Chihuahua-Mix Welpe - sooo viele Fragen
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Hallo zusammen,
ich bin ganz neu hier und seit einer Woche stolze Besitzerin meines 1. Fellknäuels. Mein 1. Hund - daher viele Fragen. Die kleine ist jetzt 10 Wochen alt, Mutter ist ein Chihuahua, der Vater ein Jack-Russel-Mix. In den ersten Tagen hatten wir mit Durchfall zu kämpfen, was wir nun aber in den Griff bekommen haben - ansonsten ist die Maus fit, spielt, kuschelt und schläft (Hund müsste man sein)...
Mein Freund und ich haben uns natürlich vorher belesen und uns vorgenommen, alles richtig zu machen - so schwer kann das ja alles nicht sein. Nun, wo Peppels sich eingelebt hat, stellt sie uns auf die Probe und belehrt uns eines besseren ;-) Gerne wüsste ich von Hundeerfahrenen Leuten (also euch), wie ich die folgenden Situationen am Besten händeln soll.
1. Momentan muss sie nachts 1-2 mal raus, was ich dann erledige. Ich geh vor die Tür und wenn sie fertig ist, geht's (nach dem Loben) wieder rein. Diese kurze Zeit scheint aber schon zu reichen, um sie wieder völlig agil zu stimmen. Ab dem Zeitpunkt wird nur noch gejammert, sie will aus der Box raus etc. Mit der Box hat sie an sich keine Probleme, da geht sie oft rein, um zu schlafen / dösen. Da sie noch nicht sauber ist haben wir uns dazu entschlossen, sie nachts in der Box schlafen zu lassen. Ich weiß - das Gejaule soll man ignorieren... Da wir zur Miete wohnen und sie dann wirklich alles gibt, hoffe ich, dass es noch eine andere Möglichkeit gibt sie zu beruhigen. Oder könnt ihr mir wenigstens sagen, woran es liegt?!
2. Draußen läuft sie soweit ganz gut, hört auch schon recht gut auf ihren Namen und "HIEEER" Aber nun fängt sie an, wirklich alles zu erkunden und ich habe Angst, dass sie mir abhaut. In der Wohnung trägt sie die ganze Zeit das Geschirr, was sie auch nicht stört und damit läuft sie auch gut. Aber wehe ich lege die Leine an. Dann setzt Madame sich hin und jammert und läuft rückwärts. Seit einigen Tagen locke ich sie mit Leckerchen, dann bewegt sie sich zumindest 2 Meter. Gibt's hier noch einen Tipp, was sie hat und was ich tun kann?
3. Seit 2 Tagen schnappt sie nach allem. Ich sitzt z.B. auf dem Boden im Schneidersitz, sie zwischen meinen Beinen und knabbert an meiner Jeans rum. Auch das morgendliche Socken anziehen ist ein Akt :-) Soll ich das als normales Spiel werten? Außerdem knabbert sie oft, wenn sie sich gerade irgendwo hingelegt hat, an ihren Pfoten oder am Hinterbeinchen rum....
4. Die letzte und eigentlich wichtigste Frage... Meine kleine hat ja nun noch einen nackigen Baby(speck)bauch und ist wirklich winzig. Nachdem wir 10 Minuten draußen waren zittert sie schon und ist ganz durchgefroren. Nun wollte ich eigentlich am Samstag mit ihr zur Welpenspielgruppe. Es ist mir wichtig, dass sie andere Hunde kennenlernt, denn momentan hat sie noch viel Angst, wenn wir draußen andere Hunde sehen. Auch vom Tierarzt wurde mir das geraten. Allerdings habe ich auch Angst, dass meine kleine dort untergeht oder sich da evtl. sogar was tut. Die anderen Welpen sind ja sicher größer und schwerer und wenn sie von denen umgerannt wird?! Außerdem mache ich mir Gedanken wegen dem Wetter, habe Angst dass sie sich verkühlt. Versteht mich bitte nicht falsch, sie ist kein Handtaschen Hund der nur rumgeschleppt wird. Aber wenn ich sehe, dass sie nach 10 Minuten schon keine Lust mehr hat sich zu bewegen, weil sie so friert, zweifle ich einfach ob sie an einer Stunde toben Spaß hat. Vorausgesetzt sie tobt mit....Soooo, das waren jetzt viele Fragen, dabei dachte ich, dass ich mich gut vorbereitet hatte
Ich bin für jeden eurer Tipps dankbar und hoffe auf gute Ratschläge. Freue mich über jede einzelne Antwort und auch die kleine Peppels wird es euch danken :-) - Vor einem Moment
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Herzlich willkommen im Forum.
