Unterordnung beim Junghund - Hilfe!
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Na ja, für Hundeanfänger ist die Aufgabe 'Sei authentisch und souverän' leichter gesagt als getan.
Ich finde, es ist eine gute Idee einen Trainer zu holen, der sich Euer Verhalten genau ansieht und analysiert, den meistens merken wir gar nicht, was für Fehler wir machen. Ich hab das auch gemacht, als ich das Gefühl hatte es läuft irgendwas schief und das Training war Gold wert. (war auch ne gute Trainerin) Gerade meine Maus hat davon profitiert, dass ich sie einfach etwas besser verstand und besser klar machen konnte, was ich von ihr wollte
Das Bellen ist ein ziemlich freches Fordern und da hilft - soweit ich weiss - nichts besser als es zu ignorieren. Auch das ist leichter gesagt als getan, denn wir leben ja nicht auf ner einsamen Insel, sondern in einer Umgebung, die sich evt. gestört fühlt. Aber irgendwo habt ihr dem Hund (bewusst oder unbewusst) nachgegeben und in dem Bellen bestätigt.
Es ist letztlich wichtig, dass ihr immer den längeren Atem habt.
Das reine Einhalten von irgendwelchen Formalien (später durch die Tür gehen, Futter später bekommen, nciht auf die Couch) bringt gar nichts wenn ihr nicht diejenigen seid, die in Bezug auf die Ressourssen (Futter, Zuwendung, Spielzeug, Kauzeug, Ruheplätze usw) das Ruder in der Hand habt.Es gibt schon Möglichkeiten den eigenen Status dem Hund gegenüber zu stärken (z.B: Handfütterung mit Übungen) und die Bindung zu stärken (gemeinsames Arbeiten wie zB Dummytraining) aber 1. müssen beide Halter absolut am selben Strang ziehen (Erziehungsversuche sind sinnlos wenn der Männe dem Hund dauernd Bälle wirft während dieser bellt) und 2. muss man grundsätzlich bestimmen wohin und wie die gemeinsame Reise geht.
Es hilft sich darüber genau im Klaren zu sein, was genau man von dem Hund erwartet und wann. Meist merken wir gar nicht, dass ein Hund etwas macht, was uns stört, bis er es in einer bestimmten Situation macht. Nur versteht ein Hund natürlich den Unterschied nicht.
Mich hat damals diese 'Da musst Du konsequent sein' zum Wahnsinn gebracht, denn ich wusste nicht worin ich genau konsequent sein sollte. Wo genau setzt man an? Was sind sinnvolle Erziehungsziele? Wie reagiert man angemessen (das ist von Hund zu Hund ja sehr unterschiedlich) Was mache ich falsch? usw usw.
Ein Trainer kann, wenn er gut ist und wirklich individuell auf Euch eingeht, bei der Beantwortung dieser Fragen helfen. - Vor einem Moment
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Zitat
Das unterschreibe ich mal mit Ausrufezeichen.Mir ist es egal, ob meine Hunde vor oder nach mir aus der Tür gehen.
Sie dürfen auch an ihren Futternapf, sobald der auf der Erde steht.
Trotzdem folgen und vertrauen mir meine Hunde.Man muss nicht an den Hunden herumschrauben.
Gehorsam hat nichts damit zu tun, dass man den Hund "unterordnet".
Ein Hund folgt freiwillig dem Menschen, der authentisch und souverän ist.
Und dies unterschreibe ich , mit Ausrufezeichen .
LG .
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hallo
jetzt muss ich auch mal was dazuschreiben.
Das mit dem guten Trainer ist gut und schön aber!!! woher weiß ich, dass es sich um einen guten handelt???
bei uns ist so ein Exemplar, eine Dame die sauteuer ist und mittlerweile schon zig Hunde versaut hat, die ich kenne u. a. meine erste Hündin. Da waren wir sicher auch schuld, einfach aus Unwissenheit und auch ein bisschen Rasse bedingt (ein Terrier-Dackelmischling ist nicht unbedingt der einfachste Ersthund)
Lange Rede kurzer Sinn, natürlich kann man trainieren, dass sich der Hund mehr auf einen fixiert ist, Dummytraining find ich z.B. schon mal sehr gut. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit für euch??
Da würde ich dann die die Hundebegegnung mit Schleppleine und Dummy trainieren, was sicher ein langer Weg ist.
Gegen das Rüpeln: das Probelm haben bzw hatten wir auch gerade. Meine Hündin ist 10 Monate und das war Gott sei Dank das einzige Problem. Ich hab sie dann Konsequent ignoriert und mich weggedreht und erst wieder beachtet, als sie ruhig war.
Und jetzt noch was, was sicher nicht allen hier gefällt, aber trotzdem geholfen hat.
