ich ihn ganz einfach anleinen. Ihr seid diejenigen, die sich frei bewegen dürfen, nicht er. Das wird er dann wohl auch relativ schnell mitkriegen.
Schnappt er nach euch oder ist das nur beim TA der Fall?
Dann würde ich ggf. über einen zeitweiligen Maulkorb, zumindest für kritische Situationen nachdenken (Pfötchen saubermachen, Abtrocknen etc.). -
Ich glaube in eurer Kommunikation läuft etwas mächtig schief. Das wird dann zu einem Teufelskreis.
Ihr habt viele kleinere Baustellen, aber was mir sofort auffiel war das mit der Knallerei. Wenn ein Hund unsicher ist oder gar Angst hat, ist trösten erlaubt! Es bringt nichts den Hund zu ignorieren. Stell dir vor du hast Angst vor einer Spinne. Du machst deutlich, dass du dich in der Situation etxrem unwohl fühlst und dein Partner/Freund/ was auch immer beachet es nicht und zwingt dich ggf sogar noch näher an die Spinne ran. Wirst du dadurch weniger Angst haben? Wohl eher nicht.
Ich würde dem Hund zeigen, dass ich versuche ihn zu verstehen und Verständnis habe. Das klingt jetzt erstmal stark vermenschlicht, aber du musst einen Grundstein legen um Vertrauen aufzubauen.
Was macht er denn gerne?
Auch würde ich ein Entspannungswort konditionieren, mit dem du ihn eventuell aus der "Vorstufe" helfen kannst...
EDIT: Lass den Hund doch im Weg rumliegen, er wird sich dadurch garantiert nicht die Weltherrschaft untr den Nagel reissen
Wenn du da auch noch anfängst "rumzudisskutieren" ist das ein weiterer Konfliktpunkt der sich erstmal sehr negativ auf eure shcon nicht rosige Beziehung auswirken wird. -
ZitatAlles anzeigen
Hallo,Für mich klingt das ebenfalls nach einem Hund, der durch Unsicherheit beschlossen hat, dass er jetzt selber Boss ist.
Grade auf dieses im Weg rumliegen reagiere ich persönlich extrem allergisch.
Was glaubt er denn, wer er ist?!
Ich nu auch noch Reiter. Pferd und Hunde haben annähernd die gleichen Gruppenregeln.
Hunde im Rudel sind man heute nur noch selten, Pferd nun öfter.Was meinste, was da los ist, wenn klein Hansi es wagt, dem großen Fury im Weg zu stehen? Das gibts einfach nicht!
Und bei Hunden ist das ebenso. Der Chef hat den bequemsten Weg und die anderen müssen Platz machen. Basta!Für die Tür gilt das Gleiche. Da hat der, wenn er sich nicht benehmen kann, überhaupt nichts zu suchen.
DU bist der Chef, du gehst zuerst zur Tür, du begrüßt den Besuch. Und nicht anders.Das Anknurren, wenn ihr auf der Couch sitzt.
Der Hund maßregelt dich. Er will die Kontrolle behalten und deswegen befielt er dir, auf deinem Platz zu bleiben. In seinen Augen ist er ja auch der Chef.Das Gleiche mit dem Anfassen lassen. Innerhalb einer Herde, bestimmt nun mal der Ranghöhere, ob ein anderer ihm grad nahe kommen darf- oder eben auch nicht.
Klingt für mich nicht besonders nach Misstrauen.MMn ein ziemliches Autoritätsproblem, dass ihr da habt.
Achherje... Aus welchem Zeitalter kommst du denn?

Herden- und Rudel"regeln" gibt es zwar schon, nur blöderweise bildest du mit deinem Hund weder das Eine, noch das Andere.
Nur weil ein Tier rangniedrig ist, heißt das nicht, dass er rumgescheucht wird. Wenn das in deinen Pferdeherden der Fall sein sollte, würde ich mir ernsthaft Gedanken über die Konstellation machen.
Auch der Ranghöchste wird einen Bogen um den rangniedrigsten gehen sollte nicht gerade Not am Mann sein. Auch wirst du einen rangniedrigen Hunde/Wolf dabei beobachten können wie er einen ranghöheren anknurrt ohne dessen Position im Rudel in Frage zu stellen. -
Liebe TE,
fernab von allen Theorien und guten Rat(Schlägen
)
lass dich einfach mal drücken von mir.
Ein Hund soll doch unser Freund , unser Feld in der Brandung, unser "steun en toeverlaat ", wie man hier so in den Niederlanden sagt, sein...
und dann sowas . :/Das trifft natürlich auch auf der emotionalen Ebene
und die möcht ich schnell mal trösten ...Die-für-ihren-allzeit-friedlich-freundlich-vertrauensvoll-mit-ihr-agierenden-DSHRotti-unendlich-dankbar-Seiende, m

Nachtrag : der übrigens auch ab und zu gewollt (!) im Weg liegt, wenn er zur Futterzeit Angst hat, vergessen zu werden .(du wirst NIE vergessen , Blödmann )
Ich steig dann drüber weg wenn mir danach ist
Und wenn nicht dann schick ich ihn weg.mso ist das Problem ...?
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