Zu Deinen Fragen:
Zitat1. Ich weiß - das Gejaule soll man ignorieren... Da wir zur Miete wohnen und sie dann wirklich alles gibt, hoffe ich, dass es noch eine andere Möglichkeit gibt sie zu beruhigen. Oder könnt ihr mir wenigstens sagen, woran es liegt?!
Deine Kleine hat bisher bei ihrer Mama und den Geschwistern geschlafen, eng aneinander gekuschelt. Die Körperwärme gibt den Kleinen Sicherheit und Geborgenheit.
Nimm die Kleine nachts einfach zu Dir. Dann wird sie mit Sicherheit schnell durchschlafen und Du musst nachts nicht mehr raus. Der Körperkontakt stärkt auch eure Bindung.Eine Hundebaby sollte man niemals ignorieren, wenn es jault und weint.
Das fördert nur Trennungsängste.Zitat2. Draußen läuft sie soweit ganz gut, hört auch schon recht gut auf ihren Namen und "HIEEER" Aber nun fängt sie an, wirklich alles zu erkunden und ich habe Angst, dass sie mir abhaut. In der Wohnung trägt sie die ganze Zeit das Geschirr, was sie auch nicht stört und damit läuft sie auch gut. Aber wehe ich lege die Leine an. Dann setzt Madame sich hin und jammert und läuft rückwärts.
Ein Welpe muss die Welt erkunden. Sie ist doch gerade mal 10 Wochen hier auf der Erde. Es ist alles neu, sie muss alles erst kennenlernen.
Ein Welpe wird ohne Halsband und Leine geboren. Es ist für ihn unnatürlich, festgebunden zu sein.Ich würde Geschirr und Leine immer nur kurz zum Gewöhnen benutzen, sie aber ansonsten frei laufen lassen, dort wo es ungefährlich ist. Ein Welpe läuft nicht weg, er hat noch den Folgetrieb.
Zitat3. Seit 2 Tagen schnappt sie nach allem. Ich sitzt z.B. auf dem Boden im Schneidersitz, sie zwischen meinen Beinen und knabbert an meiner Jeans rum.
Welpen spielen mit den Zähnen und erkunden die Welt mit den Zähnen, das ist wichtig und normal.
Zitat4. Die letzte und eigentlich wichtigste Frage... Meine kleine hat ja nun noch einen nackigen Baby(speck)bauch und ist wirklich winzig. Nachdem wir 10 Minuten draußen waren zittert sie schon und ist ganz durchgefroren.
Wenn sich die Kleine richtig frei bewegen kann, wird sie auch nicht frieren.
Ich würde auf jeden Fall in die Welpenstunde gehen, es ist wichtig, dass sie mit anderen Welpen spielen kann. Jetzt wird der Grundstein für eine gute Verträglickeit mit anderen Hunden gelegt.
Notfalls ziehst Du ihr einen Pullover an. Aber beim Toben wird sie nicht frieren. -
Noch etwas zum Lesen für Dich:
ZitatAlles anzeigen
Unter natürlichen Bedingungen, in freier Natur, sind Welpen mit ihren Geschwistern monatelang zusammen
und können, indem sie miteinander spielen und raufen, innerartliche Kommunikation
ausgiebig trainieren und üben.Im Alter von ca. 8 Wochen befindet sich der Welpe nun in einer Entwicklungsstufe, in der ein
Orts- bzw. Besitzerwechsel zwar einerseits sehr gut verkraftet wird, andererseits wird aber
auch gerade durch diese relativ frühe Trennung von Geschwistern und Mutter eine ganz
wichtige Entwicklungsphase unterbrochen.Die (Doppel)sozialisierung – sowohl auf Artgenossen, als auch auf Menschen - muss von den
neuen Hundebesitzern unbedingt fortgeführt werden. Im Spiel, vor allem mit etwa
gleichaltrigen Artgenossen, findet sich nahezu alles wieder, was ein Welpe für sein späteres
Leben braucht. Es muss deshalb auch nach der Trennung von der Wurfgemeinschaft
mindestens so lange ermöglicht werden, bis ein sicheres Grundkapital des Verhaltens
entwickelt ist. Eine wirklich gute Sozialisierung hat bis zum Alter von etwa 14 bis 16 Wochen
schicksalhafte Bedeutung für das Wesen Ihres Hundes – hier kann eine Welpenspielgruppe,
oft auch Welpenprägungsspiele genannt, hervorragende Dienste leisten.http://www.dobinet.de/mediapool/71/7…penpraegung.pdf
ZitatDas Zeitfenster, in dem der Welpe das "soft mouth" lernen muss, ist eng. Es beginnt sich bereits zu schließen, wenn der Welpe im Alter von ungefähr 16-18 Wochen mit dem Zahnwechsel beginnt und sich die ersten bleibenden Zähne zeigen.
