Spielen - Jagen - Ernst? Wie unterbrechen?

  • Vielen Dank für eure Tipps und Meinungen


    Nun ja, Auslastung ist etwa da selbe Thema wie die 5 Hundeschulen.
    Sie hat etliche Sachen angefangen und ist bei nix geblieben. Mantrailing, Agi und und und... alles nur ein paar Wochen.

    Irgendwann hat es sich auf Gassi gehn reduziert und so ist es nun auch noch.
    Der Papa der Hündin ist wohl prämierter Jagdhund. Sie erzählte mir mal, dass sie den Hund (vom VDH Züchter) in dem glauben gekauft habe, dass es eine Showlinien - Zucht sei (falls es sowas bei den Parson Russel T. gibt)

  • Wenn ich die Besitzerin der Hündin wäre, würde ich intensiv am Grundgehorsam, speziell an der Rückrufbarkeit trainieren, sodass ich jederzeit die Möglichkeit habe, die Hündin ranzurufen, wenn das Spiel droht zu kippen.
    Was macht den aktuell die Besitzerin in so einer Situation? Lässt sie die Hündin einfach machen?
    Der Hund muss lernen runter zu fahren zwischendurch. Deshalb denke ich, dass der Wechsel zwischen ausgeglichenem und entspanntem Spiel, und Ruhestrecken an der Leine da helfen würden.

  • Die Sache ist, dass sie offensichtlich wohl die Zeit nicht hat.

    Ich denke mal die Hündin ist mitunter deswegen so unausgeglichen und schlecht kontrollierbar, da sie zeitweise 10h am Tag allein zu Hause sitzt (so lange, dass sie wohl auch schon reingemacht hat)

    Das erschwert sicher das Runterfahren draußen enorm, da sich da sicherlich einiges in ihr aufgestaut hat.

    (Daher auch meine Frage mit der Auslastung)

    Sie war wie anfangs geschrieben in diversen Hundeschule, immer ein paar Wochen und dann hat sie aufgehört, weil sie keinen oder zu wenige Erfolge sah. Jetzt sagt sie eben, der Hund ist wie er ist und sie kann offensichtlich nix dran ändern, also lässt sie sie gewähren.

    Kurz gesagt: Ihre Einstellung ist: Sie ist halt so - fertig.

  • Dann such dir doch einfach andere Menschen und Hunde. Es gibt auch HH, die mit ihrem Hund arbeiten wollen, wenn Probleme auftauchen. Im schlimmsten Fall schlägt der Stress und die Unsicherheit bei deinem Hund in Aggressionen um oder hat irgendwann anderweitige Auswirkungen auf deinen Hund.
    Ich würde ihn das nicht aushalten lassen.
    LG Nele

  • Dann kann man dieser Frau auch nicht weiter helfen. Wenn sie sich nicht ausreichend um den Hund kümmern kann ,oder nicht kümmern will, dann ist ihr nicht zu helfen.
    Und du musst dir halt überlegen, wie wichtig dir diese Spielrunden sind. Denn solange die Frau ihren Hund nicht abruft, wenn das Spiel kippt, solange hast du einen gestressten Hund nach einem solchen Spaziergang. Und da geht sogar die Gefahr einher, dass dein Hund irgendwann einen längerfristigen Schaden nimmt, wenn er beispielsweise plötzlich nicht mehr mit Hündinnen dieser Rasse kann und dagegen aggressiv wird. Andere negative Nebenwirkungen sind natürlich auch denkbar.
    Ich würde vermutlich den Kontakt abbrechen, wenn die Frau von sich aus nichts ändern kann oder will.
    10 Std Hund allein lassen, find ich im Übrigen unter aller Sau. Das hätte ich der Dame schon längst mal gesagt. Diese Hündin wird auf lange Siche mehr als "nur" das Hunde-jagen-Problem haben. :kopfwand:

  • Das Problem hatten wir auch. Wir unterbinden dieses Jagdspiel mittlerweile im Ansatz weil wir das Gefühl haben dass es keinem der drei gut tut und viel zu oft in Prügelei ausartet. Beobachtet die Hunde, achtet vor allem auf die Augen und schreitet ein bevor es los geht. Ruft den Hund, der den Part des Gejagten übernimmt zu euch und blockt den Jäger/schickt ihn weg. Wenn sie sich wieder entspannen sofort loben und belohnen. Bei uns hat es drei Spaziergänge lang gedauert um das Verhalten zu unterbinden.

