• Zitat

    Tja, mobben existiert nunmal. Die Userin wildsurf hat Fina erlebt, und gesehen wie blöde das für den devoten Hund ist. Und wie schnell der stärkere Part Freude dran findet.


    Mobbing unter Hunden existiert meiner Meinung nach defintiv ;)


    Ob in diesem Fall, kann nur die TS einschätzen.

    Ich denke, es gibt unter Hunden kein Mobbing. Das ist eine menschliche Erfindung.

  • Ich erlebe es öfter und intepretiere es so :


    Fina läuft mit mir, sieht Schäfer, ist entweder angetan oder auf ignore.

    Fina sieht bekannten/oder unbekannten Goldi, und es fängt an. Ständiges Verfolgen, wegdrängen, Wege Abschneiden, den anderen nicht rennen lassen, Nackenbeissen ohne auch nur mit Gegenwehr zu rechnen (starrer Blick stets zum anderen Hund, nach vorne gerichtete Ohren, immer die Jagende, nie die gejagte).

    Fina findet immer wieder mal ein Opfer, welches sich von ihr herumscheuchen lässt.

    Fina zeigt gezielt interesse am Opfer finden. Sie spielt sogut wie nie mit anderen Hunden. Wenn sie sich mal bewegt, ist sie die Jagende und wirkt dabei absolut nicht Spielend, sondern Herausfordernd.

    Wie würdest Du es nennen? Bin immer offen für Inputs, denn ich beschäftige mich erst seit 1.5 Jahren damit, und das auch nicht allzu intensiv.

  • Ich denke, der Hund erzieht den anderen. Goldies behandelt meine auch so, sie mag die distanzlose aufdringliche Art einfach nicht. Ich käme nie auf die Idee, den anderen als Opfer zu bezeichnen. Ich würde mir überlegen, was mit dem Hund los, dass sie so handelt.

    Ich hatte das kürzlich mit meinem Rüden. Zwei Fälle. In einem Fall machte der andere Hund den Abgang und lies den Besitzer auf dem Feld im Regen stehen. Im anderen Fall maßregelte mein Hund einen Hund, der anscheinend öfters mal die Zähne zeigt und Kinder bedroht.

    Dann gab es einen Fall, da konnte der HF den Hund nicht zurückrufen, und als er ihn endlich hatte und anleinen wollte, packte der Hund den HF am Arm.

    Ich wußte anschließend immer, dass es wohl einen Grund gab, den anderen in die Schranken zu weisen, und wenn es nur ein fixieren war.

    Beobachte mal ganz genau, ob der andere Hund nicht doch was an sich hat, was nicht ok ist.

  • Was soll denn ein Einjähriger einem Zehnmonatigen beibringen? Der hat doch selbst von Tuten und Blasen keine Ahnung. Ich würde so ein Verhalten konsequent unterbinden. Das hat auch gar nichts damit zu tun, dass jeder Hund jeden mögen muss, vielmehr mit anständigem Benehmen.

    ...mit dem Handy gesendet...

  • Erziehen, klingt gut. Fina mag keine hektischen, wuseligen Hunde. Ruhige Gesellen werden von ihr ignoriert. Ohne mein Zutun wäre es z.B nicht möglich, dass ein anderer Hündeler Ball spielt mit seinem Hund. Fina würde das unterbrechen wollen.

    Die Hunde die Fina auserwählt, kenne ich mittlerweile einige Jahre, auch schon von Woody's Zeiten (2011 verstorben). Sozialverhaltenstechnisch sind die meisten in Ordnung, aber ein Faden zieht sich durch : sie sind nicht die Gehosamsten. Dazu allesammt verspielt.

    Der Input ist geglückt :gut:

    Dennoch empfinde ich es immernoch als Mobbing .... Einen anderer Begriff nehme ich aber auch an ^^

  • Zitat

    Was soll denn ein Einjähriger einem Zehnmonatigen beibringen? Der hat doch selbst von Tuten und Blasen keine Ahnung. Ich würde so ein Verhalten konsequent unterbinden. Das hat auch gar nichts damit zu tun, dass jeder Hund jeden mögen muss, vielmehr mit anständigem Benehmen.

    ...mit dem Handy gesendet...

    Kräfte messen unter jungen Hunden ist wichtig, sie müssen lernen was geht und was nicht. Gerade weil sie wenig Ahnung haben, müssen sie es lernen.

    Aber bei ner läufigen Hündin würde ich alle an die Leine nehmen, wäre mir zu riskant.

