Zu lasche Erziehung?
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Sei froh, dass du ne Trainerin hast, die modern denkt!!!
Meist hört man das gegenteil, toll, dass du so jemand hast! - Vor einem Moment
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Hi,
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Sehe ich ähnlich. Meiner bekommt auch das ein oder andere Leckerlie draußen, aber das hat nix mit Erziehung zu tun. Zum Thema, ich will das mein Hund bei Gegenverkehr (Radfahrer, Jogger, etc.) neben mir sitzt. Will ich auch, dazu brauch ich aber nur wortlos stehen zu bleiben, er kommt dann zurück und setzt sich neben mich, nur ab und an eine kleine Erinnerung in Form eines Lautes, wenn er mein Stehen nicht mitbekommen hat. Das habe ich ohne Leckerlie gemacht. Ein bis hier hin und nicht weiter geht nur über eine klare Ansage, sonst entscheidet der Hund immer, ob er gerade Bock auf Wurst und Co hat oder halt auch nicht. Gibt Hunde die bei Wurst und Co alles sofort ausblenden, da kann man es ja so machen. Gibt aber auch viele, die es nicht machen öde halt nur wenn sie Bock haben, meiner ist so einer.Das stimmt doch so gar nicht. Der Radfahrer kommt, man ruft zu sich, setzt ihn ab, er muss einen angucken. Macht er das richtig, gibts die Wurst. Macht er Scheiß, gibt es nichts. Ich kann am Anfang mit Futter auf den richtigen Weg bringen, später gibts nur etwas, wenn es funktioniert.
Hund lernt eine Handlungskette, die, wenn gut erlernt, so funktioniert, dass der Hund beim Anblick des Radfahrers, beim Klingeln oder hören der Reifen, das richtige Verhalten von alleine zeigt.
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Ich arbeite auch übers Futter. Gerade beim Rückruf und da unterscheide ich auch noch die Belohnungen. Mal gibt es etwas aus der Futtertube, mal ein Spiel mit mir, mal ein Spiel mit einem Quitschi, mal gibt es den Futterbeutel. Ich mache die Belohnung von der Situation abhängig.
Meine beiden kommen auch ohne das ich Futter habe, aber sie haben immer gelernt es gibt etwas tolles wenn sie kommen.
Kopfbeschäftigung ist wichtig. Da findet ihr bestimmt etwas schönes.
Zum Thema Fahrrad, wir haben dafür ein Kommando eingeführt. Immer wenn Lilly ein Fahrrad gesehen kommt habe ich "Fahrrad" gesagt und sie an die Seite gelenkt. Am Anfang über Futter mitlerweile macht sie es von allein wenn sie ein Fahrrad sieht und bekommt nur wenn sie an der Seite sitzt und ich neben ihr stehe 1 Leckerchen.
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Arbeitest du auch fürn Nuller? Wie sonst soll der Hund verstehen, was das gewünschte Verhalten ist, als durch ein Lob mit Futter oder Spiel? Es geht nicht um Manipulation oder Bestechung, sondern um das gewünschte Verhalten durch Überlegen und Denken des Hundes zu bestätigen, wenn es richtig ist.
Wie der Hund das versteht? Durch eine klare Ansage. Futter ist ein Tauschmittel, gibt es unter Hunden auch nicht, da gibt es auch eine klare Ansage und kein Schnitzel. Aber es kann ja jeder machen wie er mag und wenn der Hund das Tauschgeschäft in jeder Situation macht ist es ja in Ordnung, aber es ist nicht das Einzig richtige. -
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Arbeitest du auch fürn Nuller? Wie sonst soll der Hund verstehen, was das gewünschte Verhalten ist, als durch ein Lob mit Futter oder Spiel? Es geht nicht um Manipulation oder Bestechung, sondern um das gewünschte Verhalten durch Überlegen und Denken des Hundes zu bestätigen, wenn es richtig ist.
Lob mit Futter/Spiel ist doch nicht die einzige Art einen Hund zu loben

Auch verbal kann ich loben, ebenso mit einer Berührung und wenn ich mich freue und zufrieden bin mit dem was mein Hund gemacht hat, ist auch das ein Lob - ohne das ich jetzt einen Freudentanz aufführe - sondern einfach nur dadurch, was ich dann aussstrahle.
Ich persönlich mache auch gar nichts über Futter - ginge auch gar nicht, da zwei meiner Hunde - sobald sie spitzbekommen haben, dass ich was fressbares eingesteckt habe - nur noch das Lecker im Kopf haben und weder pinkeln noch k***** noch sonst was.

