Lucas hatte einen Anfall.....
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Moin an alle,
Vorab, ich gehe nachher, sobald unser TA öffnet, mit ihm schleunigst dorthin und lasse ihn untersuchen, aber vielleicht fällt jemandem von Euch etwas dazu ein?
Gestern Abend hatte Lucas einen Anfall...... ich beschreib das mal:
Er hechelte stark und speichelte auch, nicht fließend, aber deutlich tropfend, lag aufrecht und dreht den Kopf deutlich nach links, zitterte und konnte nicht aufstehen, die Läufe zuckten auch ein wenig. Er fiel nicht um und verdrehte etwas die Augen, war aber ansprechbar....
Ich hab ihn dann gestreichelt und er hechelte etwas weniger stark, das Ganze dauerte ein gutes Weilchen, leider hab ich nicht auf die Uhr geschaut, aber ich schätze, ein paar Minuten waren es schon. Während ich grad die Klinik anrufen wollte, hörte er auf, leckte sich mehrfach die Nase, stand auf. Er war weder tapsig noch desorientiert, soweit ich das erkennen konnte.
Wir waren kurz draußen, weil ich dachte, er muss vielleicht....... aber er wollte nicht, er mochte nicht trinken und legte sich dann hin und schlief die Nacht durch.
Er muss vorher etwas herum gelaufen sein, weil auf dem Teppich überall kleine Tröpfchen waren, Urin bzw. Kot ging nicht ab.
Heute morgen scheint er ganz normal zu sein, vielleicht etwas müder als sonst, er lief mit mir (bin aber nur eine kleine Runde gegangen), fraß und trank wie immer. Jetzt liegt er neben mir und ruht....
Ich hab mir die Epilepsieseiten angesehen, aber irgendwie scheint es "anders" gewesen zu sein?
Hat jemand eine Idee? ich bin ganz aufgelöst, er ist ja kaum 3 Wochen bei uns - und da Malik seinerzeit ja mal gegen Epilepsie behandelt worden ist, hab ich davor panische Angst.... deshalb auch meine Frage, falls es das sein sollte - hat das jemand bei seinem Hund homöopatisch im Griff ohne diese Hammermedikamente?
Gestern Abend war ich völlig von der Rolle, heute morgen geht`s wieder, aber die Angst ist natürlich da.

Sundri
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Fieber kann auch seltsame Verhaltensweisen hervorrufen. Fieber"krämpfe" etc.
Vielleicht hat er eine Blasenentzündung oder so . Die Tröpfchen auf dem Boden würden auch passen.
Die Daumen sind gedrückt, dass beim TA etwas "Leichtes" und schnell Behandelbares herauskommt !
LGr m
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Das kann alles mögliche gewesen sein - auch z. B. Bauchkrämpfe mit heftiger Übelkeit. Da läuft der Sabber nur so und durch das Bauchweh mag der Hund sich in dem Moment kaum rühren, auch das Zittern liesse sich so erklären, ebenso das Umschauen zur Seite, die vorherige Unruhe und das Hecheln.
Ich drück die Daumen, dass der TA eine harmlose Erklärung findet.
LG, Chris
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Moin,
das ist ein wenig beruhigend, Danke für Eure Antworten.....
Urin waren die Tröpfchen nicht, hat jedenfalls nicht so gerochen, ich bin schon die ganze Zeit am Überlegen, was gestern anders gewesen sein könnte. Lucas frisst ja nichts von der Straße, jedenfalls habe ich nicht beobachten können, vielleicht im Freilauf als der den Feldrain abgesucht hat - möglich,
Ich hab den Jungs gestern eine Kaustange gegeben, das war aber schon Vormittags, eine mit eingewickeltem Hühnchenfleisch, zum Zähneputzen..... das war für Lucas das erste Mal.
Als ich ihn abgetastet hat, hab ich keine Anzeichen für Schmerzen erkennen können. Aber das war auch nachdem Anfall. Mal sehen, um 11 Uhr macht der TA auf, ich fahre in jedem Fall etwas eher und melde mich dann.
Bauchweh wäre ja irgendwie gut - wenn auch nicht für meinen Hund. Dabei fällt mir ein, das er einmal, als ich neben ihm saß, ganz kurz, gejammert hat, aber wirklich nur eine Sekunde lang.
Sundri
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Moin
So, da sind wir wieder zu Hause. Na ja und nun muss ich warten, was hab ich mir auch anderes vorgestellt

Großes Blutbild, Ergebnis morgen..... Epilepsie schließen wir nicht aus, aber erst mal sucht sie an anderer Stelle, meine Beschreibung klingt anders. Sollte es noch einmal passieren, soll ich es filmen.... na ja, da er sich von mir etwas beruhigen ließ - hoffe ich, das zum Filmen wer anders da ist - :/ und noch mehr hoffe ich, das kommt einfach nicht noch einmal vor.