Wir gehen immer mit einer Bekannten und deren 5 Monate alten Berner spazieren, wenn wir aus dem Auto raus sind hat sie immer überdreht, Da half kein Ignorieren etc. irgendwann hat sie dann meine Bekannte auch angerempelt.. Da war Schluss. Ich hab eine Wasserflasche mit genommen. 2 mal ein kurzer Spritzer und dann war Ruhe und seit dem hat sie es auch nicht mehr gemacht. ( und ich habe keine Flasche dabei)
Man muss schon sehr aufpassen, wenn man z.b. einen sensiblen Hund hat, dass solche Maßnahmen nicht nach hinten losgehen, aber unsere Hündin ist eher "dominant" und hat das gut weggesteckt.
Der Tipp mit der Flasche ist von meiner Hundetrainerin, Sie macht nicht alles mit der Wasserflasche aber in solchen Situationen nimmt sie sie oft und meistens hilfts.
Da kann man jetzt davon halten was man will, mir war wichtig, dass es funktioniert und mein Hund hat sicher keinen Knacks weg deswegen.
Ach ja wegen dem Tür zuerst rausgehen etc.Ich hab das auch immer gemacht, bin aber mittlerweile der Meinung, dass es eher nix bringt. bei uns geht, wenn ich mit den Kids raus gehen, immer der Hund zuletzt, aber nur damit er die Kinder nicht umwirft. Sie bleibt drin wenn ichs ihr sage, etc, Wenn ich mit ihr allein rausgeh ist es mal so mal so.
LG und AUgen zu und durch. Unsere hatte mit 8 Monaten auch die schlimmste Phase mittlerweile mit fast 11 Mon. wird sie immer ruhiger.
LG
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Guten Morgen,
und erstmal vielen Dank für die teilweise sehr hilfreichen Antworten.
Also, da hier ja schon häufiger gesagt wurde, was alles Quatscg ist, äußere ich mich zu Dingen wie "den Hund vor die Tür bringen zeigt, dass man hilflos ist" damit, dass das für mich eine unzutreffende Aussage ist. Das hat bei uns bei der Beisshemmung, beim Anspringen etc. als einziges geholfen und ist gerade bei meiner aufgeregten Labbidame, immer eine gute Lösung gewesen - versteht man vermutlich nicht, wenn man keinen Labbi hat
Mir ist schon klar, dass man souverän agieren muss und genau dazu hätte ich gerne mal ein paar Tipps, weil es ja ganz offenbar für manche hier das einfachste der Welt zu sein scheint, dass keinerlei Beschreibungen benötigt. Für mich als Hundeneuling ist es das aber nicht. Also, ihr souveränen Hundeführer, seid konstruktiv
Was habt ihr denn bei euren Hunden gemacht, wenn sie ständig zu frech oder aufgeregt waren - oder ist das nie passiert?
Zum Dummy-Training: das machen wir, klappt in der Wohnung auch generell gut, draußen aber nicht mehr. Auch nicht, wenn wir es auf leeren Magen probieren. Wenn andere Hunde kommen, versuchen wir sie mit einem Spielzeug abzulenken, weil Futter ihr dann egal ist, hilft aber auch nichts. Bellen ignorieren wir eigentlich so lange es geht und sprechen sie erst an, wenn sie ruhig ist. Aber was mache ich beispielsweise, wenn sie eine halbe Stunde durchbellt? Sie muss dann nicht raus o.ä., das ist dann schon gelaufen.
Danke für die Hinweise zum Trainer, ich werde mich da mal auf die Suche begeben. Gerade ignoriere ich seit gut 40 Minuten, dass sie vor dem Bett steht und um Aufmerksamkeit bellt und mein Partner hat den Raum schon verlassen. Was wäre in solche einer Situation denn souverän? :/ Ich danke euch schon jetzt für eure Zeit! -
Guten morgen.
Also in der Früh ist bei uns das auch immer etwas schwierig. Mittlerweile hat sie sich dran gewöhnt, dass alles nix bringt und sie legt sich hin und schaut mich an, als wenn ich der größte Tierquäler wäre

Hm deine scheint richtig hibbelig zu sein???
Bei so ner Situation am Bett würde ich s versuchen gar nicht so weit kommen zu lassen. Wenn sie anfängt, versuch doch mal sie auf ihren Platz zu schicken?? Wenn sie das gemacht hat und ruhig ist sofort belohnen. Ich hab versucht, wenn meine angefangen hat hochzudrehen, gleich das im Keim zu ersticken.
Beispiel Unsere ist morgens immer so ne halbe Stunde im Garten bevors losgeht, wenn ich sie rausgeholt hab, hat sie mich immer angesprungen gebellt etc . Dann hat ich sie entweder direkt ignoriert, was unseren schlafenden Nachbarn nicht immer gefallen hat glaub ich
oder ich hab versucht sie gleich "umzulenken" d.h. jetzt hol ich sie aus dem Garten, lass sie gleich ins Fuß und geh dann im Fuß mit ihr zu Tür bzw zum Auto. Das hat bei uns auch super geholfen.Würde es vielleicht was bringen, wenn du sie jetzt auf ihren Platz schickst und ihr was zum Knabbern anbietest?? als Beschäftigung. Oder versuch z.B. einen Raum Wohnzimmer?? zu zu machen und da abends schon Leckerlies zu verstecken. Dann lass sie morgens rein und suchen. Dann ist sie auch erstmal beschäftigt.