Nicht, dass ich generell gegen Lob mit Futter oder Spiel bin - keineswegs - aber die einzig Art ist es eben auch nicht

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Das stimmt doch so gar nicht. Der Radfahrer kommt, man ruft zu sich, setzt ihn ab, er muss einen angucken. Macht er das richtig, gibts die Wurst. Macht er Scheiß, gibt es nichts. Ich kann am Anfang mit Futter auf den richtigen Weg bringen, später gibts nur etwas, wenn es funktioniert.
bei funktioniert es anders: Ich bleibe stehen und mache nix. Hund dreht sich um, kommt zu mir und setzt sich links neben mich. Ist der Radfahrer vorbei gibt es ein Lob, kein Leckerlie und weiter gehts. Und er hat das auch nicht mit Leckerlie so gelernt. Die Königsdisziplin ist, er sieht das Rad und kommt, ohne das ich stehenbleibe. Macht er übrigens immer öfter, wenn er nicht zu sehr abgelenkt ist.
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Wie der Hund das versteht? Durch eine klare Ansage. Futter ist ein Tauschmittel, gibt es unter Hunden auch nicht, da gibt es auch eine klare Ansage und kein Schnitzel. Aber es kann ja jeder machen wie er mag und wenn der Hund das Tauschgeschäft in jeder Situation macht ist es ja in Ordnung, aber es ist nicht das Einzig richtige.Es wäre mir neu, dass Hunde sich gegenseitig beibringen, keine Fahrräder zu jagen, also, warum lässt man sie es das dann nicht tun?
Ganz ehrlich, die Methoden der klaren Ansage als einziges Mittel sind glücklicherweise vorbei und der Hund darf beim Lernen inzw sogar Spaß haben.
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bei funktioniert es anders: Ich bleibe stehen und mache nix. Hund dreht sich um, kommt zu mir und setzt sich links neben mich. Ist der Radfahrer vorbei gibt es ein Lob, kein Leckerlie und weiter gehts. Und er hat das auch nicht mit Leckerlie so gelernt. Die Königsdisziplin ist, er sieht das Rad und kommt, ohne das ich stehenbleibe. Macht er übrigens immer öfter, wenn er nicht zu sehr abgelenkt ist.
Und was machst du, wenn er abgelenkt ist?
Der Hund hier jagt Radfahrer, was machst du mit nem jagdtriebigen Hund? Stehenbleiben und warten?
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Es gibt Hunde, die lernen gerne und freudig, wenn ihnen dafür was geboten wird. Diese wollen aber auch gerne mit ihrem Herrchen arbeiten, und sind klar im Kopf und haben keine Angst.
Dein Hund ist eine Mischung aus zwei Rassen, die dafür bekannt sind, wenn es brennt (und das tut es in den Augen des Hundes) selber zu entscheiden. Besonders, wenn ihnen ihr Herrchen unfähig vorkommt. Und du hast keine Erfahrung, du kannst diesem Hund nicht deutlich machen, dass du die Situation im Griff hast, wenn du ihn machen lässt und nur das lobst, was er richtig macht.
Sanft reden schön und gut, aber in unserem Alltag dürfen Hunde nicht sowas entscheiden, wenn dein Hund mal an den falschen Hund gerät, gibt es eine Beißerei, das ist unschön.
Ich denke, über Handfütterung bekommst du den Hund zur generellen Mitarbeit, aber ich glaube nicht, dass er deswegen denkt, du hast die Kontrolle über die Situation.
Arbeite an deinem Auftreten, denk dir eine Strecke aus, die du abgehen willst und die gehst du ab, egal was der Hund will. Natürlich nicht immer, aber wenn du dich so verhältst, als ob dir die Umwelt egal ist, dann merkt das auch dein Hund, denn die reagieren sehr stark auf unsere Stimmungen, besonders Hütehunde wie der Aussie.
Wenn du also einen schlechten Tag hast, dann verlange nichts allzu schweres von deinem Hund, also lass ihn an der Leine, weiche aus, wenn Hunde kommen und geh nicht zwingend in ne Situation, die ihm zu viel ist. Wenn du gut drauf bist, sieh es als tolle Übung. Versuch ihn einfach mal zu ermahnen, dass du das nicht möchtest. Wenn er sensibel ist, reicht ein Nein mit Nachdruck aus, wenn er meint, du bist ihm egal, stell dich vor ihn und versperr den Weg. Das tut keinem Hund weh und er merkt "oha, Herrchen weiß also doch, was er will..."
Das kann dauern und ein Trainer kann dir das auch zeigen. -
Das unterschreibe ich genau so! - Vor einem Moment
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