Der Besuch von Welpenstunden ist empfehlenswert, denn so bietet man dem Welpen auch nach seinem Einzug in seine neue Familie die Möglichkeit seine Sozialisierung mit anderen (gleichaltrigen) Artgenossen fortzusetzen.Beißhemmung bedeutet nicht, dass der Welpe aufhört zu beißen. Im Gegenteil, Welpen müssen beißen, damit sie die Beißhemmung - die Fähigkeit zur Kontrolle der Beißintensität - lernen können. Man kann sogar sagen, je mehr ein Welpe beim Spielen zwickt und zwackt, desto besser kann man ihm die Beißhemmung beibringen, da sich die Gelegenheit zur Übung öfter bietet. Der Welpe muss lernen, die Kraft seines Bisses so zu hemmen, dass er weder zu sehr weh tut noch schadet.
Es ist natürlich, normal und notwendig, dass Welpen beißen. Nur so können sie entsprechendes Feedback erhalten und Sicherheit in der Kontrolle über die eigene Beißkraft gewinnen. -
Als erstes, glückwunsch zu deinem kleinteil!
Zur box sag ich nix denn die meinung die ich dazu hab ist bescheiden!
Das sie nachts aber nicht so aufdreht kannst du nur versuchen alles so kurz u va ruhig wie möglich zu halten. Ich würd sie zb nicht selbst raus laufen lassen sondern tragen, in die wiese setzen, kurz loben wenn sie gemacht hat u dann wieder rein tragen. Drinnen schuhe, jacke ausziehen u gleich ins bett legen. Wirklich so ruhig wie möglich.
Bei meinen funktionierte das so immer recht gut. Manchmal ist so ein baby aber schneller wieder richtig munter als man denkt. Wenn mein kleiner dann noch mal spielen will, spiel ich entweder noch paar min mit ihm, werf den futterbeutel, versteck ihm ein paar kexe oä, u wenn er wirklich schlafen soll (weil ich am nächsten tag früh raus muss), reagiere ich einfach nicht auf sein 'ich-spring-sie-an-u-zwick-in-ihre-finger', u tu wie wenn ich schlafen würd. Nach paar min wird's ihm langweilig u er legt sich zu mir u schläft.Zu 2.:
Der kleine ist 10wochen alt, der weiß noch gar nicht was du eigentlich von ihm willst! Da hängt plötzlich irgendwas an ihm dran u zieht an ihm herum, er kann nicht mehr einfach so nach links wenn er möchte weil ihn irgendwas zurück hält. Dann ist überall alles neu, es richt nach hunderttausend sachen, dort fährt ein auto, da geht jmd, da hat ein hund gepinkelt, dort fliegt ein vogel usw usw. Das ist unglaublich viel für so einen zwerg!! Mach alles in ganz kleinen schritten. Wenn er 2meter geht - supa! Freu dich drüber, lobe ihn dafür u gib ihm zeit! Wenn er stehen bleiben will u schnuppert od einfach 'nur' durch die gegend schaut lass ihn das tun. Der kleine hat sooo viele eindrücke zu verarbeiten, der denkt gar nicht dran das er weiter gehen sollte!3. Hundebaby's entdecken/erforschen alles mit ihrem mund (ohne hánde bleibt ihnen ja auch nicht viel anderes übrig). Bei@hemmung haben sie auch noch nicht. Dh, wenn er nach dir schnappt/zwickt/beißt, er hat keine ahnung das er dir damit weh tut (babyhundzähne sind eine frechheit!, ich weiß, ich hab ja auch grad so ein kleines krokodil!). Ein 'aua' mit hoher stimme u ev weg drehen hilft eigentlich ganz gut. Halt ihm stattdessen zb ein spielzeug hin u spiel damit mit ihm.