  • In der Situation wie beschrieben lernen die aber nichts sinnvolles. Für mich gehört so ein Verhalten unterbunden. Egal ob läufige Hündin oder nicht.

    ...mit dem Handy gesendet...

  • Hab ich was überlesen oder geht ihr mit 2 unkastrierten Jungrüden und der läufigen Hündin zusammen spazieren? Allein das seh ich recht kritisch irgendwie :???:

    Für mich klingts aber auch sehr nach Verteidigen und Kontrollieren, weniger nach Mobben. Ich würde es auch nicht dulden *denk*

    Ähnliches Beispiel aus unserem Gassialltag: Mein Zwerg hasst unkastrierte Rüden (er wird bedrängt) und wehrt sich recht schnell und recht laut - find ich völlig ok und mein einziger Eingriff ist, ihm zu vermitteln, dass ich ihm den Rüden vom Leib halte, wenn er zu mir kommt. Nicht ok ist "Erzfeind in 100m Entfernung, dich hol ich mir" und genauso nicht ok ist, Rüde schnüffelt interessiert an "seiner" Hündin und kriegt vom Zwerg aufn Deckel, da kriegt der Zwerg ordentlich Ärger mit mir. Es mag zwar bequem sein (kenne ich einige, die diese Meinung vertreten), wenn die Hunde einem selbst Arbeit ersparen, aber in der Vergangenheit hab ich gelernt, dass es sehr sinnvoll ist (bei meinen Hunden zumindest), ihnen sehr deutlich zu sagen, dass das MEIN Job ist und den anderen nix angeht. Klappt auch sehr gut :)

    Zum Thema Mobbing: Ich bin auch sicher, dass es das gibt (wobei es für mich bei Fina eher nach einem extrem kontrollierenden Verhalten klingt oder? Naja die Grenzen sind vermutlich auch fließend). Meine alte Dame (Straßenköter, souverän, ruhig, freundlich zu 99,9% aller Hunde, die wir je getroffen haben), kriegt einen völlig anderen Blick, wenn sie bspw. einen kleinen Windhund ("ängstliche" Körpersprache) sieht. Das ist weder ein "ich mag dich nicht", noch ein Verteidigen von irgendwas (tut sie nicht), sondern schlicht und ergreifend "du bist schwach, dich jag ich jetzt mal durch die Gegend!". Nennt es vermenschlicht, aber ich bin mir sicher, sie genießt es, ein quiekendes, panisches Tierchen vor sich herzujagen. Mittlerweile ist sie 17, ignoriert im Grunde alles und jeden, aber begegnet uns so ein Opfertyp, muss ich sie festhalten, weil dafür die Kraft grad noch langen würde ;)

    lg Nadine

  • Zitat

    Kräfte messen unter jungen Hunden ist wichtig, sie müssen lernen was geht und was nicht. Gerade weil sie wenig Ahnung haben, müssen sie es lernen.

    Aber bei ner läufigen Hündin würde ich alle an die Leine nehmen, wäre mir zu riskant.

    Geh, hoer doch auf! Wenn einer meiner Einjaehrigen wie bei Thisbe sich so verhalten wuerde, kaeme er an die die kuerzeste Leine, strammes Weitergehen ohne die anderen ....., und ICH wuerde ihm, da es offensichtlich an einem aelteren souveraenen, regulierendem "Lehrmeister"fehlt, mal erklaeren, dass der 1jaehrige Rotzloeffel das "Mobbing"zu unterlassen, weil selbst noch genug in scharfer UO ausgefuehrt zu letnen hat. Und das permanent, solange er derartige Unverfrorenheiten durchziehen moechte! Testet er weiter so, ist er weg vom Fenster, es gibt keine Treffen und Gelegenheiten mehr.
    Kraeftemessen im Spiel, aber was dieser einjaehrige Rotzloeff4l betreibt, ist kein Spiel, sondern Grenzen austesten an Schwaecheren, Kleineren und Unterlegenem. Wenn man das nicht rapude und konsequentest einbremst, hat man ein halbes oder 1 Jahrc spaeter einen groessenwahnsinnigen, unkontrollierbar-sehr unvertraeglichen Rabauken an der Leine, der nie mehr freilaufen darf, aber "unbedingt" kastriert werden muss/ soll, weil die Halter ihn sonst "nicht mehr in den Griff bekommen!"
    DAS ist d8ch genau das, was immer wiedercpassiert und nach hinten losgeht!

    Liebe Gruesse
    Gini, Rodin & Primo

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