Züchterin während der ersten LW des Welpen im Urlaub
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@ BellaundBilly
Du legst Wert auf eine gute Sozialisierung des Welpen. Bei der Vielzahl der Hunde erhält der Welpe sicherlich viel Kontakt mit seinen Artgenossen und erlernt dadurch eine gute Hundekommunikation.
Allerdings sieht gute Sozialisierung anders aus: nämlich Vorbereitung auf die Welt da draußen. Rasenfläche kennen lernen, Autos sehen und hören = Umweltgeräusche wahrnehmen und lernen damit umzugehen, mit fremden Menschen Kontakt aufzunehmen, Dinge des täglichen Alltags zu erfahren etc.
Hat Dein zukünftiger Welpe solche Erfahrungen gemacht?
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Hallo,
hast du hier Züchterin während der ersten LW des Welpen im Urlaub schon mal geschaut ?*
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Genau das sage ich auch!
Daher finde ich es halt ein bischen problematisch wenn man den Welpen nicht regelmäßig besuchen kann, um solche Dinge zu erfahren. -
Also sie sagte zu dem Thema Impfen dass ihr mal 3 Welpen verstorben seien, da sie sich in der Klinik wo sie zum Impfen immer war einen Infekt eingefangen haben. Da kann ich persönlich verstehen, dass sie mit den Babys nicht unbedingt in eine Klinik möchte, wo man nie sicher sein kann dass keine Keime von anderen kranken Patienten mehr rumfliegen.
Aber auch hier kann ich es mir nur logisch und definitiv nicht fachlich erklären.
Ich weiß nicht ob jetzt der Arzt zum Impfen kommt oder ob sie in eine andere Praxis geht, wo nicht so oft die ganz harten Fälle sind (Krankheitstechnisch - verglichen mit Kliniken) Sie hatte dazu was gesagt, ich bin mir nur nicht mehr sicher.Ich weiß nicht wie oft im Jahr die Hündinnen dort Welpen haben. Werde das aber in Erfahrung bringen.
Mir wäre es natürlich super wichtig dass sie Alltagssituationen schon kennen und stressfrei darauf reagieren. Ich denke es ist ganz gut wenn man noch einmal vorbeifahren würde. Ich schaue mal ob es sich einrichten lässt. Dann würde ich ja auch gleich sehe wie im Moment die Situation vor Ort ist, sprich Betreuung also wer jetzt dort ist und aufpasst.Ich denke ich werde ihr dann auch noch einmal eine Mail schreiben, da ich sie im Moment nicht telefonisch erreichen kann. Und dann noch mal einiges Nachfragen. Wobei ich schon sagen muss dass es mich nervt dass ich die Züchterin im Moment so schlecht erreichen kann.
Zu dem Thema mit der Verzwergung möchte ich noch sagen, dass ich auch auf der Straße viele Malteser sehe die viiiel kleiner als unser alter Rüde sind (3,7kg) und die müssen ja auch alle irgendwo herkommen. Die Hündinnen sind auch nicht so Mini ich würde schätzen 3 kg, ausserdem sagt sie auf ihrer Seite auch, dass sie es vertraglich regelt dass mit Hündinnen unter 2,5 oder 3 kg (bin mir gerade nicht mehr sicher) nicht gezüchtet werden darf, was ich eigentlich vernünftig finde. Von daher gehe ich davon aus dass auch sie das nicht tut, da es sonst ziemlich widersprüchlich wäre.
Ich hatte auch nicht den Eindruck von ihr dass sie ihren Hunden was schlechtes wollte oder über Leichen geht in dem sie mit zu Kleinen Hündinnen züchtet.Das mit den Straßenschuhen war als die Welpen ca. 3 Wochen alt waren. Ich konnte sie ansehen in ihren Wurfkisten und die Züchterin hat sie auch auf den Arm genommen um sie uns zu zeigen. Nur wir selbst durften noch nicht.
Genau deswegen wollte ich eigentlich bei einer erfahrenen Züchterin und nicht bei einem kaufen der einfach nur einmal aus seiner eigenen Hündin Welpen zieht und noch nicht viel Erfahrung hat (möchte niemandem was unterstellen).
Damit die Aufzucht und Sozialisierung optimal abläuft und der Hund ein festes Wesen hat.
Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, ob jemand der privat Welpen hat sich nicht ggf doch besser kümmert und auf die Hunde eingeht und sich beschäftigt. Aber ich versuche das in Erfahrung zu bringen. Möchte an der Stelle hier wirklich noch niemandem etwas vorwerfen.Ich glaube nicht dass sie die Hunde wiegt und danach den Preis festlegt. Sie sagt zu uns lediglich dass viele Leute einen ganz ganz kleinen wollen (kann sie ja wohl nichts zu und sie kann auch nicht beeinflussen dass so einer kommt) und man das bei denen die ganz klein bleiben schon früh sieht (kann ich nichts zu sagen, da keine Erfahrungswerte) und da auf so einen ganz kleinen (Teacup) schon viele Anfragen sind wird der dann teurer. Die Nachfrage regelt den Preis - ist wohl leider bei Welpen auch so, aber ihnen geht es ja nicht schlechter, wenn man sie für mehr Geld verkauft. Die anderen haben anscheinend alle denselben Preis.
