Zweithund geeignet?
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Hallo,
Mal wieder so eine tolle Zweithund Frage - ich weiß, dass es dazu schon Threads gibt, aber aufgrund der deaktivierten Suchfunktion gestaltet sich das Auffinden dieser doch etwas schwierig^^
Dann mal los...
Woran erkennt man, ob ein Hund Zweithund geeignet ist oder nicht? Bzw. woran habt ihr das festgemacht?
Woran erkennt man, welcher zweite Hund zu ihm passt?
Habt ihr auf die Eigenheiten und Ansprüche eures bisherigen Hundes in irgendeiner Weise Rücksicht genommen oder den Hund komplett nach euren Vorstellungen ausgesucht?Hintergrund der Frage: Ich würde in ein paar Jahren gerne einen Kleinpudel zu Finya dazu holen. (obs klappt, wird sich erst zeigen, aber träumen und etwas planen ist ja erlaubt
)
Jedenfalls hat sie mit bekannten Hunden, die ihre Individualdistanz respektieren absolut kein Problem. Aber sie kann keine klaren Ansagen machen, wenns mal wirklich nötig wäre, ist teils unsicher in ihren Handlungen, manchmal aber auch sehr souverän, finde ich. Wobei das bestimmt noch besser wird, weil sie konstant Fortschritte macht
Im Sommer waren wir oft zu dritt unterwegs (ich, Finya und Wolfspitzrüde) und das hat sehr gut geklappt. Die zwei haben sich voll akzeptiert und respektiert, waren aber keine Freunde oder so. Sie haben sich auch nicht aneinander orientiert - in keinster Weise^^ Aber das war nur für 2 Monate und im Zuhause des Wolfspitzes und nicht in Finyas. Was wohl einen Unterschied macht...?
Im Moment kreiseln meine Gedanken schon ziemlich darum, wie Finya auf einen weiteren Hund reagieren würde und ich finde natürlich keine Antwort darauf. Das macht mich noch irre

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Hallo,
hast du hier Zweithund geeignet? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Das kann dir auch niemand hier beantworten. Das mußt du ausprobieren.
Ich würde auf jeden Fall immer in etwa gleich große/schwere Hunde nehmen. Und über einen
Zweithund nur nachdenken, wenn der Ersthunde gut verträglich mit anderen ist. Dann kommt
es noch drauf an, ob du einen Welpen möchtest oder einen schon älteren Hund. Bei einem
älteren Hund kann man Sympathien besser testen, finde ich jedenfalls. Trotzdem gibt es keine
Garantie dass alles gut geht. Du mußt auch den Punkt finden bis zu dem die Hunde selber untereinander
regeln und ab wann du regelst.
Das Geschlecht des Zweithundes spielt eine Rolle. Rüden die dann ihre Hündin nach aussen verteidigen
können zum Problem werden. Zickenkrieg unter Hündinnen ist meist übler als Geprolle unter Rüden.Oder aber es läuft alles super easy und harmonisch.
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Ich habe den zweiten Hund ganz nach MEINEN Vorstellungen ausgesucht. Rücksicht genommen, auf irgendwelche Eigenheiten meines ersten Hundes habe ich nicht. Und ich würde immer wieder so auswählen.

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Mein Jacob kann auch ohne anderen Hund, deswegen hab ich bei der Auswahl des Zweithundes einfach darauf geachtet, ob der Kandidat toleriert wird und die Beiden sich bei den ersten Begegnungen nicht allzu "scheiße" finden.
Ich hatte vor meinem Wunsch eines Zweithundes, ein paar Mal Besuch vom Hund meiner Freundin, einem Bichon Rüden, der damals noch unkastriert war und habe einfach beobachtet, wie die beiden sich geben.
Jacob hat sich sehr manierlich benommen.
Also, ich wollte einen Zweithund, hab nun einen und es läuft rund, auch wenn die beiden nicht zusammen kuscheln, nicht im selben Körbchen liegen und auch, wenn Jacob gut ohne Anhang leben könnte. Draußen laufen sie nebeneinander her und schnüffeln an den selben Stellen. Das alles zusammen genommen, reicht zu einem reibungslosen Zusammenleben, nach meinem Empfinden... -
Ich habe bei meinem Zweithund versucht auf alles Rücksicht zu nehmen.