Meinem kleinen geb ich trotzdem immer wieder meine hand zum drauf 'herum kauen'. Wenn er zu grob wird nehm ich's halt weg. Aber wie soll er lernen vorsichtig zu sein wenn ich sie nie hin halte, u er somit nicht üben kann was mir weh tut? (Lustig ist immer wenn er meinen finger im mund hat u damit weg gehen will! Irgedwie versteht er nicht, daß der an mir dran ist u er ihn nicht einfach mitnehmen kann
!)4. Mein kleiner hat auch einen pullover u eine dicke jacke. Er hat jetzt ca 3 1/2kg, sehr 'plüschiges' fell mit total wenig unterwolle u auch noch einen ganz nackigen bauch. Rennt der 1x durch die wiese is er nass u ihm ist kalt - is ja auch nix dran an dem zwerg! Kauf ihm auf jeden fall einen pullover u/od mantel! Das hat mit handtaschenhund gar nix zu tun. Der is so winzelig, der hat ja überhaupt nix an sich was ihn irgendwie wärmen könnte. Raus gehn soll ja spaß machen u schön sein, u nicht das wo ihm immer kalt wird u ihn krank macht!
Zur welpenspielstunde:
Wenn's gut gemacht ist (nicht zu viele hunde, vom alter u der größe ca gleich, uä) kann das wirklich was tolles sein wobei der kleine viel spaß hat u auch einiges lernt. Aber gerade weil du so einen extrem winzigen kerl hast, achte wirklich darauf das die anderen hunde nicht zu groß sind! Auch wenn sie zu wild sind lass es lieber bleiben! Natürlich muss er andere hunde kennen lernen, aber er braucht nicht von anderen, die 10x so groß sind gejagd od übertrampelt werden!! 'Die machen sich das schon aus' od 'da muss er halt durch' sind so u so schon saublöde aussagen - bei so einem winzling kann das aber echt ganz, ganz böse in's aug gehn!! So ein dünnes beinchen is schneller durch als man schaun kann!Habt viel spaß zusammen u freu dich an deinem kleinen kerl. Die baby zeit geht e viel schneller vorbei als man denkt!
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Bubuka, du schreibst, dass das Ignorieren des Welpen zu Trennungsängsten führen könnte. Das habe ich noch nie gelesen. Im Gegenteil: Ich habe bisher nur gelesen, dass man seinen Hund, auch Welpen, in manchen Situationen ignorieren sollte, damit er das später als normal ansieht. Man kann seinem Hund ja nicht jedes Mal Aufmerksamkeit schenken, wenn er sich beschwert. Das würde eher dazu führen, dass er diese Aufmerksamkeit als posivite Bestätigung seines Halters für sein schlechtes Verhaltens sieht, und sich aus diesem Grund aneignet, viel öfter zu Bellen oder Jaulen, um eben diese positive Bestärkung bzw. Lob für sein Verhalten zu bekommen. Das könnte schnell zu einer lästigen Angwohnheit führen, die dann später viel schwerer auszubügeln ist, als den Hund anfangs zu ignorieren.
PeppelsHH, ich würde, was das Jaulen in der Nacht betrifft, die Box durch einen hohen Karten ersetzen und diesen neben dein Bett stellen. Wenn dein Hund sich dann beschwert, kannst du deine Hand kommentarlos in den Karton stecken. Das wirkt bei fast allen Welpen Wunder, wenn du einbisschen im Forum liest, wirst du schnell sehen, dass das viele Welpenhalter so gemacht haben.
Den Hund in dein Bett lassen, damit er leise ist, würde ich nicht machen, wenn er das als ausgewachsener Hund nicht machen soll. Auch solche Angewohnheiten sind viel schneller erlernt als wieder abgewöhnt.Der sogenannte Folgetrieb, von dem Bubuka bereits gesprochen hat, sollte deinen Hund noch einige Wochen davon abhalten, dir auszubüchsen. Wenn du ihn aber trotzdem sichern willst, weil du dir unsicher bist, kannst du ihn mit einer dünnen Schleppleine oder eine langen Wäscheleine sichern.