Wie gesagt, beim krassen rempeln hab ich dann einmal !! die Wasserflasche benuttz aber nur draußen, wo das ignorieren dann eh nix geholfen hätte.
Morgens ist unsere auch immer recht unruhig, weil sie weiß, dass wir dann rausgehen. Unsere sind momentan halt in der Blüte ihres Lebens
denk mal an Teenies 
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen. LG
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Vielen Dank, Claudia!
Sie ist momentan auf ihrem Platz und hatte auch schon was zu knabbern, draußen waren wir auch schon. Sie würde direkt mit dem Meckern aufhören, wenn ich jetzt irgendwas in der Wohnung mache. Also frühstücken, putzen, etc. Aber weil ich heute frei hab, hab ich mich wieder ins Bett gelegt. Sie liegt in ihrer Box. Mittlerweile ist sie ruhig, hat aber jetzt auch echt lange gedauert
Und du hast recht, wahrscheinlich steckt sie mitten in der Pubertät
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Hi
was hast du ihr denn zum Knabbern gegeben??
Wenn ich meine richtig beschäftigen will bekommt sie ein Kalbsunterbein oder einen Ochsenziemer mit Fleischkeule z.B., da ist sie recht lang beschäftigt. LG
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Ich finde das Verhalten für einen ungestümen 8monatigen nicht besonders schlimm. Braucht halt noch Zeit und Geduld, nur keine Panik.
Was ich aber sagen möchte: Warum nicht in einen Junghundkurs, statt gleich Einzeltrainerstunde. Da bekommt man Kontakt zu anderen Haltern und kann in der Gruppe üben. Ich habe von anderen oft einiges gelernt.
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Also ich bin ja noch ganz neu hier, aber ich verstehe deine Nöte. :)
Ich muss sagen für mich klingt es so, als wärst du zu weich und zu tolerant im Umgang mit deinem Hund. Du willst, dass sie dir vertraut, aber das geht nur, wenn du ihr Grenzen setzt und diese vor allem auch durchsetzt. Sonst wird sie dich nie ernst nehmen und dir folglich auch nicht vertrauen.
Als Hazel noch ein Welpe war, habe ich das Fiepen, wenn sie unbedingt spielen wollte, auch ignoriert. Das hat sie von alleine aufgegeben. Aber ich lasse mich nicht frech von meinem Hund anbellen. Da gab es genau zweimal ne richtige "böse" Ansage, gefolgt von einer Auszeit vor der Tür (Ca. 1 Minute hat völlig ausgereicht). Danach war für immer Ruhe. Du kannst schlechtes Verhalten nicht dadurch korrigieren, dass du es ignorierst. Auch wenn es schön wäre, das würde funktionieren.
Eine Bekannte von mir knurrt ihren Hund an, wenn der frech wird. Und sie kann es so überzeugend böse, dass er sofort weiß, wie der Hase läuft. Ich will sagen, du musst herausfinden, wie du den Hund bestrafst, aber es muss wirkungsvoll sein. Und Strafe ist nichts Schlechtes. Wenn Hazel Mist baut, muss sie die Konsequenzen tragen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich meinem Hund Gewalt antue oder er mich weniger liebt. Ganz im Gegenteil. Mit dem Respekt wächst auch die Vertrautheit. Wenn du es alleine nicht schaffst deinem Hund klare Grenzen zu setzen, würde ich allerdings auch zu einem Trainer raten.
Und Ruhe in der Wohnung hat Hazel von klein auf gelernt. In der Wohnung wird nicht getobt und fertig. Wenn sie mal nur umhergetigert ist und völlig ruhelos war, hab ich sie kurzerhand angeleint und bei mir gelassen bis sie zur Ruhe kam. Ansonsten haben wir als sie noch ein Welpe war viel zusammen geruht. War ne super Ausrede um faul rumzuliegen.
Ich hab irgendwo auch gelesen, du lenkst deinen Hund von anderen Hunden ab mit Leckerchen? Warum, was passiert sonst? Sorry, wenn ich es überlesen habe. Ich halte von dieser "Technik", wenn man es so nennen will, übrigens nichts. Im schlimmsten Fall erlernt dein Hund eine Verhaltenskette und zeigt zukünftig das ungewollte Verhalten um das Leckerchen zu bekommen.
Du musst einfach mal konsequent durchgreifen und aufhören deinen Hund zu ignorieren oder von Reizen ablenken zu wollen. Das wird dich kein Stück weiterbringen. -
ich finde das ist ganz normales Junghundeverhalten und nicht weiter schlimm. Der Hund ist 8 Monate alt, was will man da groß erwarten?! Funktioniert ein (Jung)hund nicht, wie er soll, gilt er gleich dominant und ordnet sich nicht unter. Mich nervt das alles so langsam. Ich bin froh von diesen veralteten Theorien abgekommen zu sein.

Besser einen guten Hundetrainer holen, der ohne Wasserspritzen und Co. arbeitet und die eigene Erziehung und deren Effektivität nochmal überdenken, wenn KOmmandos nicht sitzen etc.
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