Erstmal war ich mir sicher dass er mit anderen Hunden sehr gut klarkommt. Dann habe ich die gleiche Rasse (Dalmatiner) ausgesucht, also auch gleiche Größe. Eine Hündin zum Rüden genommen,weil das am Sichersten sein sollte. Der Rüde war etwa 3, die Hündin 1-2 (geschätzt, da Tierheim-und Auslandshund),damit der Altersunterschied nicht zu groß ist aber beide aus dem "Gröbsten" raus sind. Beide habe ich schon kastriert bekommen etc.Es hat sehr gut geklappt. Sie haben sich akzeptiert, selten miteinander gespielt, nie gekuschelt aber man konnte ohne Stress und Streit mit den Beiden bestens arbeiten und leben.
Beim 3. Hund war ich völlig egoistisch. Die Rasse (Münsterländer),das Geschlecht (Rüde, bleibt unkastriert),das Alter (Welpe), das Endmass (kleiner als die anderen) habe ich kompromisslos ausgesucht.
Und was ist passiert? Beide lieben den "Kleinen", es gibt gemeinsames Spiel sogar Kontaktliegen.
Allerdings hatte ich schon mehrmals Pflegehunde hier und ich wußte dass das für meine Hunde kein Problem ist.Fazit: ich würde,nachdem ich sichergestellt habe dass mein Ersthund verträglich ist,wieder den Hund aussuchen der meinen Wünschen und Vorstellungen entspricht.
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Emi ist sehr aktiv, kann sich aber schlecht durchsetzen. Beim Welpen habe ich drauf geachtet (hatte zwei bestimmte zur Auswahl, also Vorentscheidung nach meinen Bedürfnissen (Aktivität) und zweite Auswahl für Emi) das der Welpe sich vom Halbbruder (der war etwa 2 Jahre alt) was sagen ließ. Der zweite Welpe hat immer nachgesetzt, das wäre für meine zuviel gewesen. Bisher passen sie sehr gut zusammen!
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Meiner ist grundsätzlich verträglich, ich wollte nen Zweithund, also kam auch einer.
Ich habe drauf geachtet, keinen zweiten Hibbel dazuzunehmen und einen, der körperlich mithalten kann. Ein Bonus war für mich nur, dass er den ersten mal irgendwann einschränken kann und wie es aussieht scheint mir das jetzt so langsam erfüllt zu werden.
Ich würde so aussuchen, dass ich mit beiden Charakteren klarkomme, klar ist es schöner, wenn sie sich lieben, aber meine wollten jetzt anderthalb Jahre nichts voneinander wissen, also der Große hat den kleinen immer abblitzen lassen, wenn er schmusen wollte. Dann waren wir verreist, die Hunde 2 Wochen voneinander getrennt und seitdem schlecken sie sich immer mal wieder, schmusen, raufen und die Individualdistanz vom Großen ist auf wenige cm zusammengeschrumpft. -
Hallo bei mir wars ähnlich. Ich wollt einen Zweithund, jetzt ist sie da und es klappt gut. Mein Terriermischling war schon fast 7 Jahre, hat vorher mit keinem Hund mehr gespielt und macht das jetzt mit der kleinen Großen auch nicht. ABer sie hat sie gleich akzeptiert. Wir haben unseren Terrier mit zum Züchter genommen und da beschnuppern lassen. DAs ging super. Mittlerweile schmust der Berner auch den Terrier ab und legt die Ohren sauber, andersrum ist das eher nicht so.
Sie laufen nebeneinander her, schnuppern an den selben Stellen. Alles okay. Ich würde nur nicht mehr so lange warten.
Jetzt sollen max 3 oder 4 Jahre vergehen bis noch ein Berner einzieht, damit nicht zuviel Altersunterschied da ist und die auch noch zusammmen spielen können.
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Zitat
Dann mal los...