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In meiner Frage ging es primär auch nicht darum, eine Wertung über die Homepage der Züchterin oder über Ihren Urlaub zu erhalten; eigentlich ging es mir nur darum zu erfahren, ob es für die Hunde prinzipiell schädlich sein kann.
Diese Frage ist sehr naiv und ich dachte, du hast überhaupt keine Ahnung.
Dem ist ja nicht so, also musst du wirklich selbst entscheiden, was du willst. Da kann dir keiner helfen.
Deine Frage ist nicht zu beantworten.Mir gibt es nur Rätsel auf, dass du so fasziniert bist von der Kompetenz der Züchterin, diese aber gar nicht anwesend ist, in der 1. Prägephase. Und 2. ist es nicht bei Kleinhunderassen üblich erst mit 12 Wochen die Welpen abzugeben? Das soll ja eh besser sein.
Ich würde keinen Kleinsthund haben wollen, der mit 8 Wochen abgegeben wird, und der ("nur") von der Familie der Züchterin geprägt wird. -
Ich denk das ist ganz gut was du dir da so überlegt hast, zum Beispiel noch mal eine Mail zu schreiben und nochmal hinzu fahren.
Vorallem das vorbei fahren und besuchen finde ich halt wirklich wichtig.
Ich kenne auch ein paar von den ganz ganz kleinen, bei manchen wußten die Besitzer gar nicht, das er so klein bleiben würde! :)
Naja die Klausel im Vertrag das man damit nicht züchten darf kann natürlich auch dafür sein um die Konkurenz klein zu halten!;)
Laß dir nach der Mail und dem Besuch noch mal alles durch den Kopf gehen. Dann entscheide in aller Ruhe ob es das richtige für dich ist! -
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P.S. Ein Hund ist immer von der Familie stark geprägt bei der er aufwächst, wie sollte das auch anders sein!?
Natürlich kommt mal Besuch oder die Welpenbesitzer, aber man kann ja nicht ständig andere Leute, fremde Hunde etc. in der Wohnung haben, also da wäre mir die Gefahr das sie krank werden auch zu groß
An die Außenwelt kann man ihn nur sehr bedingt gewöhnen, so lange er noch nicht komplett geimpft ist!
Deshalb finde ich es auch wichtig sie erst mit 12 Wochen abzugeben, da man in diese 4 Wochen schon mit ihnen arbeiten kann. Sie an die Außernwelt gewöhnen, Leine laufen, Auto fahren etc. -
Ich denke, Du hast hier viele Anregungen bekommen und in Deinem Kopf wird es jetzt sehr arbeiten.
Nimm Dir ein Blatt Papier und schreibe Dir alle Fragen auf die Dich beschäftigen. Kläre sie mit Deiner Züchterin ab.
Ein seriöser Züchter nimmt sich die Zeit! Versteht Dich!Wenn Deine Züchterin oder die Betreuer der Welpen derzeit schlecht auf Telefonkontakt reagieren, was, wenn der Welpe bei Dir eingezogen ist und Du Nachfragen hast?
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Ich weiss, dass es beim Collie z.B. auch solche Mischzuchten engl-amerik. gibt und diese teilweise sehr beliebt sind. Gibt sicher auch schlimmeres als das. Fuer mich sehen diese Collies dann aber oft weder nach Apfel, noch nach Birne aus und das gefaellt mir persoenlich ueberhaupt nicht.Das passt ja evt. auch zur Frage der amerikanischen Maltheser Zucht, deshalb ein paar Worte dazu:
Der amerikanische Langhaar Collie darf laut amerikanischem Standard Farben haben, die hierzulande wegen der Gefahr der Merle-Merle Zucht nicht gestattet ist.
"DEN" amerikanischen Collie Typ gibt es nicht. Ami Collies sind genauso plüschig und klein und mit Mandeläuglein ausgestattet, wie hierzulande manche Züchter diese Hunde favorisieren.
Ebenso favorisieren mache amerikanischen Züchter "derbere" Hunde. Und manche deutsche Züchter mögen den Collietyp eben etwas grösser und mit weniger Fell und mit mehr "Schärfe".Momentan ist der "AMI-Collie" sehr beliebt. Lustig ist, wenn der "AMI-Collie" mehr englische Vorfahren im Pedegree und dann noch Schow ohne Ende hat...Aber Ami...steht drauf...wichtig. (
)Es gibt in Deutschland viele deutsche Züchter von Collies, die über Jahrzehnte deutsche Collies züchten....
