Junghündin möchte nur draußen sein

  • Hallo Zusammen,

    ich bin neu hier und dies ist mein erstes Anliegen an Euch!

    Meine Luna ist fast 8 Monate alt und ein Berner Sennen Mädchen. Sie ist sehr lieb und kuschelbedürftig, aber in letzter Zeit mache ich mir schon Sorgen. Sie möchte eigentlich den ganzen Tag nur draußen im Garten sein. Ich gehe regelmäßig nach ihr sehen und versuche sie dann auch mit rein zu nehmen. Fehlanzeige! An der Tür dreht sie sich um und geht wieder in den Garten zurück. Das Wetter ist ihr auch völlig egal. Da kann es in Strömen regnen; Luna will nicht ins Haus. Das Ganze hat so vor einem Monat angefangen. Auch wenn ich zur Arbeit bin, ist immer jemand zu Hause. Meine Mutter versucht es auch ständig; auch da ist nichts zu machen. Wenn ich sie nach dem Abendspaziergang nicht gleich an der Leine mit reinnehme, wird es später sehr schwer. Ich muß sie dann mit Leckerli Schritt für Schritt zur Tür locken. Wenn sie drin ist, geht es aber auch relativ schnell wieder zur Tür, was ich dann ignoriere und dann ist es auch gut! Sie legt sich dann ins Wohnzimmer oder in den Flur und schläft bis morgens durch!
    Nun dachte ich immer, Hunde wollen lieber bei ihrem Rudel sein und nicht allein? Meine erste Berner Hündin wollte zwar im Winter auch viel raus, aber sie war halt lieber drin bei uns!
    Kennt jemand von Euch auch dieses Problem? Es wird ja nun auch kälter und der Regen kommt sicher bald zurück; ich habe Angst dass sie krank wird!
    Unsere Hundetrainerin sagt, wir hätten eine ganz enge Bindung. Warum will Luna dann nicht in meiner Nähe sein? Gibt es bei Hunden auch so was wie "Einzelgänger"?

    Ich bin für jeden Tip dankbar und freu mich auf Eure Antworten

    Katha und Luna

  • Sie buddelt viel, liegt in der Gartenecke am Zaun und beobachtet die Straße und den Weg, schläft im Gras, spielt mit ihrem Ball, zerlegt diverse Sträucher( alle nicht giftig!), bellt auch hin und wieder und gräbt Pflanzen aus! Spazieren gehen wir 2x am Tag und auch abwechslungsreich und fast täglich mit anderen Hunden. Hundeschule ist 2 x in der Woche!

  • Zitat

    Sie buddelt viel, liegt in der Gartenecke am Zaun und beobachtet die Straße und den Weg, schläft im Gras, spielt mit ihrem Ball, zerlegt diverse Sträucher( alle nicht giftig!), bellt auch hin und wieder und gräbt Pflanzen aus! Spazieren gehen wir 2x am Tag und auch abwechslungsreich und fast täglich mit anderen Hunden. Hundeschule ist 2 x in der Woche!


    hihi na bei dem Selbstbespaßungsprogramm, dass sie sich draussen allein zurechtbasteln kann, wäre ich auch lieber draussen ;) Als Hofhundrasse bringt das auch mit, sie wird eben auch wachen und das ist was, was sie braucht. Im Haus ist Langeweile angesagt, da kann sie nichts dergleichen tun und wartet eben bis es wieder rausgeht. Reinlocken mit Leckerli ist da eben keine Freude für sie.

  • mich wundert dass dich das wundert...
    du hast mit dem berner sennen einen sog. lagerhund.
    hier auf den höfen leben viele berner und die meissten sind zeitlebens im hof.
    dabei könnten auch die durchaus rein. sie wollen schlicht nicht und ich denke dass ist sehr wohl rasseabhängig.
    ich würde mir da keine gedanken darüber machen.mit "mangelnder bindung" hat dies jedenfalls nichts zu tun.

  • Zitat


    Wachen tut sie gut! Aber sie freut sich auch über jeden Gast und Briefträger. Die dürfen ohne Probleme rein! :roll: :roll: :roll:

    :D noch...
    immerhin sind sie erst mit etwa drei jahren erwachsen und bis dahin kann sich noch viel im verhalten ändern.
    hat sie die möglichkeit am haus im trockenen zu liegen?
    wenn nicht würde ich ihr da ein wenig helfen und etwas enstprechendes bauen.
    auf jeden fall kannst du das so belassen. sie wird sicher lieber ein glücklicher -aussenhund- als ein unglücklicher -ich muss rein hund- sein.

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