Woran erkennt man, ob ein Hund Zweithund geeignet ist oder nicht? Bzw. woran habt ihr das festgemacht?
Woran erkennt man, welcher zweite Hund zu ihm passt?
Habt ihr auf die Eigenheiten und Ansprüche eures bisherigen Hundes in irgendeiner Weise Rücksicht genommen oder den Hund komplett nach euren Vorstellungen ausgesucht?Ich wollte immer 2 Hunde.
Arren ist ein Hund der andere Hunde einfach toll findet. Man könnte fast sagen das wir ihm einen eigenen Hund gekauft haben... Die beiden sind ein Dreamteam.
Kuscheln, putzen, das ganze Programm. Arren vermittelt Hamilton Sicherheit. Die 2 sind ein Traum!Als ich Arren auswählte lebte meine Löle noch. Dennoch holte ich bewusst einen Hund der locker 15 Kilo bekommen wird zu einem 5 Kilo Papillon. Vieles ist eine Sache der Gewöhnung und meine Löle wusste wie sie sich durchsetzen konnte, sie war mehr der "Tu was ich dir sage oder ich hau dir aufs Maul." Typ....
Ich bin mir sicher sie hätte Arren gut erzogen, leider verließ sie uns bald nach seinem Einzug.Lange Rede, wenig Sinn.... Ich habe und werde Rücksicht nehmen auf den Ersthund, aber meine Vorstellungen stehen an erster Stelle.
Meine Hunde müssen sich nicht lieben. Wenn sie nebeneinander herleben wärs mir auch recht.Wenn Finya andere Hunde zumindest toleriert ist das doch schonmal ein guter Ausgangspunkt.
Weißt du wie sie mit Welpen ist? Oder magst du lieber einen älteren Hund dazuholen?
Bei letzterem kannst du zumindest mit 1, 2 gemeinsamen Spaziergängen gut sehen ob sie klarkommen oder nicht. -
Danke für eure Antworten!
Interessant zu lesen, wie unterschiedlich die Herangehensweise ist und wie verschieden, die Hunde reagieren.
Wenn sich noch jemand melden will - ich freu mich drüber
YorkieFan, mir ist schon klar, dass mir niemand DIE Antwort geben kann, aber das will ich ja auch gar nicht. Ich suche hier nach neuen Gedankengängen. Vielleicht habe ich irgendetwas nicht bedacht, was für Finya oder mich aber wichtig wäre. Da ich noch so viel Zeit habe, kann ich mir ja noch ne Menge notwendiger (und unnützer) Gedanken machen^^
Nightstalcer, du sprichst da schon was an, was mir etwas Sorgen bereitet. Ein Pudel ist ein agiler Hund, das will ich auch, nur Finya ist alles andere als agil. :/ Wenn der Pudel warm gelaufen ist, ist die wahrscheinlich schon kaputt. Da muss ich mir echt noch was überlegen, schließlich kann der Pudel ja nicht ständig im Seniorentrab laufen und auch 7kg werden nach ner Weile schwer.
Mir wäre ein älterer Hund lieber, allerdings möchte ich unbedingt einen Pudel und einen möglichst gesunden, sowie wesensfesten Hund, da ich mit ihm gerne Sport machen würde. Außerdem traue ich mir keine zwei unsichere Hascherl zu, denen ich immer wieder einen Teil der Welt erklären muss.
Bei einem Welpen, der von Anfang an viel kennenlernt und gut aufwächst, ist die Chance einfach größer, den Hund zu bekommen, den ich will, auch wenn ich von der Welpenidee nicht begeistert bin.
Finya wäre das wohl egal. Sie ist bei Welpen sehr nachsichtig, aber da müsste ich wohl noch mehr schauen, dass ihr das nicht zu viel wird. Draufspringen und wild toben, gibts mit Finya halt einfach nicht.Arren und Hamilton sind ja das Traumpaar schlecht hin! Das kann ich mir bei Finya echt nicht vorstellen, aber wenn sie mit dem Hund gut klar kommen würde und es für sie okay ist, dass er da ist, dann ist schon viel gewonnen

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