Allerdings würde ich spontan auch sagen, dass dein Hund bestimmt noch einige Wochen nie aus deinem Blickfeld verschwinden wird. Du kannst ja ein Spielzeug oder Leckerlies zum Gassi mitnehmen, dann sollte der Abruf bei einem jungen Hund sicher gelingen.Was das Geschirr betrifft, mach einfach keinen großen Aufstand darum, und verhalte dich so, als wäre es das normalste der Welt, an der Leine zu laufen. Es dauert bestimmt noch eine Zeit, bis dein Welpe aufgibt und an der Leine laufen will, aber auch das ist ein typisches Welpenverhalten und legt sich in der Regel mit der Zeit vonselbst.
Wenn sie schnappt, solltest du entweder kommentarlos aufstehen und gehen, und sie dann ignorieren oder das ganze noch mit einem lauten Quiken deinerseits unterstützen, als Zeichen dass es dir ''wehtut''.
Selbst wenn es eine Spielaufforderung ist, solltest du das so machen, denn wenn du auf sie eingehst, hört sie wahrscheinlich irgendwann nicht mehr auf an dir zu knabbern. Du solltest die einzige sein, die ein Spiel anfängt und am besten auch die jenige, die es beendet, um den Hund nicht zu überfordern oder aufzudrehen.Das Chihuahuas schneller frieren als andere Hunde, ist üblich. Vorallem bei so jungen Welpen kommt es oft vor und momentan herrschen ja echt eisige Temperaturen (bei uns hat es heute sogar geschneit).
Beim Spielen wird sie jedoch nicht frieren denke ich, eher wenn ihr eine Pause macht. Für diese Situation kannst du eine Decke oder Overall aus Fleece für den Hund mitnehmen. -
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Hi PeppelsHH,
zu allen anderen Punkten ist ja bereits etwas gesagt, deshalb nur noch dazu:
ZitatAllerdings habe ich auch Angst, dass meine kleine dort untergeht oder sich da evtl. sogar was tut. Die anderen Welpen sind ja sicher größer und schwerer und wenn sie von denen umgerannt wird?!
Es gibt Hundeschulen, die die Welpenspielstunden nach Größe abhalten. Zudem ist das Verhältnis Trainer/ Teilnehmer in einer guten Hundeschule so geregelt, dass die Trainer die Welpen beim Spiel im Blick haben und jederzeit eingreifen können.
Die Angst/ Unsicherheit sollte dir dort ebenfalls genommen werden. Lass dir erklären, wie das "Spiel" deines Hundes zu deuten ist, ob und wann du eingreifen solltest und wie solch ein Eingreifen aussehen sollte.Gruß
FinjaS -
Zitat
von Charlisle
Bubuka, du schreibst, dass das Ignorieren des Welpen zu Trennungsängsten führen könnte. Das habe ich noch nie gelesen. Im Gegenteil: Ich habe bisher nur gelesen, dass man seinen Hund, auch Welpen, in manchen Situationen ignorieren sollte, damit er das später als normal ansieht.Natürlich kann man mal eine Spielaufforderung ignorieren.
Aber ein Welpe, der nachts in der Box jault und weint, der ruft nach seinem Rudel, seiner Mutter.
Für einen Welpen ist es überlebenswichtig, dass er die Nähe seines Rudels spürt.
In der Natur ist ein Welpe, der alleine ist, ein toter Welpe.Eine Hundemutter würde niemals das Schreien ihres einsamen Welpen ignorieren.
Ein sehr guter Artikel:
ZitatAlles, was den Hund wirklich entspannt, ist Social Support und damit erlaubt. Ignorieren oder gar Wegschicken beschädigen die Beziehung zwischen Mensch und Hund, und sind darüberhinaus auch noch asozial!
ZitatSocial Support bedeutet, Gruppenmitgliedern in stressenden Situationen durch körperliche Nähe und Zuwendung zu helfen. Körperliche Nähe und Zuwendung durch Bindungspartner senkt Blutdruck, Herzfrequenz und Spiegel der Stresshormone, und hilft, beängstigende Situationen besser zu bewältigen.
