Ist das Mobbing?
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Ich sehe das auch so das ich mit meinem Hund leben muß.
Aber ich vertrete auch die Meinung das mein Hund nicht mit jedem befreundet sein muß.
Und das ich die Situation bestimme.
Sehe ich auch so. Allerdings würde ich als Beagle Besitzerin auch meinen Hund nicht einfach zu einer fremden Gruppe von Hunden hinstürmen lassen. - Vor einem Moment
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Meine Hündin hat ne Erzfeindin. Die geht immer auf meine los und beißt zu. Sie hat sich beim ersten Mal am Ohr festgebissen. Die Besitzerin war der Meinung, dass man das üben müsse, beide müßten sich doch vertragen. Ich wollte einfach keinen Kontakt.
Und jedesmal, wenn der Hund frei war stürzte sich sie auf meine, die körperlich weit größer und eigentlich sonst immer jedem Hund passend zu begegnen wußte. Und was machte die? Klemmte den Schwanz ein und rannte auf und davon. Jedesmal.
Der Frau war jahrelang nicht beizubringen, dass es mit den beiden einfach nicht geht.
Heute sind beide alt, meine ignoriert diesen Hund seit Jahren, wenn sie sie sieht. Die andere geht immer noch ab wie Schnitzel.
Sie werden sich nie mögen, selbst wenn wir es wollten. Warum sie sich nicht mögen weiß keiner. Und wir werden es auch nie erfahren. Nein, es muss nicht jeder Hund mit jedem klar kommen, aber man muss es händeln können.
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Seh ich auch so, man muß einfach seinen Weg finden damit umzugehen, ein ignorieren reicht mir dann auch völlig aus.
Unser Nachbarshund und unser Rüde werden auch nie Freunde, da reicht es mir schon wenn er sich abrufen läßt am Zaun und ihn ignoriert. -
Ich kann da nur sagen, ich gehe, wenn meine Hündin läufig ist/wird, grundsätzlich alleine mit meinen Gassi. Anfangs hat Bossi die Kleine "schwer verteidigt", und etliche Male andere Rüden angegangen (auch bekannte, mit denen er sonst mal ne Runde gerannt ist!). Nicht mit Verletzungsabsicht, aber schon ganz deutlich: "MEINS!!!". Seitdem provoziere ich solche Situationen nicht mehr und gehe dann eben allein während Bienes Läufigkeit, und halte auch immer meine beiden fern, wenn ich weiß, da kommt ein Halter mit nem Pärchen, bei dem die Hündin grad läufig ist (wenn ich die halt kenne und das weiß, oder wenn ein fremder HH mir die Info gibt, daß seine Hündin läufig ist und ein Rüde dabei).
Ist nunmal so, daß die Rüden dazu tendieren, die läufigen Hündinnen zu verteidigen, die "zu ihnen gehören" (und wenns nur ein "tägliches-Gassi-Zusammengehören" ist).
Das hat in meinen Augen nichts mit Mobben zu tun, und ich habe das bei Bossi auch nicht unterbunden, denn was hat ein anderer (gar unkastrierter) Rüde an meiner läufigen Hündin zu suchen.... (die HH werden natürlich in dem Fall vorgewarnt von mir...)
Ich würde die Halterin dieses Rüden zu dessen Schutz wegschicken, solang die Hündin läufig ist (den Streß brauchen die anderen Rüden einfach nicht), und später, im Anschluß an die Läufigkeit, gezielt nen neuen Kontaktversuch starten, erst mit jedem Hund einzeln. Dann dürfte das kein Problem mehr sein, und in der nächsten Läufigkeit kennen die sich ja dann schon, dann gehört das Beagletier eh schon "dazu", wenn Ihr immer zusammen geht. Dann könnt Ihr auch entscheiden, ob Ihr künftig zusammen gehen möchtet oder nicht (weils ja oben hieß, der Hund hätte nicht zu entscheiden, mit wem ich gehe - ich entscheide da immer im Sinne des Hundes und zwinge ihm nicht Bekanntschaften auf, mit denen er sich kloppen würde - wär mir zu stressig, dann dauernd einzuschreiten. Soll doch Spaß für den Hund sein, wenn ich Gassi gehe. Anders wär´s wenn man in der Stadt wem begegnet mit Hund, den kann er mal kurz ignorieren und muß nix ausfechten. Aber Gassi soll bei uns für den Hund sein, da zwinge ich ihn nicht in Hunebekanntschaften rein).
Wenns dann immer noch nicht klappt, ist´s halt ein Fall von "ich mag den einfach net", dann paßt´s halt einfach net, und Ihr müßt ohne den Beagle gehen, ganz einfach.....
Denn was bringt es Dir, wenn die Hunde einzeln zusammen schön spielen, und dann Dein Hund nur noch Streß hat, weil er meint, den fremden Rüden vertreiben zu müssen? Nicht wirklich entspannendes Gassi....
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Bei den ganzen unterschiedlichen Hunderassen und Anforderungen in der Umwelt an unsere Hunde, muss man sich fragen:
Was ist denn bei unseren Hunden noch natürlich? Bzw. wieviel "Natürlichkeit" des Hundes passt in unsere Menschenwelt?
Für einen Herdenschutzhund ist es "natürlich", sein Haus, seinen Garten, seine Straße, sein Gebiet vor Fremden zu bewachen und zu verteidigen. Lassen wir ihn dann trotzdem freien Lauf?
Für Boder Collies ist es "natürlich" zu hüten, aber auch die Kinder, andere Hunde, Gegenstände?
Für einen Labrador ist es "natürlich" gerne zu Fressen und zu Schwimmen. Lasse ich ihn deswegen den Kopf in Kinderwagen stecken, damit er sehen kann, dass dort kein Keks für ihn ist?
Wozu ist denn Erziehung da? Damit ein Lebewesen sich in ein Sozialgefüge zurecht finden kann, ohne selber andere zu schädigen oder zu belästigen.
Und genauso erziehe ich meine Hunde. Das heißt übrigens nicht, dass sie sich alles gefallen lassen müssen oder sich nicht äußern dürfen, wenn sie jemand belästigt oder schädigt.
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Ich finde "mobben" jetzt auch keinen glücklichen Ausdruck für das Verhalten.
Der Ausdruck ist doch sehr menschlich. -
Tja, mobben existiert nunmal. Die Userin wildsurf hat Fina erlebt, und gesehen wie blöde das für den devoten Hund ist. Und wie schnell der stärkere Part Freude dran findet.
Mobbing unter Hunden existiert meiner Meinung nach defintiv

Ob in diesem Fall, kann nur die TS einschätzen.
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Wir nenne das vielleicht so, aber ich bezweifle das Hunde das mit dem selben Bewußtsein und der selben vorsätzlichen Absicht machen wie Menschen!

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Finde den Unterschied nicht so gewaltig, in anbetracht dessen, dass ich es aus eigener Erfahrung kennen, dass einen ständig devote Menschen durchaus aus der Reserve locken können mit ihrem getue.
Nenn es wie Du willst. Findest Du "Einschränken" besser? ist in diesem Falle dasselbe.
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Zitat
Wir nenne das vielleicht so, aber ich bezweifle das Hunde das mit dem selben Bewußtsein und der selben vorsätzlichen Absicht machen wie Menschen!

In der Literatur ist es doch ausreichend beschrieben
Es gibt Hunde, die suchen gezielt nach Opfern. Und dass sich andere Hunde auf die Seite des "Stärkeren" schlagen ist biologisch sinnvolles Verhalten. - Vor einem Moment
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