Und das sehr gut.....Aber "Deutsche Collies" = Fehlanzeige. Sind allerdings 1 oder 2 "Amis" im Pedegree, wird der Collie mit X Generationen aus deutscher Zucht und davor aus England importiert und logischer Weise aus englischer Zucht, plötzlich zum "Ami"
Und letztlich wird auch der Malteser aus einer "Ami" Zucht eben das sein, was der Züchter gerne hat.
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Es ist nicht Thema ob sie aus amerikanischer Linie einen Hund will, das ist ja ihre Sache.
Das habe ich bereits aber schon erwähnt, das ich es mir überlegen würde dort einen Hund zu nehmen wenn die Hündinnen rund ums Jahr Welpen haben!
Da wurde ja hier mehrfach geschrieben das das nicht sein muß und wir das nicht wissen.
Und das Züchter impfen oder Chipen ist jetzt auch nicht ungewöhnlich, das hab ich sogar im TV schon von einem Züchter gesehen.
Und wie gesagt würde ich die von mir genannten Fragen stellen und auch durch einen Besuch prüfen.
[/b]Andere Seite ist, das es mich als Züchter stören würde, das die TS den Kleinen vorher nicht regelmäßig besucht.[/b]Da wirst Du als Züchter, der Welpen in diesen Mengen produziert, wohl nicht die Wahl haben :/ .
Das wäre für mich kein "Züchter", an den ich auch nur einen Gedanken verschwenden würde. Wenn diese Züchter immer Welpen haben, müssen sie, so sie denn in den Urlaub fahren wollen, zwangsläufig fahren, wenn Welpen im Haus sind.
Das Zuchtziel bedeutet für mich ebenfalls nichts anderes als Qualzucht. Wie sagte mein Tierarzt immer "so traurig das auch ist, die Zucht solcher Hunde ist die Lebensversicherung für uns Tierärzte".
Die Züchterin meines Russischen Terriers hält drei Hündinnen, Großmutter (nicht mehr in der Zucht), Mutter und Tochter (10 Monate). Dazu ihren ersten Russen, einen Deckrüden. Sie züchtet natürlich im KfT/VDH und ihre Hunde haben mehr als die vorgeschriebenen gesundheitlichen Untersuchungen. Um züchterisch weiter zu kommen, werden die Welpenkäufer vertraglich verpflichtet, die Welpen später auf Erbkrankheiten untersuchen zu lassen. Vermutlich wird sie diese Untersuchungen nicht einklagen aber eben hoffen, dass die Käufer sich daran halten
.Urlaub hatte sie während der Aufzucht der Würfe auch, nämlich 10 Wochen (davon ganz sicher so einige unbezahlt). Nachdem der letzte Welpe mit 10 Wochen abgeholt war, ging sie wieder arbeiten. Sie wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen, in dieser Zeit in den Urlaub zu fahren. Die Zeit, die die Welpen nicht selbst beanspruchen, verbringt sie u.a. in Gesprächen mit Welpeninteressenten. Sicher, das kann sich natürlich nicht jeder leisten. Toll fand ich es trotzdem. Fritz ist jetzt 11 Monate alt, war hervorragend sozialisiert und die Züchterin hält regelmäßigen Kontakt und schneidet (trimmt) ihre Hund alle das erste Mal selbst. Ich wohne fast 600km entfernt und habe sie trotzdem schon des öfteren besucht und habe sonst regelmäßigen Kontakt zu ihr. Sie steht ihren Welpenkäufern zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite und so soll es sein. Das geht aber nur bei einer überschaubaren Anzahl von Würfen/Welpen. Sie sagt immer, sie sei alles andere als eine Hundepension aber wer bei ihr geboren ist, kann im Notfall jederzeit kommen
. Das finde ich schon toll.Ich würde also weiter nach einem seriösen Züchter Deiner bevorzugten Rasse suchen
. Vielleicht darf es ja auch ein robusterer Hund sein, der etwas mehr als 2kg wiegt
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Zitat
Ich weiß nicht wie oft im Jahr die Hündinnen dort Welpen haben. Werde das aber in Erfahrung bringen.
Das brauchst du nicht. Laut Vereinssatzung darf jede Hündin einen Wurf pro Jahr haben. Im Gegensatz dazu darf ein Züchter im VDH insgesamt nur 3 Würfe im Jahr haben - egal wieviele Hündinnen er hat.
Damit du mal einen Vergleich hast - so sieht für mich gute Welpenprägung beim Züchter aus: http://www.kennel-time-for.de/tagebuch_c-wurf_teil2.htm - Vor einem Moment
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