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Wow, so viele Antworten in so kurzer Zeit :-) Vielen, vielen Dank!
Also.... ich habe mit der Trainerin der Welpengruppe telefoniert und nach Größe wird dort nicht getrennt. Es sind max. 6 Welpen in der Gruppe, aber wie gesagt, alles mögliche. Sie sagte mir am Telefon, als ich ihr meine Bedenken mitteilte auch, dass die kleine "da durch müsse" und schon nichts passiert. Ich hoffe einfach mal, dass sie recht hat - zur Not schnappe ich mir mein Baby und geh?! Ich möchte es ihr ja super gern ermöglichen, dass sie mit anderen Welpen spielen kann, aber bei einem großen z.B. Schäferhundwelpen würde mir anders werden.
Hatte ihr auch schon einen Pulli gekauft - allerdings ist der etwas zu groß und sie bewegt sich darin sehr unsicher. Warte aber auf die Lieferung eines Mantels, der ist kleiner.
Charlisle, das was du übers ignorieren schreibst, habe ich auch schon oft gelesen - daher habe ich es bisher so angewendet. Da sie später nicht mit ins Bett soll, will ich damit garnicht erst anfangen (außer mal kurz zum kuscheln am morgen ;-D) Die Box werde ich gleich heute durch einen Karton ersetzten.
Dalis, ich finde es auch nicht schön, sie nachts einzusperren
Haben es auch schon so versucht, aber dann hat sie sich nachts nicht gemeldet und sich auf dem Schlafzimmerteppich gelöst. Bei Durchfall nicht so schön. Waren dann ja wegen dem Durchfall beim TA, wo ich das angesprochen habe und er hat die Box oder aber ein Notklo empfohlen. Ein Klo wollte ich ihr nicht angewöhnen und selbst wenn ich mir alle 2 Stunden den Wecker gestellt hätte, wäre sicher was daneben gegangen. Wie hast du es denn gemacht, als deiner noch nicht sauber war? Heute Nacht musste sie nur einmal raus - hoffe, dass sie bald durchschläft und sie in ihr Körbchen kann zum Schlafen. Und so wie du es beschreibst mache ich es auch, wenn sie muss. Nur kurz raustragen, pinkeln lassen, wieder rein. Und ruhig bin ich dabei auch - gerade aus dem Schlaf gerissen ;-)
Gut, wegen der Leine und wegen dem Schnappen werde ich mir keine so großen Kopf mehr machen. Und wenn ich mit Leine einen Mini Erfolg habe, lobe ich sie ganz doll. Ich verlange wohl einfach zu viel von ihr bzw. uns beiden. Aber weiß jemand, woran es liegen kann, dass sie an ihrem Beinchen rumknabbert und oft an den Pfoten "kaut" und leckt?
Ich bin euch so dankbar, jetzt bin ich ein ganzes Stück schlauer. Nur die von Babuka genannten Trennungsängste und das man das Jaulen nicht ignorieren darf, verunsichert mich
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Zitat
Charlisle:
Wenn sie schnappt, solltest du entweder kommentarlos aufstehen und gehen, und sie dann ignorieren oder das ganze noch mit einem lauten Quiken deinerseits unterstützen, als Zeichen dass es dir ''wehtut''.
Selbst wenn es eine Spielaufforderung ist, solltest du das so machen, denn wenn du auf sie eingehst, hört sie wahrscheinlich irgendwann nicht mehr auf an dir zu knabbern.Wo hast Du nur solche Sachen her? Für einen Welpen gehört das Spiel - auch mit den Zähnen - zur normalen hündischen Entwicklung. Er muss nur lernen, seine Zähne sanft einzusetzen im Spiel.
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Zitat
Den Hund in dein Bett lassen, damit er leise ist, würde ich nicht machen, wenn er das als ausgewachsener Hund nicht machen soll. Auch solche Angewohnheiten sind viel schneller erlernt als wieder abgewöhnt.Ich habe hier zwischenzeitlich auch mal wieder ein Bettverbot eingefürt. War überhaupt kein Problem. Und auch, wenn ich sonst entscheide, dass mein Hund nichts Sofa oder ins Bett soll, ist das eben so und es wird akzeptiert.
Und wenn sie sowieso morgens zum Kuscheln ins Bett darf ist es ja eh keine Tabuzone mehr.

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