• Hallo ihr Lieben!

    Ich bin zwar auf dem Sprung zur TÄ, wollte aber trotzdem noch kurz schreiben und mal eure Meinungen sammeln.
    Letzten Freitag hat Hermine gebrochen und hatte auch Durchfall. Also ab zur TÄ. Sie sagte es geht gerade ein Magen-Darm-Infekt rum und hat Hermine AB und nen Entzündungshemmer gegeben.
    Der Verlauf war nicht weiter schlimm. Seitdem kein Durchfall mehr, Schonkost gekochtes Hühnchen mit Fenchel,- und Kartoffelmatsch. Seit 2 Tagen hat sie nun nicht mehr erbrochen und ich dachte wir wären über den Berg, und dann bricht sie mir gerade das halbe Wohnzimmer mit Galle (gelber Schaum) zu. Ich verstehe das nicht. Wieso überhaupt Galle? Ihr Magen kann nicht leer sein, es gab ja morgens Futter.

    Kennt ihr sowas? Habt ihr eine Idee, ob das tatsächlich ein Infekt sein könnte? Und kennt ihr vor allem diese Intervalle: 2 Tage nichts, dann einmal brechen, dann 2 Tage nichts und schwupps alles voll Galle ...

    Bin etwas ratlos. Und Hermine hat mir vorhin so leid getan, wie sie unruhig hin- und her gelaufen ist und stark gewürgt hat.

  • Ach und Anhang zur Frage:

    Hermine wiegt 3,9 kg. Wie viel Hühnchen würdet ihr da am Tag füttern? Momentan bekommt sie dreimal am Tag 65 g gekochte Hühnerbrust und 2 EL Kartoffel-Fenchel-Pamps. Meint ihr das ist genug? Sie scheint immer recht viel Hunger zu haben (was ich mal als gutes Zeichen deute :) )

  • Hallo.
    Wie viel Hühnchen kann ich dir auch nicht sagen.
    Frag am besten mal in diesem Thread:
    https://www.dogforum.de/pottkieker-koc…ii-t167962.html

    Bonnie hatte das ähnlich.
    Einen Tag kotzt sie morgens, dann eine Woche nichts. Schließlich wieder nach einer Woche und noch mal nach zwei Tagen. Da bin ich dann zum TÄ und die hat nach dem röntgen eine Gastritis diagnostiziert. Wenn es nach der Medikamentengabe nicht aufhört (seit Freitag hat sie nicht mehr), steht eine Futterunverträglichkeit im Raum.

    Wann gab es denn morgens Futter und was? Je nachdem wie viele Stunden das waren und was es gab, kann es schon sein, dass der Magen wieder leer war und deswegen nur Galle kam.

    Gute Besserung! :)

  • Der Infekt ging hier in Berlin tatsächlich rum, wir hatten ihn auch und noch einige befreundete Hunde. Dass der Magen um 15 Uhr leer ist, wenn es morgens Frühstück gab, könnte ich mir schon vorstellen, aber die Verdauungszeiten beim Hund habe ich jetzt gerade nicht im Kopf. Ich habe Morosche Möhrensuppe gegeben letzte Woche und dann langsam Kartoffeln und Huhn nach und nach mit reingemixt, immer pro Mahlzeit etwas mehr. Öhm, und zwar die Menge nach Gefühl :ops:
    Bei uns war nach zwei Tagen alles vorbei, eine Nachbarshündin kämpft aber seit einer Woche damit.

  • Es geht ein Darminfekt rum? Gut zu wissen.

    Ich bin etwas baff, dass Deine TÄ da sofort Antibiotika verschreibt. So was heilt doch mit Schonkost eigentlich von selber?
    Gelber Schaum bedeutet Galle, das heisst der Magen ist leer und gereizt. Gekochtes Huhn rutscht wirklich schnell durch.
    Meine Maus hatte ne Gastrities vor ein paar Wochen und besser als das Medikament der TÄ hat LEinsamenschleim geholfen. Rezept: 1 Esslöffel Leinsamen mit ner tasse Wasser ubergiessen und 8 Stunden stehen lassen, kurz aufkochen und abseihen. Davon habe ich morgens und abends ca 2 Esslöffel in die Kröte gekippt. Besserung kam sofort (das Medikament hatte nach einer Woche etwas Besserung gebracht aber nicht so schnell und vor allem ist die Nebenwirkungsliste echt lang)
    Ich würde noch ne ganze Weile bei der Schonkost bleiben und dann langsam die Darmflora wieder aufbauen.

  • Es gibt Medikamente, z.B Symbioflor für Hunde (heisst, glaube ich, Petflor?)
    Ich selber barfe und habe nach der langen Schonkostphase (ein ganzer Monat. Irgendwann konnte selbst mein Hund Huhn mit Reis nicht mehr sehen...) als ich sicher war, dass die Gastritis wirklcih vorbei ist dann ganz allmählich so Sachen wie grünen Pansen und irgendwann auch Blättermagen dazugegeben. Da sind ordentlich Enzyme und Bakterien drin.
    Eine richtige Darmaufbaukur ist aber, glaube ich, etwas aufwändiger. Wobei die vielleicht auch gar nicht nötig ist.

    PS Wild- und Lammpansen ist noch besser, aber da komme ich auch nur in seltenen Glücksfällen ran, deshalb eben Rinderpansen

  • Zitat

    Immer dieser Quatsch mit dem Darmaufbau. Weil ein Hund mal kotzt und Durchfall hat braucht er noch lange keinen Darmaufbau. Oder macht ihr das bei euch auch wenn ihr mal Dünnpfiff habt ?

    Wenn ich Dünnpfiff habe knalle ich mir aber auch nicht sofort eine Ladung Antibiotika rein. Und wenn ich eine Antibiotikabehandlung habe, nehme ich, falls ich anschließend Verdauungsprobleme habe, sehr wohl so was wie Symbioflor.
    Außerdem können wir, wenn wir einen gesundheitsbedingten Jieper auf etwas haben in den Supermarkt und uns das besorgen. Unsere Hunde können das nicht - da muss man dann halt mal ein bisschen nachhelfen.
    Sagt ja keiner was von ner langen Behandlung bei ner Heilpraktikerin mit einem halben Dutzend verschiedener Medis. :roll:


    Noch was zum Thema Ernährung nach Krankheit: In meinem Barfshop habe ich von einer Frau die sich wirklich sehr gut mit Hundeernährung auskennt die Empfehlung bekommen, nicht andauernd Rind zu füttern. Das gab es bis dahin fast täglich und seit ich mehr auf Huhn und Wild umgestiegen bin, scheinen die diversen Probleme dieses Sommers verschwunden.

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