Besorgte Grüße
Sundri -
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Das ist immer mies, wenn man erstmal auf Ergebnisse warten muss. Das hasse ich immer wie die Pest.
Das Filmen ist im Technik-Zeitalter immer eine gute Idee - oft kann der TA bei solchen "Anfällen" etwas erkennen, was dem Halter selbst vielleicht gar nicht so aufgefallen ist und daraus kann man dann Rückschlüsse ziehen.
Auf jeden Fall bleiben die Daumen für Lukas weiter gedrückt, bis zur Entwarnung.
LG, Chris
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na ja, das mit dem Filmen seh ich durchaus genauso, nur - bin ich hin und her gerissen, wenn er sich beruhigen lässt, durch meine Zuwendung, dann kümmere ich mich doch lieber um meinen Hund, als das Ganze zu filmen, das hat sowas abgeklärtes. Weißt, was ich meine?
Danke fürs Daumen drücken.
Sundri
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Hört sich ähnlich an wie bei meiner Pinschermaus Luna.
Sie hat auch ab und an Krampfanfälle - laufen immer gleich ab - sie ist dabei bei Bewusstsein.
Ein Bluttest brachte bei Luna nichts - alles völlig normal.
Habe so einen Anfall mal aufgenommen - TÄ meint - es könnte eine Art von Epilepsie sein - es besteht aber kein Handlungsbedarf in Bezug auf Medis.
Luna bekam ich als 2jährige ( jetzt ist sie 9,5 Jahre ) - habe sie auch dann auch impfen lassen - sie war halt dran.
Da die Anfälle dann so nach ca 3 Monaten auftraten - habe ich sie seitdem nicht mehr impfen lassen.
Bis letztes Jahr im Herbst haben meine Hunde Trofu bekommen - seither bekoche ich sie - erstaunlicherweise wurden die Anfälle selten und jetzt hat sie schon seit Monaten keinen Krampfanfall mehr gehabt.
Ich weiß es natürlich nicht - aber ich traue Industriefutter nicht mehr und könnte mir vorstellen, dass es mit irgendwas im Futter zusammenhängen könnte?
Erstaunlich auch - das meine alter Yorkiemaus - bei der bis vor einem Jahr einige Organwerte nicht so toll waren - die sich jetzt völlig erholt haben - und was anderes als das Futter hat sich nicht verändert. -
Guten Morgen,
hmpfh, die Ergebnisse vom Tierarzt sind da, alle Blutwerte sind topp, nur ein Wert ist erhöht, aber die spezielle Untersuchung dafür (Herzwürmer) läuft noch, das Ergebnis kommt heute Abend.
Er könnte Parasiten haben, aber bevor das Ergebnis der Herzwumuntersuchung nicht da ist, machen wir natürlich nichts, denn die müssen ja anders behandelt werden als die klassichen Wurm & Co.
Und wegen des Anfalls haben wir besprochen erst einmal zu warten, bis es wieder auftritt und dann sehen, wie schlimm es ist. Phenobarbital möchte ich unbedingt vermeiden, wenn es möglich ist. Also, nichts genaues weiß man nicht.
Lucas geht es soweit gut und heute Nacht war alles schön.
Sundri
P.S. Bettybuh, wie oft hat Luna denn einen Krampf, bzw. in welchen Abständen tritt das auf?
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Die Abstände sind unterschiedlich - mal kam einer nach 3 Wochen, dann lagen wieder 3 Monate dazwischen.
Als es anfing, waren die Anfälle eher kurz - das erste Mal war es nur ein Zittern der Brust und Vorderbeine - und ganz kurz, dann wurden sie länger - liefen aber immer nach dem gleichem Schema ab.
Erst zitterte der ganze Hund, ihre Vorderbeine gingen über den Kopf hinaus und dann lag sie und hat einfach gezittert. Nach ca 5 Minuten stand sie auf -immer noch sehr zittrig - fing an zu schmatzen, weil ihr übel wurde - mal hat sie sich auch übergeben - mal nicht - und dann hörte es wieder auf - sie hat sich geschüttelt und der Spuk war vorbei. Sie hat dabei weder Urin, noch Kot verloren. Sie war auch nicht weggetreten. Die Anfälle dauerten insgesamt ca 15 - 20 Min.Jetzt hat sie schon ganz lange keinen Anfall mehr gehabt
- ich vermute, dass es an der Futterumstellung liegt - aber es ist eine Vermutung mehr nicht 
Ich habe sie - wenn wir mal Flöhe haben - nicht behandelt - nur die anderen beiden Hunde, ebenso habe ich sie nie wieder impfen lassen. Gott sei Dank ist sie sonst gesund und ich musst sie noch nie in Narkose legen lassen - da hätte ich bei ihr wirklich Angst.
Sie musste mal AB schlucken - das hatte keinen Einfluss auf die Krämpfe oder deren Häufigkeit.
- Vor einem Moment
- Neu
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