    Ich glaube nicht dass das Jagen zwingend mit der Auslastung zu tun hat. Unsere Hunde machen das jedenfalls unabhängig davon und auch nach drei Stunden Spaziergang würden sie das Schäferreh noch hetzen wenn sie dürften. Das ist Veranlagung. Ein wirklich jagdtriebiger Hund kann auch halbtot noch hetzen ;-)

  • Das klingt gar nicht nach Spiel und ich würde das auch schlicht nicht zulassen. So wie du das beschreibst, geht es deinem Hund damit richtig mies und das allein wäre Grund genug für mich, das nicht zu wollen. (Mal abgesehen davon, dass der Terrier da auch nix Sinnvolles von hat - außer subjektiv nen Hormonrausch.) Immerhin kriegt dein Hund auch mit, dass du immer tatenlos zusiehst, wie es ihm nicht gut geht.

    Entweder Leinenspaziergang, oder ihr könnt den Terrier abhalten und das unterbinden im Freilauf - wäre meine Meinung, wenn du den Menschen gerne weiterhin sehen würdest.

  • Zitat


    Kurz gesagt: Ihre Einstellung ist: Sie ist halt so - fertig.

    Schade, denn das ist ein Thema an dem sie definitiv arbeiten sollte. :/

    Zitat

    Ich glaube nicht dass das Jagen zwingend mit der Auslastung zu tun hat. Unsere Hunde machen das jedenfalls unabhängig davon und auch nach drei Stunden Spaziergang würden sie das Schäferreh noch hetzen wenn sie dürften. Das ist Veranlagung. Ein wirklich jagdtriebiger Hund kann auch halbtot noch hetzen ;-)

    Jep, das ist bei Emmy auch so. Selbst wenn sie schon auf dem Zahnfleisch kraucht, wenn ein Mobbingopfer da ist, wird gehetzt. :verzweifelt:
    Ich hab es leider nicht nach 3 Gassirunden geschafft. Wenn Emmy ein "Opfer" findet, schlägt es so schnell um, so das ich das ganze meistens schon im Ansatz unterbinden muss.
    Es gibt Hunde mit denen spielt ganz toll, aber wenn ein "neuer" Hund kommt, wenn möglich noch ein Jungspund, ist es an mir, sie ruhig zu halten.

    Wenn die HH nicht an dem Thema arbeiten will, lass es. Es bringt nichts wenn dein Hund gestresst ist.
    Da würde ich persönlich lieber auf die Gassirunden verzichten und alleine weitergehen. ;)

  • Zitat

    Nun ja, Auslastung ist etwa da selbe Thema wie die 5 Hundeschulen.
    Sie hat etliche Sachen angefangen und ist bei nix geblieben. Mantrailing, Agi und und und... alles nur ein paar Wochen.

    Irgendwann hat es sich auf Gassi gehn reduziert und so ist es nun auch noch.

    und dann ihre Einstellung "sie ist eben so" tja, was soll man dazu sagen.

    Ich an Deiner Stelle würde mir andere Menschen/Hunde suchen. Du wirst an der Einstellung dieser Frau nichts ändern

  • Zitat

    und dann ihre Einstellung "sie ist eben so" tja, was soll man dazu sagen.

    Ich an Deiner Stelle würde mir andere Menschen/Hunde suchen. Du wirst an der Einstellung dieser Frau nichts ändern

    Genau - man kann andere Menschen nicht ändern. Aber wenn man sie trotzdem mag (das muss sich ja nicht ausschließen), dann kann man ja auch Leinenspaziergänge machen zB. Ich habe auch Freunde, deren Einstellung zu Hunden ich nicht teile und wo ich nicht will, dass deren Hunde (unkontrollierten) Kontakt mit meinen haben. - Aber deswegen mag ich ja trotzdem die Menschen und habe mit denen auch Kontakt oder gehe spazieren.

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