Gesundheitliche Probleme am Verhalten erkennbar?

  • Zitat

    Die genannten Werte sind wohl nicht aussagekräftig genug.

    Wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe, sollten noch folgende Werte bestimmt werden fT4, T3, fT3

    Das ist natürlich mist. :( Da verlässt man sich auf seinen TA und dann sowas... :(

  • Ich spreche aus Erfahrung.

    Wir haben das auch gerade durch. Hatten Aiko vor 3 Wochen Blut abnehmen lassen, da wir auch den Verdacht auf eine SDU haben. Obwohl wir uns vorher informiert haben, hab ich dann beim TA verpennt zu sagen, dass ich nicht nur T4 und TSH bestimmt haben möchte. :/ Beim Termin zum Besprechen der Blutwerte ist es mir dann erst so wirklich aufgefallen. Der TA hat die anderen Schilddrüsenwerte beim Labor nachgefordert, meinte aber, dass die Blutprobe wahrscheinlich schon zu alt sei.

    In sechs bis acht Wochen lassen wir Aiko noch einmal Blut abnehmen.

  • Also noch mal Schilddrüsenwerte machen um auf der sicheren Seite zu sein ist bestimmt sinnvoll.
    Ich persönlich habe seit Mai hier deine Threads gelesen und finde euren Trainingsansatz nicht so gut(das schrieb ich ja schon-das ist sicher Geschmackssache)
    Das beschriebene Hundeverhalten finde ich nicht SOOOOO aussergewöhnlich. Anstrengend und auch gefährlich bei so einem grossen Hund ja. Und ich möchte ihn ehrlich auch nicht haben. Ich habe allerdings bei meinen 2 Second hand Hunden ähnliches Verhalten erlebt und war bei meiner 1. Hündin wirklich SEHR OFT dankbar, dass sie nicht Schäferhundgrösse hatte. Sie hat alles das auch gemacht. Und ist von 0 auf 100 in einer Sekunde tobend in die Leine gesprungen.

    Ich denke heute, es liegt oft an verschiedenen Ursachen.

    1. Fehler und oder fehlende Sozialisierung
    2. Hunde von wesensunsicheren Hündinnen und schlechte ..
    3. Genetik/Verpaarung (haha...bei Abgabehunden vom Hundevermehrer...weisst schon...)Es gibt einfach Hundefamilien, die wirklich im Verhalten alle so beknackt sind. Man kann natürlich dagegen arbeiten, aber man hat es halt sehr schwer.

    Dein Hund ist aus Rotti? schreibst du ? und DSH? Beides Hunde, die explosives Verhalten zeigen können. Ich kenne aus jeder Rasse wirklich schlimme Hunde und wirklich tolle.
    Es ist NICHT!!! immer nur der Besitzer "schuld"...vieles ist einfach das Wesen des Hundes. Das heisst natürlich: mach weiter, gib nicht auf! Du kannst immer noch viel erreichen!
    Der Hund ist jetzt erst 3? oder 4?

    Meine beiden Problembären wurden erst im Alter von sieben Jahren einfacher. Keine Ahnung ob ich so lange brauchte, oder die Hunde, ist jedenfalls so. "Plötzlich" (nach unendlichem TRAINING!!!! ) waren es sanfte Schafe ;) (naja...mit klitzekleinen Ausnahmen ;) )

    Was ich beobachtete war, dass meine Hündin noch Krätziger wurde, wenn sie krank war. Einmal war ich vollkommen erschüttert, weil sie wieder ein Verhalten zeigte, dass wirklich lange nicht mehr Thema war, bis ich dann sah, dass sie eine entzündete Kralle hatte. Ein anderes mal traten Rückenschmerzen durch Sponylose nach ekelhaftem Verhalten zutage. Mein anderer Problembär ist jedoch wirklich gesund.....also...ausschliessen würde ich Krankheiten nicht, aber es können sich auch aus der Genetik in Verbindung mit schlechter Aufzucht oder solche Verhaltensstörungen ergeben.

    Ich will dir etwas Mut machen!

  • Zitat

    Je nachdem wie "wenig" das war (auch und vor allem in der Welpenzeit, nicht nur in der Jugend) käme noch ein Deprivationssyndrom in Frage. Untersuchen kann man das nicht, nur anhand der Symptome und Vorgeschichte schlussfolgern.

    https://www.dogforum.de/deprivationsschaden-t148132.html


    Ja, das hab ich schon öfer gehört. Aber selber wenn er einen deprivationsschaden hätte, würde das doch am Training nix ändern, oder?


    @Liv: Ja, du hast Recht. ;) Trainingsmethoden sind geschmackssache, zu uns passt es (aber darüber will ich hier auch gar nicht diskutieren ;)) und sein Verhalten ist nicht außergewöhnlich.

    Danke, dein Erfahrungsbericht macht Mut. Diego ist jetzt 3, da haben wir noch viel Zeit. Ich bin manchmal einfach zu ungeduldig ;) Aber ich merke ja selber, das viele Sachen kein Problem mehr sind... es wird also. Ich wollte halt nur Tipps, ob es etwas gesundheitliches sein könnte... ;)

    Die engagierte Tierkommunikatorin meinte, dass er wohl als Welpe das Urvertrauen in alles und jeden verloren hat und jetzt Zeit braucht, dieses wieder zu bekommen... aber es wird wohl besser :D

  • Zitat


    Ja, das hab ich schon öfer gehört. Aber selber wenn er einen deprivationsschaden hätte, würde das doch am Training nix ändern, oder?

    Doch. Das Training und der Lebensalltag für solche Hunde sollte anders sein...

  • Moin,

    also, die Schilddrüse würde ich auch noch einmal testen lassen, ansonsten aber beschleicht mich beim Lesen eher der Gedanke, das es sich um etwas "nicht körperliches" handeln könnte.

    Sozialisatonsschädigungen - so wie es Flying Paws oder auch Liv da beschreiben - könnte hinkommen. Dafür spricht, das Diego nicht lernt und umsetzt. Kein abrufbares Wissen speichert - ich kann das nicht so auf Hunde herunter brechen, aber ich kenne das aus Beschreibungen retardierter Kinder. Solche Dinge machen mehr mit einem Hund, als wir vermutlich ahnen.

    Ach menno, da hilft wohl nur Geduld, Geduld und Geduld und immer 100 %tige Konzentration?

    Alles Gute
    Sundri

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