Unser Tag heute - bitte mal um Meinungen (Verhalten etc)
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Hallo,
Habt ihr ne läufige Hündin in der Nähe? Wenn ja, vielleicht hängt ihm der Duft ständig in der Nase und er ist deswegen so grelle...
Zu dem generellen Verhalten Hündinnen gegenüber:
Meine Hündin kann es überhaupt nicht leiden, wenn sie von einem Rüden bedrängt wird, da wird die auch mal richtig deutlich. Und ja, die Jungs raffen das dann
Hast du nicht in deinem Bekanntenkreis jemanden mit einer Hündin, die ähnlich reagiert und deinem Herrn Hund mal die Leviten liest, wenn er zu aufdringlich ist? Ich denke einfach, es ist für das Lernverhalten etwas anderes, ob DU den Hund einsammelst oder er die Erfahrung macht: oh, hier hol ich mir grad ne Packung ab, so geht das nicht.Und ansonsten, wenn er ständig hormonell bedingt Stress schiebt, wäre vielleicht wirklich über eine Kastration nachzudenken.
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Hi,
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Ich finde deine Schilderung ganz schlimm.
Der Hund ist klasse, ein witziger Kerl. Am meisten musste ich lachen,
als er einfach weiter schwamm zur Hundegruppe
und dann Yippiiieeh!
Toller Kerl.
Du regst dich auf, weil er neben statt im Korb liegt? Und fragst sogar,
was das in Bezug auf dich bedeuten könnte.
Lass ihn doch da liegen und lass ihn doch einfach in Ruhe.
Jeder Spaziergang wird zum Abrichten benutzt? Ich würde genervt
werden, chillt doch einfach mal alle.
10 - 15 Minuten am Tag gezieltes Üben reichen, der Rest ist dann
irgendwann Routine. -
ZitatAlles anzeigen
Ich finde deine Schilderung ganz schlimm.
Der Hund ist klasse, ein witziger Kerl. Am meisten musste ich lachen,
als er einfach weiter schwamm zur Hundegruppe
und dann Yippiiieeh!
Toller Kerl.
Du regst dich auf, weil er neben statt im Korb liegt? Und fragst sogar,
was das in Bezug auf dich bedeuten könnte.
Lass ihn doch da liegen und lass ihn doch einfach in Ruhe.
Jeder Spaziergang wird zum Abrichten benutzt? Ich würde genervt
werden, chillt doch einfach mal alle.
10 - 15 Minuten am Tag gezieltes Üben reichen, der Rest ist dann
irgendwann Routine.Entspann dich. Er ist ein junger Hund, und ein Rüde
, klar, dass den Hündinnen interessieren, der Kerl ist völlig o.k.. Meine Hündin ist grad läufig, ich war heute spazieren, wir konnten und von Avancen kaum retten... -
Es wird nicht jeder Spaziergang "zum Abrichten" benutzt. Steht das irgendwo?
ZitatIch finde deine Schilderung ganz schlimm.
Der Hund ist klasse, ein witziger Kerl. Am meisten musste ich lachen,
als er einfach weiter schwamm zur Hundegruppe
und dann Yippiiieeh!
Toller Kerl."Toller Kerl", "Witzig" - das ist aber leider nicht die Reaktion, die ich von den Leuten bekomme, deren Hund von meinem berannt und zwangsbespielt wird. Im Gegenteil.
Ernsthaft: Würdest DU das witzig finden, wenn entweder Dein Hund scheinbar permanent gestresst wäre und ständig abhauen würde oder Dir ein fremder, mittelgroßer Hund zugerannt käme, der - zwar in friedlicher Absicht, aber sehr nervig - um Deinen Hund herumspränge und unaufhörlich bellt?
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Versuche doch mal den umgekehrten Weg zu gehen. Anstatt Hundekontakt ständig zu verbieten, lasse ihn nach festen Regeln zu und nutze sie zur Belohnung. Ich würde Schleppleine ran machen und sobald ihr einen Hund seht ihn heran rufen. Dann abklären ob Kontakt in Ordnung ist. Wenn ja Hund los machen und spielen lassen. So kannst du ihn für das zurück kommen mit dem Belohnen was ihm, in dem Moment, am wichtigsten ist-Hundekontakt. Das trainiert gleich den Rückruf sehr gut. Am Anfang kannst du ihm mit der Schleppleine beim Zurückkommen helfen. Bis er begriffen hat was du von ihm willst. Später gibt es halt nur Kontakt zum anderen Hund wenn er zuvor gehört hat.
Tino
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Er hat wie gesagt häufig Hundekontakt. Ich mache es ungefähr auch so - ich lasse ihn sitzen, kurz "runterkommen" und dann darf er auch hin. Klappt in 70 % der Fälle. Wenn er hinzieht wie ein Irrer, taub wird, jodelt und sich auf die Hinterbeine stellt, lasse ich ihn nicht hin. Das wird weniger.
Heute bin ich auch richtig traurig - anders kann ich es nicht beschreiben. Heute früh war alles soweit gut, war ganz früh unterwegs und hatte ihn an der langen Leine (5 m). Nicht abgeleint. Er fiepte schon rum (werte ich jetzt mal als "Gemecker"?) und zog nach vorne, kam dann aber immer wieder zu mir und guckte mich an - nach dem 3. Mal Abhauen in kurzer Zeit wollte ich mich aber nicht darauf einlassen. Ich hab seine Aufmerksamkeit belohnt und alles, aber nicht abgeleint. Zu Recht - es waren wieder Hündinnen unterwegs, ganz klar. Is ja auch soweit normal und okay. Aber er muß da heute nicht schon wieder reinbrettern..
