• Liebe Gemeinschaft,
    vor ca. 4 Monaten stellten wir fest,dass Frida ,unser Labrador, nicht mehr so gut sieht und nicht mehr so agil ist.Unser TA meinte,es fehlte ihr der vierte Gang. Er überwies uns zum Augenarzt. Die Untersuchung ergab,dass das Auge wohl ok ist,es müsste etwas hinter dem Auge sein,was er mit seinen Mitteln nicht sehen könne. Aber eine MRT könne vielleicht etwas sichtbar machen. Doch dazu haben wir uns noch nicht entschieden.
    " Wir versuchen erst einmal eine Cortison Therapie" Frida bekam täglich 4Tabletten Methylprednisolon a 8 mg.
    Die Nebenwirkungen war uns bekannt. Der Zustand (Sehvermögen) von Frida verbesserte sich innerhalb kurzer Zeit.Allerdings war sie nach wie vor schläfrig . Nach einer weiteren Untersuchung(2 Wochen später) diagnostizierte der TA, daß immer noch ein Auge keine Reflexe zeigt, das andere wohl. Wir stellen auch fest,das die Augäpfel hervorgetreten sind.
    Wir beschließen,das Cortison runterzufahren und auszuschleichen.Frida bekommt seit 4 Tagen nur noch eine halbe Tablette.
    Doch das Drama ist......, das Sehvermögen verschlechtert sich rapide von Tag zu Tag .Mittlerweile hat sie so gut wie keine Orientierung mehr und liegt nur rum.
    Was ist bloß los mit Ihr?
    Wir sind ziemlich verzweifelt und ratlos!
    Gleich haben wir den obligatorischen Arzttermin.
    Dennoch die Fragen an Euch.....
    Was könnte die Ursache für das Leiden sein?
    Können Zeckenbisse so etwas auslösen?
    Wenn es ein Tumor wäre, würde doch Cortison nicht darauf ansprechen ,oder?
    Soll man wieder die hohe Dosis Cortison verabreichen und wenn ja ,wie lange?
    Was für Auswirkungen wird das haben?
    Gibt es vielleicht Alternativen?
    Wie kann man eine Diagnose bekommen?
    Und..und ...und?
    Vielen Dank
    Peter

  • Das ist ein sehr seltener und leider auch entsprechend unerforschter Krankheitskomplex, von dem viele Tierärzte kaum was wissen, daher der Tip, gezielt zu fragen. Hängt wohl oft mit dem Cushing-Syndrom zusammen - meine eigene Hündin allerdings erwischte es, als ihr nach der Kastration der Hormonhaushalt zusammenbrach.

  • Hat denn der heutige TA-Besuch neue Erkenntnisse gebracht?

    Was meiner Meinung nach nicht so zur Erkrankung SARS passt, sind die hervortretenden Augäpfel, diese sieht man ja i. d. R. bei Erkrankungen mit erhöhtem Augeninnendruck. Aber da kennt sich terriers4me sicher besser mit aus.
    Cortison kann auch bei Tumor-Erkrankungen Symptome lindern, immer dann, wenn tumorbedingte, entzündliche Schwellungen durch das Cortison eingedämmt werden können. Das Ansprechen auf Cortison ist also leider kein Ausschlusskriterium für ein tumoröses Geschehen.

    Ist denn bisher nur das Auge selbst untersucht worden oder gab es bereits Blutuntersuchungen o. Ä. ?

    Mir persönlich wäre eine Diagnose vor einer weiteren Cortison-Therapie wichtig und ich würde zunächst noch weitere sinnvolle Diagnostik-Schritte mit meinen TÄ absprechen.

    Wie alt ist Frida denn?

    LG, Chris

  • Wir kommen gerade vom TA.

    die Augen wurden nochmals untersucht. Die Netzthaut ist vollkommen ok.
    Auf einem Auge reagiert sie auf einen starken Lichtreiz.
    Was den TA wundert ist ,daß Frida so schnell abgebaut hat und das ihr Geruchssinn kaum noch vorhanden ist.
    Auch der TA sagte,daß das Ansprechen auf Cortison kein Ausschlußkriterium für ein tumoröses Geschen ist.
    Dennoch versuchen wir es nochmal mit einer erhöhten Cortison Dosis.
    Desweiteren haben wir für morgen früh einen Termin für eine MRT bekommen.
    Ich hoffe dann wissen wir,was in Fridas Kopf vorgeht. Wir sind auf alles gefasst.
    Frida ist 6,5 Jahre alt.

    LG,Peter

  • Ach, Mensch. Es ist immer Mist, wenn man nicht weiß, was los ist oder schlimmer noch, wenn man die Ahnung hat, dass es nichts banales ist, was unsere Vierbeiner da ausgebrütet haben.

    Ich drück die Daumen, dass das MRT Gewißheit bringt.

    LG, Chris

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