Soweit alles gut. Heute mittag zu Hause, ich bringe den Müll in die Tonne, dafür muß ich 20 m über unser Grundstück laufen, es aber nicht verlassen. Hund spaziert hinter mir her, soweit normal. Plötzlich gibt er Gas und haut ab, vom Grundstück runter (Tor war offen weil grad jemand reingekommen war). Hund läuft 50 m, leckt irgendwo wieder ne Pipipfütze ab, reagiert absolut null auf meinen Ruf... leckt und leckt und sabbert und klappert und zittert und das volle Programm. Ich gehe hin und bringe ihn nach Hause.
Hab ich auch noch nicht erlebt.
Vorhin, als es schon dunkel war, war er mit draußen als ich einen neuen Kindersitz ins Auto montierte. Tor war zu. Er tigert durch den Garten, war irgendwann außer Sicht. Ich war aber trotzdem beruhigt, weil das Grundstück zwar recht groß, aber "ausbruchssicher" ist. Als ich wieder rein wollte, rief ich ihn - er wieder außer Sicht und nicht reagiert. Ich geguckt und er versuchte gerade, durch einen kleinen Igel-Durchgang rauszukommen, was aber nicht gelang.
Find ich jetzt weder witzig noch toll noch süß... ich glaube, der Hund steht unter Streß und ich auch. Und ich hab das Gefühl, ihm ist momentan alles sch.egal.
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Hast du schon mal über eine chemische Kastration nachgedacht? Hört sich, für mich, extrem nach sexuell bedingten Stress an.
Tino
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Möglicherweise (!!) ist es auch nur eine "Phase", durch die ihr (möglichst unbeschadet an Leib und Seele) durch müsst.
Die hatte mein Terrier mehrfach..... -
Das penetrante Ablecken diverser Dinge dürfte dem Stressabbau dienen. Ich kenn das von meinem. Wenn er arg viel Stress hat, leckt er mit stundenlanger Begeisterung seine Pfoten, seinen Liegeplatz oder sonstwas ab. Ich unterbinde das und gebe ihm zum Stressabbau was zu kauen, das beruhigt auch!
So wie sich sein sonstiges Verhalten liest, würde ich, wie Tino2 schon schrieb, ggf. über eine chemische Kastration nachdenken. Das hätte den Vorteil, dass du wirklich schauen kannst, inwieweit sein Verhalten sexuell motiviert ist. Ggf. könntest du die Zeit nutzen, um noch einmal intensiv an euren Baustellen (Rückruf) zu arbeiten. Und dann müsste man eben schauen, wie man weitermacht. Richtig kastrieren würde ich ihn noch nicht, dafür wäre er mir noch bisschen zu jung.
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Zitat
Hibbeligkeit, "aktiver Verfolgungswahn" und Magnetismus gegenüber anderen Hunden. Ist das zum Verzweifeln viel oder überseh ich was?

Hm. Also normalerweise schreibe ich nicht in diesem Unterforum, denn ich habe nicht so wahnsinnig viel Ahnung. Neben mir liegt mein erster Hund (zwei Jahre alt, Pudel7sheltiemix) und ich bin eh ein eher lasches Frauchen.
Aber zu menschlichem Verhalten kann ich etwas schreiben und was mir auffällt ist Deinen enorme Genervtheit deinem Hund gegenüber.
Ich persönlich finde es völlig normal, dass ein junger 'Einzelhund' immer guckt, was Frauchen so macht und auch in der Nähe von Frauchen sein will. Ich mag das sogar, sonst hätte ich entweder eine Katze oder eine Hunderasse, die deutlich weniger Nähe braucht.
Wenn der Hund mich aktiv belagert weil sie sich z.B. langweilt schicke ich sie weg, aber meist blende ich sie einfach aus - und dann merke ich irgendwann, dass sie neben mir auf dem Sofa oder unter meinem Stuhl liegt.Wie stark die Hibbeligkeit ist und ob sie stärker ist als bei einem Jungspund angemessen, kann ich nicht beurteilen. Magnetismus gegenüber anderen Hunden finde ich persönlich bei einem jungen Hund normal. Wenn ich alleine unter Elefanten leben würde, würde ich mich auch erstmal total über andere Menschen freuen, vor allem wenn ich noch ein Teenager bin.
Ich persönlich würde zwei Dinge tun:
1. Würde ich den Hund mal ein oder zwei Tage in andere Hände geben, um etwas Abstand zu gewinnen. Ich habe das vor allem in bestimmten Pubertätsphasen mehrfach gemacht (hatte damals auch eine super Hundesitterin) und das hat uns beiden sehr gut getan. (Das Problem meiner Hündin war meistens Nervosität - hat mich zeitweise so kirre gemacht, dass wir uns gegenseitig verrückt gemacht haben.)
Danach kannst Du eventuell besser beurteilen, ob der Hund wirklich an 'Verfolgungswahn' leidet oder ob er einfach etwas mehr Nähe braucht und total Stress hat weil er auf einen Platz 'verbannt' und vom Geschehen ausgeschlossne wird.2. Würde ich evt. einen Kastrachip setzen lassen um zu gucken ob sich an dem ausgeprägten Sexualverhalten etwas ändert, denn gerade in Deiner zweiten längeren Schilderung klingt es schon stark danach als würden die Hormone sein Gehirn in völligen Brei verwandeln.
eta: Bei uns gab es immer wieder nervige Phasen: Angst, Nervosität, Trotz - kam alle paar Monate mal mit voller Wucht und grätschte mir in den Alltag. meist gingen diese Phasen immer wieder weg. Während dieser Phasne halfen nur: Schleppleine und Durchatmen. Und wenn es gar nciht mehe ging, eben ne kurze Trennung und ein Neustart.
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